{"id":251291,"date":"2026-08-14T17:23:35","date_gmt":"2026-08-14T17:23:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/251291\/"},"modified":"2026-08-14T17:23:35","modified_gmt":"2026-08-14T17:23:35","slug":"vitaminueberdosierung-bfr-warnt-vor-leber-und-nierenschaeden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/251291\/","title":{"rendered":"Vitamin\u00fcberdosierung: BfR warnt vor Leber- und Nierensch\u00e4den"},"content":{"rendered":"<p>Die langfristige Aufrechterhaltung der k\u00f6rperlichen Gesundheit r\u00fcckt verst\u00e4rkt in den Fokus von Gesundheitsbeh\u00f6rden und wissenschaftlichen Publikationen. Neue Leitf\u00e4den zur essenziellen Vitaminversorgung, die im Sommer 2026 ver\u00f6ffentlicht wurden, unterstreichen die Bedeutung einer pr\u00e4zisen N\u00e4hrstoffzufuhr. Dabei zeigt sich ein deutlicher Trend: W\u00e4hrend die gezielte Supplementierung bei Mangelerscheinungen sinnvoll bleibt, warnen Fachinstitutionen verst\u00e4rkt vor den gesundheitlichen Folgen einer unkontrollierten \u00dcberdosierung.<\/p>\n<p>Risiken durch \u00dcberdosierung fettl\u00f6slicher Vitamine<\/p>\n<p>Das Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung (BfR) weist explizit auf die Gefahren hin, die von einer zu hohen Aufnahme fettl\u00f6slicher Vitamine wie A, D, E und K ausgehen k\u00f6nnen. F\u00fcr Vitamin A wird eine sichere Tagesdosis von 3 mg angegeben; eine dauerhafte \u00dcberschreitung kann die Leber sch\u00e4digen. Besonders kritisch wird die Versorgung mit Vitamin D betrachtet. Die Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat hierf\u00fcr eine Obergrenze von 4000 IE pro Tag festgelegt.<\/p>\n<p>Wie wichtig die Einhaltung dieser Grenzen ist, verdeutlicht ein Vorfall aus dem Juli 2026. Berichten zufolge erlitt ein S\u00e4ugling eine lebensbedrohliche Vitamin-D-Intoxikation, nachdem ein Nahrungserg\u00e4nzungsmittel fehlerhaft t\u00e4glich statt als Depot verabreicht wurde. Die Folgen waren Hypercalc\u00e4mie, Nephrokalzinose und Niereninsuffizienz. Experten raten f\u00fcr S\u00e4uglinge generell zu einer Dosis von 400 bis 500 IE pro Tag. Auch bei wasserl\u00f6slichen Vitaminen ist Vorsicht geboten: Ein dokumentierter Fall aus dem Jahr 2023 zeigt, dass eine t\u00e4gliche Zufuhr von 240 mg Vitamin B6 \u2013 die 260-fache der empfohlenen H\u00f6chstmenge \u2013 zu Nervensch\u00e4den f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Anforderungen an die Supplementierung von Vitamin B12 und Jod<\/p>\n<p>Bei der Supplementierung von Vitamin B12 empfiehlt das BfR f\u00fcr Nahrungserg\u00e4nzungsmittel eine maximale Tagesdosis von 25 \u00b5g. Eine Untersuchung von 29 Pr\u00e4paraten durch \u00d6ko-Test ergab, dass lediglich vier Arzneimittel geeignet sind, einen klinischen Mangel effektiv zu beheben. Als sehr gut bewertet wurden unter anderem die B12-Asmedic Tropfen (50 \u00b5g), Vitafit Brausetabletten (25 \u00b5g) sowie Vitalis Ampullen (17,5 \u00b5g). Die Vitamin B12-Loges Kapseln (1000 \u00b5g) erhielten ebenfalls eine sehr gute Bewertung, sind jedoch nicht mehr erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt der aktuellen Gesundheitsstrategien ist die Jodversorgung. Ein neuer Aktionsplan f\u00fcr den Zeitraum von 2026 bis 2030 fordert eine differenzierte Herangehensweise. W\u00e4hrend f\u00fcr gesunde Erwachsene eine Zufuhr von 120 \u00b5g pro Tag empfohlen wird, liegt der Bedarf bei Schwangeren mit 250 \u00b5g deutlich h\u00f6her.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Das BfR warnt: Zu viel Vitamin A, D oder B6 kann Leber und Nieren sch\u00e4digen. Wer Supplemente einnimmt, sollte die sicheren H\u00f6chstmengen kennen. Unser kostenloser Guide zeigt Ihnen, welche Dosierungen empfehlenswert sind und wie Sie gepr\u00fcfte Pr\u00e4parate erkennen. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/bfr-warnt-vor-vitaminueberdosierung-leber-nierenschaeden-18261?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1087673:Topic_senior_health_aging:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD1of2&amp;lp=18261\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlosen Vitamin-Guide sichern<\/a><\/p>\n<p>Neue Erkenntnisse zu Proteinaufnahme und Herz-Kreislauf-Pr\u00e4vention<\/p>\n<p>Wissenschaftliche Untersuchungen der University of Wisconsin-Madison deuten darauf hin, dass eine reduzierte Proteinaufnahme Alterungsprozesse verlangsamen kann, insbesondere wenn eine geringe k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t vorliegt. Ein \u00dcberschuss k\u00f6nne in diesen F\u00e4llen schaden. F\u00fcr Personen ab 60 Jahren wird hingegen eine h\u00f6here Zufuhr empfohlen. Ein Ern\u00e4hrungsmediziner r\u00e4t hierbei zur Bevorzugung pflanzlicher Proteinquellen und nennt eine Obergrenze von 1,2 g pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht t\u00e4glich.<\/p>\n<p>Im Bereich der Herz-Kreislauf-Pr\u00e4vention lieferte eine gro\u00df angelegte JACC-Studie mit 260.000 Teilnehmern \u00fcber einen Zeitraum von 20 Jahren neue Daten. Demnach sind der Taillenumfang und das Taille-H\u00fcft-Verh\u00e4ltnis pr\u00e4zisere Indikatoren f\u00fcr das Gesundheitsrisiko als der Body-Mass-Index (BMI). Kritische Werte liegen f\u00fcr Frauen bei \u00fcber 88 cm und f\u00fcr M\u00e4nner bei \u00fcber 102 cm. Zudem gewinnt die Bestimmung von Lipoprotein(a) an Bedeutung. Da dieser Wert genetisch bedingt ist, reicht ein Test im Leben aus, um das Risiko f\u00fcr Herzinfarkte oder Schlaganf\u00e4lle einzusch\u00e4tzen. Ein hohes Risiko besteht ab 50 mg\/dl oder 105 nmol\/l.<\/p>\n<p>Praktische Empfehlungen f\u00fcr den Alltag<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Sie nehmen Vitamin D oder B12 ein? Dann sollten Sie wissen: Auch bei Vitaminen gilt \u2013 mehr ist nicht besser. Die EFSA empfiehlt maximal 4000 IE Vitamin D pro Tag, das BfR nur 25 \u00b5g B12. Unser Ratgeber hilft Ihnen, die richtige Dosis f\u00fcr Ihre Bed\u00fcrfnisse zu finden. <a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/bfr-warnt-vor-vitaminueberdosierung-leber-nierenschaeden-18261?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_1087673:Topic_senior_health_aging:Source_DNV_Dynamic_LP:RssSource_Ad-Hoc-News:Slot_AD2of2&amp;lp=18261\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Ratgeber f\u00fcr sichere Vitamin-Dosierung anfordern<\/a><\/p>\n<p>Zur Unterst\u00fctzung der Gef\u00e4\u00dfgesundheit weisen Fachleute auf die Bedeutung von Vitamin C, K2 und B-Vitaminen hin. Vitamin K2 k\u00f6nne laut Studien das Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-bedingte Todesf\u00e4lle signifikant senken, w\u00e4hrend Vitamin C die Venenw\u00e4nde st\u00e4rkt. Da fettl\u00f6sliche Vitamine am besten in Verbindung mit Fett aufgenommen werden, empfiehlt es sich, diese mit der gr\u00f6\u00dften Mahlzeit des Tages einzunehmen.<\/p>\n<p>Trotz der seit April 2022 um 22 % gestiegenen Lebensmittelpreise in Deutschland stehen preiswerte N\u00e4hrstoffquellen zur Verf\u00fcgung. Hierzu z\u00e4hlen Tiefk\u00fchlobst f\u00fcr Vitamin C, Vollkornbrot f\u00fcr Ballaststoffe sowie Sardinen, die pro 100 g \u00fcber 2000 mg Omega-3-Fetts\u00e4uren liefern. Auch das Fisch-Informationszentrum r\u00e4t zu mehr Vielfalt beim Konsum, wobei Fettfische wie Hering und Makrele als wichtige Omega-3-Lieferanten dienen, w\u00e4hrend Magerfische wie Kabeljau hochwertiges Protein bereitstellen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n\t\t    Disclaimer&#8230;&#13;\n\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die langfristige Aufrechterhaltung der k\u00f6rperlichen Gesundheit r\u00fcckt verst\u00e4rkt in den Fokus von Gesundheitsbeh\u00f6rden und wissenschaftlichen Publikationen. 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