{"id":245018,"date":"2026-08-10T18:03:08","date_gmt":"2026-08-10T18:03:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/245018\/"},"modified":"2026-08-10T18:03:08","modified_gmt":"2026-08-10T18:03:08","slug":"album-kritik-ariane-grande-klingt-auf-petal-aufregend-neu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/245018\/","title":{"rendered":"Album-Kritik: Ariane Grande klingt auf &#171;petal&#187; aufregend neu"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u00dcber <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ariana-grande\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ariana Grande<\/a> wird derzeit viel geschrieben und diskutiert. Es geht dabei h\u00e4ufig um ihren angek\u00fcndigten <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/panorama\/leute\/ariana-grande-plant-auszeit-nach-ihrer-tour_aid-152518615\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">R\u00fcckzug aus der \u00d6ffentlichkeit<\/a> und ihren K\u00f6rper. Der Tenor der meisten Beitr\u00e4ge lautet, man solle sie doch bitte in Ruhe lassen und ihre Entscheidungen respektieren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wor\u00fcber viel weniger gesprochen wird, ist das neue Album der Musikerin und Schauspielerin. Es hei\u00dft \u201epetal\u201c, und dass kaum jemand den darauf pr\u00e4sentierten neuen Sound beachtet, sondern h\u00f6chstens Textstellen pfl\u00fcckt und als Belege f\u00fcr Grandes angebliche Wut auf die \u00d6ffentlichkeit nimmt, sagt einiges \u00fcber die Debatte.<\/p>\n<p>\u201epetal\u201c zeigt eine k\u00fchlere und kargere Version von Grande      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dabei g\u00e4be es doch eine kleine Sensation zu vermelden: Die 33-J\u00e4hrige klingt nun anders; man k\u00f6nnte sagen, sie hat ihr Grunge-Album vorgelegt. Im Gegensatz zum Vorg\u00e4nger \u201eeternal sunshine\u201c mutet \u201epetal\u201c jedenfalls wie die dunkle Seite des Mondes an.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Perkussion ist stellenweise hochnerv\u00f6s. Die Beats sind so schwer und schmutzig, als stammten sie aus den Clubs von Bristol. Und die elektronischen Fl\u00e4chen f\u00fcgen sich zur w\u00fcsten akustischen Landschaft. Grandes Gesang ist immer noch virtuos und gro\u00dfartig arrangiert. Sie flicht Schn\u00f6rkel und Verzierungen in die St\u00fccke. Aber alles ist viel k\u00fchler, st\u00e4rker heruntergedimmt, karger.<\/p>\n<p>Ariana Grande eifert nicht mehr Mariah Carey nach      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Man nehme nur den Bass im Titelst\u00fcck. Das ist ein Statement-Bass, eine Abrissbirne. Und wie sich das Ganze dann noch steigert und gegen Ende richtig dornig wird! Toll arrangiert ist auch \u201ehate that i made you love me\u201c. Das Weltraum-Space-Geplucker, das die Vocals begleitet. Und dann die akustische Gitarre in der Bridge, die den Gesang umso dramatischer erscheinen l\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Man muss nun sagen, dass die erste H\u00e4lfte der zw\u00f6lf Songs gelungener ist als der zweite Teil des Albums. Aber vielleicht gibt sie einen Eindruck davon, wie Ariana Grande k\u00fcnftig klingen k\u00f6nnte. Der \u201eGuardian\u201c merkte an, dass sie auf \u201epetal\u201c nicht mehr <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/mariah-carey\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mariah Carey<\/a> nacheifere, sondern eher zeitgem\u00e4\u00dferen RnB-Pionierinnen wie Kelela.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00dcber Ariana Grande wird derzeit viel geschrieben und diskutiert. 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