{"id":260347,"date":"2026-08-21T00:46:26","date_gmt":"2026-08-21T00:46:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/260347\/"},"modified":"2026-08-21T00:46:26","modified_gmt":"2026-08-21T00:46:26","slug":"nach-mehr-als-21-jahren-im-all-satellit-swift-wird-abstuerzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/260347\/","title":{"rendered":"Nach mehr als 21 Jahren im All: Satellit &#171;Swift&#187; wird abst\u00fcrzen"},"content":{"rendered":"<p>\nRettungsmission gescheitert\n<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/s.uicdn.com\/uimag\/7.12080.0\/assets\/_sn_\/module_assets\/article\/readtime.svg\" alt=\"Lesezeit\" width=\"14\" height=\"14\"\/><\/p>\n<p>Lesezeit 1 Min.<\/p>\n<p>Aktualisiert am 20.08.2026, 16:40 Uhr<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.gmx.ch\/image\/830\/42634830,pd=1\/rettungsmission-forschungssatelliten.jpg\" data-brain-zone=\".42634828.content.lead.1\" data-component-path=\"content.lead.1\" data-component-name=\"article-image\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/rettungsmission-forschungssatelliten.jpg\" alt=\"Rettungsmission f\u00fcr einen Forschungssatelliten\" width=\"950\" height=\"534\"\/><\/p>\n<p><\/a> <\/p>\n<p>\nDas &#171;LINK&#187;-Raumfahrzeug steht in einer Halle. (Archivbild)<br \/>\n\u00a9\u00a0dpa \/ Ron Beard\/NASA\/dpa\n<\/p>\n<p class=\"content__description\" data-speakable=\"\">Das Schicksal des Satelliten &#171;Swift&#187; ist besiegelt: Nach rund 20 Jahren im All wird das Himmelsobservatorium zur Erde st\u00fcrzen und vergl\u00fchen. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Eine beispiellose Mission der US-Raumfahrtbeh\u00f6rde <a data-component-name=\"link.semantic\" data-brain-zone=\".42634828.content.textlink_1\" data-component-path=\"content.textlink_1\" href=\"https:\/\/www.gmx.ch\/magazine\/wissen\/thema\/nasa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nasa<\/a> zur Rettung eines Forschungssatelliten ist gescheitert. Es gebe ein Problem mit der Steuerung des &#171;Link&#187; genannten unbemannten Schleppraumschiffs, teilte die Nasa mit. Der Rettungsversuch werde deswegen aufgegeben, zu Forschungszwecken solle sich &#171;Link&#187; dem Himmelsobservatorium aber trotzdem noch n\u00e4hern. &#171;Das ist nicht das Ergebnis, auf das wir hingearbeitet haben, aber es \u00e4ndert nichts daran, warum es es wert war, diese Mission zu versuchen&#187;, sagte Nasa-Chef Jared Isaacman. <\/p>\n<p data-speakable=\"\">Anfang Juli war &#171;Link&#187; mithilfe eines &#171;Stargazer&#187;-Flugzeugs und einer &#171;Pegasus&#187;-Rakete von einem Atoll der Marshallinseln im S\u00fcdpazifik gestartet. Das rund 400 Kilogramm schwere Raumschiff mit drei Roboterarmen, drei Hauptantriebswerken und zahlreichen weiteren Instrumenten sollte sich dem Forschungssatelliten n\u00e4hern und ihn \u00fcber einen Zeitraum von mehreren Monaten in seine Ursprungs-Umlaufbahn zur\u00fcckbringen. &#171;Link&#187; wurde im Auftrag der Nasa von der US-Raumfahrtfirma Katalyst Space mit einem Budget von rund 30 Millionen Dollar (etwa 26 Millionen Euro) entwickelt und gebaut.<\/p>\n<p>Empfohlenes Video<\/p>\n<p>Rover filmt Sonnenfinsternis auf dem Mars<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/ausserirdisches-spektakel-rover-filmt-sonnenfinste.jpg\" alt=\"Ausserirdisches Spektakel: Rover filmt Sonnenfinsternis auf dem Mars\" width=\"950\" height=\"534\"\/><\/p>\n<p>\u00a9 KameraOne<\/p>\n<p>&#171;Swift&#187; liefert seit rund 20 Jahren wichtige Forschungsdaten<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Bei dem Forschungssatelliten handelt es sich um das mit drei Teleskopen ausgestattete, unbemannte Himmelsobservatorium &#171;Swift&#187;. Es war 2004 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All gebracht worden und hatte seitdem vor allem gewaltige Energieausbr\u00fcche im Universum untersucht, sogenannte Gammablitze. Der Satellit ist zwar in gutem Zustand &#8211; droht aber abzust\u00fcrzen, unter anderem wegen starker geomagnetischer St\u00fcrme, die durch Sonnenausbr\u00fcche ausgel\u00f6st wurden. <\/p>\n<p>Empfehlungen der Redaktion<\/p>\n<p data-speakable=\"\">Wegen der zentralen Bedeutung der von &#171;Swift&#187; gelieferten Forschungsdaten hatte sich die Nasa kurzfristig f\u00fcr die beispiellose Rettungsmission entschieden. Bei einem Erfolg h\u00e4tte der derzeit im Energiespar-Modus laufende &#171;Swift&#187;-Satellit m\u00f6glicherweise ab Herbst wieder wissenschaftliche Daten liefern k\u00f6nnen &#8211; und das den Erwartungen der Wissenschaftler zufolge m\u00f6glicherweise noch f\u00fcr etwa f\u00fcnf Jahre oder mehr. Die Rettungsmission galt allerdings bereits vorab als herausfordernd und riskant. Nach ihrem Scheitern werde &#171;Swift&#187; nun wohl noch in diesem Jahr in die Erdatmosph\u00e4re st\u00fcrzen und vergl\u00fchen, hiess es von der Nasa. (dpa\/bearbeitet von sav)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rettungsmission gescheitert Lesezeit 1 Min. Aktualisiert am 20.08.2026, 16:40 Uhr Das &#171;LINK&#187;-Raumfahrzeug steht in einer Halle. 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