{"id":267568,"date":"2026-08-26T08:13:13","date_gmt":"2026-08-26T08:13:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/267568\/"},"modified":"2026-08-26T08:13:13","modified_gmt":"2026-08-26T08:13:13","slug":"tatort-am-sonntag-eine-der-bislang-besten-krimis-mit-lena-odenthal-kritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/267568\/","title":{"rendered":"\u201eTatort\u201c am Sonntag: Eine der bislang besten Krimis mit Lena Odenthal (Kritik)"},"content":{"rendered":"<p>Ungew\u00f6hnlich, aber \u00fcberzeugend: Warum sich auch konservative Krimi-Fans auf den \u201eTatort\u201c an diesem Sonntag einlassen sollten, erfahrt ihr in Mareks Kritik zur Episode \u201eGold\u201c.<\/p>\n<p>Wenn du \u00fcber diese Links einkaufst, erhalten wir eine Provision, die unsere<br \/>\nredaktionelle Arbeit unterst\u00fctzt. Der Preis f\u00fcr dich bleibt dabei<br \/>\nunver\u00e4ndert. Diese Affiliate-Links sind durch ein  Symbol<br \/>\ngekennzeichnet. \u00a0<a class=\"alice-affiliate-info__link\" href=\"https:\/\/www.kino.de\/erloesmodelle\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Mehr erfahren.<\/a>Welche Kommissare ermitteln im\u00a0\u201eTatort: Gold\u201c?<\/p>\n<p>Wer sich einen klassischen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kino.de\/serie\/tatort-2019\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eTatort\u201c<\/a>\u00a0w\u00fcnscht, muss eine weitere Woche warten, alle anderen d\u00fcrfen sich mit Deutschlands dienst\u00e4ltester Kommissarin auf die Suche nach dem wohl ikonischsten Schatz machen, von dem jemals in unseren Gefilden fantasiert wurde.<\/p>\n<p>Lena Odenthals 78. Einsatz aus dem Jahr 2023 taucht tief in die Welt von Siegfried, Alberich und Hagen ein und verneigt sich in nahezu jeder Szene vor der Nibelungensage, die zum h\u00f6chsten Kulturgut geh\u00f6rt, was das n\u00f6rdliche Europa zu bieten hat. Stilistisch w\u00fcrde ein solch m\u00e4rchenhafter Ansatz vielleicht besser nach M\u00fcnster passen, geografisch gesehen liegt das Rheingold in Ludwigshafen aber schon einigerma\u00dfen treffend zum Ausbuddeln bereit. Worms!<\/p>\n<p>Um der G\u00f6tterd\u00e4mmerung zu folgen, muss sich zum\u00a0Gl\u00fcck niemand ein Last-Minute-Ticket f\u00fcr die Festspiele in Bayreuth kaufen. Daf\u00fcr sorgt der souver\u00e4ne Auftritt von Ulrike Folkerts, die als Bindeglied zwischen Realit\u00e4t und Mythos so gelassen agieren darf, wie ihr schon lange nicht verg\u00f6nnt wurde.<\/p>\n<p>Kein schrilles Gekeife mit ihrer Kollegin, keine unn\u00f6tige pers\u00f6nliche Betroffenheit stehen diesem au\u00dfergew\u00f6hnlichen\u00a0\u201eTatort\u201c im Wege, der vielleicht als Sonderfolge an einem Feiertag besser aufgehoben w\u00e4re, unterm Strich aber einfach nur Spa\u00df macht.<\/p>\n<p>Auf wen wir uns am Sonntagabend am meisten freuen, verr\u00e4t euch das Video.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alice-video-feed__placeholder-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Das sind die 11 besten Tatort-Kommissare\" title=\"Das sind die 11 besten Tatort-Kommissare\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1787731992_800_def8f7d3f2c2b7b3fa1162afe3_cmUgMTIwMCAwAzFjZDhkMmIzMTJl.jpg\" \/>Worum geht es im \u201eTatort: Gold\u201c?<\/p>\n<p>Um den Schatz der Nibelungen rangen sich so viele Mythen, dass es uns Normalsterblichen kaum m\u00f6glich ist, sie alle aufzuz\u00e4hlen, geschweige denn zu entziffern.<\/p>\n<p>Auch der Banker\u00a0Boris Wolter schien dem g\u00fcldenen Fieber verfallen, zumindest findet die Polizei einige antike M\u00fcnzen im Kofferraum seines Wagens, die darauf schlie\u00dfen lassen, dass sie tats\u00e4chlich aus besagter Zeit stammen k\u00f6nnten. \u00dcberzeugt von ihrer Echtheit ist jedenfalls der Direktor des Wormser Nibelungen-Museums, ein Exzentriker vor dem Herrn, der sein Leben g\u00e4nzlich der Suche nach dem Schatz der Nibelungen verschrieben hat.<\/p>\n<p>Bl\u00f6d nur, dass eben jener Boris Wolter seit Tagen verschwunden ist und sicher nicht einfach nur zu viele Premium Pilsner getrunken hat. Vielmehr f\u00fchren erste Spuren zu einer Weinh\u00e4ndlerin, die ebenfalls vom Goldrausch geblendet zu sein scheint.<\/p>\n<p>Als bald darauf ein dubioser Hehler erschossen wird, ist die Jagdsaison endg\u00fcltig er\u00f6ffnet und Lena Odenthal muss sich durch eine Welt k\u00e4mpfen, in der so gut wie niemand \u00fcber ein vollst\u00e4ndig m\u00f6bliertes Oberst\u00fcbchen verf\u00fcgt. Immerhin haben alle verbliebenen Tassen einen Goldrand.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/1787731993_510_um-antiquitaetenhaendlerin-marie-bernard-zu-ueberfuehren-gibt-lena-odenthal-sich-als-wohlhabende-100.jpeg\"  alt=\"\" title=\"\"\/><\/p>\n<p>\u00a9  SWR \/ Beno\u00eet Linder<\/p>\n<p>Macht auch im Kost\u00fcm eine gute Figur: Ulrike Folkerts Mareks \u201eTatort\u201c-Kritik: Wer sich auf das Thema einl\u00e4sst, wird belohnt<\/p>\n<p>Neben den M\u00fcnsteraner Kalauerk\u00f6nigen sind es in der Regel die klassisch gestrickten \u201eTatort\u201c-Filme, die am Sonntagabend die st\u00e4rksten Quoten einfahren. Das mag nat\u00fcrlich an der Erwartungshaltung des Publikums liegen, ist aber zugleich ein hausgemachtes Problem.<\/p>\n<p>Viele der experimentell angelegten\u00a0Krimis \u00fcberspannen den Bogen so lange, bis am Ende nur noch diffuser Mumpitz \u00fcbrig bleibt. Bestes Beispiel ist Ulrike Folkerts selbst, die sich 2017 durch die improvisierte Bruchlandung \u201eBabbeldasch\u201c qu\u00e4len musste, die getrost als Tiefpunkt ihrer ansonsten honorablen TV-Karriere gewertet werden kann. Die Bef\u00fcrchtungen, dass die Walk\u00fcrisierung des neusten \u201eTatorts\u201c in einem \u00e4hnlichen Desaster enden k\u00f6nnte, werden allerdings schnell entkr\u00e4ftet.<\/p>\n<p>Wundersch\u00f6n komponierte Bilder, ein ph\u00e4nomenaler Soundtrack sowie die einfallsreiche Inszenierung von\u00a0Esther Wenger nach Vorlage von\u00a0Fred Breinersdorfer und Katja R\u00f6der verwandeln die ungew\u00f6hnliche Mischung in ein erstaunlich stimmiges Ganzes, das kaum W\u00fcnsche offen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Heino Ferch gl\u00e4nzt in der Rolle des\u00a0weltfremden Museumsdirektors, der felsenfest vom Fluch des Goldschatzes \u00fcberzeugt ist und steckt das gesamte Ensemble mit seiner Spielfreude an. Ihn im Vorspann nur als\u00a0\u201eGast\u201c vorzustellen gleicht da fast schon einer Frechheit, ist unterm Strich aber die einzige echte Achillesferse eines so originellen wie unterhaltsamen Krimis.<\/p>\n<p>Der \u201eTatort: Gold\u201c wird am Sonntag, den 30. August 2026 um 20:15 Uhr in der ARD ausgestrahlt und ist danach f\u00fcr sechs Monate\u00a0in der Mediathek als Wiederholung im Stream zu sehen. Mitte September endet die Sommerpause beim \u201eTatort\u201c, dann erreichen uns zum Abschluss des\u00a0 Wochenenendes wieder frische Krimis.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ungew\u00f6hnlich, aber \u00fcberzeugend: Warum sich auch konservative Krimi-Fans auf den \u201eTatort\u201c an diesem Sonntag einlassen sollten, erfahrt ihr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":267569,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[21],"tags":[46,68,45,90,89,44,69],"class_list":["post-267568","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-serien","tag-ch","tag-entertainment","tag-schweiz","tag-serien","tag-series","tag-switzerland","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117160804009092213","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267568","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=267568"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267568\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/267569"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=267568"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=267568"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=267568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}