{"id":270747,"date":"2026-08-28T12:21:09","date_gmt":"2026-08-28T12:21:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/270747\/"},"modified":"2026-08-28T12:21:09","modified_gmt":"2026-08-28T12:21:09","slug":"ubs-ranking-diese-wohnorte-schlagen-zuerich-und-genf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/270747\/","title":{"rendered":"UBS-Ranking: Diese Wohnorte schlagen Z\u00fcrich und Genf"},"content":{"rendered":"<p>Solothurn, Fribourg, Sion, Basel, Luzern, Aarau, Chur und St. Gallen sind f\u00fcr Familien die attraktivsten Wohnorte ihrer jeweiligen Region. Hinzu kommen Vevey und Lugano. Das geht aus dem am Donnerstag pr\u00e4sentierten <a href=\"https:\/\/www.finews.ch\/file:\/\/\/Users\/dinaholz\/Downloads\/20260827-medienpr%C3%A4sentation-ubs-wohnattraktivit%C3%A4tsindikator-de-unter-embargo-bis-27-august-10.00CEST.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">UBS-Wohnattraktivit\u00e4tsindikator 2026 <\/a>hervor.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Untersuchung analysierte das Chief Investment Office der Grossbank s\u00e4mtliche Schweizer Gemeinden. Als Grundlage diente ein Haushalt mit durchschnittlichem Einkommen und zwei Kindern. Bewertet wurden die Infrastruktur, das Freizeitangebot und die Lebenshaltungskosten.<\/p>\n<p>Auf eine landesweite Rangliste verzichtete die UBS bewusst. Da rund 70 Prozent aller Umz\u00fcge innerhalb eines Radius von weniger als zehn Kilometern erfolgten, teilte sie die Schweiz in zehn Regionen ein, die sich an den Arbeitsmarktgrossregionen des Bundesamts f\u00fcr Statistik orientieren.<\/p>\n<p>Grossst\u00e4dte schaffen es nicht aufs Podest<\/p>\n<p>Die beiden gr\u00f6ssten Schweizer St\u00e4dte verpassten in ihren Regionen die ersten drei Pl\u00e4tze. Im Raum Z\u00fcrich-Aarau-Schaffhausen lag Aarau vor Baden und Schaffhausen. Die Region Genf-Lausanne wurde von Vevey angef\u00fchrt, gefolgt von Lausanne und Morges. Genf schaffte es nicht unter die ersten drei.<\/p>\n<p>Die attraktivsten Wohngemeinden im regionalen Vergleich: Die Karte zeigt die jeweiligen Top Drei der zehn untersuchten Schweizer Regionen. (Grafik: UBS)<\/p>\n<p>Mittelgrosse St\u00e4dte profitierten laut den UBS-\u00d6konomen Thomas Rieder und Fabian Waltert von gut ausgebauten Infrastrukturen, vielf\u00e4ltigen Einkaufs- und Freizeitm\u00f6glichkeiten sowie einem breiten Angebot an Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Zugleich seien die Lebenshaltungskosten meist deutlich tiefer als in den Grosszentren.<\/p>\n<p>So lagen die Kosten f\u00fcr eine Familie in Vevey rund 15 Prozent unter dem Genfer Niveau. In Aarau waren sie 28 Prozent, in Schaffhausen sogar 34 Prozent tiefer als in Z\u00fcrich. Dieses Verh\u00e4ltnis von Standortqualit\u00e4t und Kosten verschaffe den Mittelzentren einen Vorteil.<\/p>\n<p>Das Umland lockt mit tieferen Kosten<\/p>\n<p>Auch mehrere Agglomerationsgemeinden schnitten gut ab. Dazu geh\u00f6rten unter anderem Zollikon, Baar, Granges-Paccot, Gaiserwald und Morges. Sie kombinierten eine gute Erreichbarkeit mit vergleichsweise tiefen Steuern oder Wohnkosten.<\/p>\n<p>Selbst Gemeinden am Rand der Agglomerationen oder im l\u00e4ndlichen Raum erreichten Spitzenpl\u00e4tze. Als Beispiele nannte die UBS La Roche, D\u00fcdingen, Erlach, Sissach und Walenstadt. Eine weniger ausgebaute Infrastruktur k\u00f6nne demnach durch tiefere Wohnkosten und eine hohe Lebensqualit\u00e4t ausgeglichen werden.<\/p>\n<p>Besonders ausgepr\u00e4gt ist das Kostengef\u00e4lle rund um Z\u00fcrich. Eine Familie, die in einer Agglomerationsgemeinde mit 10 bis 15 Minuten \u00d6V-Distanz zum Grosszentrum lebt, spart gem\u00e4ss der Berechnung im Durchschnitt rund 11&#8217;500 Franken pro Jahr. Ab einer Fahrzeit von 45 Minuten betr\u00e4gt die Differenz gegen\u00fcber der Stadt sogar mehr als 20&#8217;000 Franken.<\/p>\n<p>Schweizweit liegen die j\u00e4hrlichen Lebenshaltungskosten in einer 10 bis 15 Minuten entfernten Agglomerationsgemeinde durchschnittlich 6&#8217;700 Franken unter dem Niveau des jeweiligen Grosszentrums. Die h\u00f6heren Pendlerkosten und der zus\u00e4tzliche Zeitaufwand relativierten diesen Vorteil allerdings teilweise.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/top-zehn-gemeinden-r.jpg\" alt=\"top zehn gemeinden r\" width=\"646\" height=\"1188\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Je nach Einkommen verschiebt sich die Rangliste: W\u00e4hrend Aarau bei tiefem und mittlerem Einkommen vorne liegt, f\u00fchrt Freienbach bei Haushalten mit hohem Einkommen. (Grafik: UBS)<\/p>\n<p>Einkommen ver\u00e4ndert die Rangliste<\/p>\n<p>Welche Gemeinde attraktiv ist, h\u00e4ngt zudem stark von den finanziellen M\u00f6glichkeiten des Haushalts ab. Gutverdienende gewichteten steuerliche Vorteile st\u00e4rker und k\u00f6nnten h\u00f6here Wohnkosten eher tragen. F\u00fcr sie r\u00fcckten deshalb Gemeinden wie Freienbach, Cologny, Appenzell, St. Moritz oder Paradiso nach vorne.<\/p>\n<p>Haushalte mit tieferen Einkommen seien dagegen st\u00e4rker auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen. F\u00fcr sie erwiesen sich Kleinzentren sowie Agglomerations- und Landgemeinden mit ausreichender Infrastruktur als vorteilhaft. Die UBS nennt unter anderem Grenchen, Langenthal, Zofingen, Wattwil und Thusis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Solothurn, Fribourg, Sion, Basel, Luzern, Aarau, Chur und St. Gallen sind f\u00fcr Familien die attraktivsten Wohnorte ihrer jeweiligen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":270748,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[26,27],"tags":[115,114,45],"class_list":["post-270747","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-geneve","category-genf","tag-geneve","tag-genf","tag-schweiz"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117173103495940456","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=270747"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270747\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/270748"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=270747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=270747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=270747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}