{"id":259563,"date":"2026-08-20T13:23:11","date_gmt":"2026-08-20T13:23:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/259563\/"},"modified":"2026-08-20T13:23:11","modified_gmt":"2026-08-20T13:23:11","slug":"death-to-zionism-anti-israel-demo-in-basel-ruft-zu-gewalt-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/259563\/","title":{"rendered":"\u00bbDeath to Zionism\u00ab: Anti-Israel-Demo in Basel ruft zu Gewalt auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">In Basel wird derzeit zu einer Demonstration gegen Israel aufgerufen. Stattfinden soll sie am 29. August. Ob sie \u00fcberhaupt durchgef\u00fchrt werden kann, ist derzeit offen. Bei der Kantonspolizei Basel-Stadt ist bislang kein Bewilligungsgesuch eingegangen. Das teilte die Polizei am Mittwoch auf Anfrage mit.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Kanton Basel-Stadt gilt f\u00fcr Demonstrationen und Kundgebungen auf \u00f6ffentlichem Grund eine Bewilligungspflicht. Die Polizei verlangt, dass entsprechende Gesuche in der Regel mindestens zwei Wochen im Voraus eingereicht werden. Ob die Veranstalter noch ein Gesuch einreichen werden, ist offen. Die Polizei wollte sich auch nicht dazu \u00e4u\u00dfern, wie sie mit dem angek\u00fcndigten Anlass umgehen w\u00fcrde, sollte dieser ohne Bewilligung stattfinden. \u00bbWir werden im Vorfeld keine Angaben zum Polizeieinsatz, zur Taktik oder zum konkreten Vorgehen machen k\u00f6nnen\u00ab, hei\u00dft es im Schreiben der Polizei.<\/p>\n<p>Externer Inhalt<\/p>\n<p class=\"txt\">An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir ben\u00f6tigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"txt\">Soziale Netzwerke zulassen<\/p>\n<p class=\"txt txt--small\">Mit dem Bet\u00e4tigen der Schaltfl\u00e4che erkl\u00e4ren Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittanbieter \u00fcbermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Ger\u00e4t n\u00f6tig. Mehr Informationen finden Sie <a href=\"#\" class=\"ub-cmp-settings\">hier<\/a>.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer hinter dem Kollektiv \u00bbbasel4palestine\u00ab steht, das die Kundgebung in den Sozialen Medien bewirbt, ist uneindeutig. In Basel rief es im Dezember letzten Jahres zusammen mit anderen Gruppierungen wie Lotta Basel und die Revolution\u00e4re Jugend Liestal zum Protest gegen einen \u00bbSilent Walk\u00ab auf.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders auff\u00e4llig ist jedoch die Wahl des Datums der geplanten Kundgebung. Sie soll am 29. August stattfinden \u2013 jenem Datum, an dem 1897 in Basel der Erste Zionistenkongress unter Theodor Herzl begann. Dass die anonym auftretenden Organisatoren ausgerechnet diesen historischen Bezugspunkt des Zionismus f\u00fcr ihre Demonstration gew\u00e4hlt haben, d\u00fcrfte kaum Zufall sein. W\u00e4hrend vor 129 Jahren in Basel \u00fcber die Gr\u00fcndung einer j\u00fcdischen Heimst\u00e4tte diskutiert wurde, soll heute gegen Israel und den Zionismus mobilisiert werden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Parole \u00bbDeath to Zionism\u00ab verleiht dem Ganzen eine zus\u00e4tzliche Dimension: Hier wird nicht lediglich gegen die Politik einer israelischen Regierung demonstriert, sondern gegen den Zionismus als solchen \u2013 und damit gegen die j\u00fcdische nationale Selbstbestimmung. Wenn zugleich die Vernichtung Israels gefordert wird, ist die Grenze zwischen politischem Protest und einer Drohung gegen die Existenz eines Staates \u00fcberschritten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass es sich nicht nur um einen \u00bbantisemitischen Flyer\u00ab, auf dem gefordert wird, dass Israel zerst\u00f6rt werden sollte, sondern um einen direkten Gewaltaufruf handelt, ist denn auch f\u00fcr den Schweizerischen Israelitische Gemeindebund (SIG) klar: So findet Jonathan Kreutner, SIG-Generalsekret\u00e4r, deutliche Worte: \u00bbDie Beh\u00f6rden sind gefordert, die Urheber dieser offensichtlich nicht bewilligten Demonstration aufzusp\u00fcren und entsprechend zur Rechenschaft zu ziehen. Solche Aufrufe haben auch das Potenzial gegen j\u00fcdische Menschen gerichtet zu sein und verunsichern diese entsprechend.\u00ab<\/p>\n<p class=\"u-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Organisatoren, die nie \u00f6ffentlich in Erscheinung treten, schrecken in ihrem Aufruf zur Kundgebung vor deutlichen Gewaltparolen nicht ab. Mit \u00bbDeath to Zionism\u00ab (\u00bbTod dem Zionismus\u00ab) sprechen sie eine unmissverst\u00e4ndliche Drohung gegen den Zionismus und all jene aus, die mit ihm identifiziert werden. Mit einem nach unten gerichtetem Dreieck wird auf dem Flyer ein israelischer Panzer kenntlich gemacht analog den Hamas-Propaganda-Videos, worin israelische Ziele markiert werden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob die Kundgebung tats\u00e4chlich stattfinden wird, ist damit weiterhin offen. Fest steht bislang nur: Die Polizei ist informiert. ja<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Basel wird derzeit zu einer Demonstration gegen Israel aufgerufen. Stattfinden soll sie am 29. August. 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