{"id":40851,"date":"2026-03-12T21:02:09","date_gmt":"2026-03-12T21:02:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/40851\/"},"modified":"2026-03-12T21:02:09","modified_gmt":"2026-03-12T21:02:09","slug":"srg-flop-und-versagen-der-volkspartei-harvey-weinstein-verteidigt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/40851\/","title":{"rendered":"SRG-Flop und Versagen der Volkspartei. Harvey Weinstein verteidigt sich."},"content":{"rendered":"<p>Gr\u00fcezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wundersch\u00f6nen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begr\u00fcsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabh\u00e4ngig, kritisch, gut gelaunt, am Donnerstag, dem 12. M\u00e4rz 2026. Heute nicht vergessen mit der gedruckten&#8230; Weltwoche und einem reichhaltigen Bucke an Tischgespr\u00e4chsthemen. Narrenschiff Europa, wie ich dank Putin, Trump und Netanyahu klarer denken lernte. Das ist wichtig. Die Wirklichkeit, die Realit\u00e4t ist auch eine harte Schule des Realismus. Und ich beschreibe in diesem Artikel etwas den Werdegang meiner Gedanken, auch die Evolution meiner Einsch\u00e4tzungen. so fehlerhaft sie immer auch scheinen, m\u00f6gen wir arbeiten daran, sie zu verbessern, und zwar im permanenten Dialog, gewissermassen in der Auseinandersetzung mit der Realit\u00e4t. Nur kurz die Zwischentitel, dann sehen Sie etwas den Entwicklungsgang. Gutmensch Putin und das Ende der Sch\u00f6nwetterpolitik. Putin war der erste Knall, das f\u00e4llige Korrektiv f\u00fcr ein Europa. das sich in Belanglosigkeiten verloren hatte. Zweitens, Trumps entwaffnende Ehrlichkeit der Supermacht. Dann kam Trump, ein Mann, der wie eine Kettens\u00e4ge durch die Lauben der politischen Korrektheit fr\u00e4st. Drittens, Netanyahu, die Tragik des \u00dcberlebens. Der Fall Netanyahu illustriert die Unausweichlichkeit nationaler \u00dcberlebensinteressen. Das ist ja ein Zentralbegriff f\u00fcr mich. In den letzten Jahren geworden die nationalen Interessen, so eine Floskel, die man immer mitlaufen l\u00e4sst, die man auch gerne mal da und dort erw\u00e4hnt. Aber was heisst das eigentlich und was bedeutet es, wenn man sich tats\u00e4chlich an den nationalen Interessen eines Landes orientiert? Es heisst vor allem, auch die nationalen Interessen anderer L\u00e4nder zu respektieren und ernst zu nehmen, selbst dann, wenn sich diese nationalen Interessen gegen meine eigenen. Das sind eben unausweichliche Konfliktsituationen, die es in der Politik immer wieder gegeben hat. Man ist angehalten, diese m\u00f6glichst sachlich beizulegen und sich eben nicht in diese Hysterie der Emp\u00f6rung und der Selbstgerechtigkeit hineinzusteigen, wie man das mit fatalen, mit tragischen, mit zerst\u00f6rerischen Folgen jetzt vor allem in der Europ\u00e4ischen Union, aber zum Teil auch in der Schweiz beobachten kann. Stichwort Preisgabe der Neutralit\u00e4t, Stichwort Wirtschaftskrieg gegen Russland, Stichwort Abschaltung. sicherer Energietr\u00e4ger und so weiter, eine verantwortungslose Zuwanderungspolitik, das sind alles Folgen eines \u00fcberschiessenden Moralismus, eines Realit\u00e4tsverlusts in der Wirklichkeit, die allerdings vor allem einen Realit\u00e4tsverlust nat\u00fcrlich auch bei den W\u00e4hlern spiegelt. Das sind eben die auch unentrinnbaren Dekadenzerscheinungen von Wohlstandsgesellschaften. Es hat immer wieder gegeben, das Buddenbrocks-Syndrom, um mit Thomas Mann zu reden. Da geht es eben darum, nicht in die pessimistische Untergangsbegeisterung zu verfallen, sich da sozusagen sinken zu lassen, sich verkommen zu lassen, sondern man muss sich dann immer wieder gesellschaftlich dagegen aufb\u00e4umen. Das sehen wir \u00fcbrigens jetzt auch. Wir berichten oft dar\u00fcber, wie sich eben diese Gegentendenzen, die R\u00fcckkehr zum Soliden, zum Konservativen, zum Bewerten, gegen die utopistischen, progressiven, ja auch irgendwo, bewundernswerten, wenn auch zum Teil v\u00f6llig versponnenen, \u00fcbertriebenen und eben gef\u00e4hrlichen, idealistischen \u00dcberschiessungen zur Wehr setzen und versuchen da eine neue Richtung dem Ganzen zu geben. Halbierte SVP, SRG floppt, die Volkspartei setzt sich selbst schachmatt. Philipp Gut hat im Nachgang zur SRG-Initiative etwas F\u00fchlung genommen. Mit der Volkspartei, was ist eigentlich genau los gewesen? Dieses Anliegen SRG-Initiative hat ja unter anderem dazu gef\u00fchrt, dass die Linken in diesem riesigen Resonanzkasten, auf diesem Mutterkuchen, sich da zur Kenntlichkeit entstellt haben. War ein Brennglas der Wirklichkeit, ein Vergr\u00f6sserungsglas gewissermassen. Warum hat eigentlich die Volkspartei ihre Initiative nicht zur\u00fcckgezogen nach den ersten? Entgegenkommensman\u00f6vern von Bundesrat R\u00f6sti. Gut deckt auf, dass es tats\u00e4chlich diese Diskussionen gegeben hat. Dazu aber auch einen Streit, eine Auseinandersetzung zwischen den Nationalr\u00e4ten Thomas Matter und Gregor Rutz. Gut hat sich mit allen m\u00f6glichen SVP-Exponenten unterhalten. Interessanterweise wollte Gregor Rutz nicht mit ihm reden. Das l\u00e4sst nat\u00fcrlich Fragen aufkommen. Auf jeden Fall. Lesen Sie diesen Artikel, halbierte SVP, hat sie sich da einen Gefallen getan? Wohl eher nicht, eher den Gegnern. Wie wichtig auch so eine Diskussion war, aber taktisch hat man jetzt nat\u00fcrlich eine Gegenmobilisierung angesto\u00dfen. Die Hauptprobe, wenn man so will, zu den grossen essentiellen Schlachten, Stichwort 10 Millionen Schweiz, Stichwort Neutralit\u00e4tsinitiative, Stichwort dann die Mutter aller Schlachten. gegen die sogenannten bilateralen drei, Gaunerwort, Achtung, diese stehen ja erst noch bevor und die Hauptprobe ist da ziemlich in die Hosen gegangen. Benjamin B\u00f6gli hat sich genau angeschaut, dieses Interview, das nun erschienen ist, im Hollywood Reporter mit Harvey Weinstein, dem Star-Produzenten 73, im Gef\u00e4ngnis schmorend in Einzelhaft. weil er als bekannte Pers\u00f6nlichkeit nicht mit den anderen H\u00e4ftlingen zusammen sein kann, weil das dort nat\u00fcrlich in der sehr harten, rauen, brutalen Wirklichkeit des Gef\u00e4ngnisses massive, lebensgef\u00e4hrliche Konsequenzen f\u00fcr ihn haben k\u00f6nnte. Und es ist sehr interessant, was er da sagt. Und es best\u00e4tigt vielleicht eine Ahnung, die ich immer wieder hatte, die mich beschlichen hat, wobei man hat da keine&#8230; verl\u00e4sslichen Grundlagen an Fakten. Da steht Aussage gegen Aussage. Harvey Weinstein sagt, habe ich mich wie ein Schuft verhalten gegen\u00fcber manchen Frauen? Richtig, bin ich zu oft fremdgegangen? Habe ich mich respektlos verhalten? Ja, aber ich habe nie eine Frau angegriffen, ich habe nie eine Frau vergewaltigt. Und dass diese Vorw\u00fcrfe \u00fcberhaupt erhoben wurden, erkl\u00e4rt er damit, dass eben die Zeugenaussagen gegen ihn finanzielle positive Konsequenzen gehabt h\u00e4tten. Das sei, wie wenn man einen Gang zu einem Geldhaufen gemacht h\u00e4tte und dies sei ihm zum Verh\u00e4ngnis geworden. Er m\u00f6chte nicht im Gef\u00e4ngnis sterben, er sei krank, auch krebskrank. Und es ist eine traurige Geschichte, wenn wir jetzt mal abstrahieren von all dem, was da artikuliert wurde. Aber ich habe mich oft gefragt, in diesem ganzen Weinstein-Prozess, in diesem \u00f6ffentlichen Schauprozess, wenn man die bekannten, auch unbestrittenen Fakten sich dazu gem\u00fctig gef\u00fchrt hat. Der Produzent hat seine Macht ausgenutzt, in dem Sinn auch sein Prestige, seinen Einfluss, dass er nat\u00fcrlich Schauspielerinnen-Karrieren machen konnte, dass er Oscars produziert hat, wie in der Fabrik, sehr erfolgreich. Die Weinstein Company und dann Miramax, eines der erfolgreichsten Studios damals, mit unglaublichen Leinwand. Krachen \u00fcbrigens auch sehr guten Filmen, das muss man hinzuf\u00fcgen. Und da sind ja diese Beispiele gekommen, dass eben manche der Frauen zu ihm ins Hotelzimmer gegangen seien, freiwillig um 9 Uhr abends, 21 Uhr, er hat sie im Bademantel begr\u00fcsst. Wir haben ja damals schon gesagt, ich glaube auch in Weltwoche Daily Sendungen, also wenn du als Frau um 21 Uhr abends einen Produzenten besuchst, der dich dann im Bademantel empf\u00e4ngt, dann zwingt dich niemand so, ein Hotelzimmer zu betreten. Ich weiss, das ist hochgradig unpopul\u00e4r, so etwas auszusprechen, aber es ist einfach die Wirklichkeit. Interessant, dass eine Angelina Jolie, die ja auch in einem Weinstein-Film mitspielt, und sagte, nein, sie habe das einmal gemacht, er sei ihr tats\u00e4chlich zu aufdringlich gewesen, nicht gewaltt\u00e4tig, aber aufdringlich, schmuddelig, das habe sie sich nicht mehr antun wollen. Sie habe ihn aber auch nie in einem Hotelzimmer besucht, weil es sei ja klar gewesen, was da dann die Absicht ist. Und das ist eine Ehrlichkeit, die man doch auch in diesem extrem belasteten Minenfeld, damals die MeToo-Bewegung ist aufgekommen, gewaltiger ideologischer Druck. Und hier k\u00f6nnte ich mir gut vorstellen, hat es eben doch eine Vorverurteilung gegeben, eine \u00fcberschiessende Verurteilung, die Gerichtsh\u00f6fe der Moral. die eben Regie gef\u00fchrt haben im Rechtsstaat und dann kommt es nicht gut heraus. Auf jeden Fall die Sicht von Harvey Weinstein, ziemlich ausf\u00fchrlich hier ausgebreitet von meinem Kollegen Benjamin B\u00f6gli, Urs Geriger besch\u00e4ftigt sich mit dem&#8230; Universalschl\u00fcssel, wenn man so will, zum Verst\u00e4ndnis der Entwicklung im Iran. Wie konnte es eigentlich zu dem kommen, was sich dann dort ereignet hat? Ich bin ja zur\u00fcckhaltend in der Beurteilung dieser Verh\u00e4ltnisse seit meiner Afghanistan-Reise. Nicht, weil ich der Meinung w\u00e4re, wir sollten weltweit den Islamismus oder bestimmte Auslegungen des Islam zur Grundlegung von Gesellschaften und von staatlichen Ordnungen machen. Nein, das ist es nicht. Aber man muss einfach sehen, meine Damen und Herren. Wir verstehen einfach nichts von diesen L\u00e4ndern. Und wir haben auch keine Ahnung, was da genau f\u00fcr historische Entwicklungen dahinterstehen. Und f\u00fcr alles, was es gibt, gibt es eben auch Gr\u00fcnde. Auch wenn uns diese Gr\u00fcnde nicht gefallen. Und auch ich muss immer wieder aufpassen, dass ich mir da nicht dieses Propaganda-Vokabular anschminke und in diese Narrative hineinverfalle, die nat\u00fcrlich, jetzt haben wir auch wieder Krieg, immer gepr\u00e4gt und entsprechend gesch\u00e4rft sind. die in einem bestimmten politischen Bezugsrahmen stehen. Also der Iran, dieser Staat mit unglaublicher Geschichte, diese Zivilisation, diese Kultur, hat eben auch ihre eigenen Gesetzlichkeiten. Und dass das Regime oder die Regierung, oder wie man das immer nennen will, dass das jetzt nicht alles zusammenbricht, so innerhalb von k\u00fcrzester Zeit, hat eben auch damit zu tun, dass vielleicht eben nicht nur Gewalt die Mullahs an der Macht h\u00e4lt, sondern dass es da immer noch&#8230; nach wie vor auch einen Grad an freiwilliger Zustimmung gibt. Der iranische Botschafter in der Schweiz hat ja in 20 Minuten ein interessantes Interview gegeben in der Gratiszeitung und hat erkl\u00e4rt, ja das sei nat\u00fcrlich schon ein absoluter Affront, dass da die Staatsspitze, \u00fcbrigens auch pragmatische Exponenten der Staatsspitze, verhandlungsbereite Leute, die mit dem Westen auch in Gespr\u00e4ch standen, dass die da einfach liquidiert wurden aus heiterem Himmel. Nat\u00fcrlich, wir haben dar\u00fcber auch gesprochen, das ist nach den&#8230; sogenannten v\u00f6lkerrechtlichen Regeln, ein absoluter V\u00f6lkerrechtsbruch, wie man das auch Russland vorgeworfen hat, m\u00f6glicherweise mit weniger guten Gr\u00fcnden. Aber eben das V\u00f6lkerrecht ist keine sichere Bank. Das haben wir ja in den letzten Tagen und fast schon Wochen ziemlich klar ausgef\u00fchrt hier in der Weltwoche. Da m\u00f6chte ich aber auch noch einen Kollegen erinnern, der sich auch unerm\u00fcdlich mit diesen Themen auseinandersetzt, n\u00e4mlich den Schriftsteller Nikolaus Lindh. Und er hat mir geschrieben und v\u00f6llig zu Recht geschrieben, Dass er in einer Kolumne, Zeitpunkt, schon vor l\u00e4ngerem, also vor mir, bevor ich eigentlich diese dezidierte Haltung vertreten habe, ich muss mir auch da etwas klar werden, ich bin nicht ein Gegner internationaler Vereinbarungen, ich bin kein UNO-Hasser und ich geh\u00f6re auch zu den Romantikern, die sich w\u00fcnschen w\u00fcrden, dass man solche internationalen Ordnungen hochh\u00e4lt, aber die Tatsache ist einfach, auf die ist kein Verlass, das V\u00f6lkerrecht ist. Keine verl\u00e4ssliche Gr\u00f6sse und Nikolas Lind, bravo, Gratulation, hat das schon fr\u00fcher ausgesprochen, als wir das hier in dieser Sendung getan haben. Wir waren auch im Austausch von SMS und so weiter und ich m\u00f6chte, dass ihr einfach noch auch der, sozusagen, der Quellenangabe gem\u00e4ss nicht unerw\u00e4hnt lassen. \u00dcbrigens ein unkonventioneller, ich glaube, vielleicht urspr\u00fcnglich etwas von der Linken her kommender Beobachter, Schriftsteller. Und K\u00fcnstler Nikolaus Lindh, sehr interessant, was er da immer wieder beizutragen hat. Wir sind uns nicht in allen Fragen einig, aber Konsens wird ohnehin \u00fcbersch\u00e4tzt. Was sind die Themen, was sind die Schlagzeilen heute Morgen? Nach Postautobrand trauert Kerzes und das ganze Land. Ja, der Betroffenheitskult in der Schweiz. Ich bin nicht gegen Betroffenheit und dass man seine gef\u00fchlsm\u00e4ssige Anteilnahme deklariert, Aber&#8230; Mich beschleicht auch hier wieder ein ungutes Gef\u00fchl, wie damals in Grand Montana. Ich werde misstrauisch, wenn Regierungen, wenn Beh\u00f6rdenvertreter vor allem ihr Mitgef\u00fchl und dann nat\u00fcrlich damit verbunden auch die Grossartigkeit ihrer eigenen Leistungen in der Bew\u00e4ltigung einer Katastrophe, eines Ungl\u00fccks herausstreichen. Das ist f\u00fcr mich ein anderes Auftreten, als ich es noch kenne als Kind im Schweizer Fernsehen, wenn man da mit den Beh\u00f6rdenexponenten gesprochen hat. Man hat gemerkt, das war damals, gab ja auch schon, Ungl\u00fccksf\u00e4lle, Katastrophen, Herausforderungen und eben dann diese Katastrophenbezwinger, Katastrophenbew\u00e4ltiger, die in den entsprechenden Funktionen waren, die haben sich dann ge\u00e4ussert. Das war ein anderer Tonfall. Es war ein milit\u00e4rischer Tonfall. Es war ein dezidierter Tonfall und vor allem wurde nicht so auf Empathie gemacht. Da wurde nicht so auf die Tr\u00e4nendr\u00fcse gedr\u00fcckt. Wir haben das gestern in der Redaktion besprochen und interessant, auch meine Kollegen sind zum Schluss gekommen, dass ich an diesen Medienkonferenzen, jetzt in Gros Montana, katastrophal, wie das dort auch dargelegt wurde, und jetzt aber auch in Kerzers nach diesem schlimmen Brand, dass da&#8230; Sichtbar wird der Verfall der Schweizer Armee und dieser Kultur der Katastrophenbew\u00e4ltigung, f\u00fcr die die Schweiz eigentlich ber\u00fchmt ist. Jetzt muss man aber fair bleiben, man muss differenziert bleiben. Was an einer Pressekonferenz erz\u00e4hlt wird, ist einfach nur mal symbolischer Ausdruck von etwas. Wenn es dann darum geht, und das haben wir in Grau-Montana gesehen, dass Rettungskr\u00e4fte, zum Beispiel eine Rega oder auch andere, dann im Moment der Katastrophe Verletzte abtransportieren, erste Hilfe geleistet wird, das scheint nach wie vor gut zu funktionieren. Aber die Verantwortlichen, die hinstehen und sagen, was wissen wir, was ist die Sache, was ist die Nationalit\u00e4t, was wissen wir \u00fcber den T\u00e4ter, was ist eine Nationalit\u00e4t, was sind seine Motive, da ist eine, aber ich muss das noch etwas eingehender analysieren, da stimmt etwas nicht mehr, wie bei uns das Ganze kommuniziert und dargestellt wird. Aber eben, man muss aufpassen, dass man hier auch nicht zu vorschnellen Schl\u00fcssen kommt. Auf jeden Fall, wir wissen noch erstaunlich wenig \u00fcber die Tatmotive. Es handelt sich offenbar um einen 60-J\u00e4hrigen, ganz klar psychisch belastet. Einer, der sich anz\u00fcndet in einem Bus, der kann nicht ganz normal sein, wie auch immer seine Motivlage aussieht. Ich lese dann im Konveniente der Polizei einen etwas merkw\u00fcrdigen Satz, der eben auch wieder diesen Eindruck verst\u00e4rkt. Erste Anh\u00f6rungen und Zeugenaussagen lassen erkennen, dass der T\u00e4ter allein gehandelt hat und vermutlich die schweizerische Staatsangeh\u00f6rigkeit besitzt. Die Familie hatte ihn f\u00fcr vermisst erkl\u00e4rt. Offensichtlich wissen die Polizeibeh\u00f6rden, um welche Familie es sich handelt, was da der Kontext ist, auch der Hintergrund, wieso schreiben sie dann eine vermutlich schweizerische Staatsangeh\u00f6rigkeit und warum redet man sich auf Zeugenaussagen hinaus? Die Polizei m\u00fcsste es ja besser wissen, sie ist offensichtlich im Bild, wer die Familie ist des T\u00e4ters. Und wieso wird das in diesen komischen Formulierungen dargelegt? Das sind beispielsweise Dinge, die einem einfach&#8230; aufstossen, die einen misstrauisch machen. Auf jeden Fall wird man da dranbleiben. Das hat es in der Schweiz meines Wissens noch nie gegeben. Das Postauto, dieses gelbe, tutende Gef\u00e4hrt, sozusagen die Schweiz auf vier R\u00e4dern, in Begriff der Sicherheit. Sie fahren \u00fcber die gr\u00f6ssten Haarnadelkurven und Serpentinen in den Bergen, st\u00fcrzen nie ab. Bewundernswert. Die Postautofahrer, Virtuosen der Landstrasse, nie irgendwelche Vorf\u00e4lle, h\u00f6chstens wenn sie im Bundesb\u00e4ren die Sanktionen nicht im Griff haben und entsprechende Skandale sich ergeben. Aber dass hier in diesem Inbegriff der Sicherheit, der schweizerischen Solidit\u00e4t, so ein Brand ausbricht, das hat auch wieder eine symbolische Bedeutung, die auf mich heute Morgen durchaus&#8230; verst\u00f6rend wirkt. Migros verl\u00e4sst Deutschland. Die Detailh\u00e4ndlerin beendet ihr teures Expansionsverhaben mit riesigem Verlust. Ja, die Migros-Erfolg macht gef\u00e4hrlich. Nichts ist gef\u00e4hrlicher, als wenn man sehr viel Erfolg hat, viel Geld hat. Da hat sich eben die Migros komplett verzettelt und ihren Fokus verloren. Ein rechtes Paris, Rashida Dati, das ist eine sehr bekannte&#8230; Immer wieder gefeierte Politikerin aus Frankreich, sie wird B\u00fcrgermeisterin. in der Hauptstadt und m\u00f6chte die linke Vorherrschaft beenden. Es ist interessant, dass jetzt eben auch die linken St\u00e4dte umdrehen. Wobei Paris war ja geschichtlich immer eher etwas der Rechten in Frankreich. Ich rede jetzt mal von fr\u00fcheren 50, 60 Jahren, dass es eine linke Stadt war. Das ist in Frankreich, glaube ich, nach Informationen, die ich habe, nicht immer so gegeben. Strasse von Hormuz, da geht es jetzt um die Seeminen. solange Dass es schwierig ist, bleibt der \u00d6lpreis belastet. Hat Trump einen Plan oder hat er keinen? Darum tobt ein Streit, eine Diskussion. Hoffen wir, dass er einen Plan hat und auch sein israelischer Allianz-Partner Netanyahu. 10 Millionen Initiative. SVP macht Asylpolitik zum Kern im Abstimmungskampf und nimmt Beat Jans ins Visier. den Bundesrat der tats\u00e4chlich alles zu unternehmen scheint, um die Probleme nicht zu l\u00f6sen, die in seinem Dossier bestehen. Das Schweizerische Fernsehen hat einen neuen Direktor, den Nachfolger von Nathalie Wappler. Er heisst Roger Elsener, hat bei den Privaten gearbeitet, 3 Plus und dann nat\u00fcrlich auch bei CH Medien, wird als kompetent geschildert, als jemand, der rechnen kann und auch ein Flair f\u00fcr Unterhaltung habe. Derweil tobt auf der linken Seite Entr\u00fcstung und Emp\u00f6rung \u00fcber Bundesrat R\u00f6sti, der den Ausgang der SRG-Halbierungsinitiative so interpretierte, dass man jetzt \u00fcber den Auftrag und die Ausgewogenheit der SRG entsprechend handelnd eingreifen m\u00fcsse. Und das l\u00f6st jetzt bei den Badrans und wie sie alle heissen, helle Entr\u00fcstung aus. Brandkatastrophen von Grand Montana und Kerzers. Ein Meinungsbeitrag in der NZZ ist mir noch aufgefallen. Der Solidarit\u00e4tsbeitrag des Bundes hat Schw\u00e4chen. Also man zahlt ja jetzt Geld. Der St\u00e4nderat hat das bei Grand Montana abgenickt. Hier die ketzerische Frage. Wenn ich damals St\u00e4nderat geworden w\u00e4re, h\u00e4tte ich in die Runde der Kollegen folgende Frage in den Raum gestellt. Ja, gesch\u00e4tzte Kollegen, Hand aufs Herz. W\u00fcrden Sie diesen Solidarit\u00e4tsbeitrag des Bundes f\u00fcr die Opfer dieser menschengemachten Katastrophe auch sprechen, wenn das Ungl\u00fcck im Kanton Z\u00fcrich passiert w\u00e4re? W\u00e4re interessant zu h\u00f6ren, was dann an Antworten gekommen w\u00e4re. Chinas unheimliches Schweigen zum&#8230; Iran und auch zu Venezuela eine Schlagzeile des Blickes. Warum eigentlich ein unheimliches Schweigen? Vielleicht auch ein wohltuendes Schweigen? Wenn alle reden und plappern und glauben, ihren Senf dazugeben zu m\u00fcssen. Ich rede jetzt nicht von Journalisten, wir m\u00fcssen das ja. Nein, Politiker, Regierende, vor allem auch unser Bundesrat, der glaubt, in jeden Weltkonflikt sich redend einmischen zu m\u00fcssen. Kompletter Unsinn. Aufh\u00f6ren mit dem. Wenn man eben dieses Dreienplappern, dieses Dreienquatschen zum Industriestandard erhebt, dann ist man tats\u00e4chlich unheimlich ber\u00fchrt, wenn pl\u00f6tzlich mal ein Regierungschef schweigt. Harvey Weinstein h\u00e4lt sich f\u00fcr ein Opfer, schreibt der Tagesanzeige. Das stimmt aber gar nicht. Er sagt nicht, er sei nicht ein Opfer. Er sagt, er sei ein \u00dcberlebender dieser ganzen Aff\u00e4re. Da f\u00e4ngt es eben schon an mit der medialen Verurteilung, mit den Fake News. Aber das sind ja eben die Zeitungen. wir haben es gestern gesehen, die sich an die Spitze jener Journalisten stellen, die gegen Desinformation k\u00e4mpfen. Schaut lieber, dass ihr keine Desinformation in euren eigenen Zeitungen bringt, bevor ihr anfangt, da die Konkurrenz angeblich schlecht zu machen, die viel breiter differenziert und eben nicht nur entsprechend den allgemeinen Propagandaerz\u00e4hlungen orientiert, sondern eben alle zu Wort kommen l\u00e4sst. Ich muss ja jetzt nicht sagen, um welche Zeitungen es sich in diesem&#8230; Bereich dann handeln k\u00f6nnte. Vielen Dank f\u00fcr die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Jetzt dann gleich die internationale Ausgabe im Anschluss. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche, unabh\u00e4ngig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgr\u00fcnden immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserkl\u00e4rung an die Meinungsvielfalt, denn unabh\u00e4ngiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabh\u00e4ngig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen k\u00f6nnen, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl f\u00fcr Print als auch digital und ma\u00dfgeschneidert auch f\u00fcr Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann m\u00f6chte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und w\u00fcnsche Ihnen nun viel Vergn\u00fcgen beim n\u00e4chsten Video.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gr\u00fcezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wundersch\u00f6nen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":40852,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[454,12942,46,6694,178,41,4916,42,43,175,40,45,44,38,36,37,39],"class_list":{"0":"post-40851","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-bildung","9":"tag-bildungsreform","10":"tag-ch","11":"tag-diskussion","12":"tag-gesellschaft","13":"tag-headlines","14":"tag-innovation","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-politik","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-schweiz","20":"tag-switzerland","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116218221695109135","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=40851"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40851\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/40852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=40851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=40851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}