{"id":241267,"date":"2026-08-07T20:10:09","date_gmt":"2026-08-07T20:10:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/241267\/"},"modified":"2026-08-07T20:10:09","modified_gmt":"2026-08-07T20:10:09","slug":"geburtsreihenfolge-150-krankheiten-zeigen-unterschiedliche-risiken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/241267\/","title":{"rendered":"Geburtsreihenfolge: 150 Krankheiten zeigen unterschiedliche Risiken"},"content":{"rendered":"<p>Die Frage, inwieweit die Reihenfolge der Geburt innerhalb einer Familie sp\u00e4tere Gesundheitsrisiken beeinflusst, ist Gegenstand einer umfassenden medizinischen Untersuchung, deren Ergebnisse im August 2026 in der Fachzeitschrift Nature Health ver\u00f6ffentlicht wurden. Die Analyse basiert auf einer Datengrundlage von 10 Millionen Geschwistern aus rund 5,1 Millionen US-amerikanischen Zwei-Kind-Familien. Dabei untersuchten Forscher insgesamt 569 Diagnosen und konnten bei 150 Krankheiten eine statistisch signifikante Korrelation mit der Geburtsreihenfolge feststellen.<\/p>\n<p>Belastungsschwerpunkte bei erstgeborenen Kindern<\/p>\n<p>Die Untersuchung identifizierte spezifische Risikoprofile f\u00fcr Erstgeborene. Den Ergebnissen zufolge weisen diese im Vergleich zu ihren j\u00fcngeren Geschwistern eine h\u00f6here Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr neurodevelopmentale St\u00f6rungen sowie f\u00fcr Erkrankungen aus dem Bereich der Immunologie und Allergologie auf. <\/p>\n<p>Insbesondere bei Autismus-Spektrum-St\u00f6rungen wurde ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr das erste Kind festgestellt, w\u00e4hrend f\u00fcr nachfolgende Geschwister ein Odds Ratio (OR) von 0,737 ermittelt wurde, was einem deutlich geringeren Risiko entspricht. \u00c4hnliche Tendenzen zeigten sich bei Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivit\u00e4tsst\u00f6rungen (ADHS) mit einem OR von 0,934 f\u00fcr Zweitgeborene sowie beim Tourette-Syndrom. Zudem weisen Erstgeborene eine h\u00f6here Neigung zu verschiedenen allergischen Reaktionen auf.<\/p>\n<p>Erh\u00f6hte Risiken f\u00fcr zweitgeborene Geschwister<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu zeigt die im August 2026 publizierte Datenanalyse f\u00fcr zweitgeborene Kinder andere gesundheitliche Schwerpunkte. Diese Personengruppe weist ein gesteigertes Risiko f\u00fcr Substanzmissbrauch auf, wobei hier ein OR von 1,192 dokumentiert wurde. Auch im Bereich der Infektionskrankheiten und spezifischer organischer Leiden wurden Unterschiede deutlich.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wer sich mit langfristigen Gesundheitsrisiken und der Erhaltung der eigenen Leistungsf\u00e4higkeit befasst, sollte auch die mentale Fitness nicht vernachl\u00e4ssigen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie mit 11 einfachen Alltags\u00fcbungen Ihr Gehirn fit halten und aktiv vorsorgen k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/info.gesundheitswissen-aktuell.de\/gehirntraining-leicht-gemacht\/?af=KOOP_G_TG_DNV_YES_GEHIRNTRAINING-LEICHT-GEMACHT_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD1of2-EAID-1076772\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">11 Alltags\u00fcbungen zur Demenzvorbeugung entdecken<\/a><\/p>\n<p>Zweitgeborene leiden demnach h\u00e4ufiger unter Magen-Darm-Erkrankungen (OR 1,142) und haben eine signifikant h\u00f6here Wahrscheinlichkeit, an G\u00fcrtelrose zu erkranken (OR 1,348). Weitere in der Analyse identifizierte Risiken f\u00fcr nachfolgende Geschwister umfassen Migr\u00e4ne, Gelenkprobleme sowie verschiedene Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Dennoch wurde f\u00fcr Zweitgeborene bei bestimmten Autismus-Erkrankungen ein um 43 Prozent geringeres Risiko im Vergleich zum erstgeborenen Geschwisterkind festgestellt.<\/p>\n<p>Methodik und klinische Einordnung der Ergebnisse<\/p>\n<p>Die statistische Auswertung der 569 Diagnosen erfolgte unter Anwendung der Bonferroni-Korrektur, um die Signifikanz der 150 gefundenen Assoziationen abzusichern. Trotz der hohen Probandenzahl und der Vielzahl an statistisch belegbaren Zusammenh\u00e4ngen mahnen die Autoren der Studie zur Zur\u00fcckhaltung bei der Interpretation der Daten f\u00fcr den medizinischen Alltag.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>W\u00e4hrend populationsbezogene Studien genetische und famili\u00e4re Risiken untersuchen, bleibt die individuelle F\u00f6rderung der Konzentration ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Leitfaden, welche Methoden Ged\u00e4chtnis und Konzentration nachhaltig st\u00e4rken. <a href=\"https:\/\/info.gesundheitswissen-aktuell.de\/gehirntraining-leicht-gemacht\/?af=KOOP_G_TG_DNV_YES_GEHIRNTRAINING-LEICHT-GEMACHT_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD2of2-EAID-1076772\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Kostenlosen Ratgeber f\u00fcr geistige Fitness sichern<\/a><\/p>\n<p>Die Wissenschaftler betonten in der Ver\u00f6ffentlichung, dass die beobachteten Unterschiede in den Gesundheitsrisiken insgesamt als klein einzustufen seien. Aus diesem Grund sollten die Erkenntnisse \u00fcber die Geburtsreihenfolge keine Grundlage f\u00fcr klinische Entscheidungen oder individuelle medizinische Behandlungsstrategien bilden. Die Studie dient prim\u00e4r dazu, populationsbezogene Muster aufzuzeigen und die Grundlage f\u00fcr weitere Forschungen zu den zugrunde liegenden biologischen oder umweltbedingten Ursachen dieser Unterschiede zu schaffen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\t\t    Disclaimer&#8230;&#13;\n\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Frage, inwieweit die Reihenfolge der Geburt innerhalb einer Familie sp\u00e4tere Gesundheitsrisiken beeinflusst, ist Gegenstand einer umfassenden medizinischen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":241268,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[17],"tags":[8240,14308,46,52051,52049,67,66,21806,1918,52050,2888,45,52053,44,52052],"class_list":["post-241267","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-allergien","tag-autismus","tag-ch","tag-erstgeborene","tag-geburtsreihenfolge","tag-gesundheit","tag-health","tag-infektionen","tag-krankheiten","tag-nature-health-analyse","tag-risiken","tag-schweiz","tag-substanzmissbrauch","tag-switzerland","tag-zweitgeborene"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117056039162357333","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/241267","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=241267"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/241267\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/241268"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=241267"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=241267"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=241267"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}