{"id":30216,"date":"2026-03-05T06:52:37","date_gmt":"2026-03-05T06:52:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/30216\/"},"modified":"2026-03-05T06:52:37","modified_gmt":"2026-03-05T06:52:37","slug":"in-2026-diversifiziert-die-schweizer-bevoelkerung-ihre-zahlungsgewohnheiten-kreditkarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/30216\/","title":{"rendered":"In 2026 diversifiziert die Schweizer Bev\u00f6lkerung ihre Zahlungsgewohnheiten: Kreditkarten"},"content":{"rendered":"<p>Lausanne &#8211; In 2026 diversifiziert die Schweizer Bev\u00f6lkerung ihre Zahlungsgewohnheiten: Kreditkarten bleiben weiterhin beliebt (52 %), aber ihre Nutzung geht zur\u00fcck, w\u00e4hrend mobile Zahlungen einen Boom erleben (19 %) und sich der Bargeldnutzung ann\u00e4hern (20 %), was einen raschen Wandel hin zu mehr Komfort und Schnelligkeit zeigt.<\/p>\n<p>Das Vergleichsportal bonus.ch f\u00fchrte wieder seine j\u00e4hrliche Umfrage unter Kreditkartennutzern durch. Mehr als 2&#8217;000 Personen nahmen an der Umfrage teil und \u00e4usserten ihre Meinung \u00fcber ihren Kreditkartenanbieter. Die erhaltenen Antworten wurden in Noten von 1 bis 6 umgewandelt, wobei 6 die beste Note ist.<\/p>\n<p>Zahlungsweise: Das Smartphone boomt, aber die Kreditkarte bleibt K\u00f6nigin<\/p>\n<p>In 2026 entwickeln sich die Zahlungsgewohnheiten der Schweizer Bev\u00f6lkerung weiter. Zwar sind physische Kreditkarten (52 %) nach wie vor das bevorzugte Zahlungsmittel in der Schweiz f\u00fcr Eink\u00e4ufe in Gesch\u00e4ften, doch ist ihre Nutzung in den letzten Jahren zur\u00fcckgegangen (58 % in 2022).<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu boomt das Bezahlen per Mobiltelefon und steigt von 8 % in 2022 auf 19 % in 2025 und n\u00e4hert sich damit dem Bargeld (20 %) an. Dieser Trend verdeutlicht einen tiefgreifenden Wandel im Kaufverhalten, bei dem Praktikabilit\u00e4t und Schnelligkeit zu den neuen Schl\u00fcsselkriterien werden.<\/p>\n<p>Mobile Zahlungen erfreuen sich in der italienischen Schweiz der gr\u00f6ssten Popularit\u00e4t: Fast 30 % der Einwohner.innen bevorzugen mittlerweile ihr Smartphone, um ihre Eink\u00e4ufe im Gesch\u00e4ft zu bezahlen, gegen\u00fcber 23 % im Vorjahr. Die Verwendung von Bargeld nimmt weiter ab, von 17 % in 2025 auf 14 % in diesem Jahr.<\/p>\n<p>Die Deutschschweizer.innen hingegen bleiben dem Bargeld am treuesten, aber der Abstand zum Bezahlen per Mobiltelefon hat sich im Vergleich zum Vorjahr stark verringert: 23 % bezahlen bar (gegen\u00fcber 26 % in 2025) und 17 % nutzen ihr Smartphone (gegen\u00fcber 12 % in 2025).<\/p>\n<p>Auch in der Westschweiz ist der Aufschwung des mobilen Bezahlens bemerkenswert: Das Interesse an Zahlungen per Smartphone erreicht 2026 19 %, gegen\u00fcber 17 % in 2025 und 13 % in 2024, und steht nun mit der Verwendung von Bargeld auf gleicher Stufe.<\/p>\n<p>Bargeld ist bei Senior.innen nach wie vor stark verankert: Fast ein Viertel der \u00fcber 60-J\u00e4hrigen (24 %) bevorzugt weiterhin Bargeld f\u00fcr ihre Eink\u00e4ufe. Im Gegensatz dazu ist die Altersgruppe der 40- bis 49-J\u00e4hrigen mit nur 9 % die Gruppe, die Bargeld am wenigsten nutzt.<\/p>\n<p>Konzentriert man sich ausschliesslich auf mobile Zahlungen und Kreditkartenzahlungen, so bevorzugen 42 % der unter 50-J\u00e4hrigen mittlerweile ihr Smartphone, um ihre Eink\u00e4ufe zu bezahlen, gegen\u00fcber nur 21 % der \u00fcber 50-J\u00e4hrigen.<\/p>\n<p>Von 48 % auf 60 %: Die Kreditkarte hat sich im Alltag der Schweizer.innen durchgesetzt<\/p>\n<p>Seit 2014 hat die Verwendung von Kreditkarten fast kontinuierlich zugenommen: W\u00e4hrend weniger als die H\u00e4lfte der Schweizer Bev\u00f6lkerung (48 %) sie mindestens einmal pro Woche nutzte, liegt dieser Anteil in 2026 nun bei 60 %. Der Anteil der t\u00e4glichen Verwendung stieg von 9 % in 2014 auf 19 % in 2026.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung wurde durch die Coronavirus-Pandemie beschleunigt, die die Konsumgewohnheiten ver\u00e4ndert und die Pr\u00e4ferenz f\u00fcr kontaktloses Bezahlen verst\u00e4rkt hat. Die Kreditkarte hat sich somit als unverzichtbares Instrument im Alltag etabliert.<\/p>\n<p>In der Schweiz verwenden M\u00e4nner ihre Kreditkarte h\u00e4ufiger als Frauen: 20 % gegen\u00fcber 16 % bei den Frauen nutzen sie t\u00e4glich, 42 % gegen\u00fcber 41 % mindestens einmal pro Woche.<\/p>\n<p>Was die Sprachregionen betrifft, so verwenden die italienischsprachigen Schweizer.innen zu 35 % ihre Kreditkarte t\u00e4glich, gegen\u00fcber 18 % der Deutschschweizer.innen und nur 17 % der Westschweizer.innen.<\/p>\n<p>Einfachheit wird wichtiger, aber unterst\u00fctzt von Sicherheit<\/p>\n<p>Die einfache Handhabung ist heute der Hauptgrund f\u00fcr die Verwendung von Kreditkarten: 46 % der Schweizer Bev\u00f6lkerung heben die praktische Seite hervor, w\u00e4hrend 23 % ihre Wahl damit begr\u00fcnden, dass sie nicht zu viel Bargeld mit sich f\u00fchren m\u00f6chten.<\/p>\n<p>91 % der Schweizer Bev\u00f6lkerung vertrauen auf die Sicherheit ihrer Kreditkarte<\/p>\n<p>Mehr als 9 von 10 Personen geben an, dass sie Vertrauen in die Sicherheitsmassnahmen ihrer Kreditkarte haben (Benachrichtigungen, 3D Secure, virtuelle Karten usw.), davon 27 % &#171;absolut&#187; und 64 % &#171;ziemlich&#187;. Nur eine Minderheit (9 %) \u00e4ussert Zweifel.<\/p>\n<p>Das Vertrauen in Kreditkarten variiert je nach Region. Am st\u00e4rksten ist es in der Deutschschweiz (29 %) und in der Westschweiz (26 %). Die italienische Schweiz erreicht nur 19 %, gleicht dies jedoch durch eine Mehrheit von 72 % der Personen aus, die angeben, &#171;ziemlich Vertrauen&#187; zu haben.<\/p>\n<p>Kreditkartenbetrug: Fast vier von zehn Personen betroffen<\/p>\n<p>Betrug betrifft einen nicht unerheblichen Teil der Schweizer Bev\u00f6lkerung direkt: 18 % der Befragten waren bereits Opfer eines Kreditkartenbetrugs und 19 % waren von einem Betrugsversuch betroffen. Auch wenn eine Mehrheit von 63 % noch nie mit diesem Problem konfrontiert war, ist es wichtig zu beachten, dass Betrugsversuche nach wie vor h\u00e4ufig vorkommen und man sehr wachsam bleiben muss.<\/p>\n<p>In der Schweiz variieren die Erfahrungen mit Kreditkartenbetrug je nach Region: 15 % der Deutschschweizer.innen, 20 % der Westschweizer.innen und 14 % der italienischsprachigen Schweizer.innen waren bereits Opfer von Kreditkartenbetrug, w\u00e4hrend 23 %, 17 % bzw. 19 % der Personen in diesen Regionen von Betrugsversuchen betroffen waren.<\/p>\n<p>Die j\u00e4hrlichen Kosten, das wichtigste Kriterium bei der Wahl einer Karte<\/p>\n<p>Die j\u00e4hrlichen Kosten sind f\u00fcr 40 % der Befragten das wichtigste Kriterium bei der Wahl einer Karte. Dieses Ergebnis best\u00e4tigt, dass die Kostenkontrolle f\u00fcr die Verbraucher nach wie vor eine hohe Priorit\u00e4t hat. Weit dahinter liegen die Einfachheit der Bedienung der App (18 %) und die Qualit\u00e4t des Kundendienstes (15 %) auf den Pl\u00e4tzen zwei und drei, was die wachsende Bedeutung der Nutzererfahrung und der Kundenbetreuung verdeutlicht.<\/p>\n<p>Dagegen scheinen Faktoren, die von den Kartenanbieter oft hervorgehoben werden, wie der Zinssatz (11 %), Cashback (8 %) oder Versicherungen (8 %), in den Augen der Nutzer.innen zweitrangig zu sein.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4ferenzen hinsichtlich der Kriterien f\u00fcr die Wahl einer Kreditkarte variieren je nach Sprachregion. Die j\u00e4hrlichen Kosten spielen auf der Deutschschweizer Seite eine noch wichtigere Rolle: 45 % geben sie als entscheidendes Kriterium an, gegen\u00fcber 38 % in der Westschweiz und nur 32 % in der italienischen Schweiz.<\/p>\n<p>Allgemeine Zufriedenheit und Rangliste der Kreditkartenanbieter<\/p>\n<p>Kreditkarten entsprechen den Erwartungen der Schweizer Bev\u00f6lkerung gut. In 2026 erhalten die Anbieter eine Durchschnittsnote von 5.1 von 6 Punkten, was einer Bewertung &#171;gut&#187; entspricht und eine hohe globale Zufriedenheit best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Die Cumulus-Karte (Migros) behauptet sich auch in diesem Jahr wieder als grosse Gewinnerin und belegt wie schon in den vergangenen Jahren einen der ersten Pl\u00e4tze in den Zufriedenheitsumfragen von bonus.ch. Mit einer Zufriedenheitsnote von 5.5 erreicht sie den 1. Platz in der Gesamtwertung und wird mit der Note &#171;sehr gut&#187; ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Die Kreditkarte der Migros Bank, die ebenfalls gew\u00f6hnlich ganz oben in der Rangliste steht, belegt mit einer Gesamtnote von 5.4 und der Bewertung &#171;gut&#187; allein den 2. Platz auf dem Podium. Die Bank Cler und die Coop Supercard vervollst\u00e4ndigen das Podium 2026 mit einer Note von 5.3 und der Bewertung &#171;gut&#187;.<\/p>\n<p>Direktzugang zum Rapport: https:\/\/www.bonus.ch\/Pdf\/2026\/Kreditkarten.pdf<\/p>\n<p>Rubrik Kreditkarte &#8211; Kundenzufriedenheitsumfrage: https:\/\/www.bonus.ch\/zrC5R2T.aspx<\/p>\n<p>Kreditkartenvergleich: https:\/\/www.bonus.ch\/zrWSLYQ.aspx<\/p>\n<p>F\u00fcr mehr Informationen: bonus.ch SA Patrick Ducret, CEO Place Chauderon 20B 1003 Lausanne Tel.: 021 312 55 91 E-Mail: ducret@bonus.ch<\/p>\n<p>(Ende)<\/p>\n<p>Aussender: bonus.ch SA Ansprechpartner: bonus.ch Tel.: +41 21 312 55 91 E-Mail: ducret@bonus.ch Website: www.bonus.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lausanne &#8211; In 2026 diversifiziert die Schweizer Bev\u00f6lkerung ihre Zahlungsgewohnheiten: Kreditkarten bleiben weiterhin beliebt (52 %), aber ihre&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":30217,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[3970,2754,10302,118,10303,45],"class_list":{"0":"post-30216","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-lausanne","8":"tag-bargeld","9":"tag-geld","10":"tag-kreditkarten","11":"tag-lausanne","12":"tag-mobiltelefon","13":"tag-schweiz"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116175245041493759","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30216","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30216"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30216\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/30217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30216"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30216"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30216"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}