{"id":284667,"date":"2026-09-07T12:27:13","date_gmt":"2026-09-07T12:27:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/284667\/"},"modified":"2026-09-07T12:27:13","modified_gmt":"2026-09-07T12:27:13","slug":"auto-fahren-in-griechenland-ki-kameras-und-tempo-30-koennen-teuer-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/284667\/","title":{"rendered":"Auto fahren in Griechenland: KI-Kameras und Tempo 30 k\u00f6nnen teuer werden"},"content":{"rendered":"<p>Griechenland und Spanien versch\u00e4rfen ihre Verkehrsregeln und setzen st\u00e4rker auf KI-Kameras.In Griechenland gilt in Wohngebieten und engen Gassen neu grunds\u00e4tzlich Tempo 30.In Spanien k\u00f6nnen schon das Ber\u00fchren des Handys oder Flipflops am Steuer bis zu 200 Euro kosten.<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-96fb0400-2 kwdYYj\">Wer k\u00fcnftig vorhat, mit dem Auto durch Griechenland oder Spanien unterwegs zu sein, sollte sich vorsehen: <a href=\"https:\/\/www.20min.ch\/story\/alkohol-und-anderes-das-sind-die-neun-kuriosesten-verkehrsregeln-im-ausland-103033116\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Beide L\u00e4nder haben ihre Verkehrsregeln versch\u00e4rft<\/a>. Zudem setzen sie in Zukunft noch mehr auf KI-Kameras. F\u00fcr Autolenker kann das schnell teuer werden. Vor einer Neuerung in Griechenland warnt sogar auch das deutsche Ausw\u00e4rtige Amt.<\/p>\n<p>Griechenland: Tempo 30 \u2013 auch, wo es nicht signalisiert ist<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-96fb0400-2 kwdYYj\">In Griechenland setzen sie vermehrt auf Langsamkeit. In Wohngebieten und engen Gassen \u2013 sogenannten \u00abResidential Areas\u00bb \u2013 gilt neu grunds\u00e4tzlich Tempo 30. Das sollte man im Kopf haben. Denn die Bereiche seien nicht immer ausreichend ausgeschildert, heisst es in den Reisewarnungen aus Deutschland. Auch Hinweisschilder auf das Tempolimit seien vielerorts kaum zu finden.<\/p>\n<p>Die Faustregel f\u00fcr Vorsichtige lautet:\u00a0 Nur auf Hauptstrassen mit zwei Spuren pro Richtung innerorts gilt noch 50 km\/h.<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-96fb0400-2 kwdYYj\">Ortsunkundige Fahrer k\u00f6nnen deshalb schnell in die Bussgeld-Falle geraten. Denn \u00dcbertretungen werden konsequent geahndet. Bussgeldbescheide, die oft im Hunderter-Bereich liegen, <a href=\"https:\/\/www.20min.ch\/story\/bussen-im-ausland-nach-ferienende-verkehrsverstoesse-koennen-richtig-teuer-werden-103179120\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">werden auch ins Ausland verschickt.<\/a> Je nach Vergehen k\u00f6nnen laut \u00abWelt\u00bb auch die Kontrollschilder eingezogen werden.<\/p>\n<p>Hast du im Ausland schon einmal eine Busse kassiert?<\/p>\n<p>KI-Kameras liegen immer wieder daneben<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-96fb0400-2 kwdYYj\">Aufgedeckt werden Vergehen immer h\u00e4ufiger mithilfe von KI-Kameras. Besonders in den Grossst\u00e4dten wie Athen und Thessaloniki kommen sie zum Einsatz. Ihnen entgeht fast nichts. Laut der Athener Zeitung \u00abTa Nea\u00bb registrieren sie mitunter auch Vergehen, die gar nicht begangen werden. Die Fehlerquote sei hoch.<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-96fb0400-2 kwdYYj\">Ein Fahrer soll etwa mit einem Bussgeld von 350 Franken belegt worden und dazu aufgefordert worden sein, seinen Fahrausweis f\u00fcr 30 Tage abzugeben. Der Grund: Angeblich Handy am Ohr. Doch nachdem der Fahrer Beschwerde eingelegt hatte und Menschen das Beweisfoto sichteten, wurde klar: Ein Smartphone war nicht im Spiel. Der Mann hatte sich lediglich am Ohr gekratzt.<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-96fb0400-2 kwdYYj\">Die KI soll auch immer wieder M\u00fche mit der Erkennung von Anschnallgurten haben. Immer wieder gebe es F\u00e4lle, bei denen Menschen im Auto f\u00e4lschlicherweise Nachl\u00e4ssigkeit beim Angurten attestiert wird.<\/p>\n<p class=\"sc-6d297a98-4 hsOkiU\">Griechenland: Drei wichtige Regeln<\/p>\n<p>Wenn nicht anders signalisiert, haben die sich im Kreisel befindenden Fahrzeuge keine Vorfahrt und es gilt Rechtsvortritt.W\u00e4hrend der Fahrt darf das Handy nicht benutzt oder in der Hand gehalten werden.Die Promillegrenze liegt f\u00fcr Autolenker bei 0,5 Promille. F\u00fcr Menschen, die mit dem T\u00f6ff unterwegs sind, liegt die Promillegrenze bei 0,0. Gleiches gilt f\u00fcr Fahranf\u00e4nger (bis 2 Jahre Fahrpraxis).<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2a932af0-e94e-42ce-8454-91f8e0c37673.jpg\" alt=\"Wer im Ausland mit dem Auto unterwegs ist, sollte die jeweils geltenden Verkehrsregeln kennen.\" title=\"Wer im Ausland mit dem Auto unterwegs ist, sollte die jeweils geltenden Verkehrsregeln kennen.\"  width=\"1200\" height=\"800\"\/>Wer im Ausland mit dem Auto unterwegs ist, sollte die jeweils geltenden Verkehrsregeln kennen.Getty Images<\/p>\n<p>Spanien: Finger weg vom Handy \u2013 und von Flipflops<\/p>\n<p type=\"textBlockArray\" class=\"sc-96fb0400-2 kwdYYj\">Auch in Spanien lohnt es sich, vor der Fahrt im Land sich punkto Regeln schlau zu machen und vorsichtig zu sein. Denn Spanien baut die KI-\u00dcberwachung aus. Bereits das Ber\u00fchren des Handys w\u00e4hrend der Fahrt oder an der roten Ampel kann mindestens 200 Euro kosten. Auf den Balearen und den Kanaren achten Polizistinnen und Polizisten im Sommer zudem auf das Schuhwerk: Flipflops oder Badelatschen am Steuer gelten als Sicherheitsrisiko. Auch daf\u00fcr k\u00f6nnen bis zu 200 Euro f\u00e4llig werden.<\/p>\n<p class=\"sc-6d297a98-4 hsOkiU\">Spanien: Drei wichtige Regeln<\/p>\n<p>Telefonieren ist nur mit einem integrierten Freisprechsystem erlaubt. Das Tragen von Kopfh\u00f6rern, egal ob in oder \u00fcber einem oder beiden Ohren, ist tabu.Auf mehrspurigen Strassen ist beim \u00dcberholen von Fahrr\u00e4dern und Kleinkraftr\u00e4dern ein vollst\u00e4ndiger Spurwechsel vorgeschrieben; ansonsten ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.Die Promillegrenze betr\u00e4gt 0,5. F\u00fcr Fahranf\u00e4ngerinnen und Fahranf\u00e4nger (bis zwei Jahre Fahrpraxis) gelten 0,3, f\u00fcr Minderj\u00e4hrige 0,0 Promille.<\/p>\n<p class=\"sc-6d297a98-4 igaeFB\">Folgst du schon 20 Minuten auf Whatsapp?<\/p>\n<p>Eine News\u00fcbersicht am Morgen und zum Feierabend, \u00fcberraschende Storys und Breaking News: Abonniere den Whatsapp-Kanal von 20 Minuten und du\u00a0bekommst regelm\u00e4ssige Updates mit unseren besten Storys direkt auf dein Handy.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.20min.ch\/autoren\/27344224\/fee-anabelle-riebeling\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"Fee Anabelle Riebeling\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/1788784033_178_4ceeecae-aa70-43ab-9297-e5f3a8ce4495.jpeg\" class=\"sc-4c39d813-1 cmqzaX\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"sc-f19a47c0-1 jKqFcj\">Fee Anabelle Riebeling (fee) arbeitet seit 2014 f\u00fcr 20 Minuten. Sie ist stv. Leiterin Wissen\/AI, Data und Leiterin des Fachgremiums Faktencheck &amp; Verifikation.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Griechenland und Spanien versch\u00e4rfen ihre Verkehrsregeln und setzen st\u00e4rker auf KI-Kameras.In Griechenland gilt in Wohngebieten und engen Gassen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":284668,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[9],"tags":[42,40,49,48,47],"class_list":["post-284667","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-nachrichten","tag-schlagzeilen","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/117229750466125380","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=284667"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284667\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/284668"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=284667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=284667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=284667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}