{"id":38033,"date":"2026-03-10T18:53:11","date_gmt":"2026-03-10T18:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/38033\/"},"modified":"2026-03-10T18:53:11","modified_gmt":"2026-03-10T18:53:11","slug":"schweizer-franken-eidgenossen-verankern-bargeld-in-der-verfassung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/38033\/","title":{"rendered":"Schweizer Franken: Eidgenossen verankern Bargeld in der Verfassung"},"content":{"rendered":"<p>Das vertraute Klimpern in der Hosentasche erh\u00e4lt in der Schweiz Verfassungsrang. In einer Volksabstimmung hat am Sonntag eine deutlichen Mehrheit von 73,4 Prozent den Bundesbeschluss \u00fcber die schweizerische W\u00e4hrung und die Bargeldversorgung angenommen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Damit r\u00fcckt der Schutz von physischem Geld eine Stufe h\u00f6her: Was bisher lediglich auf Gesetzesebene geregelt war, wird nun fest in der Bundesverfassung verankert. Der Franken bleibt die offizielle W\u00e4hrung. Der Bund steht zudem \u00fcber die Schweizerische Nationalbank in der Pflicht, stets f\u00fcr eine ausreichende Bargeldversorgung zu sorgen.<\/p>\n<p>Vorschlag von Aktivisten abgelehnt<\/p>\n<p>Aktivisten wollten mit einer anderen Bargeld-Initiative einen noch st\u00e4rkeren Schutz ausdr\u00fccklich auch von \u201eM\u00fcnzen und Banknoten\u201c erreichen. Doch damit <a href=\"https:\/\/www.bk.admin.ch\/ch\/d\/pore\/va\/20260308\/index.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">scheiterten sie gegen 54,4 Prozent Nein-Stimmen<\/a>.<\/p>\n<p>Initiator Richard Koller wertete das Gesamtergebnis trotzdem als Erfolg. Das Kernanliegen, Bargeld vor einer schleichenden Verdr\u00e4ngung durch digitale Zahlungsmittel zu bewahren, sei durch den stattdessen angenommenen Gegenvorschlag von Bundesrat und Parlament faktisch \u00fcbernommen worden. Die Unterschiede zwischen den Vorlagen lagen prim\u00e4r in juristischen Nuancen und einzelnen Formulierungen.<\/p>\n<p>Symbolischer Sieg mit politischer Sprengkraft<\/p>\n<p>F\u00fcr die Schweizer Bev\u00f6lkerung \u00e4ndert sich im Portemonnaie vorerst nichts. Das Votum hat prim\u00e4r symbolische Wirkung und sichert die Wahlfreiheit zwischen Smartphone, Karte und Bargeld langfristig ab. In Deutschland wird derweil dar\u00fcber <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bargeldlos-Schwarz-Rot-will-elektronische-Bezahloption-zur-Pflicht-machen-10341769.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">diskutiert, eine elektronische Bezahloption zur Pflicht zu machen<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Trotz des klaren Entscheids ist die eidgen\u00f6ssische Debatte nicht beendet: Das Augenmerk richtet sich nun auf die Kantone. In Genf gibt es bereits eine Verpflichtung f\u00fcr Gastronomiebetriebe, Bargeld anzunehmen. Nationalr\u00e4te verschiedener Parteien k\u00fcndigten weitere Vorst\u00f6\u00dfe an, um eine Annahmepflicht vor allem im \u00f6ffentlichen Dienst und im Verkehrswesen durchzusetzen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:vbr@heise.de\" title=\"Volker Briegleb\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">vbr<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das vertraute Klimpern in der Hosentasche erh\u00e4lt in der Schweiz Verfassungsrang. 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