{"id":26434,"date":"2026-03-02T12:48:10","date_gmt":"2026-03-02T12:48:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/26434\/"},"modified":"2026-03-02T12:48:10","modified_gmt":"2026-03-02T12:48:10","slug":"erol-sander-francis-fulton-smith-drei-tv-stars-gruenden-schlager-swing-formation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/26434\/","title":{"rendered":"Erol Sander, Francis Fulton-Smith: Drei TV-Stars gr\u00fcnden Schlager-Swing-Formation"},"content":{"rendered":"<p>Man nehme zwei TV-Stars mit Gesangsausbildung und einen Profi-Swing-S\u00e4nger \u00e1 la Frank Sinatra, stecke sie in edle Smokings \u2013 und fertig ist die Formation &#171;Gentlemen Forever&#187;. Ganz so einfach ist es nat\u00fcrlich nicht \u2013 die M\u00e4nner berichten von Mut, Flei\u00df und Demut, aber auch von ganz viel Spa\u00df.<\/p>\n<p>Die AZ traf Erol Sander (57), Francis Fulton-Smith (59) und Dave Kaufmann (56) zum exklusiven Interview im Seehaus im Englischen Garten, kleines Fotoshooting im Regen inbegriffen. Anlass ist die Aufnahme des neuen Songs &#171;Die Zeit&#187;, f\u00fcr die Erol Sander eigens aus K\u00f6ln angereist war. Mit dabei: Plattenboss und Manager Ralf Schedler (RS Records im Vertrieb von Universal Music).<\/p>\n<p>&#171;Die Vision habe ich schon seit zehn Jahren&#187;<\/p>\n<p>AZ: Hallo die Herren, wie entstand die Idee zur gemeinsamen Band?<br \/>DAVE KAUFMANN: Die Vision habe ich schon seit zehn Jahren, habe den Erol und den Francis regelrecht gestalkt auf eine lustige Art, weil ich davon \u00fcberzeugt war, dass wir gro\u00dfartig harmonieren. Dann habe ich den Musikproduzenten Wolfgang Moroder bei einem Event kennengelernt, er war begeistert von der Idee und wir trafen uns alle zu Probeaufnahmen. So nahm alles seinen Lauf. Gerade arbeiten wir an unserem ersten Album mit sieben, acht Songs, die eigens f\u00fcr uns geschrieben wurden, und tollen Coverversionen; es soll im Herbst erscheinen, zudem planen wir viele Live-Auftritte. Mit fast 60 noch eine Boyband zu gr\u00fcnden, ist schon irgendwie cool (lacht).<br \/>EROL SANDER: 150 Jahre plus, M\u00e4nner in den besten Jahren eben! Der neue Song, den wir gerade aufnehmen, hei\u00dft &#171;Die Zeit&#187;, es ist wieder eine Message an unsere Fans, auch eine Musik, die unsere Gef\u00fchle trifft, auf eine wortw\u00f6rtlich gesagte, interessante Weise. Wir gehen auf den Alltag, auf die Menschen zu, versuchen, ihre eigenen Sorgen aufzufangen und vielleicht in positive Energie umzuwandeln. Und ein Lied haben wir speziell den Ladys gewidmet, es hei\u00dft &#171;An alle Frauen in der Welt&#187; \u2013 Wertsch\u00e4tzung und Respekt zu vermitteln, ist unsere Mission.<\/p>\n<p>Fliegen denn im Aufnahmestudio in der Maxvorstadt auch mal die Fetzen?<br \/>FRANCIS FULTON-SMITH: Wir sind schon drei starke Pers\u00f6nlichkeiten! Aber es geht ganz friedlich zu, weil es uns enorm viel Spa\u00df macht. Wir bereiten uns gut vor, es ist beinharte Arbeit, die sehr viel Konzentration erfordert. Und nat\u00fcrlich haben wir alle noch einen &#171;Zweitjob&#187;, der Erol hat drei Filmprojekte in der Pipeline, ich habe gerade eine achtteilige Serie von der <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/ard\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ARD<\/a> zu &#171;Ludwig II.&#187; als Kronprinz Luitpold in Prag und im Schloss Schlei\u00dfheim abgedreht und der Dave hat ja noch seine Band &#171;Dave Kaufmann &amp; The Sunshine Boys&#187;, der n\u00e4chste Auftritt ist am 21. April im Nightclub im Bayerischen Hof.<\/p>\n<p>&#171;Wir pl\u00e4dieren daf\u00fcr, respektvoll mit Frauen umzugehen&#187;<\/p>\n<p>Markenzeichen der Gentlemen Forever: ein fescher Smoking!<br \/>FULTON-SMITH: Ja, das sehen wir optisch als eine sch\u00f6ne Marktl\u00fccke, wir suchen \u00fcbrigens noch einen Ausstatter. (lacht) Ich finde den Namen perfekt f\u00fcr uns, das ist unser Statement, wir bedienen eine klare Schlager- und Swing-Nische. Ich selbst sehe mich in jeder Hinsicht als Gentleman, habe von meinen Eltern eine gute Erziehung genossen, komme noch aus einer Zeit, in der das vollkommen unreflektiert gemacht wurde, man ist zum Beispiel aufgestanden, wenn die Frau am Tisch aufstand. Wir pl\u00e4dieren in unseren Liedertexten daf\u00fcr, respektvoll mit Frauen umzugehen. Ich glaube, das ist eine Lebensweise, die uns drei verbindet, und das strahlen wir auch aus. Ein respektvolles Miteinander ist im Moment in unserer Gesellschaft nicht so gegeben, da k\u00f6nnten die Gentlemen ein Statement setzen, dass man nochmals seine eigenen Gepflogenheiten und Habitus \u00fcberdenkt &#8211; und vielleicht so manches \u00fcbernimmt, was schon mal da war.<\/p>\n<p>Mal ganz was anderes, Herr Sander, vermissen Sie M\u00fcnchen?<br \/>SANDER: Niemals h\u00e4tte ich mir vorstellen k\u00f6nnen, aus Oberbayern wegzugehen. Vor zwei Jahren bin ich der Liebe wegen nach K\u00f6ln gezogen (Maskenbildnerin Rebecca Oehlmann; Hochzeit nicht ausgeschlossen; d. Red.). Meine Stieftochter wohnt auch dort, und meine zwei Jungs, die in Paris bei ihrer Mutter (Caroline Goddet, d. Red.) leben, sind mit dem Zug in dreieinhalb Stunden bei uns! M\u00fcnchen bleibt aber nach wie vor meine Heimat.<\/p>\n<p>Vier Kinder zwischen 21 Monaten und 23 Jahren \u2013 wie sind Sie als Vater?<br \/> SANDER: Ich versuche, der Vater zu sein, den ich selbst nie hatte! Meine Eltern haben sich sehr fr\u00fch getrennt, damals in der T\u00fcrkei. Meine Mutter hat mich zu einem Kavalier erzogen, der den Damen die T\u00fcre aufh\u00e4lt und Wertsch\u00e4tzung zeigt. Das Bild meines Vaters lebt jeden Tag in meinem Kopf, ich vermisse ihn und konnte nie eine Vater-Sohn-Beziehung aufbauen. Also gebe ich meinen Kindern das, was ich von meinem Vater erwartet habe: Bescheidenheit, Demut, Geradlinigkeit und Respekt. Und auch immer ehrlich zu sein, das ist das Wichtigste.<\/p>\n<p>Und wie ist das bei Ihnen, Herr Kaufmann, Ihr Vater war ja der bekannte Schauspieler G\u00fcnther Kaufmann. <br \/>DAVE KAUFMANN:\u00a0Er war viel unterwegs, meine Mutter hat mich gro\u00dfartige Werte wie Dankbarkeit, Humor in allen Lebenslagen und Demut gelehrt. Und Respekt vor allen Lebewesen und der Natur. Das macht f\u00fcr mich einen Gentleman aus, ich sehe mich als Oldschool-Typ, das gebe ich auch an meine elfj\u00e4hrige Tochter Charmaine weiter. Ich bin ein verr\u00fcckter Vater, vermittle ihr Selbstvertrauen und will, dass sie wei\u00df, dass ich auf der Welt nichts mehr liebe als sie!<\/p>\n<p>Gibt es ein gemeinsames Credo?<br \/> ALLE UNISONO: Einer f\u00fcr alle, alle f\u00fcr einen! Wir Jungs sind harmonisch, mit den Gentlemen wohl eine aussterbende Spezies, bauen uns auch gerade eine Freundschaft auf und lernen, mit uns und mit unseren Makeln umzugehen.<\/p>\n<p>Ah, jetzt wird\u2019s spannend! Diese w\u00e4ren?<br \/> SANDER: Ich bin ein Mensch, der sehr ungeduldig ist.<br \/>FULTON-SMITH: Die Ungeduld hat er von mir gelernt (lacht).<br \/>KAUFMANN: Und ich bin oft zu direkt und lerne gerade: Schweigen ist manchmal Gold!<\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Man nehme zwei TV-Stars mit Gesangsausbildung und einen Profi-Swing-S\u00e4nger \u00e1 la Frank Sinatra, stecke sie in edle Smokings&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":26435,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[9779,46,9778,68,9776,9777,85,86,1231,45,1720,44,69],"class_list":{"0":"post-26434","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-boyband","9":"tag-ch","10":"tag-dave-kaufmann","11":"tag-entertainment","12":"tag-erol-sander","13":"tag-francis-fulton-smith","14":"tag-music","15":"tag-musik","16":"tag-release","17":"tag-schweiz","18":"tag-song","19":"tag-switzerland","20":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26434","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26434"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26434\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/26435"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}