{"id":254031,"date":"2026-08-16T19:58:06","date_gmt":"2026-08-16T19:58:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/254031\/"},"modified":"2026-08-16T19:58:06","modified_gmt":"2026-08-16T19:58:06","slug":"papst-beim-angelus-gottes-tisch-ist-fuer-alle-gedeckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/254031\/","title":{"rendered":"Papst beim Angelus: Gottes Tisch ist f\u00fcr alle gedeckt"},"content":{"rendered":"<p>Ungleichheit, Diskriminierung und Ausgrenzung untergraben die W\u00fcrde von Menschen. Daran hat Papst Leo beim Mittagsgebet an diesem Sonntag erinnert. Wie Jesus in der Geschichte der kanaan\u00e4ischen Frau, sollte sich auch die Kirche heute vom Wirken Gottes \u00fcberraschen lassen und den Frieden Christi \u201e\u00fcber die bereits gezogenen Grenzen hinaus\u201c weitergeben, so das Kirchenoberhaupt in Castel Gandolfo.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-08\/papst-leo-xiv-angelus-castel-gandolfo-kanaa-frau-glaube-deutsch.html\" title=\"Wortlaut: Papst Leo beim Mittagsgebet am 16.8.2026\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2026\/08\/15\/12\/1786791008200.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Wortlaut: Papst Leo beim Mittagsgebet am 16.8.2026\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Im Wortlaut und in der offiziellen \u00dcbersetzung: die Katechese von Papst Leo XIV. beim Angelusgebet am 16. August 2026. S\u00e4mtliche Wortmeldungen der P\u00e4pste in den verschiedenen &#8230;\n     <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Auch an diesem Sonntag sprach Papst Leo XIV. bei seiner Sommerresidenz in Castel Gandolfo, wo er sich noch bis kommenden Dienstag aufh\u00e4lt. In seiner Katechese vor dem Engel des Herrn stellte er die kanaan\u00e4ische Frau als Beispiel f\u00fcr einen Glauben vor, der sich nicht entmutigen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>\u201eObwohl sie nicht zu seinem Volk geh\u00f6rt und in einer fremden Gegend lebt, versucht sie beharrlich, mit Jesus zu sprechen, indem sie ihm wie eine J\u00fcngerin folgt, die bereits eine Bindung zu ihm hat. Sie w\u00e4ren einander eigentlich nie begegnet, doch der Glaube war auf geheimnisvolle Weise bereits in ihr erwacht\u201c, erl\u00e4uterte Papst Leo.<\/p>\n<p>Auf ihrem Glaubensweg sehe sie sich jedoch mit zahlreichen Hindernissen konfrontiert, von denen der Evangelist auch berichte, so Papst Leo weiter: Die J\u00fcnger betrachteten sie als eine \u201el\u00e4stige Person\u201c, und Jesus selbst widersetze sich ihrem Bitten. Dennoch habe sie in Jesus den Messias erkannt und vertraue darauf, dass auch ihre leidende Tochter bei ihm Hilfe findet.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/srv\/2026\/08\/16\/2026-08-16-angelus\/1786874706066.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\" \" title=\" \"\/><\/p>\n<p>\n    \u00a0 (@VATICAN MEDIA)\n  <\/p>\n<p>Gegen alle Hindernisse <\/p>\n<p>Und letztlich sei es ihre Demut, Hartn\u00e4ckigkeit und Glaubensst\u00e4rke, die f\u00fcr ein unerwartetes Ergebnis sorge: Jesus lasse sich von dieser Begegnung ber\u00fchren und \u00fcberraschen. Darin liege auch eine Aufgabe f\u00fcr die Kirche, unterstrich Leo:<\/p>\n<p>\u201eAuch heute kann sich die Kirche vom Wirken Gottes \u00fcberraschen lassen und den Frieden Christi \u00fcber die bereits gezogenen Grenzen hinaus weitergeben. Ihre Mission wird durch die g\u00f6ttliche Gnade vorweggenommen, die im Verborgenen der Gewissen wirkt, sodass wir bei jeder Begegnung \u2013 selbst bei jenen, die unsere Pl\u00e4ne durcheinanderbringen \u2013 die Ohren spitzen, die Augen \u00f6ffnen und das Herz f\u00fcr das \u00f6ffnen m\u00fcssen, was Gott uns sagen will.\u201c<\/p>\n<p>Ohren spitzen, Augen \u00f6ffnen <\/p>\n<p>Sie d\u00fcrfe sich also nicht von selbstgezogenen Grenzen bestimmen lassen, sondern sollte aufmerksam wahrnehmen, wo Gottes Gnade bereits wirkt \u2013 auch dort, wo Menschen oder Situationen ihre bisherigen Vorstellungen infrage stellen, so der Rat des Kirchenoberhauptes. Von der kanaan\u00e4ischen Frau lernten wir \u201eDemut und Entschlossenheit\u201c, fuhr er fort:<\/p>\n<p>\u201eDank ihres Glaubens lernen wir, dass Gottes Tisch f\u00fcr alle gedeckt ist und dass niemand nur mit den Kr\u00fcmeln vorliebnehmen muss (vgl. VV. 26-27), weil alle beim Vater einen eigenen Platz haben. Im Lichte dieses Glaubens werden jene Ungleichheiten, Diskriminierungen und Barrieren unertr\u00e4glich, die die W\u00fcrde allzu vieler S\u00f6hne und T\u00f6chter Gottes mit F\u00fc\u00dfen treten.\u201c<\/p>\n<p>In einer \u201evon Unfrieden gepr\u00e4gten Welt\u201c rief Leo XIV. die \u201eKirche Christi\u201c abschlie\u00dfend dazu auf, mit den Augen Gottes auf die Wirklichkeit zu schauen. Wer dies tue, verliere die Hoffnung nicht \u2013 und werde f\u00e4hig, mit Liebe zu handeln.<\/p>\n<p>(vatican news &#8211; cs)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ungleichheit, Diskriminierung und Ausgrenzung untergraben die W\u00fcrde von Menschen. 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