{"id":261617,"date":"2026-08-21T18:37:08","date_gmt":"2026-08-21T18:37:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/261617\/"},"modified":"2026-08-21T18:37:08","modified_gmt":"2026-08-21T18:37:08","slug":"nasa-mikroben-koennen-tagelang-am-suedpol-des-mondes-ueberleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/261617\/","title":{"rendered":"NASA: Mikroben k\u00f6nnen tagelang am S\u00fcdpol des Mondes \u00fcberleben"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/NASA-Microbes-can-survive-for-days-on-the-Moon-s-South-Pole-11422036.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Bestimmte Mikroben von der Erde k\u00f6nnten an bestimmten Orten am S\u00fcdpol des Mondes bis zu eine Woche lang \u00fcberleben. Das hat eine Studie der NASA ergeben, die Folgen f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/NASA-verschiebt-erste-Mondlandung-Artemis-III-wird-Testflug-im-Erdorbit-11326629.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">R\u00fcckkehr der Menschheit zu dem Himmelsk\u00f6rper<\/a> haben k\u00f6nnte. Denn wenn Menschen damit beginnen, eine Pr\u00e4senz auf dem Mond aufzubauen, k\u00f6nnte es schwierig werden, mitgebrachte Mikroorganismen von urspr\u00fcnglicher Chemie zu unterscheiden, warnt das f\u00fcr die Arbeit verantwortliche Forschungsteam. Man k\u00f6nne aber das Beste aus der Situation machen und die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit von Mikroben unter Bedingungen testen, die sich auf der Erde nicht so leicht nachstellen lassen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Nur \u00fcberdauern, nicht wachsen<\/p>\n<p>Dass Menschen auf Fl\u00fcgen zum Mond Mikroorganismen mitbringen, ist unvermeidbar, <a href=\"https:\/\/science.nasa.gov\/humans-in-space\/human-related-microbes-may-survive-moons-south-pole-nasa-finds\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">erkl\u00e4rt das Forschungsteam<\/a>. Jedes St\u00fcck Haut der Gr\u00f6\u00dfe eines Radiergummis enthalte im Schnitt eine Million Bakterien. Dass die aus Raumanz\u00fcgen und Wohnmodulen entweichen, sei nicht zu verhindern. Deshalb hat das Forschungsteam untersucht, wie es ihnen dann ergehen k\u00f6nnte. Sie haben herausgefunden, dass am S\u00fcdpol Gebiete im ewigen Schatten liegen, wo Wasser erhalten bleiben kann und bestimmte Bakterien nicht direkt sterben. Diese Gebiete k\u00f6nnten mehr als anderthalb Kilometer lang sein. Die Organismen k\u00f6nnten dort aber nur mehrere Tage lang in einem Ruhezustand \u00fcberdauern, es gebe keine Hinweise darauf, dass sie dort wachsen oder sich vermehren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Der an <a href=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/10.1126\/sciadv.aec0811\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">der Studie<\/a> beteiligte Geomikrobiologe Aaron Regberg von der NASA erkl\u00e4rt noch, dass er davon ausgegangen ist, dass Mikroben unter den Bedingungen auf dem Mond schnell austrocknen w\u00fcrden. Die Frage der Kontamination sei bei bemannten Missionen von Bedeutung, weil nur unbemannte Ger\u00e4tschaften bei 200 Grad Celsius gebacken und von Organismen befreit werden k\u00f6nnen, bevor sie zu anderen Himmelsk\u00f6rpern geschickt werden. Bei Menschen geht das nicht. Die Frage, was mit mitgebrachten Organismen passieren w\u00fcrde, gewinnt zudem vor <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/NASA-Chef-Isaacman-kuendigt-Mondbasis-und-Marsraumschiff-mit-Atomantrieb-an-11224006.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">geplanten Missionen zum Mars<\/a> an Dringlichkeit. Immerhin gibt es bereits Hinweise, dass dort einmal lebensfreundliche Bedingungen existiert haben. Bevor Menschen das vor Ort untersuchen k\u00f6nnen, m\u00fcsse man wissen, welche Mikroben sie mitbringen und ob sie dort \u00fcberleben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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