{"id":261681,"date":"2026-08-21T19:31:14","date_gmt":"2026-08-21T19:31:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/261681\/"},"modified":"2026-08-21T19:31:14","modified_gmt":"2026-08-21T19:31:14","slug":"pixel-11-pro-xl-viel-smartphone-wenig-neues","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/261681\/","title":{"rendered":"Pixel 11 Pro XL: Viel Smartphone, wenig Neues"},"content":{"rendered":"<p>Bei Googles Smartphones ist es nicht anders als beim Gros der \u00fcbrigen Premium-Modelle: Bei einer neuen Generation muss man die Unterschiede zum Vorg\u00e4nger inzwischen oft mit der Lupe suchen. Das ist auch beim <a href=\"https:\/\/www.itmagazine.ch\/unternehmen\/169\/Google.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Google<\/a> Pixel 11 Pro XL so. W\u00e4hrend das Einstiegsmodell der diesj\u00e4hrigen Familie, das Google Pixel 11, zumindest mit einer deutlich dezenteren Kameraleiste aufwarten kann, gleicht das Pixel 11 Pro XL dem Pixel 10 Pro XL wie ein Ei dem anderen \u2013 vor allem wenn man es wie wir in derselben Farbe vor sich liegen hat. R\u00fcckseite, Verarbeitung, Display mit Punchhole-Kamera, m\u00e4chtiger Kamerabalken auf der R\u00fcckseite \u2013 alles schon gesehen. Erst beim genaueren Hinsehen bemerken wir, dass der Rahmen seitlich und oben nicht mehr gl\u00e4nzend poliert ist, sondern matt. Und die Kameraleiste besteht nun vollst\u00e4ndig aus Glas und kommt neu mit einer LED, die Google HiLight nennt. HiLight ist eines der neuen Features, die Google dem Pixel 11 Pro XL verpasst hat. In der aktuellen Iteration entt\u00e4uscht die LED aber eher. Denn im Wesentlichen kann die LED auf der R\u00fcckseite derzeit kaum mehr, als bei umgedrehtem Telefon in einer von f\u00fcnf vordefinierten Farben zu leuchten, wenn jemand anruft, und mittels h\u00fcbschem Farbverlauf anzeigen, wenn man mit der integrierten Gemini-KI plaudert. Google wird hier wohl noch weitere Funktionen nachliefern, doch was mit LEDs bei umgedrehtem Telefon alles m\u00f6glich ist, hat Nothing mit seinen Glyphen eindeutig besser vorgemacht.<br \/>\n<\/p>\n<p>Wenig Neues unter der Haube<br \/>\nEinige Neuerungen finden sich unter der Haube, etwa der neue Tensor-G6-Chip, der schneller und effizienter als sein Vorg\u00e4nger arbeitet, ohne dass sich daraus im normalen Alltag ein sp\u00fcrbarer Leistungssprung ergibt. Bei der Einstiegsversion mit 256 GB wurde dagegen beim Arbeitsspeicher abgespeckt: Sie kommt nur noch mit 12 statt wie beim Vorg\u00e4nger mit 16 GB RAM \u2013 die Speicherkrise l\u00e4sst gr\u00fcssen. Das Display beim Pixel 11 Pro XL ist zudem bis zu 3600 Nits hell (bislang waren es bis zu 3000 Nits), doch auch das sieht man von blossem Auge kaum \u2013 hell und qualitativ hervorragend sind sie beide. Auch der M3-Security-Chip und die Kratzfestigkeit des Displays sollen verbessert worden sein \u2013 beides konnten respektive wollten wir allerdings nicht auf die Probe stellen. Das 5-fach-Teleobjektiv schafft nun bis zu 120-fachen digitalen Zoom (anstatt 100-fach beim Vorg\u00e4nger). Auch die Ladegeschwindigkeit wurde verbessert. Nach 30 Minuten soll der Akku zu 75 Prozent gef\u00fcllt sein, w\u00e4hrend laut <a href=\"https:\/\/www.itmagazine.ch\/unternehmen\/169\/Google.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Google<\/a> 15 Minuten Laden f\u00fcr 15 Stunden Nutzung reichen sollen. Kabellos sind nun bis zu 25 Watt m\u00f6glich. Dass das Pixel 11 Pro XL ziemlich flink l\u00e4dt, k\u00f6nnen wir best\u00e4tigen. Die Aufz\u00e4hlung zeigt: Wirklich packende neue Features fehlen zumindest hardwareseitig.<br \/>\n<\/p>\n<p><a data-lightbox=\"image-2\" href=\"https:\/\/www.itmagazine.ch\/imgserver\/artikel\/Produkte\/2026\/big\/Google_Pixel_10_und_11_Pro_2608233_140806.jpg\" data-title=\"Das Pixel 11 Pro XL (vorne, mit pulsierendem HiLight, da auf dem Ger\u00e4t gerade Gemini aktiv war), sowie das Pixel 10 Pro (hinten). Optisch sind die Ger\u00e4te kaum zu unterscheiden. (Quelle: SITM)\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" class=\"quer 450 600.533807829181\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Google_Pixel_10_und_11_Pro_2608233_140806.jpg\" alt=\"carousel\" style=\"margin: 0 auto;&#10;width:100%; &#10;max-width: 600px;\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>\nDas Pixel 11 Pro XL (vorne, mit pulsierendem HiLight, da auf dem Ger\u00e4t gerade Gemini aktiv war), sowie das Pixel 10 Pro (hinten). Optisch sind die Ger\u00e4te kaum zu unterscheiden. (Quelle: SITM)\n<\/p>\n<p>Neue Tricks f\u00fcr die Kamera<br \/>\nSeitens Software \u2013 insbesondere was die Kamera angeht \u2013 schaut es derweil etwas besser aus. Hier finden wir zwei neue Funktionen, die zumindest eine Erw\u00e4hnung wert sind. Da w\u00e4re zum einen Magic Capture. Magic Capture zeichnet eine Szene als Video auf und l\u00e4sst die KI gleichzeitig geeignete Momente erkennen und daraus automatisch Fotos erstellen. Das Ganze ist pr\u00e4destiniert f\u00fcr Aufnahmen von Kindern oder Tieren, aber auch f\u00fcr Sportszenen und andere dynamische Situationen und funktioniert ziemlich gut. Im Test generiert Magic Capture aus einem f\u00fcnfsek\u00fcndigen Video eines Kindes auf Knopfdruck drei Schnappsch\u00fcsse, die wir manuell wohl kaum so erwischt h\u00e4tten. Gleichzeitig merkt man, dass das Telefon arbeiten muss, wird doch die R\u00fcckseite merklich warm. Die zweite Neuerung sind anpassbare Kamera-Looks, um die grunds\u00e4tzlich eher k\u00fchl gehaltene Stimmung der Pixel-Kameras bereits vor dem Abdr\u00fccken anzupassen. Erg\u00e4nzend zum Standard-Look gibt es drei weitere Presets: Natural, Shadow und Vanilla, die sich als Standard festlegen lassen. So richtig begeistern vermag uns die Funktion aber nicht, vor allem, weil sie etwas umst\u00e4ndlich zu erreichen und letztlich eher f\u00fcr ambitioniertere Fotografen ist. Apple mit seinen Kamerastilen oder auch Nothing mit seinen Kamera-Presets haben dies deutlich komfortabler und f\u00fcr Laien attraktiver aufbereitet.<\/p>\n<p>Zu erw\u00e4hnen sind auch noch Instant Night Sight sowie der 120-fache Pro Zoom. Instant Night Sight sorgt daf\u00fcr, dass man die Kamera bei schlechten Lichtverh\u00e4ltnissen nur noch einen Moment stillhalten muss, um ein gut ausgeleuchtetes Foto zu erhalten, was hervorragend funktioniert und eine gelungene Verbesserung ist. Der Pro Zoom mit Faktor 120 setzt unter anderem auf generative KI, um bei maximaler Vergr\u00f6sserung fehlende Details zu rekonstruieren. Das funktioniert manchmal besser, manchmal schlechter \u2013 vor allem bei Schrift bekundet die KI M\u00fche.\n<\/p>\n<p>KI, wohin man schaut<br \/>\nDie neue Creator Suite erg\u00e4nzt die Kamera unter anderem um Teleprompter, Audiopegelanzeige sowie Werkzeuge f\u00fcr Storyboards und einfache Videoprojekte. Und nat\u00fcrlich ist das <a href=\"https:\/\/www.itmagazine.ch\/unternehmen\/169\/Google.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Google<\/a> Pixel 11 Pro XL vollgepackt mit KI. Das zeigt sich bereits bei der Inbetriebnahme, bei der man als Erstes von Gemini Intelligence begr\u00fcsst wird. Man kann, wie bereits beim Vorg\u00e4nger, mit dem Chatbot Gemini plaudern wie man mit einer Person plaudern w\u00fcrde. Ebenfalls an Bord sind der Bildgenerator Nano Banana und der Videogenerator Omni. Letzterer erwies sich in einem kurzen Test als durchaus potent, setzt allerdings ein kostenpflichtiges Gemini-Abo voraus. Ein sechsmonatiges Probeabo ist beim Ger\u00e4tekauf enthalten. Daneben gibt es eine F\u00fclle weiterer KI- und Assistenzfunktionen, angefangen von Live-\u00dcbersetzungen, dem Diktier-Tool Rambler, Circle to Search in der Kamera-App bis hin zu diversen Assistenten, die einem das Leben oder zumindest das Erstellen von Einkauflisten und Restaurant-Reservationen einfacher machen sollen \u2013 wenn man sie denn verwenden m\u00f6chte oder verwenden kann, denn gewisse ortsbasierte KI-Features stehen hierzulande noch nicht bereit.<br \/>\n<\/p>\n<p>Quicktest<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.itmagazine.ch\/unternehmen\/169\/Google.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Google<\/a> Pixel 11 Pro XL (ab 1249 Franken) ist ein hervorragendes Smartphone und gleichzeitig etwas entt\u00e4uschend, wenn man das Ger\u00e4t mit dem Vorg\u00e4ngermodell vergleicht. Dass Google HiLight, eine farbige LED auf der R\u00fcckseite, als eines der Highlights der neuen Generation anpreist, spricht B\u00e4nde. Googles Gemini-KI ist omnipr\u00e4sent, was auch nerven kann. Gleichzeitig sind nat\u00fcrlich gef\u00fchrte Sprachkonversationen mit der KI \u2013 obwohl nicht neu \u2013 auch heute noch faszinierend, genauso die F\u00e4higkeiten von Nano Banana oder Omni. Darum: Wer ein potentes, vor Features strotzendes, wenn auch etwas technisch aufgemachtes Top-Smartphone sucht, soll zuschlagen. Wer den Vorg\u00e4nger besitzt, hat dagegen kaum einen Grund zum Wechsel. Und wer ein m\u00f6glichst unkompliziertes Smartphone sucht, d\u00fcrfte mit der schieren F\u00fclle an KI-Funktionen und technischen Spielereien eher \u00fcberfordert sein.<\/p>\n<p>Info: <a href=\"https:\/\/store.google.com\/ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">store.google.com\/ch<\/a><br \/>Wertung: 5 von 6 m\u00f6glichen Sternen\n<\/p>\n<p><p>Weitere Artikel zum Thema<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.itmagazine.ch\/artikel\/87766\/Google_stellt_Pixel-11-Familie_vor.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Google stellt Pixel-11-Familie vor<\/a><br \/>\n12. August 2026 &#8211; Google verpasst seinen Pixel-Smartphones einen neuen Chip, macht das faltbare Modell d\u00fcnner und erg\u00e4nzt die Pro-Ger\u00e4te um 120-fachen Digitalzoom sowie ein LED auf der R\u00fcckseite, das \u00fcber eingehende Anrufe und mehr informieren kann. Positiv \u00fcberraschend: Die Preise werden im Vergleicht mit dem letztj\u00e4hrigen Vorg\u00e4nger nicht respektive nur vereinzelt angehoben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei Googles Smartphones ist es nicht anders als beim Gros der \u00fcbrigen Premium-Modelle: Bei einer neuen Generation muss&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":261682,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[15],"tags":[46,291,297,45,60,59,301,44,64,61,63,62],"class_list":["post-261681","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-ch","tag-computer","tag-google","tag-schweiz","tag-science","tag-science-technology","tag-smartphones","tag-switzerland","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117135158510659086","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261681","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=261681"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/261681\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/261682"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=261681"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=261681"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=261681"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}