{"id":251028,"date":"2026-08-14T14:25:12","date_gmt":"2026-08-14T14:25:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/251028\/"},"modified":"2026-08-14T14:25:12","modified_gmt":"2026-08-14T14:25:12","slug":"hyperos-4-0-xiaomis-neuer-android-aufsatz-mit-ios-anleihen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/251028\/","title":{"rendered":"HyperOS 4.0: Xiaomis neuer Android-Aufsatz mit iOS-Anleihen"},"content":{"rendered":"<p>              HyperOS 4.0: Xiaomis neuer Android-Aufsatz mit iOS-Anleihen<\/p>\n<p>HyperOS 4.0 ist so gut wie fertig und Xiaomi bietet es f\u00fcr erste Ger\u00e4te als Betaversion an. Beim Design der Bedienoberfl\u00e4che der neuen Version wirkt es so, als h\u00e4tte der Hersteller die Kopiermaschine angeworfen und sich an <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Liquid-Glass-Apples-neue-Oberflaeche-fuer-iOS-26-macOS-26-und-Co-im-Detail-10487350.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apples Liquid Glass<\/a> orientiert. F\u00fcr potenzielle iPhone-Wechsler wom\u00f6glich praktisch. Unter der Haube hat sich laut Xiaomi auch einiges ver\u00e4ndert. Wie bei der Vorg\u00e4ngersoftware des Herstellers basiert HyperOS 4.0 nicht ausschlie\u00dflich auf <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Android-17\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Android 17<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Liquid Glass von Xiaomi<\/p>\n<p>Xiaomi-Pr\u00e4sident Lu Weibing hat die neue HyperOS-Version am 13. August auf der chinesischen Mikroblogging-Plattform Weibo <a href=\"https:\/\/weibo.com\/1892653244\/Rdb2PxRP8\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">angek\u00fcndigt<\/a>. Parallel dazu hat das Unternehmen seine <a href=\"https:\/\/hyperos.mi.com\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">HyperOS-Webseite<\/a> aktualisiert und die wichtigsten Neuerungen aufgelistet. Vorn dabei ist die gl\u00e4serne Bedienoberfl\u00e4che mit fl\u00fcssigen Lichteffekten und geschichteten Transparenzen, die an Apple iOS erinnert. Zudem erzeugen Wischgesten und Ber\u00fchrungen dynamische Effekte auf der Bedienoberfl\u00e4che; Men\u00fcs und Benachrichtigungselemente verf\u00fcgen \u00fcber durchsichtige Ebenen.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/4\/7\/2\/5\/5\/hyperos-4-design-d1fb9e31463adcb5.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"HyperOS 4.0 \u2013\u00a0Blick auf einige Apps\" height=\"1166\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 3500 \/ 1166; object-fit: cover;\" width=\"3500\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>HyperOS 4.0 mit mehr Glas-Optik.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Xiaomi)\n    <\/p>\n<p>Ferner schreibt Xiaomi von einem \u00fcberarbeiteten Sperrbildschirm und einem neuen Kontrollzentrum. Zudem lassen sich Widgets auf dem Homescreen stapeln, Ordner sind in der Gr\u00f6\u00dfe anpassbar. Au\u00dferdem soll es \u201emehr Anpassungsm\u00f6glichkeiten und farbenfrohe Hintergrundbilder\u201c geben. Dass Xiaomi sich an Apples \u00c4sthetik orientiert, ist im Grunde nicht neu. Schon in \u00e4lteren Versionen gab es hier und dort iOS-Designaspekte und sogar die Integration der Dynamic Island, die Xiaomi bei sich HyperIsland nennt.<\/p>\n<p>Schnelleres System<\/p>\n<p>Xiaomi schreibt dar\u00fcber hinaus, mit HyperOS 4.0 das System beschleunigt zu haben: So habe man die Kaltstartzeit verk\u00fcrzt und die Bearbeitung von HDR-Aufnahmen optimiert. Au\u00dferdem soll das System weniger Frame-Drops erzeugen. Ferner hat das Unternehmen mit dem Update die Lastberechnung optimiert, um die Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich setzt Xiaomi bei der neuen HyperOS-Version auf eine KI-basierte Preloading-Funktion des Arbeitsspeichers. Damit soll das System den App-Bedarf prognostizieren und den Speicher freihalten. Xiaomi zufolge sollen damit auch nach acht Stunden Nutzung noch rund 27,2 Prozent mehr freier RAM als bei der Vorg\u00e4ngerversion zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>F\u00fcr den chinesischen Markt integriert der Hersteller seine KI \u201eSuper XiaoAi\u201c, die auf einem gro\u00dfen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Xiaomis-neues-KI-Modell-Nahe-an-der-Konkurrenz-aber-deutlich-guenstiger-11221086.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Xiaomi-MiMo-Modell<\/a> basiert. Unter anderem soll damit der KI-Assistent besser sein und App-\u00fcbergreifende Aufgaben erledigen \u2013 also \u00e4hnlich wie Googles Gemini Intelligence. In Europa wird Xiaomi sicherlich weiter auf Googles Gemini und k\u00fcnftig bei den Topmodellen auf Gemini Intelligence setzen.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>Xiaomi 17 und mehr im Betaprogramm<\/p>\n<p>Laut Xiaomi erhalten erste Ger\u00e4te in China seit dem 14. August die Betaversion. Zu diesen geh\u00f6ren etwa die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Xiaomi-17-Kompaktes-Smartphone-mit-Leica-Kamera-fuer-Europa-11189647.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Xiaomi-17-Serie<\/a>, aber auch das Redmi K90 sowie die Tablets der Xiaomi-Pad-8-Reihe. Etwas verz\u00f6gert landet das Update auch auf Modellen der Xiaomi-15-Familie und weiteren. Sobald das Betaprogramm abgeschlossen ist, d\u00fcrfte der Hersteller die Software f\u00fcr weitere Ger\u00e4te verteilen und schlie\u00dflich auch f\u00fcr globale und EU-Modelle anbieten. Im Oktober 2025 erschien die globale Version von <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/HyperOS-3-Xiaomi-verpasst-der-15T-Serie-das-grosse-Update-weitere-folgen-10911963.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">HyperOS 3.0<\/a>.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/1\/4\/7\/2\/5\/5\/hyperos-4-beta-rollout-plan-b7bbdc44a57a0006.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Screenshot zeigt Xiaomi und Redmi-Ger\u00e4te die das Beta-Update erhalten\" height=\"1050\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 2404 \/ 1050; object-fit: cover;\" width=\"2404\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Diese Xiaomi- und Redmi-Ger\u00e4te erhalten die Beta von HyperOS 4.0. Beim globalen Rollout sollten viele weitere Ger\u00e4te dabei sein.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Xiaomi)\n    <\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:afl@heise.de\" title=\"Andreas Floemer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">afl<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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