{"id":256101,"date":"2026-08-18T08:37:11","date_gmt":"2026-08-18T08:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/256101\/"},"modified":"2026-08-18T08:37:11","modified_gmt":"2026-08-18T08:37:11","slug":"kritische-sicherheitsluecke-in-gitlab-angreifer-koennen-projekte-loeschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/256101\/","title":{"rendered":"Kritische Sicherheitsl\u00fccke in GitLab: Angreifer k\u00f6nnen Projekte l\u00f6schen"},"content":{"rendered":"<p>Die Code-Hosting-Plattform GitLab ist verwundbar. Angreifer k\u00f6nnen an zwei Sicherheitsl\u00fccken ansetzen und Projektdaten manipulieren oder sogar l\u00f6schen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/docs.gitlab.com\/releases\/patches\/patch-release-gitlab-19-2-4-released\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">In einer Warnmeldung versichern die Entwickler<\/a>, dass sie die Ausgaben 18.11.11, 19.0.8, 19.1.6 und 19.2.4 der GitLab Community Edition und Enterprise Edition repariert haben. Admins von On-Premises-Installationen sollten zeitnah handeln und eine der aktuellen Versionen installieren. Den Entwicklern zufolge sind auf GitLab.com bereits die reparierten Versionen installiert.<\/p>\n<p>Integrit\u00e4t von Projekten gef\u00e4hrdet<\/p>\n<p>Nutzen Angreifer eine \u201ekritische\u201c Sicherheitsl\u00fccke (CVE-2026-19478) aus, k\u00f6nnen sie \u00f6ffentliche Projekte und Nutzerdaten ver\u00e4ndern oder l\u00f6schen. Die Schwachstelle findet sich in der GraphQL-API einer GitLab-Instanz. Kann ein Angreifer darauf zugreifen, nutzt er die L\u00fccke mit pr\u00e4parierten GraphQL-Anfragen aus.<\/p>\n<p>Im zweiten Fall (CVE-2026-19650 \u201ehoch\u201c) muss ein Opfer mitspielen und etwa auf einen manipulierten Link klicken. Im Anschluss kann ein Angreifer \u00fcber GET-Anfragen an der GraphQL-API ansetzen und etwa Projekteinstellungen ver\u00e4ndern. Wenn ein Opfer Admin-Rechte hat, k\u00f6nnte ein Angreifer mit diesen Rechten ausgestattet ganze Instanzen kompromittieren.<\/p>\n<p>Bislang gibt es vom Softwareentwickler keine Hinweise, dass Angreifer die L\u00fccken bereits ausnutzen. Sie raten aber dringend zu einem z\u00fcgigen Update. Demzufolge sollten Admins die Patches demn\u00e4chst installieren, um ihre Instanzen vor m\u00f6glichen Attacken zu sch\u00fctzen. Schlie\u00dflich k\u00f6nnen Angreifer in Softwareentwicklungsumgebungen ziemliches Unheil anrichten. Wer eine nicht mehr im Support befindliche Ausgabe nutzt, muss auf eine noch unterst\u00fctzte upgraden. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Sicherheitsluecken-GitLab-Entwickler-raten-zu-zuegigem-Update-11384515.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zuletzt haben die GitLab-Entwickler Ende Juli<\/a> zu einem z\u00fcgigen Update geraten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:des@heise.de\" title=\"Dennis Schirrmacher\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">des<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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