{"id":250280,"date":"2026-08-14T03:46:27","date_gmt":"2026-08-14T03:46:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/250280\/"},"modified":"2026-08-14T03:46:27","modified_gmt":"2026-08-14T03:46:27","slug":"litellm-angriff-mehr-als-2500-unternehmen-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/250280\/","title":{"rendered":"LiteLLM-Angriff: Mehr als 2500 Unternehmen betroffen"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/LiteLLM-attack-Over-2500-companies-affected-11412943.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Bei einem Lieferkettenangriff auf die popul\u00e4re <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Supply-Chain-Attacke-auf-LiteLLM-Betroffene-sollen-Credentials-sofort-aendern-11223618.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">LiteLLM-Bibliothek im M\u00e4rz dieses Jahres<\/a> haben Angreifer im Python Packages Index (PyPI) kompromittierte Pakete eingeschleust. Diese wurden offenbar von automatisierten Build-Systemen zigtausendfach heruntergeladen und verwendet, bei mehr als 2500 auch namhaften Unternehmen \u2013 obwohl die kompromittierten Pakete lediglich 40 Minuten online waren.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die Angreifer haben potenziell rund 434.000 automatisierte Entwickler-Build-Pipelines unterwandert, die bei mehr als 2500 Firmen zum Einsatz kommen, f\u00fchren die IT-Sicherheitsforscher von <a href=\"https:\/\/www.cloudsek.com\/blog\/ai-supply-chain-breach-2500-companies-434000-cicd-pipelines\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">CloudSEK in einem Blogbeitrag<\/a> aus. Die Daten deuten darauf hin, dass Angreifer darauf h\u00e4tten zugreifen k\u00f6nnen, belegen jedoch nicht, dass sie das auch getan haben und dass alle Zugangsdaten entwendet wurden. Laut den Analysten ist die Bedrohung noch immer aktuell, da auch das FBI im Juli davor gewarnt hat, dass mit der Cybergang TeamPCP verbundene Akteure die gestohlenen Zugangsdaten wahrscheinlich noch lange nach dem eigentlichen Angriff missbrauchen. Daher sollten potenziell Betroffene Sicherheitsma\u00dfnahmen wie \u00c4ndern der Zugangsdaten, Schlie\u00dfen der m\u00f6glichen Schwachstelle und H\u00e4rtung der Systeme ergreifen, empfehlen die IT-Forscher.<\/p>\n<p>Die Auflistung betroffener Unternehmen f\u00fchrt einige gro\u00dfe und namhafte Firmen auf. Airbus, Amazon Web Services, Cisco, Hoffmann-La Roche AG, Salesforce, Samsung, ServiceNow, Siemens, aber auch Epic Games, FedEx, der R\u00fcckversicherungsriese Munich Re, die Robert Bosch GmbH, Thales Group, Volkswagen AG oder X Corp tauchen dort auf. Von denen und vielen weiteren haben die Angreifer teils Geheimnisse wie Zugangsdaten ergattert, in allen F\u00e4llen liefen jedoch in den automatisierten KI-Build-Systemen die kompromittierten Versionen \u2013 zum Teil tausende Male.<\/p>\n<p>Entwendete Objekte<\/p>\n<p>Zu den geklauten Daten z\u00e4hlen laut CloudSEK Cloud-Keys, Repository-Token, SSH-Keys, Kubernetes-Secrets, Zugangsdaten f\u00fcr Paket-Publishing, Umgebungsvariablen und KI-Anbieter-Keys. Das Entfernen der b\u00f6sartigen Pakete allein reicht daher nicht, da derartige Zugangsdaten noch Wochen oder Monate nutzbar bleiben, sofern sie nicht ge\u00e4ndert und Hinweise auf unbefugte Aktivit\u00e4ten untersucht werden.<\/p>\n<p>Die Infostealer-Malware, die Google \u201eSandclock\u201c nennt, lief auf kompromittierten Build-Systemen, weitete ihre Rechte zu root aus und suchte dann nach den Daten. Insbesondere auf KI-Build-Systemen sucht sie nach LLM-API-Keys und Gateway-Konfigurationen. Die Daten haben die Angreifer mit AES-256 und einem fest einprogrammierten RSA-4096-Key verschl\u00fcsselt und an Server gesendet, die eine Typosquatting-Domain nutzten. Wenn das Ausschleusen fehlschl\u00e4gt, legt die Malware ein \u00f6ffentliches Repository innerhalb des GitHub-Kontos der Opfer an und verfrachtet die Daten dorthin.<\/p>\n<p>CloudSEK gibt in der Analyse noch weitere Tipps und Hinweise f\u00fcr Admins, wie sie eine Kompromittierung aufsp\u00fcren, eind\u00e4mmen und wie sie sich vor den Attacken sch\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dmk@heise.de\" title=\"Dirk Knop\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dmk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":250281,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[15],"tags":[46,8910,6210,622,11657,53855,45,60,59,557,23151,44,64,61,63,62],"class_list":["post-250280","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-ch","tag-cyberangriff","tag-datenleck","tag-it","tag-lieferkette","tag-litellm","tag-schweiz","tag-science","tag-science-technology","tag-security","tag-supply-chain-attacken","tag-switzerland","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117091807373784970","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=250280"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/250280\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/250281"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=250280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=250280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=250280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}