{"id":254351,"date":"2026-08-17T04:46:10","date_gmt":"2026-08-17T04:46:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/254351\/"},"modified":"2026-08-17T04:46:10","modified_gmt":"2026-08-17T04:46:10","slug":"donald-trump-feindliches-signal-an-nordkorea-usa-reduzieren-militaeruebungen-mit-suedkorea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/254351\/","title":{"rendered":"Donald Trump: \u201eFeindliches Signal\u201c an Nordkorea \u2013 USA reduzieren Milit\u00e4r\u00fcbungen mit S\u00fcdkorea"},"content":{"rendered":"<p>Die Ank\u00fcndigung Trumps erfolgt kurz vor einer gro\u00dfangelegten gemeinsamen Milit\u00e4r\u00fcbung mit S\u00fcdkorea. Der US-Pr\u00e4sident verweist auf sein gutes Verh\u00e4ltnis zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un. Dieser habe sich bislang \u201enicht bedrohlich und respektvoll\u201c verhalten.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump will die gemeinsamen Milit\u00e4r\u00fcbungen der USA mit S\u00fcdkorea zur\u00fcckfahren. Trump wies das Pentagon am Sonntag (Ortszeit) an, entsprechende Schritte einzuleiten. Er begr\u00fcndete dies damit, dass S\u00fcdkorea sich geweigert habe, zur nuklearen Abr\u00fcstung des Iran beizutragen. Trump schrieb in einem Beitrag in den sozialen Medien, die f\u00fcr diese Woche geplanten \u00dcbungen seien kostspielig und \u201esenden ein v\u00f6llig unangemessenes und feindseliges Signal\u201c an Nordkorea. Dieses habe sich w\u00e4hrend seiner Amtszeit im Wei\u00dfen Haus \u201enicht bedrohlich und respektvoll\u201c verhalten, schrieb Trump.<\/p>\n<p>Angesichts seiner \u201esehr guten Beziehung\u201c zu Nordkoreas Machthaber <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kim-jong-un\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kim-jong-un\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kim Jong-un<\/a> sei er \u201enicht gl\u00fccklich \u00fcber die Tatsache, dass die USA vor langer Zeit eingewilligt haben, sich an gemeinsamen Milit\u00e4r\u00fcbungen mit S\u00fcdkorea zu beteiligen\u201c.<\/p>\n<p>\u201eDeshalb und aufgrund der Tatsache, dass es zu sp\u00e4t ist, sie abzusagen, habe ich Kriegsminister Pete Hegseth angewiesen, die gemeinsamen Milit\u00e4r\u00fcbungen erheblich zu reduzieren!\u201c, schrieb der Pr\u00e4sident weiter. Die Ank\u00fcndigung erfolgte kurz vor Beginn einer von zwei gro\u00dfangelegten gemeinsamen Milit\u00e4r\u00fcbungen, die s\u00fcdkoreanische und US-amerikanische Truppen jedes Jahr abhalten. Das Man\u00f6ver begann kurze Zeit nach Trumps Ank\u00fcndigung planm\u00e4\u00dfig, erkl\u00e4rte ein Sprecher des s\u00fcdkoreanischen Verteidigungsministeriums.<\/p>\n<p>Einen Tag zuvor hatte Trump ein Foto von sich und Kim Jong-un ver\u00f6ffentlicht. Dazu schrieb er, die beiden Staatschefs verst\u00fcnden sich gro\u00dfartig, \u201etrotz des unfreundlichen Gesichtsausdrucks auf diesem besonderen Bild\u201c. Das nordkoreanische Au\u00dfenministerium bezeichnete die Milit\u00e4r\u00fcbungen zwischen den USA und S\u00fcdkorea als \u201eProbe f\u00fcr einen Angriffskrieg\u201c, die eine neue Stufe der Instabilit\u00e4t in der Region ausl\u00f6se.<\/p>\n<p>S\u00fcdkorea und Nordkorea offiziell im Kriegszustand<\/p>\n<p>Wenige Tage zuvor hatte Nordkorea seine Aktivit\u00e4ten mit ballistischen Raketentests wieder aufgenommen. Solche Tests sind von den Vereinten Nationen verboten. Die USA und S\u00fcdkorea hatten erkl\u00e4rt, die elft\u00e4gigen \u00dcbungen unter Beteiligung von 18.000 s\u00fcdkoreanischen Soldaten sollten ihre Einsatzbereitschaft angesichts der Bedrohung durch Nordkorea st\u00e4rken. Zugleich betonten die Verb\u00fcndeten erneut, dass die Man\u00f6ver defensiven Charakter h\u00e4tten. In S\u00fcdkorea sind rund 28.500 US-Soldaten stationiert. <\/p>\n<p>S\u00fcdkorea und Nordkorea befinden sich offiziell noch immer im Kriegszustand, der Koreakrieg endete 1953 nur mit einem Waffenstillstand. S\u00fcdkoreas Pr\u00e4sident Lee Jae Myung bem\u00fcht sich seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr um eine Ann\u00e4herung an den n\u00f6rdlichen Nachbarn und bot Pj\u00f6ngjang am Samstag erneut Verhandlungen \u00fcber einen Friedensvertrag an, Nordkorea reagierte bislang aber nicht.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump war 2019 daran gescheitert, mit Kim Jong-un \u00fcber eine Zerst\u00f6rung der nordkoreanischen Atomwaffen zu verhandeln, im Gegenzug f\u00fcr Lockerungen der strengen US-Sanktionen. Nordkorea ist zudem enger an Russland heranger\u00fcckt. Beobachtern zufolge unterst\u00fctzt das Land Moskau in seinem Krieg gegen die Ukraine mit Truppen und Munition.<\/p>\n<p>luwi\/AP\/AFP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Ank\u00fcndigung Trumps erfolgt kurz vor einer gro\u00dfangelegten gemeinsamen Milit\u00e4r\u00fcbung mit S\u00fcdkorea. 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