{"id":37054,"date":"2026-03-10T05:06:13","date_gmt":"2026-03-10T05:06:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/37054\/"},"modified":"2026-03-10T05:06:13","modified_gmt":"2026-03-10T05:06:13","slug":"atze-schroeder-uebt-gesellschaftskritik-an-schlagertexten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/37054\/","title":{"rendered":"Atze Schr\u00f6der \u00fcbt Gesellschaftskritik an Schlagertexten"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Schlager ist unter anderem f\u00fcr einfache Rhythmen und repetitive Mitsing-Texte bekannt. Ungew\u00f6hnlich, dass ausgerechnet ein Komiker diese dann f\u00fcr deren gesellschaftlichen \u00c4u\u00dferungen kritisiert. Der Gesellschaftskritik an Schlagertexten hat sich Atze Schr\u00f6der (b\u00fcrgerlich Hubertus Albers) beim Podcast \u201eZwischen den Zeilen\u201c der Fernsehmoderatorin <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bettina-boettinger\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bettina B\u00f6ttinger<\/a> angenommen. Das Thema soll auch in seinem neuen B\u00fchnenprogramm Platz finden.<\/p>\n<p>Zwischen den Zeilen der Schlager-Songs      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Denn f\u00fcr einige Texte hat der Komiker wenig Verst\u00e4ndnis \u00fcbrig \u2013 bei \u201eDu hast mich 1000 Mal belogen\u201c von <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/andrea-berg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Andrea Berg<\/a> zum Beispiel: \u201e,Du hast mich tausendmal verletzt\u2019, aber dann im Refrain \u201aich w\u00fcrd\u2019 es wieder tun mit Dir, heut\u2019 Nacht\u2019 \u2013 wo Du denkst, so bl\u00f6d kann doch keine sein?\u201c, sagt Schr\u00f6der im Podcast.<\/p>\n<p>Axel Schr\u00f6ders feministische Kritik      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Feministisch wurde es bei der Diskussion um ein Lied von G.G. Anderson aus dem Jahr 2000. Darin hei\u00dft es \u201eNein hei\u00dft ja, wenn man l\u00e4chelt, so wie Du&#8217;\u201c. B\u00f6ttingers Einwand, das sei noch vor Me Too gewesen, l\u00e4sst Schr\u00f6der hier nicht gelten: \u201eFrauenrechte galten ja im Prinzip immer schon, ne? Und so alt ist das Ding auch noch nicht\u201c, erwidert Schr\u00f6der darauf. Auch Maite Kellys und Roland Kaisers Duett \u201eWarum hast Du nicht nein gesagt?\u201c bekommt Kritik: \u201eUnd dann die Schuldzuweisung auch. \u201aEs lag allein an Dir\u2018 \u2013 ja, ist doch Wahnsinn, das ist absoluter Wahnsinn\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Kuriose dabei allerdings sei, sagt Schr\u00f6der, dass man trotzdem mitsinge, weil man \u00fcber die Texte nicht nachdenke. \u201eDas ist ja wirklich auch das D\u00fcmmste, was es gibt. Man singt da mit, ohne sich Gedanken dar\u00fcber zu machen, aber das erl\u00f6st den Text ja nicht von seiner Dummheit.\u201c<\/p>\n<p>Sich selbst lachend hinterfragen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ziel sei jedoch nicht, den Leuten den Spa\u00df daran zu nehmen, sagt Schr\u00f6der noch beschwichtigend. Jeder solle mitsingen, wo er meine, k\u00f6nne das dabei jedoch hinterfragen, was immerhin auch Spa\u00df mache: \u201eIst ja auch gut, dar\u00fcber zu lachen und im g\u00fcnstigsten Falle \u00fcber sich selbst zu lachen\u201c, sagt er. Denn der Widerspruch, es eigentlich besser zu wissen und trotzdem mitzusingen, k\u00f6nne immerhin auch lustig sein: \u201eMan ist vielleicht so ein bisschen entlarvt und lacht gerade deshalb.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schlager ist unter anderem f\u00fcr einfache Rhythmen und repetitive Mitsing-Texte bekannt. 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