{"id":2918,"date":"2026-02-13T12:41:13","date_gmt":"2026-02-13T12:41:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/2918\/"},"modified":"2026-02-13T12:41:13","modified_gmt":"2026-02-13T12:41:13","slug":"zu-viel-fuer-nicht-biologische-quelle-auf-mars-gefundene-stoffe-weisen-auf-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/2918\/","title":{"rendered":"Zu viel f\u00fcr nicht biologische Quelle: Auf Mars gefundene Stoffe weisen auf Leben"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Too-much-for-non-biological-source-Substances-found-on-Mars-point-to-life-11174726.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Die Menge der bislang l\u00e4ngsten organischen Verbindungen, die auf dem Mars entdeckt wurden, kann ohne eine biologische Quelle \u201enicht vollst\u00e4ndig erkl\u00e4rt werden\u201c. Das hat eine jetzt vorgestellte Analyse ergeben, die unterstreicht, dass es sich hier tats\u00e4chlich um die ersten Spuren von au\u00dferirdischen Lebenswesen handeln k\u00f6nnte. Gleichzeitig verweist die Forschungsgruppe aber auf die bekannte Feststellung des US-Astrophysikers Carl Sagan, der einst meinte: \u201eAu\u00dfergew\u00f6hnliche Behauptungen ben\u00f6tigen au\u00dfergew\u00f6hnliche Beweise\u201c. Auch deshalb sei weitere Forschung dazu n\u00f6tig, wie schnell organische Molek\u00fcle in marsartigem Gestein unter den Bedingungen des Roten Planeten tats\u00e4chlich auseinanderbrechen. Erst dann k\u00f6nne man wirkliche Schlussfolgerungen ziehen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Gefundene Menge zu gro\u00df<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Spuren-von-Leben-Bislang-laengste-organische-Molekuele-auf-Mars-entdeckt-10327370.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Entdeckung der Verbindungen wurde im Fr\u00fchjahr 2025 publik gemacht<\/a>. Nachgewiesen haben sie Forscher in einer Probe, die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/NASA-Rover-Curiosity-Seit-zehn-Erdenjahren-auf-dem-Mars-unterwegs-7203039.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der Mars-Rover Curiosity<\/a> schon vor fast 13 Jahren gesammelt hat. Bei den Stoffen handelt es sich um Decan, Undecan und Dodecan, die als \u00dcberreste der Fetts\u00e4uren Undecans\u00e4ure, Dodecans\u00e4ure und Tridecans\u00e4ure eingeordnet wurden. Lebewesen k\u00f6nnen sie produzieren, allerdings ist auch eine anorganische Entstehung m\u00f6glich. Schon zur Vorstellung der potenziell weltbewegenden Entdeckung wies die verantwortliche Forschungsgruppe darauf hin, dass nicht biologische Prozesse \u00fcblicherweise Fetts\u00e4uren mit k\u00fcrzeren Kohlenstoffketten produzieren als jene, die damals auf dem Mars nachgewiesen wurden.<\/p>\n<p>Das Forschungsteam um Alexander Pavlov vom Goddard Space Flight Center der NASA hat jetzt unter R\u00fcckgriff auf Experimente, mathematische Modelle und Messdaten vom Mars versucht, \u201edie Uhr um 80 Millionen Jahre zur\u00fcckzudrehen\u201c. So lange sei der Fels, in dem die Verbindungen gefunden wurden, den Bedingungen auf der Marsoberfl\u00e4che und dabei prim\u00e4r der kosmischen Strahlung ausgesetzt gewesen. Am Ende h\u00e4tten sie ermitteln k\u00f6nnen, wie viel Material urspr\u00fcnglich vorhanden sein musste, damit die jetzt gefundene Menge \u00fcbrig bleiben konnte. \u201eViel mehr, als typische nicht biologische Prozesse produzieren k\u00f6nnen\u201c, lautet ihre kurze Zusammenfassung. Das weist deshalb auf Lebewesen. <a href=\"https:\/\/journals.sagepub.com\/doi\/epub\/10.1177\/15311074261417879\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Die Studie<\/a> ist im Fachmagazin Astrobiology erschienen.<\/p>\n<p>Trotzdem sieht das Team seinen Fund nicht als den Beweis f\u00fcr einstiges Leben auf dem Mars. Daf\u00fcr sei noch weitere Forschung n\u00f6tig. Seit Jahren weisen Forschungsteams immer wieder darauf hin, dass wir solch einen Beweis nur durch die Analyse von Gesteinsproben mit Mitteln finden k\u00f6nnen, die nur auf der Erde zur Verf\u00fcgung stehen. Deshalb gilt es als so wichtig, Proben vom Mars zur Erde zu bringen. Daran hat die NASA eigentlich gearbeitet; f\u00fcr die ambitionierte Mission \u201eMars Sample Return\u201c von NASA und ESA hat der Mars-Rover Perseverance bereits Proben gesammelt. Vor wenigen Wochen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bodenproben-vom-Roten-Planeten-Mars-Sample-Return-bei-der-NASA-vor-dem-Aus-11134524.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">strich der US-Kongress <\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bodenproben-vom-Roten-Planeten-Mars-Sample-Return-bei-der-NASA-vor-dem-Aus-11134524.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">daf\u00fcr <\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bodenproben-vom-Roten-Planeten-Mars-Sample-Return-bei-der-NASA-vor-dem-Aus-11134524.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> aber die Finanzierung<\/a>, womit die Mission vor dem Aus steht. Gegenw\u00e4rtig bereitet China eine \u00e4hnliche Mission mit dem gleichen Ziel vor.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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