{"id":264426,"date":"2026-08-24T06:35:10","date_gmt":"2026-08-24T06:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/264426\/"},"modified":"2026-08-24T06:35:10","modified_gmt":"2026-08-24T06:35:10","slug":"grapheneos-ab-2027-motorola-flaggschiffe-erhalten-7-jahre-updates","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/264426\/","title":{"rendered":"GrapheneOS ab 2027: Motorola-Flaggschiffe erhalten 7 Jahre Updates"},"content":{"rendered":"<p>Das auf Sicherheit spezialisierte Betriebssystem GrapheneOS erweitert seinen Wirkungskreis \u00fcber Googles Pixel-Reihe hinaus: Ab 2027 sollen erstmals Motorola-Flaggschiffe offiziell unterst\u00fctzt werden. Den Anfang macht ein regul\u00e4res Nicht-Foldable-Flaggschiff, sp\u00e4ter soll die Unterst\u00fctzung auf die faltbaren Modelle Razr Fold und Razr Ultra ausgeweitet werden. GrapheneOS sichert f\u00fcr die neuen Ger\u00e4te sieben Jahre Software-Updates zu.<\/p>\n<p>Hohe technische H\u00fcrden f\u00fcr Motorola-Ger\u00e4te<\/p>\n<p>F\u00fcr die Aufnahme in das GrapheneOS-Programm m\u00fcssen Ger\u00e4te strenge technische Vorgaben erf\u00fcllen. Vorausgesetzt werden unter anderem Linux 6.18 LTS als Kernel-Basis sowie ein Snapdragon 8 Elite Gen 6 mit Unterst\u00fctzung f\u00fcr Memory Tagging Extension (MTE) und ein Secure Element.<\/p>\n<p>Genau an diesen Anforderungen scheitern aktuelle Motorola-Modelle bislang: Das aktuelle Signature-Modell sowie der Razr Fold und der Razr Ultra 2026 verf\u00fcgen weder \u00fcber die notwendige MTE- noch \u00fcber die geforderte Secure-Element-Integration. Deshalb ist der Start mit diesen Ger\u00e4ten erst f\u00fcr 2027 vorgesehen.<\/p>\n<p>Motorola liefert Ingenieure, nicht GeldLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/openai-uebernimmt-instant-10-000-sterne-projekt-fuer-ki-agenten\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">OpenAI \u00fcbernimmt Instant: 10.000-Sterne-Projekt f\u00fcr KI-Agenten<\/a><\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit zwischen GrapheneOS und Motorola ist ungew\u00f6hnlich strukturiert: Motorola stellt f\u00fcr das Projekt Ingenieure zur Verf\u00fcgung, finanziert die Entwicklung selbst jedoch nicht. Verkauft werden sollen die Ger\u00e4te \u00fcber regul\u00e4re Handelsmodelle, GrapheneOS wird nicht vorinstalliert sein.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wer sich mit dem Thema mobile Sicherheit und Betriebssysteme befasst, sollte auch den Schutz seiner Daten im Alltag nicht vernachl\u00e4ssigen. Dieser kostenlose PDF-Ratgeber zeigt Ihnen f\u00fcnf einfache Schritte, mit denen Sie Ihr Android-Smartphone sofort wirksam gegen Hacker und Viren absichern. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android\/5-schutzmassnahmen-fuer-android-smartphone\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_5-SCHUTZMASSNAHMEN-SMARTPHONE_X-AD1of2-EAID-1105818-CWBNC-BCPID_44412\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">5 Schutzma\u00dfnahmen jetzt entdecken<\/a><\/p>\n<p>Nutzer m\u00fcssen das Betriebssystem nach dem Kauf selbst installieren \u2013 etwa durch das Entsperren des Bootloaders. Support f\u00fcr diesen Installationsprozess soll angeboten werden. Vorteilhaft f\u00fcr Anwender d\u00fcrfte zudem die breite Netzwerkunterst\u00fctzung sein, die 5G, VoLTE, VoNR und VoWiFi umfasst.<\/p>\n<p>Deutlich teurer als Pixel-Ger\u00e4te<\/p>\n<p>Wer k\u00fcnftig ein Motorola-Smartphone mit GrapheneOS erwerben will, muss tiefer in die Tasche greifen als bei vergleichbaren Pixel-Modellen. W\u00e4hrend Googles Pixel 11 ab 900 US-Dollar und die Pro-XL-Variante bei 1300 US-Dollar starten, sollen die Motorola-Ger\u00e4te mit GrapheneOS-Unterst\u00fctzung dar\u00fcber liegen.<\/p>\n<p>Grund daf\u00fcr sind die hohen Hardware-Anforderungen: Zun\u00e4chst kommen ausschlie\u00dflich Premium-Flaggschiffe mit Top-Snapdragon-Chips infrage, da diese Prozessoren die geforderten Sicherheitsfunktionen wie MTE mitbringen.<\/p>\n<p>G\u00fcnstigere Modelle sollen erst folgen, wenn Motorola bei Qualcomm einen l\u00e4ngeren Support-Zeitraum f\u00fcr preiswertere Chips\u00e4tze einkauft \u2013 ein Schritt, der laut den Berichten mit zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr Motorola verbunden w\u00e4re.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Ein veraltetes Betriebssystem oder fehlende Sicherheits-Updates k\u00f6nnen das eigene Smartphone schnell zur Zielscheibe f\u00fcr Cyberkriminelle machen. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, wie Sie durch die richtigen Updates Sicherheitsl\u00fccken schlie\u00dfen und Ihre Daten dauerhaft vor Malware sch\u00fctzen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android-update\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_ANDROID-UPDATE_X-AD2of2-EAID-1105818-CWBNC-BCPID_44412\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Zur Begr\u00fcndung der Beschr\u00e4nkung auf teure Ger\u00e4te \u00e4u\u00dferte sich Motorola-Chef Buniac dahingehend, dass lange Update-Zusagen nicht in jedem Fall sinnvoll f\u00fcr g\u00fcnstigere Ger\u00e4te seien.<\/p>\n<p>Bedeutung f\u00fcr Nutzer von Datenschutz-Software<\/p>\n<p>Mit der Ausweitung auf Motorola bricht GrapheneOS erstmals aus seiner bisherigen Exklusivit\u00e4t f\u00fcr Pixel-Hardware aus. F\u00fcr Nutzer, die Wert auf ein von Google-Diensten unabh\u00e4ngiges, sicherheitsorientiertes Betriebssystem legen, entsteht damit eine zweite Ger\u00e4tefamilie als Alternative.<\/p>\n<p>GrapheneOS selbst verzichtet auf Google-Dienste und bietet stattdessen eine Sandbox-Umgebung f\u00fcr den Play Store an. Die Kombination aus siebenj\u00e4hrigem Update-Versprechen und moderner Sicherheitshardware wie Secure Element und MTE soll die gleiche Update- und Sicherheitsphilosophie, die bislang Pixel-Ger\u00e4ten vorbehalten war, auf eine zweite Hardware-Plattform \u00fcbertragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das auf Sicherheit spezialisierte Betriebssystem GrapheneOS erweitert seinen Wirkungskreis \u00fcber Googles Pixel-Reihe hinaus: Ab 2027 sollen erstmals Motorola-Flaggschiffe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":264427,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[15],"tags":[46,25339,45,60,59,301,1378,44,64,333,61,63,62],"class_list":["post-264426","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-ch","tag-mobile-sicherheit","tag-schweiz","tag-science","tag-science-technology","tag-smartphones","tag-software-updates","tag-switzerland","tag-technik","tag-technologie","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117149093902087410","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264426","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=264426"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264426\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/264427"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=264426"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=264426"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=264426"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}