{"id":240482,"date":"2026-08-07T10:49:06","date_gmt":"2026-08-07T10:49:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/240482\/"},"modified":"2026-08-07T10:49:06","modified_gmt":"2026-08-07T10:49:06","slug":"durch-metabase-0day-datenleck-bei-laptophersteller-framework","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/240482\/","title":{"rendered":"Durch Metabase-0day: Datenleck bei Laptophersteller Framework"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Metabase-zero-day-Data-leak-at-laptop-manufacturer-Framework-11403251.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Der Laptophersteller Framework hat ein Datenleck erlitten und warnt seine Kunden vor abgeflossenen Informationen. Kontakt- und Lieferdaten privater und gewerblicher Kunden kamen abhanden \u2013 Zahlungs- und Bestellinformationen nach Frameworks Angaben jedoch nicht. Offenbar nutzten Angreifer eine Zero-Day-L\u00fccke in Metabase aus; der Datenbankhersteller hat Updates ver\u00f6ffentlicht und seine Cloud-Instanzen abgedichtet.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>In einer Mail an seine Kunden, die heise online vorliegt, schreibt der Hersteller, dass durch den Angriff auf Metabase die folgenden Kundendaten abgezogen worden seien:<\/p>\n<p>Voller Name,E-Mail-Adressen f\u00fcr Anmeldung und Rechnung,Anmelde-IP-Adresse(n),Rechnungs- und Lieferadresse,sowie bei Gesch\u00e4ftskunden der Firmenname und Steuerinformationen.<\/p>\n<p>Man pr\u00fcfe zur Vermeidung k\u00fcnftiger Vorkommnisse auch, wie viele Informationen man mit Plattformen zur \u201eBusiness Intelligence\u201c teile, hei\u00dft es in der E-Mail weiter. Au\u00dferdem habe man die jeweiligen Aufsichtsbeh\u00f6rden informiert und ein Unternehmen zur IT-Forensik mit der Spurensuche beauftragt. Framework habe die Zugangsdaten zu seiner Metabase-Clouddatenbank ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Framework hat sich mit seinen reparierbaren und aufr\u00fcstbaren Notebooks wie dem Laptop 13 einen Namen gemacht. Keine Komponente ist verklebt; Akku, Display, Touchpad und mehr lassen sich simpel austauschen. Zuletzt <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Framework-Laptop-13-Pro-Modulares-Notebook-im-Test-11379580.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">stellte die Firma den Laptop 13 Pro vor<\/a> und beginnt damit einen Vorsto\u00df auch zu Linux. Im <a href=\"https:\/\/community.frame.work\/t\/framework-data-breach-discussion\/83939\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Forum des Laptopherstellers<\/a> diskutieren Kunden \u00fcber das Ausma\u00df des Lecks, eine \u00f6ffentliche Stellungnahme im Firmenblog oder dessen Social-Media-Konten steht zur Stunde noch aus.<\/p>\n<p>Metabase warnt vor Zero-Day \u2013 jetzt patchen!<\/p>\n<p>Der betroffene Datenbankanbieter ver\u00f6ffentlichte derweil einen eigenen <a href=\"https:\/\/www.metabase.com\/blog\/security-update\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Sicherheitshinweis<\/a>. Man habe am 3. August einen Angriff auf Cloud-Instanzen der Firmendatenbank identifiziert, der mithilfe einer zuvor unbekannten Sicherheitsl\u00fccke ausgef\u00fchrt worden sei \u2013 also einem \u201eZero-Day\u201c. Die L\u00fccke in Metabase (CVSS 10.0\/10, Schweregrad kritisch, noch keine CVE-ID) betrifft alle Versionen von 58 bis 63 und zwar sowohl die von Metabase betriebene Cloudl\u00f6sung als auch deren selbst gehostete Version in Kundennetzen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Offenbar verbirgt sich der Fehler im API-Endpunkt zum Zur\u00fccksetzen von Nutzerpassworten \u2013 wer in seinen Zugriffsprotokollen eine POST-Anfrage auf \/api\/session\/reset_password gefolgt von einem Aufruf des Endpunkts \/api\/user\/current finde, solle sein Datenbanksystem als kompromittiert betrachten. Aktualisierte Versionen stehen zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n<p>x.58.24,x.59.21,x.60.17,x.61.11,x.62.9 undx.63.5<\/p>\n<p>Wer nicht unmittelbar eine Aktualisierung seiner Metabase-Instanz vornehmen kann, soll als vor\u00fcbergehende Schutzma\u00dfnahme jeglichen Zugriff auf \/api\/session\/reset_password blockieren. Bei Verdacht einer feindlichen \u00dcbernahme der Datenbank enth\u00e4lt der <a href=\"https:\/\/github.com\/metabase\/metabase\/security\/advisories\/GHSA-vwf4-m7j8-wcjf\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Sicherheitshinweis auf Github<\/a> weitere Informationen. Cloud-Kunden, so Metabase, seien bereits sicher \u2013 bei wie vielen bereits Daten abgeflossen sind, erw\u00e4hnt das Unternehmen jedoch nicht.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:cku@heise.de\" title=\"Dr. Christopher Kunz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">cku<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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