{"id":32374,"date":"2026-03-06T16:50:06","date_gmt":"2026-03-06T16:50:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/32374\/"},"modified":"2026-03-06T16:50:06","modified_gmt":"2026-03-06T16:50:06","slug":"qatar-airways-und-co-fallen-aus-lufthansa-legt-zusaetzliche-fluege-nach-asien-und-afrika-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/32374\/","title":{"rendered":"Qatar Airways und Co. fallen aus, Lufthansa legt zus\u00e4tzliche Fl\u00fcge nach Asien und Afrika auf"},"content":{"rendered":"\n<p>Reisende, die nicht mehr am Golf umsteigen k\u00f6nnen, buchen nun zum Beispiel bei den Fluggesellschaften von Lufthansa Group. \u00abWir sehen aktuell eine enorm gestiegene Interkontnachfrage\u00bb, sagte Konzernchef Carsten Spohr bei der Jahrespressekonferenz am Freitag (6. M\u00e4rz) in Frankfurt. \u00abWir haben alleine 75 Prozent mehr Umsatz f\u00fcr den Monat April in unseren Buchungssystemen in Richtung Asien gesehen.\u00bb Daher plant Lufthansa zus\u00e4tzliche Fl\u00fcge auf bestehenden Routen, um der Nachfrage gerecht werden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lufthansa stockt nach Singapur, Kapstadt, Shanghai, Delhi auf<\/p>\n<p>\u00abGeplant sind Zusatzfl\u00fcge nach Singapur, Kapstadt, Shanghai, Delhi und wahrscheinlich auch nach Riyadh, wenn die Sicherheitslage es zul\u00e4sst\u00bb, so Spohr. Zus\u00e4tzliche Fl\u00fcge von Tochter Austrian Airlines nach Bangkok seien schon buchbar. Weitere Routen w\u00fcrden gepr\u00fcft. \u00abAuch die Nachfrage nach Zielen in China und Afrika ist in den vergangenen f\u00fcnf Tagen derma\u00dfen stark angewachsen\u00bb, dass man sie nur mit Zusatzfl\u00fcgen abdecke k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die Kapazit\u00e4t hat Lufthansa Group daf\u00fcr. Denn: \u00abWir haben zehn Destinationen aktuell gestrichen, weil die Sicherheitslage aus unserer Sicht die Anfl\u00fcge nicht erlaubt. Dadurch sind Flugzeuge frei geworden\u00bb, erkl\u00e4rte Spohr. Au\u00dferdem befinde man sich noch immer im Winterflugplan, daher sei noch nicht die gesamte Flotte in der Luft.<\/p>\n<p>Lufthansa Group hat Treibstoff stark abgesichert<\/p>\n<p>In Sachen Kosten profitiert Lufthansa Group von der Absicherung ihrer Treibstoffk\u00e4ufe, dem sogenannten Fuel Hedging. \u00abDurch den \u00fcberdurchschnittlichen Grad unserer Treibstoffabsicherung &#8211; \u00fcber 80 Prozent f\u00fcr das Gesamtjahr &#8211; haben wir deutlich h\u00f6her gehegt als die meisten Wettbewerber\u00bb, sagte Spohr. \u00abDamit sind wir zumindest im relativen Vergleich besser gegen steil steigende \u00d6lpreis abgesichert.\u00bb<\/p>\n<p>Auch die Frachttochter Lufthansa Cargo erwartet zus\u00e4tzliche Einnahmen. Man rechne mit kurzfristigen Frachtbuchungen zu hohen Ertr\u00e4gen f\u00fcr dringende Transporte, \u00abzumal die aktuell kaum operierenden Golfcarrier weltweit allein f\u00fcr etwa 18 Prozent der Luftfrachtkapazit\u00e4ten stehen\u00bb, sagte der Chef von Lufthansa Group.<\/p>\n<p>Wie geht es weiter mit den Drehkreuzen am Golf?<\/p>\n<p>Generell kommentierte Spohr zur aktuellen Lage in Nahost: \u00abDie massive B\u00fcndelung globaler Verkehrsstr\u00f6me, Passagier- und G\u00fcterstr\u00f6me, \u00fcber die Golfdrehkreuze ist zu einer geopolitischen Achillesferse geworden.\u00bb Allerdings sei es noch zu fr\u00fch, die Frage zu beantworten, ob der Iran-Krieg eine Z\u00e4sur bedeute f\u00fcr die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse im Luftverkehr.<\/p>\n<p>Fundierte Recherchen, Einordnung und Unabh\u00e4ngigkeit: Unsere Fachredaktion kennt die Luftfahrt aus Interviews, Daten und Recherchen vor Ort. F\u00fcr den Preis eines Kaffees im Monat unterst\u00fctzen Sie diese Arbeit und lesen aeroTELEGRAPH ohne Werbung. 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