{"id":240907,"date":"2026-08-07T15:41:28","date_gmt":"2026-08-07T15:41:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/240907\/"},"modified":"2026-08-07T15:41:28","modified_gmt":"2026-08-07T15:41:28","slug":"uefa-haelt-weiter-an-boykottdrohung-gegen-die-fifa-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/240907\/","title":{"rendered":"UEFA h\u00e4lt weiter an Boykottdrohung gegen die FIFA fest"},"content":{"rendered":"<p>\nNach Krisensitzung\n<\/p>\n<p>Aktualisiert am 06.08.2026, 17:11 Uhr\n<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.gmx.ch\/image\/182\/42586182,pd=1\/aleksander-ceferin-gianni-infantino.jpg\" data-brain-zone=\".42582562.content.lead.1\" data-component-path=\"content.lead.1\" data-component-name=\"article-image\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/aleksander-ceferin-gianni-infantino.jpg\" alt=\"Aleksander Ceferin, Gianni Infantino\" width=\"950\" height=\"534\"\/><\/p>\n<p><\/a> <\/p>\n<p>\nKeine Kollegen mehr UEFA-Pr\u00e4sident Aleksander Ceferin droht FIFA-Pr\u00e4sident Gianni Infantino mit einem Boykott.<br \/>\n\u00a9\u00a0IMAGO\/Schw\u00f6rer Pressefoto\/KAI SCHWOERER\n<\/p>\n<p class=\"content__description\" data-speakable=\"\">Trotz des R\u00fcckzugs der umstrittenen Investorenpl\u00e4ne der FIFA h\u00e4lt die UEFA an ihrer Boykottdrohung fest. Der Kontinentalverband h\u00e4lt den Druck auf FIFA-Pr\u00e4sident Infantino aufrecht.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Die <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42582562.content.textlink_1\" data-component-path=\"content.textlink_1\" href=\"https:\/\/www.gmx.ch\/magazine\/sport\/thema\/uefa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europ\u00e4ische Fussball-Union<\/a> UEFA droht auch nach dem Eingest\u00e4ndnis eines Fehlers von FIFA-Pr\u00e4sident <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42582562.content.textlink_2\" data-component-path=\"content.textlink_2\" href=\"https:\/\/www.gmx.ch\/magazine\/sport\/thema\/gianni-infantino\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gianni Infantino<\/a> beim gescheiterten Investorendeal weiter mit einem WM-Boykott. Die Voraussetzungen seien nicht erf\u00fcllt, um die Drohung zur\u00fcckzunehmen, erkl\u00e4rte die UEFA auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. &#171;Erstens mussten die Vorschl\u00e4ge zum Verkauf der grossen Wettbewerbe zur\u00fcckgezogen werden. Zweitens mussten Zusicherungen gegeben werden, dass solche Versuche, den Fussball auf diese Weise zu entstellen, nie wieder unternommen werden.&#187;<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Dar\u00fcber hinaus bekr\u00e4ftigte die UEFA, dass das Vertrauen in Infantino verloren gegangen sei. An dieser Haltung halte man fest, stellte der Verband klar. &#171;Die gestrige Bekanntgabe, dass <a data-brain-zone=\".42582562.content.textlink_3\" data-component-path=\"content.textlink_3\" data-component-name=\"link.editorial\" href=\"https:\/\/www.gmx.ch\/magazine\/sport\/fussball\/international\/fifa-infantino-ruecken-staerkt-42583574\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">einige Angestellte des FIFA-Pr\u00e4sidenten (deren Karriere von seiner Gunst abh\u00e4ngt)<\/a> ihm zustimmen, \u00e4ndert nichts daran&#187;, hiess es vom Kontinentalverband weiter.<\/p>\n<p>Infantino erh\u00e4lt bei Notfallsitzung &#171;uneingeschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung&#187;<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Inmitten seiner schwersten Krise als FIFA-Pr\u00e4sident hatte Infantino zuvor aus dem kleinen Stade Al Medina von Rabat ein klares Signal in die aufgeregte Fussball-Welt gesendet. Der 56-J\u00e4hrige verbreitete via <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42582562.content.textlink_4\" data-component-path=\"content.textlink_4\" href=\"https:\/\/www.gmx.ch\/magazine\/unterhaltung\/thema\/instagram\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Instagram<\/a> ein Foto mit seinem in der vergangenen Woche noch abtr\u00fcnnig wirkenden Generalsekret\u00e4r Mattias Grafstr\u00f6m.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Beide grinsen und recken demonstrativ einen Daumen nach oben. Es sollte beim Besuch des Afrika Cups der Frauen unterstreichen, was der Weltverband nach einer Krisensitzung in der marokkanischen Hauptstadt mitgeteilt hatte: Die FIFA-F\u00fchrung steht geschlossen hinter Infantino. Und der Verbandsboss aus der Schweiz denkt gar nicht daran, von sich aus seinen R\u00fccktritt zu erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>FIFA droht selbst mit Konsequenzen<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Stattdessen schaltete Infantino nur viereinhalb Tage nach dem krachenden Scheitern des Investorendeals, mit dem er die Fussball-Szene zuvor schockiert und emp\u00f6rt hatte, wieder in den Angriffsmodus. In einem Schreiben, das an die FIFA-Vizepr\u00e4sidenten und Councilmitglieder der <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42582562.content.textlink_5\" data-component-path=\"content.textlink_5\" href=\"https:\/\/www.gmx.ch\/magazine\/sport\/thema\/fifa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">FIFA<\/a> adressiert ist und von Sky News in voller L\u00e4nge ver\u00f6ffentlicht wurde, gestehen die beiden Unterzeichner Infantino und Grafstr\u00f6m zwar Fehler ein. Doch nicht nur das.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Sie drohen auch mit Konsequenzen. &#171;Nach der R\u00fccknahme des Projekts wird die FIFA keinerlei Angriffe auf ihre Integrit\u00e4t, ihre gute Unternehmensf\u00fchrung und die Einhaltung ordnungsgem\u00e4sser Verfahren mehr dulden und alle erforderlichen Massnahmen ergreifen, um ihren Namen und ihren Ruf zu sch\u00fctzen und zu wahren&#187;, heisst es w\u00f6rtlich.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">In den vergangenen Tagen hatte es eine beispiellose Welle der Kritik und viele R\u00fccktrittsforderungen an Infantino wegen des geplanten Investorendeals gegeben. Die UEFA hatte geschlossen mit allen 55 Mitgliedern gedroht, die WM und alle weiteren FIFA-Wettbewerbe zu boykottieren. Auch aus Nord- und Mittelamerika und Asien gab es deutliche Kritik, damit war klar, dass das Projekt keinerlei Mehrheit haben w\u00fcrde. In der Nacht zu Samstag gab Infantino den Plan auf. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">In Marokko versammelte Infantino nun das Top-Management der FIFA um sich und bekam in Rabat das, was er sich erhofft hatte: die volle interne R\u00fcckendeckung, die in der vergangenen Woche zu br\u00f6ckeln drohte. Der Schwede Grafstr\u00f6m hatte zuletzt angesichts des gescheiterten Plans zum Verkauf von WM-Rechten an Investoren in einer internen Mail an FIFA-Mitarbeiter noch eine &#171;traurige und tadelnswerte Reihe von Ereignissen&#187; sowie &#171;Aufruhr&#187; beklagt.<\/p>\n<p>Grafstr\u00f6m unterst\u00fctzt Infantino uneingeschr\u00e4nkt<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Nun unterzeichnete Grafstr\u00f6m einen Brief, der eine Entschuldigung zu einem Vorgang enthielt, der dem Generalsekret\u00e4r offenbar gar nicht bekannt war. &#171;Zur Vermeidung jeglicher Missverst\u00e4ndnisse bekr\u00e4ftigen der FIFA-Generalsekret\u00e4r und das anwesende Management Board ihre uneingeschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung f\u00fcr FIFA-Pr\u00e4sident Gianni Infantino als den einzigen offiziellen Repr\u00e4sentanten, der von den 211 FIFA-Mitgliedsverb\u00e4nden gew\u00e4hlt wurde&#187;, hiess es von der FIFA.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Im Spiel der machtpolitischen Winkelz\u00fcge reagierte die UEFA umgehend. Trotz der R\u00fccknahme der Investorenpl\u00e4ne bleibt der Kontinentalverband seiner Linie treu.<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Die FIFA r\u00e4umte ein, kommunikativ Fehler gemacht zu haben. Es herrsche Einigkeit dar\u00fcber, dass es nicht beabsichtigt gewesen sei, dem FIFA-Council und den FIFA-Mitgliedsverb\u00e4nden &#171;das Gef\u00fchl zu geben, vom Prozess ausgeschlossen zu sein, und dass der Prozess anders h\u00e4tte gehandhabt werden sollen&#187;, teilte der Weltverband mit.<\/p>\n<p>Empfohlenes Video<\/p>\n<p>FIFA-Krise: Infantino bleibt im Amt<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/42587244,pd=1,f=responsive169-w950.jpg\" alt=\"\" width=\"950\" height=\"534\"\/><\/p>\n<p>\u00a9 Buzzroom<\/p>\n<p>Infantino will bis 2031 weitermachen<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Doch dieses Eingest\u00e4ndnis ist aus Sicht der FIFA und vor allem aus Sicht von Infantino l\u00e4ngst kein Grund, zur Seite zu treten. Im Gegenteil: Infantino will sich im M\u00e4rz 2027 in Marokko f\u00fcr eine weitere Amtszeit bis 2031 w\u00e4hlen lassen und informiert aktuell \u00fcber jeden Verband, der ihn unterst\u00fctzt. In der Nacht nach dem Krisengipfel postete Infantino die Unterst\u00fctzungsschreiben aus der Mongolei sowie von den Philippinen.<\/p>\n<p>Empfehlungen der Redaktion<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Insgesamt acht asiatische Verb\u00e4nde unterst\u00fctzen Infantino demnach bislang. Dazu z\u00e4hlt auch der ehemalige WM-Gastgeber Katar. Noch nicht positioniert hat sich dagegen Saudi-Arabien, das 2034 erstmals Ausrichter der WM sein soll und im Nahen Osten als sportpolitisch immer wichtigerer Akteur wahrgenommen wird. (dpa\/bearbeitet von jum)<\/p>\n<p>\nTeaserbild: \u00a9 picture alliance\/AP Photo\/STR\/STR<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach Krisensitzung Aktualisiert am 06.08.2026, 17:11 Uhr Keine Kollegen mehr UEFA-Pr\u00e4sident Aleksander Ceferin droht FIFA-Pr\u00e4sident Gianni Infantino mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":240908,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[16],"tags":[52006,46,12471,15357,52007,45,65,44,1010],"class_list":["post-240907","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-sport","tag-boykottdrohung","tag-ch","tag-fifa","tag-gianni-infantino","tag-investorenplan","tag-schweiz","tag-sport","tag-switzerland","tag-uefa"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117054982699545548","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240907","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=240907"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/240907\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/240908"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=240907"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=240907"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=240907"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}