{"id":30272,"date":"2026-03-05T07:42:08","date_gmt":"2026-03-05T07:42:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/30272\/"},"modified":"2026-03-05T07:42:08","modified_gmt":"2026-03-05T07:42:08","slug":"metas-ray-bans-clickworker-sehen-sexvideos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/30272\/","title":{"rendered":"Metas Ray-Bans: Clickworker sehen Sexvideos"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Meta-s-Ray-Bans-Clickworkers-see-sex-videos-11198707.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Videos, die mit den Ray-Ban- oder Oakley-Brillen von Meta aufgezeichnet werden, bleiben nicht lokal auf dem Ger\u00e4t oder dem Smartphone mit der dazugeh\u00f6rigen Meta AI App gespeichert. Das scheint vielen Menschen nicht klar zu sein. Denn wie das \u201eSvenska Dagbladet\u201c berichtet, landen bei den zust\u00e4ndigen Clickworkern auch Videos von eher intimen Momenten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Ob Sex oder der Gang zur Toilette. Solche Aufnahmen sollen dem Bericht zufolge bei Arbeitern in Kenia aufgetaucht sein. Die Menschen dort werten Videos aus, beschriften und markieren sie. Das nennt sich Daten-Annotation. Mit den so vorbereiteten Daten werden dann wiederum neue KI-Modelle trainiert. Man kann diese Menschen getrost als das R\u00fcckgrat von KI bezeichnen, denn ohne ihre Arbeit w\u00e4ren KI-Modelle aller Unternehmen deutlich weniger leistungsf\u00e4hig oder klug.<\/p>\n<p>Dass die Arbeit oftmals belastend sein kann, ist ebenfalls bekannt. Inhalte k\u00f6nnen etwa Gewalt zeigen. Auch das muss beschriftet werden, damit ein KI-Modell lernen kann, wie Gewalt aussieht oder was als Gewalt gilt \u2013 und was gegebenenfalls dann genau nicht generiert werden darf, sofern es eine solche Richtlinie f\u00fcr ein Modell gibt. Clickworker bekommen in der Regel sehr wenig Geld und leiden zudem psychisch unter den Aufgaben.<\/p>\n<p>Es \u00fcberrascht nicht, dass sie intime Situationen oder sogar Bankdaten zu sehen bekommen. Dass offenbar so wenig Bewusstsein bei den Nutzern der smarten Brillen f\u00fcr die potenzielle Weitergabe der Daten besteht, erstaunt aber doch.<\/p>\n<p>Meta h\u00e4lt Vorgehen f\u00fcr transparent<\/p>\n<p>Meta verweist auf die Datenschutzrichtlinie und Nutzungsbedingungen. Auf Nachfrage von heise online sagt ein Sprecher: \u201eWenn Menschen Inhalte mit Meta AI teilen, nutzen wir manchmal Subunternehmen, die diese Inhalte auswerten, um die Funktionsweise der smarten Brillen zu verbessern.\u201c Das stehe ganz klar in den Richtlinien. <\/p>\n<p>Sprachaufnahmen k\u00f6nnen tats\u00e4chlich laut Datenschutzrichtlinie nicht automatisch weitergegeben werden. M\u00f6glicherweise hat Meta hier aus vorherigen Skandalen um etwa <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Verbraucherschutzministerin-fordert-Stopp-des-Abhoerens-ueber-Alexa-4399087.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Amazons Alexa<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Siri-Whistleblower-fordert-EU-Untersuchung-gegen-Apple-4725733.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apples Siri<\/a> gelernt. Auch hier landeten Sprachaufnahmen zur Auswertung und f\u00fcr die Verbesserung der eigenen Produkte bei Menschen, die diese anh\u00f6ren und auswerten mussten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Videoaufnahmen, die mit den Ray-Bans und Oakleys aufgezeichnet werden, k\u00f6nnen aber immer an Meta und andere Unternehmen weitergereicht werden. Das l\u00e4sst sich nicht abschalten. Meta AI, der Dienst und die gleichnamige App, die f\u00fcr die Verarbeitung der Nutzeranfragen zust\u00e4ndig ist, kann nur mittels Datenweitergabe die angebotenen Funktionen erf\u00fcllen. Sprich: Damit Meta AI dem Nutzer sagen kann, vor welchem Geb\u00e4ude er gerade steht, m\u00fcssen die Bilder an Meta geschickt und dort ausgewertet werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.svd.se\/a\/K8nrV4\/metas-ai-smart-glasses-and-data-privacy-concerns-workers-say-we-see-everything\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Wie die schwedische Tageszeitung berichtet<\/a>, funktioniert auch die Anonymisierung der Videos nicht richtig. Clickworker sollen berichtet haben, dass Gesichter nicht verpixelt werden. Meta jedoch sagt auf Nachfrage, dass man die Inhalte sehr wohl filtere, um die Menschen zu sch\u00fctzen. Auch hier werde kontinuierlich an Verbesserungen der Systeme gearbeitet. <\/p>\n<p>Ein weiterer Hinweis von Meta bezieht sich auf die Unsicherheit von Menschen, heimlich gefilmt zu werden. Die Brillen zeigen immer anhand einer kleinen LED im Gestell an, wenn sie aktiviert sind. Zudem sagt Meta, in den Nutzungsbedingungen sei festgehalten, dass Menschen die Dienste im Rahmen der Gesetzgebung sowie in einer respektvollen Art nutzen sollten.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:emw@heise.de\" title=\"Eva-Maria Wei\u00df\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">emw<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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