{"id":264979,"date":"2026-08-24T13:32:08","date_gmt":"2026-08-24T13:32:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/264979\/"},"modified":"2026-08-24T13:32:08","modified_gmt":"2026-08-24T13:32:08","slug":"auf-den-kuerzesten-fluegen-streicht-condor-sogar-das-gratis-wasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/264979\/","title":{"rendered":"Auf den k\u00fcrzesten Fl\u00fcgen streicht Condor sogar das Gratis-Wasser"},"content":{"rendered":"\n<p>Fr\u00fcher war klar: Wer in ein Flugzeug von Condor steigt, fliegt ans Meer oder anderweitig in die Natur und verbringt am Ziel seinen Urlaub. Doch der deutsche Ferienflieger durchlebte in letzter Zeit eine Wandlung und erweiterte sein Angebot. Seit Sommer 2025 bietet er nun auch Fl\u00fcge zu diversen St\u00e4dten in Europa an. Diese Fl\u00fcge sind nicht nur eine Erg\u00e4nzung, sondern auch eine Notwendigkeit. Denn da Lufthansa den jahrzehntealten Zubringervertrag gek\u00fcndigt hatte, brauchte Condor auf einmal eigene Zubringer f\u00fcr ihre Langstrecken.<\/p>\n<p>Was strategisch Sinn macht, erweist sich im Kleinen allerdings mitunter als Herausforderung. So im t\u00e4glichen Betrieb. \u00abInsbesondere die sehr kurzen City Strecken sind f\u00fcr den Inflight Service aufgrund der sehr limitierten Flugzeit herausfordernd\u00bb, hei\u00dft es in einem Schreiben an die Mitarbeitenden, das aeroTELEGRAPH vorliegt. Deshalb begann Condor, ein neues Servicekonzept f\u00fcr die Kurz- und Mittelstreckenfl\u00fcge zu entwickeln. Es soll laut der Fluggesellschaft \u00abeinfacher, klarer und zukunftsf\u00e4hig\u00bb sein.<\/p>\n<p>Condor spielte drei Szenarien auf Ultrakurzstrecken durch<\/p>\n<p>Im vergangenen Februar und M\u00e4rz f\u00fchrte Condor deshalb mehrere Testfl\u00fcge auf besonders kurzen Strecken durch. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Frankfurt &#8211; Berlin oder Frankfurt &#8211; Z\u00fcrich. Sie dauern beide rund eine Stunde. Die reine Flugzeit betr\u00e4gt sogar nur rund eine halbe Stunde. Dabei wurden drei Szenarien in der Economy Class durchgespielt: Bei einem wurde Wasser nur noch auf Nachfrage abgegeben, beim anderen lief ein Crewmitglied mit einer gro\u00dfen Flasche durch den Gang und verteilte auf Wunsch Wasser und beim dritten wurden Getr\u00e4nke gegen Bezahlung angeboten.<\/p>\n<p>Das war f\u00fcr die Verantwortlichen aufschlussreich. Die Tests h\u00e4tten gezeigt, \u00abdass Wasser nur auf Nachfrage zu einem Dominoeffekt f\u00fchren kann, sobald mehrere G\u00e4ste nacheinander bestellen\u00bb, schreiben sie. Das k\u00f6nne dazu f\u00fchren, dass man in gewissen Flugphasen den W\u00fcnschen nicht mehr gerecht werden k\u00f6nne. Aber auch das Ausschenken aus der gro\u00dfen Flasche hatte seine T\u00fccken. Das sei zwar \u00abumsetzbar, wurde operativ jedoch als weniger effizient und weniger professionell wahrgenommen\u00bb, hei\u00dft es im Schreiben.<\/p>\n<p>Es gibt nur noch Wasser, Kaffee und Tee &#8211; gegen Bezahlung<\/p>\n<p>Der limitierte Buy-on-Board-Service lasse sich \u00abdagegen gut in den Ablauf integrieren\u00bb und sei \u00abvon G\u00e4sten und Crews insgesamt positiv bewertet\u00bb worden. Besonders gefragt gewesen seien Kaffee und Wasser. \u00abDie Tests dienten dazu, die verschiedenen Varianten unter realen Bedingungen zu bewerten und die f\u00fcr die kurze verf\u00fcgbare Servicezeit passende L\u00f6sung zu identifizieren\u00bb, best\u00e4tigt eine Sprecherin von Condor.<\/p>\n<p>Und deshalb f\u00fchrt die deutsche Fluggesellschaft dieses Konzept zum 1. September definitiv ein. \u00abAm besten bew\u00e4hrt hat sich ein auf Getr\u00e4nke konzentriertes Angebot, das von G\u00e4sten und Crews positiv bewertet wurde\u00bb, so die Sprecherin. \u00abZum Start umfasst das Sortiment Wasser, Kaffee und Tee.\u00bb Man werde die Auswahl auf Basis der Nachfrage regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcfen. Auf den k\u00fcrzesten Fl\u00fcgen gibt es bei Condor k\u00fcnftig deshalb selbst Wasser nicht mehr kostenlos.<\/p>\n<p> <a class=\"withExternalUrl\" href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/insider\" target=\"_blank\" data-pswp-src=\"https:\/\/ocdn.eu\/pulscms-transforms\/1\/F5xktkpTURBXy9mYTQ3YjNmMDkyMWNjNTA0NzRiYzFiMTg2ZTRhYjJkYS5qcGeRlQMAAM0G7s0Ddw\" data-pswp-width=\"1774\" data-pswp-height=\"887\" rel=\"nofollow noopener\"> <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1787578328_851_j-ik9lyaHR0cHM6Ly9vY2RuLmV1L3B1bHNjbXMtdHJhbnNmb3Jtcy8xL0Y1eGt0a3BUVVJCWHk5bVlUUTNZak5tTURreU1XTmpOV.jpeg\" alt=\".\" transform=\"resizeCropAuto\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\" width=\"680\" height=\"340\" class=\"RingImage _RingImage_km0le_1 \"\/> <\/a> <\/p>\n<p> . aeroTELEGRAPH <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fr\u00fcher war klar: Wer in ein Flugzeug von Condor steigt, fliegt ans Meer oder anderweitig in die Natur&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":264980,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[57,46,52,51,6874,53,56,45,44,55,54],"class_list":["post-264979","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-business","tag-ch","tag-companies","tag-companies-markets","tag-condor","tag-markets","tag-maerkte","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117150733390485245","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=264979"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/264979\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/264980"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=264979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=264979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=264979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}