{"id":264362,"date":"2026-08-24T05:05:11","date_gmt":"2026-08-24T05:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/264362\/"},"modified":"2026-08-24T05:05:11","modified_gmt":"2026-08-24T05:05:11","slug":"el-nino-2026-warum-dieser-pazifik-rekord-die-ganze-welt-treffen-koennte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/264362\/","title":{"rendered":"El Ni\u00f1o 2026: Warum dieser Pazifik-Rekord die ganze Welt treffen k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p>Das aktuelle El-Ni\u00f1o-Ph\u00e4nomen verst\u00e4rkt sich stark und k\u00f6nnte laut Experten das gr\u00f6sste seit Messbeginn 1950 werden.Die US-Klimabeh\u00f6rde NOAA sch\u00e4tzt die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr ein \u00absehr starkes\u00bb Ereignis auf \u00fcber 90 Prozent.Folgen sind Extremwetter, D\u00fcrren, \u00dcberschwemmungen sowie h\u00f6here Preise f\u00fcr Zucker, Kaffee und Kakao.<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-dac989f7-2 fgHRzc\">Das <a href=\"https:\/\/www.20min.ch\/story\/us-wetterbehoerde-duerfte-dieses-jahr-besonders-stark-ausfallen-el-nino-ist-da-103580613\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">aktuelle Klimaph\u00e4nomen El Ni\u00f1o<\/a> verst\u00e4rkt sich zusehends und k\u00f6nnte nach Expertensch\u00e4tzungen sogar zum gr\u00f6ssten seit Messbeginn werden. Die direkten Auswirkungen auf Europa sind nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes (DWD) noch ungewiss. Menschen und Landwirtschaft in anderen Erdregionen k\u00f6nnte es aber deutlich st\u00e4rker treffen \u2013 und damit auch die Preise f\u00fcr bestimmte Produkte erh\u00f6hen.<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-dac989f7-2 fgHRzc\">\u00abIm Pazifik bahnt sich eines der st\u00e4rksten <a href=\"https:\/\/www.20min.ch\/story\/wetter-schweiz-heute-schlaegt-die-hitze-noch-mal-mit-voller-wucht-zu-103619377\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">El-Ni\u00f1o-Ereignisse<\/a> seit Beginn der Aufzeichnungen an\u00bb, schreibt der DWD. \u00abDie Entwicklung ist bereits deutlich erkennbar.\u00bb \u00dcber dem zentralen und \u00f6stlichen Pazifik \u2013 einer Region, die f\u00fcr die Entstehung des El Ni\u00f1os entscheidend ist \u2013 lagen die Meeresoberfl\u00e4chentemperaturen im Juli demnach deutlich \u00fcber dem Mittel.<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-dac989f7-2 fgHRzc\">Besonders betroffen von einem starken El Ni\u00f1o k\u00f6nnen laut DWD unter anderem Teile Amerikas, Australiens, Asiens und Afrikas sein. W\u00e4hrend es in einigen sonst trockenen Gebieten zu kr\u00e4ftigen Niederschl\u00e4gen kommen k\u00f6nne, f\u00fchre El Ni\u00f1o in anderen Regionen h\u00e4ufig zu schwerer D\u00fcrre.<\/p>\n<p>Folgen h\u00e4ngen von vielen Faktoren ab<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-dac989f7-2 fgHRzc\">In Europa seien die Folgen eines starken El Ni\u00f1os deutlich weniger ausgepr\u00e4gt. Es liegt weit weg vom tropischen Pazifik. Das Klimaph\u00e4nomen k\u00f6nnte dort laut DWD vor allem indirekte Auswirkungen durch Ver\u00e4nderungen der grossr\u00e4umigen atmosph\u00e4rischen Zirkulation haben. Die konkreten Folgen hingen jedoch von vielen Faktoren ab und seien aktuell \u00abnoch nicht ad\u00e4quat\u00bb prognostizierbar.<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-dac989f7-2 fgHRzc\">Armin Bunde, Emeritus von der Universit\u00e4t Giessen, der selbst El Ni\u00f1os berechnet hat, verwies auf indirekte Auswirkungen. \u00abSo k\u00f6nnen schlechte Ernten im Pazifikraum zu h\u00f6heren Preisen f\u00fcr Zucker, Kaffee und Kakao f\u00fchren\u00bb, sagte er vor einiger Zeit.<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-dac989f7-2 fgHRzc\">F\u00fcr die Zahl erlaubter Schiffpassagen im Panamakanal sind schon Folgen angek\u00fcndigt: Die buchbaren Durchfahrten werden ab September schrittweise leicht gesenkt, wie die Verwaltung der Wasserstrasse zwischen dem Atlantik und dem Pazifik mitteilte. Trotz der laufenden Regenzeit und bereits ergriffener Wassersparmassnahmen, um die Auswirkungen des Klimaph\u00e4nomens El Ni\u00f1o abzumildern, seien zus\u00e4tzliche vorbeugende Schritte erforderlich. Der Panamakanal funktioniert mit Schleusen. Jedes Mal, wenn ein Schiff hindurchf\u00e4hrt, fliesst S\u00fcsswasser ins Meer ab.<\/p>\n<p>\u00abHistorisches Ereignis\u00bb m\u00f6glich<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-dac989f7-2 fgHRzc\">Nach Angaben der US-Klimabeh\u00f6rde (Noaa) verst\u00e4rkt sich El Ni\u00f1o derzeit und wird mit einer Wahrscheinlichkeit von \u00fcber 90 Prozent in den kommenden Monaten zu einem \u00absehr starken\u00bb Ereignis. Das ist die h\u00f6chste von vier Kategorien. Es k\u00f6nnte sogar der st\u00e4rkste El Ni\u00f1o seit Messbeginn werden. \u00abW\u00e4hrend der Saison von Oktober bis Dezember 2026 besteht eine 69-prozentige Wahrscheinlichkeit f\u00fcr ein historisches Ereignis, das die St\u00e4rke aller bisherigen El-Ni\u00f1o-Ereignisse seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950 \u00fcbertreffen w\u00fcrde\u00bb, hatte die Noaa k\u00fcrzlich geschrieben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.20min.ch\/autoren\/77921134\/konstantin-furrer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Konstantin Furrer\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1787547911_303_770ca875-15cc-4e94-8143-aff73412c055.jpeg\" class=\"sc-4c39d813-1 hkoNGh\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"sc-f19a47c0-1 jKqFcj\">Konstantin Furrer (fur) arbeitet seit 2017 f\u00fcr 20 Minuten. Seit 2022 Newsdesk-Leiter, daneben Blattmacher und Mitglied der Redaktionsleitung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.20min.ch\/autoren\/103182359\/deutsche-presse-agentur\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Deutsche Presse-Agentur\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1787547911_652_b8565e64-0a16-435a-b0e0-f7345f83fe06.png\" class=\"sc-4c39d813-1 hkoNGh\"\/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das aktuelle El-Ni\u00f1o-Ph\u00e4nomen verst\u00e4rkt sich stark und k\u00f6nnte laut Experten das gr\u00f6sste seit Messbeginn 1950 werden.Die US-Klimabeh\u00f6rde NOAA&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":264363,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[9],"tags":[42,40,49,48,47],"class_list":["post-264362","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-nachrichten","tag-schlagzeilen","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117148739982401366","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264362","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=264362"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264362\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/264363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=264362"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=264362"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=264362"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}