{"id":264506,"date":"2026-08-24T07:41:13","date_gmt":"2026-08-24T07:41:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/264506\/"},"modified":"2026-08-24T07:41:13","modified_gmt":"2026-08-24T07:41:13","slug":"langzeitbelichtung-mit-dem-smartphone-so-gelingt-der-profi-effekt-am-wochenende-auf-iphone-und-android","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/264506\/","title":{"rendered":"Langzeitbelichtung mit dem Smartphone: So gelingt der Profi-Effekt am Wochenende auf iPhone und Android"},"content":{"rendered":"<p>   <a href=\"https:\/\/www.netzwelt.de\/handy\/index.html\" class=\"bclil-so\" title=\"Handy\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">HANDY<\/a>   <\/p>\n<p>\nLichtspuren, samtig flie\u00dfendes Wasser oder doch Leuchtstreifen im Nachtverkehr \u2013 mit diesen Tipps sehen eure Smartphone-Fotos aus wie Kunstwerke aus teuren Kameras.<\/p>\n<p>   <a href=\"https:\/\/www.netzwelt.de\/picture\/index.html#32845\" class=\"pos-r d-b\" rel=\"nofollow noopener\" title=\"Gro\u00dfbildansicht: Vielleicht braucht ihr ja gar keine Profi-Kamera, um solche Lichtspuren zu fotografieren.\" target=\"_blank\">  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/463.jpg\" width=\"1200\" height=\"675\" alt=\"Vielleicht braucht ihr ja gar keine Profi-Kamera, um solche Lichtspuren zu fotografieren.\"\/>  <\/a><br \/>\nVielleicht braucht ihr ja gar keine Profi-Kamera, um solche Lichtspuren zu fotografieren. (Quelle: Tamar Z. Stern)  <\/p>\n<p>\nIhr wollt zum Wochenende hin einfach ein paar coole Fotos schie\u00dfen, ohne direkt in ein teures Hobby zu investieren? Gar kein Problem, denn in euren modernen Smartphones steckt bereits die notwendige Technik, um erste Lichtspuren-Aufnahmen zu machen. Auf dem iPhone k\u00f6nnt ihr \u00fcber Live Photo den Effekt Langzeitbelichtung w\u00e4hlen und bei Android den Pro- oder Nachtmodus.\n<\/p>\n<p>So holt ihr das Beste aus eurem iPhone raus<\/p>\n<p>\n\u00d6ffnet die Kamera auf eurem iPhone und aktiviert zun\u00e4chst die Funktion &#171;Live-Foto&#187;. Macht nun ein paar Bilder von eurem Motiv. Jetzt k\u00f6nnt ihr \u00fcber den Bildschirm wischen und so den Effekt &#171;Langzeitbelichtung&#187; ausw\u00e4hlen. Euer Smartphone macht dann den Rest f\u00fcr die perfekte Aufnahme.\n<\/p>\n<p>Wie ihr die Langzeitbelichtung bei Android verwendet<\/p>\n<p>\nDa sich die integrierten Kamera-Apps von Android-Ger\u00e4ten stark unterscheiden k\u00f6nnen, braucht es ein wenig Fingerspitzengef\u00fchl. F\u00fcr die Hersteller Samsung, Google und Xiaomi findet ihr hier die genaue Anleitung.\n<\/p>\n<p>Langzeitbelichtung bei eurem Samsung Galaxy:<\/p>\n<p>\nF\u00fcr das Samsung Galaxy S26 \u00f6ffnet ihr eure Kamera-App und wischt so lange durch die Modi am unteren Bildschirmrand, bis &#171;Mehr&#187; auftaucht. Dort k\u00f6nnt ihr dann den Pro-Modus starten, mit dem ihr viele Einstellungen wie ISO-Wert und Wei\u00dfabgleich, aber eben auch die Belichtungszeit manuell einstellen k\u00f6nnt. Mit der Galaxy-S26-Reihe setzt Samsung auf KI-unterst\u00fctzte Aufnahmen bei 50 Megapixel der Weitwinkelkamera. Besitzt ihr das S26 Ultra, d\u00fcrft ihr euch sogar \u00fcber die Weitwinkelkamera mit 200 Megapixel freuen und mit der hauseigenen Camera-Assistant-App erhaltet ihr sogar Zugriff auf einen 24-Megapixel-Modus.\n<\/p>\n<p>Langzeitbelichtung f\u00fcr Google Pixel<\/p>\n<p>\n\u00d6ffnet ihr bei eurem Google Pixel die Google Kamera, springt euch die Langzeitbelichtung (Long Exposure) beinahe ins Gesicht. Mit dem Modus wird die Langzeitbelichtung automatisch erfasst und eingestellt. Wollt ihr dagegen in der Nacht die Sterne fotografieren, lohnt sich der Nachtmodus. Zus\u00e4tzlich zur Belichtungszeit werden die Einstellungen so angepasst, dass bei wenig Licht trotzdem gute Aufnahmen entstehen. Der Modus &#171;Langzeitbelichtung&#187; wurde mit dem Google Pixel 6 eingef\u00fchrt.\n<\/p>\n<p>Langzeitbelichtung f\u00fcr Xiaomi<\/p>\n<p>\nDie gehobenen Mittelklasse- und Flaggschiff-Modelle besitzen einen dedizierten Langzeitbelichtungs-Modus, der alle Einstellungen automatisch auf eine lange Belichtungszeit einstellt. Schon das beliebte Redmi Note 10 Pro verf\u00fcgte \u00fcber diesen Modus. Mit einem geeigneten Modell m\u00fcsst ihr nur eure Kamera-App \u00f6ffnen und so weit die Men\u00fcpunkte durchwischen, bis &#171;Mehr&#187; erscheint. Unter diesem Reiter findet ihr die Langzeitbelichtung.\n<\/p>\n<p>\nFalls euer Modell nicht \u00fcber diesen Modus verf\u00fcgt, k\u00f6nnt ihr \u00fcber den integrierten Pro-Modus eure eigenen Einstellungen f\u00fcr die Langzeitbelichtung einrichten. W\u00e4hlt in eurer Kamera-App den Pro-Modus aus. Tippt auf den S-Wert f\u00fcr Verschlusszeit und stellt die Belichtungszeit manuell auf bis zu 30 Sekunden hoch. Der ISO-Wert sollte m\u00f6glichst niedrig sein (etwa zwischen 50 und 100), damit das Bild nicht \u00fcberbelichtet wird.\n<\/p>\n<p>Diese Motive eignen sich besonders gut f\u00fcr eine Langzeitbelichtung<\/p>\n<p>\nF\u00fcr alle Langzeitbelichtungen gilt: Das Smartphone sollte sich so gut wie nicht bewegen. Viele moderne Smartphones verf\u00fcgen automatisch \u00fcber Korrektur-Mechanismen, doch am besten ist und bleibt ein gutes Stativ. Bildstabilisatoren sollten ausgeschaltet sein, und wenn euer Smartphone es kann, speichert die Aufnahme im RAW-Format ab. Manchmal macht es Sinn, bei Bildern im Nachhinein den Wei\u00dfabgleich anzupassen und mit RAW-Dateien ist das am einfachsten.\n<\/p>\n<p>\nF\u00fcr Samsung Galaxy braucht ihr dazu die Expert-RAW-App von Samsung. Um in Apples eigenem ProRAW-Format zu fotografieren, ben\u00f6tigt ihr die Pro-Variante des iPhones (ab iPhone 12). Alle g\u00e4ngigen Google-Pixel-Modelle verf\u00fcgen \u00fcber die M\u00f6glichkeit, Fotos im RAW-Format zu speichern.\n<\/p>\n<p>Die Lichtspuren von Autos<\/p>\n<p>\nHabt ihr eine besonders idyllische Stra\u00dfe vor der Haust\u00fcr, dann k\u00f6nnt ihr am Abend oder bei Nacht die Autos fotografieren. Durch die Bewegung der Autos in Kombination mit der langen Belichtungszeit werden auf dem Foto Lichtspuren aufgezeichnet, die wirklich magisch aussehen. Achtet darauf, dass euer ISO-Wert relativ gering ist.\n<\/p>\n<p>Wasseroberfl\u00e4chen und flie\u00dfende Gew\u00e4sser<\/p>\n<p>\nBefindet ihr euch in der N\u00e4he eines gro\u00dfen Sees, k\u00f6nnt ihr versuchen, ihn gro\u00dffl\u00e4chig zu fotografieren. Im besten Fall entsteht eine mysteri\u00f6se Nebeldecke durch das stille Wasser. Fotografiert ihr dagegen einen flie\u00dfenden Fluss, erhaltet ihr surreale Wassereffekte. Besonders sch\u00f6n sind Wasserf\u00e4lle, wovon es in Deutschland aber leider nicht allzu viele gibt.\n<\/p>\n<p>Fahrgesch\u00e4fte auf dem Jahrmarkt<\/p>\n<p>\nAuch Riesenr\u00e4der eignen sich hervorragend f\u00fcr Langzeitbelichtungs-Aufnahmen. Auf den Fotos verschwimmen die Lichter zu leuchtenden konzentrischen Kreisen. Die Symmetrie macht diese Aufnahmen besonders beeindruckend.\n<\/p>\n<p>\nIch habe versucht, den Perseiden-Meteorschauer mit meinem Google Pixel zu fotografieren. Dummerweise erwischte ich jedoch nie den richtigen Moment f\u00fcr das Aufflackern eines Meteors. Beim n\u00e4chsten Meteorschauer werde ich es wieder versuchen und den Astrofotografie-Modus nutzen, um eine Sternschnuppe einzufangen, denn dieser besitzt eine maximale Belichtungszeit von vier Minuten. Dass Smartphone-Kameras einen weiten Weg hinter sich haben, beweist die <a href=\"https:\/\/www.netzwelt.de\/news\/257586-iphone-fotografiert-hobby-fotografin-gewinnt-renommierten-refocus-award.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gewinnerin des reFocus Award<\/a>. Sie schoss das Gewinnerfoto mit einem iPhone.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"HANDY Lichtspuren, samtig flie\u00dfendes Wasser oder doch Leuchtstreifen im Nachtverkehr \u2013 mit diesen Tipps sehen eure Smartphone-Fotos aus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":264507,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[23],"tags":[97,96,46,98,68,100,99,45,44,69],"class_list":["post-264506","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-art","tag-art-and-design","tag-ch","tag-design","tag-entertainment","tag-kunst","tag-kunst-und-design","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117149353542853966","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264506","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=264506"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264506\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/264507"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=264506"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=264506"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=264506"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}