{"id":277287,"date":"2026-09-02T09:25:31","date_gmt":"2026-09-02T09:25:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/277287\/"},"modified":"2026-09-02T09:25:31","modified_gmt":"2026-09-02T09:25:31","slug":"grossbrand-bei-lausanne-vollstaendig-unter-kontrolle-autobahn-offen-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/277287\/","title":{"rendered":"Grossbrand bei Lausanne vollst\u00e4ndig unter Kontrolle, Autobahn offen"},"content":{"rendered":"<p>Gegen 18 Uhr war der Brand vollst\u00e4ndig unter Kontrolle, wie Florian Cuche, Brandschutzinspektor bei der Kantonalen Versicherungsanstalt (ECA), im Westschweizer Radio und Fernsehen RTS sagte. Es gebe noch Restrauch, aber f\u00fcr die Anwohner bestehe keine Gefahr mehr.<\/p>\n<p>Der Autobahnabschnitt zwischen Ecublens und Morges-Ouest, der mehrere Stunden lang gesperrt war, konnte bereits gegen Samstagmittag teilweise wieder f\u00fcr den Verkehr freigegeben werden.<\/p>\n<p>Ausgebrochen war der Brand am Freitagabend um etwa 19 Uhr. Ausgehend m\u00f6glicherweise von einer Lithium-Batterie in einem Autowrack gerieten mehrere Altautos in Brand. Trotz des raschen Einsatzes der Feuerwehr breitete sich das Feuer schnell aus und verursachte eine erhebliche Rauchentwicklung. Auch Abf\u00e4lle, entgiftete Fahrzeuge, Metallmaterialien, Kunststoffe und Schaumstoffe gerieten in Brand.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden warnten auf der Alarmierungsplattform Alertswiss des Bundes vor dem Brand. Direkt betroffene Personen sollten m\u00f6glichst in Geb\u00e4uden bleiben sowie Fenster und T\u00fcren schliessen. Im Freien werde das Tragen einer FFP2-Maske empfohlen. Zudem sollten k\u00f6rperliche Anstrengungen und Sport im Freien vermieden werden.<\/p>\n<p> K\u00f6rperliche Aktivit\u00e4ten vermeiden <\/p>\n<p>Am Samstag sagten die Organisatoren des Lausanne-Triathlons wegen des Brandes den Wettkampf ab. Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmenden h\u00e4tten oberste Priorit\u00e4t. Die Entscheidung sei in Absprache mit den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden getroffen worden.<\/p>\n<p>\u00abAngesichts der geltenden Gesundheitsempfehlungen und der Notwendigkeit, k\u00f6rperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden sowie die Rettungsdienste nicht zu \u00fcberlasten, erschien es ratsam, einen Zustrom von mehreren Tausend Menschen in die Region Lausanne zu verhindern\u00bb, hiess es in der Mitteilung weiter.<\/p>\n<p>Dem Kantonsarzt Thierry Fumeaux wurden allerdings bis zum Samstagmittag keine Beschwerden gemeldet, wie es an der Medienkonferenz hiess. Die Messstationen in Pully VD und Lausanne massen laut Fumeaux jedoch besonders hohe Feinstaubwerte.<\/p>\n<p>Unter Berufung auf das Vorsorgeprinzip empfahl der Kantonsarzt am Samstagmittag weiterhin, k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4ten im Grossraum Lausanne sowie unn\u00f6tige Ausg\u00e4nge zu vermeiden.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr den Sonntag geplanten Wettk\u00e4mpfe im Rahmen des Lausanne-Triathlons sollen indes wie geplant stattfinden, hiess es. Im \u00dcbrigen ergab ein Blick auf verschiedene Sportwebseiten keine Hinweise auf nennenswerte Absagen von Sportveranstaltungen in der Region am Samstagnachmittag. Alertswiss wies darauf hin, dass die Durchf\u00fchrung der Veranstaltungen \u00abim freien Ermessen der Veranstalter und Gemeinden liegt\u00bb.<\/p>\n<p> Mehr als 200 Feuerwehrleute im Einsatz <\/p>\n<p>Wegen des Brandes blieb zun\u00e4chst auch die Autobahn in beiden Fahrtrichtungen zwischen den Anschl\u00fcssen Morges-Crissier und Morges-Malley gesperrt. Die Polizei rief dazu auf, das Gebiet im Westen von Lausanne weitr\u00e4umig zu meiden. Am Samstagmittag konnten die Fahrbahnen weitgehend wieder freigegeben werden.<\/p>\n<p>Mehr als 200 Feuerwehrleute und rund 50 Fahrzeuge bek\u00e4mpften den Grossbrand. Neben mehreren L\u00f6schfahrzeugen, leistungsstarken Wasserwerfern und einer Drohne wurden auch der L\u00f6schzug der SBB sowie der \u00abBison\u00bb des Chemiewerkes in Monthey VS &#8211; ein Grossl\u00f6schfahrzeug &#8211; eingesetzt.<\/p>\n<p>Die Feuerwehr musste das Material abl\u00f6schen und zerkleinern, um verbliebene Brandherde zu beseitigen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern, wie es an der Medienkonferenz hiess. Ein Sprecher der Waadtl\u00e4nder Kantonspolizei sagte an diesem Anlass, \u00aballer Wahrscheinlichkeit nach\u00bb sei der Brand durch ein Autowrack ausgel\u00f6st worden. Die Brandursache bleibe aber noch zu bestimmen.<\/p>\n<p>In solchen F\u00e4llen f\u00e4llt der Verdacht laut einem an der Konferenz anwesenden Brandschutzinspektor oft auf Lithium-Batterien. Auto-Recycling-Betriebe seien h\u00e4ufig von Batterie-Br\u00e4nden betroffen. Auf dem Areal der Firma Th\u00e9venaz-Leduc, wo am Freitagabend der Brand ausbrach, hatte es bereits vor zw\u00f6lf Jahren einmal gebrannt.<\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft er\u00f6ffnete eine Untersuchung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gegen 18 Uhr war der Brand vollst\u00e4ndig unter Kontrolle, wie Florian Cuche, Brandschutzinspektor bei der Kantonalen Versicherungsanstalt (ECA),&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":277288,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[29],"tags":[2070,118,45],"class_list":["post-277287","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-lausanne","tag-brand","tag-lausanne","tag-schweiz"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117200724442095944","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/277287","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=277287"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/277287\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/277288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=277287"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=277287"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=277287"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}