{"id":264759,"date":"2026-08-24T10:48:11","date_gmt":"2026-08-24T10:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/264759\/"},"modified":"2026-08-24T10:48:11","modified_gmt":"2026-08-24T10:48:11","slug":"offizieller-preferred-source-button-von-google","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/264759\/","title":{"rendered":"Offizieller &#171;Preferred-Source-&#171;Button von Google"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/blog.google\/products-and-platforms\/products\/search\/personalize-search-discover-news\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Google ver\u00f6ffentlicht eine zentrale Neuerung<\/a> zum Ausbau der \u201ePreferred Sources\u201c. <a href=\"https:\/\/meedia.de\/news\/beitrag\/24882-bevorzugte-quellen-wirkt-auch-auf-ai-overviews.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Nutzer k\u00f6nnen bereits seit Mai <\/a>in der Google-Suche bestimmte Websites als bevorzugte Quellen markieren. Neu ist ein Button, den Verlage direkt auf ihren eigenen Seiten integrieren k\u00f6nnen. Wer ihn anklickt, \u00fcbernimmt die betreffende Website als bevorzugte Quelle und kehrt anschlie\u00dfend auf die Ausgangsseite zur\u00fcck. Die ausgew\u00e4hlten Quellen k\u00f6nnen anschlie\u00dfend in \u201eTop Stories\u201c, den \u201eAI Overviews\u201c und im \u201eAI Mode\u201c st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden. Google zufolge haben Nutzer inzwischen mehr als 600.000 unterschiedliche Quellen als bevorzugt ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Medienh\u00e4user ist das ambivalent. Einerseits erhalten sie einen vergleichsweise direkten Weg, Leser an sich zu binden und ihre Inhalte innerhalb von Googles zunehmend KI-gepr\u00e4gter Suche sichtbar zu halten. Andererseits entscheidet weiterhin Google, wann und wie eine bevorzugte Quelle tats\u00e4chlich ausgespielt wird. Die Funktion ver\u00e4ndert zudem nicht die Reihenfolge der regul\u00e4ren Suchergebnisse. Google hatte \u201ePreferred Sources\u201c bereits im Fr\u00fchjahr weltweit ausgerollt und damals berichtet, dass Nutzer nach einer entsprechenden Auswahl doppelt so h\u00e4ufig auf eine Website klicken. Drittens k\u00f6nnte Google die entsprechenden Klicke der Nutzer als Vertrauenssignal erkennen und daraus Ableitungen f\u00fcr die SEO- und GEO-Rankings treffen.<\/p>\n<p>Discover wird zum steuerbaren Feed<\/p>\n<p>Noch st\u00e4rker<a href=\"https:\/\/blog.google\/products-and-platforms\/products\/search\/personalize-search-discover-news\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\"> ver\u00e4ndert Google seinen Empfehlungsdienst Discover.<\/a> Nutzer sollen k\u00fcnftig nicht mehr nur einzelne Beitr\u00e4ge mit \u201eMehr davon\u201c oder \u201eWeniger davon\u201c bewerten k\u00f6nnen. \u00dcber ein Freitextfeld k\u00f6nnen sie in nat\u00fcrlicher Sprache beschreiben, welche Themen sie h\u00e4ufiger oder seltener sehen m\u00f6chten. Die KI interpretiert diese Angaben und passt den pers\u00f6nlichen Feed entsprechend an. Die Funktion soll zun\u00e4chst \u00fcber die Google-App verf\u00fcgbar werden.<\/p>\n<p>Damit n\u00e4hert sich Discover st\u00e4rker sozialen Netzwerken an, die ihre Empfehlungsalgorithmen ebenfalls zunehmend durch nat\u00fcrliche Sprache steuerbar machen. Der Vorteil liegt in einer pr\u00e4ziseren Kontrolle \u00fcber Interessen. Gleichzeitig kann eine st\u00e4rkere Personalisierung dazu f\u00fchren, dass Nutzer weniger zuf\u00e4llig auf Themen und Perspektiven sto\u00dfen. Google betont dagegen, dass Nutzer dadurch mehr Einfluss auf ihren Feed erhalten.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nliche Audio-Nachrichten<\/p>\n<p>Auch Google News wird individueller. Android-Nutzer k\u00f6nnen ihre t\u00e4glichen Audio-Briefings k\u00fcnftig nach eigenen Themeninteressen zusammenstellen. Die Zusammenfassungen sollen Quellen klarer zuordnen und auf die vollst\u00e4ndigen Artikel verlinken. F\u00fcr Verlage k\u00f6nnte das zus\u00e4tzliche Reichweite schaffen, weil ihre Beitr\u00e4ge auch innerhalb KI-generierter Audioformate ber\u00fccksichtigt werden, schreibt <a href=\"https:\/\/searchenginewatch.com\/google-adds-new-personalization-features-across-search-discover-and-news\/\" title=\"Google adds new personalization features across Search, Discover, and News\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">\u201dSearch Engine Watch&#187;.<\/a><\/p>\n<p>Die Entwicklung passt zu Googles gr\u00f6\u00dferem Umbau der Suche. KI Overviews und AI Mode sollen Informationen zunehmend direkt zusammenfassen, statt Nutzer lediglich \u00fcber eine Trefferliste zu Websites zu f\u00fchren. <a href=\"https:\/\/arxiv.org\/abs\/2608.18352\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Eine aktuelle experimentelle Studie<\/a> kommt allerdings zu einem kritischeren Ergebnis: KI-Funktionen in der Google-Suche k\u00f6nnen die Weiterleitung von Nutzern zu Verlagsseiten verringern, ohne die wahrgenommene Nutzungserfahrung zu verbessern.<\/p>\n<p>Google versucht mit den neuen Personalisierungsfunktionen damit einen Spagat: Nutzer sollen mehr Kontrolle dar\u00fcber erhalten, welche Quellen und Themen die KI ausw\u00e4hlt. F\u00fcr Verlage entsteht gleichzeitig ein neuer Zugang zu ihren Lesern. Die zentrale Abh\u00e4ngigkeit bleibt jedoch bestehen: Sichtbarkeit entsteht weiterhin innerhalb eines Google-Systems, dessen Algorithmen und KI-Modelle dar\u00fcber entscheiden, welche Inhalte letztlich Aufmerksamkeit erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Google ver\u00f6ffentlicht eine zentrale Neuerung zum Ausbau der \u201ePreferred Sources\u201c. 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