{"id":44435,"date":"2026-03-15T13:42:07","date_gmt":"2026-03-15T13:42:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/44435\/"},"modified":"2026-03-15T13:42:07","modified_gmt":"2026-03-15T13:42:07","slug":"smart-5-brabus-2026-im-test-der-anti-smart-der-begeistert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/44435\/","title":{"rendered":"Smart #5 Brabus (2026) im Test: Der Anti-Smart, der begeistert"},"content":{"rendered":"<p>Der Name Smart stand \u00fcber Jahrzehnte f\u00fcr eines: das kleinstm\u00f6gliche Auto mit dem gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Nutzen im Stadtverkehr. Zwei Sitze, kaum \u00dcberh\u00e4nge, null Anspruch auf Autobahn-Dominanz. Der Smart #5 Brabus ist das genaue Gegenteil davon, und das ist keineswegs als Kritik gemeint.<\/p>\n<p>Auf ausgedehnten Testfahrten durch Stadt, Landstra\u00dfe und Autobahn trat das 475-kW-SUV in nahezu jeder Disziplin mit einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit auf, die man bei einem Fahrzeug aus dem chinesisch-deutschen Joint Venture von Geely und Mercedes-Benz nicht unbedingt erwartet hatte.<\/p>\n<p>                            <a href=\"http:\/\/insideevs.de\/photos\/922281\/smart-5-brabus-2026-im-test\/#8424135_smart-5-brabus-2026-im-test\" class=\"msnt-photo-thumb-gallery-main-photo-box\" itemprop=\"image\" itemscope=\"\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/ImageObject\" data-url=\"\/photos\/922281\/smart-5-brabus-2026-im-test\/#8424135_smart-5-brabus-2026-im-test\" data-thumb=\"\" data-caption=\"\" data-src=\"\" data-sub-html=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test (Bild von Christopher Otto)\" data-entity-id=\"8424135\" data-download-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" loading=\"lazy\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\"\/><\/p>\n<p>                            <\/a><\/p>\n<p>                                    69                                <\/p>\n<p>\n                            Quelle: InsideEVs.de                        <\/p>\n<p>Mit seiner bulligen Karosserie, dem gewaltigen Leistungspaket und einem Innenraum, der jeden Vergleich mit dem Markennamen L\u00fcgen straft, zielt der Smart #5 Brabus direkt auf Konkurrenten wie den <a href=\"https:\/\/insideevs.de\/tesla\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tesla<\/a>\u00a0Model Y Performance, den <a href=\"https:\/\/insideevs.de\/hyundai\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hyundai<\/a> <a href=\"https:\/\/insideevs.de\/hyundai\/ioniq-5\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ioniq 5<\/a> N und den <a href=\"https:\/\/insideevs.de\/kia\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kia<\/a> <a href=\"https:\/\/insideevs.de\/kia\/ev6\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EV6<\/a> GT. Ob er sich dort behaupten kann, zeigt unser ausf\u00fchrlicher Test.<\/p>\n<p>Springen Sie direkt zu:<br \/><a href=\"#Ka\">Karosserie<\/a> | <a href=\"#An\">Antrieb<\/a> | <a href=\"#La\">Laden<\/a> | <a href=\"#Fa\">Fahrverhalten<\/a> | <a href=\"#In\">Infotainment<\/a> | <a href=\"#Ko\">Kosten<\/a> | <a href=\"#Fz\">Fazit<\/a><\/p>\n<p>Schnelle Daten<br \/>\nSmart #5 Brabus (2025)<\/p>\n<p>Modell<br \/>\nSmart #5 Brabus<\/p>\n<p>Segment<br \/>\nElektro-SUV, Mittelklasse D-Segment<\/p>\n<p>Antrieb<br \/>\nZwei Elektromotoren, Allradantrieb<\/p>\n<p>Leistung<br \/>\n475 kW \/ 645 PS<\/p>\n<p>L\u00e4nge \/ Breite \/ H\u00f6he<br \/>\n4.695 \/ 1.920 \/ 1.705 mm<\/p>\n<p>Leergewicht<br \/>\n2.378 kg<\/p>\n<p>Preis<br \/>\nab 60.900 Euro<\/p>\n<p>Karosserie und Innenraum<a id=\"Ka\"\/><\/p>\n<p>Wer den Smart #5 Brabus zum ersten Mal aus der Ferne sieht, denkt unweigerlich an ein ausgewachsenes SUV mit AMG-Ambitionen, und liegt damit gar nicht so falsch. Das 4,70 Meter lange Fahrzeug kommt mit einer Bulligkeit daher, die sich schwer in Worte fassen l\u00e4sst. Die Front mit ihrer charakteristischen schwarzen Spange zwischen den Scheinwerfern, die nachts zusammen mit vier kleinen Aussparungen leuchtet, ist ein echter Blickfang. Die beiden massiven Lufteinl\u00e4sse darunter erinnern deutlich an AMG-Modelle, was kein Zufall sein d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>An der Seite setzen schwarze Schwellerverkleidungen mit roten Brabus-Akzenten und versenkten T\u00fcrgriffen weitere Akzente. Am Heck spiegelt sich die Frontoptik fast symmetrisch: gleiche Lichtanordnung, gleiches Verbindungsband, gleiche vier Aussparungen, dazu ein massiver Diffusor-Bumper und ein wuchtiger Dachspoiler. Die 21-Zoll-Monoblock-Z-R\u00e4der runden das Bild stimmig ab. Man wird auf dieses Auto angesprochen, was bei einem Alltagsfahrzeug alles andere als selbstverst\u00e4ndlich ist.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bilder von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Bilder von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Rahmenlose Seitenscheiben sind eigentlich ein Merkmal, das man in der Praxis meist verflucht: Windger\u00e4usche, Isolationsprobleme, instabile Scheiben beim \u00d6ffnen der T\u00fcr. Smart hat es mit durchgehend doppelt verglasten Scheiben jedoch tats\u00e4chlich geschafft, das Kabinen-D\u00e4mmniveau auf ein Level zu heben, das diesem Interieur gerecht wird. Der Innenraum ist das eigentliche Argument dieses Autos.<\/p>\n<p>Das Platzangebot spottet jedem Vergleich mit der Markenhistorie. Vorne sitzt man mit gro\u00dfz\u00fcgigem Freiraum in alle Richtungen. Hinten \u00fcbertrifft der Smart #5 Brabus alle Erwartungen: Die R\u00fccksitzbank ist erfreulich hoch montiert und der Boden tief, was dem verbreiteten Elektroauto-Problem entgegenwirkt, dass Passagiere mit angewinkelten Oberschenkeln in der Luft sitzen. Hier gibt es volle Oberschenkelauflage, Beinfreiheit zum \u00dcberkreuzen und auf der rechten Seite sogar eine Liegesitzfunktion, bei der die R\u00fcckenlehne weit zur\u00fcckgestellt und der Beifahrersitz maximal nach vorne gefahren werden kann. Selten habe ich so gut hinten gesessen!<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bilder von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Bilder von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Der Kofferraum fasst 630 Liter, bei umgeklappter R\u00fcckbank 1.530 Liter. Im Brabus ist der Frunk wegen des vorderen Motors auf 47 Liter begrenzt, bietet aber immer noch \u00fcberraschend viel Platz f\u00fcr Ladekabel und Kleinteile. Im heckgetriebenen #5 passt vorn \u00fcbrigens sogar ein ganzer Handgep\u00e4cktrolley rein.<\/p>\n<p>Das Ambiente ist mit echter Liebe zum Detail gestaltet: Alcantara-Himmel, Alcantara-S\u00e4ulen, gefr\u00e4ste Alu-Lautsprecherabdeckungen, rote Zierstreifen, Brabus-Stickereien in den Kopfst\u00fctzen, Karbon-Akzente und eine Ambientebeleuchtung mit 256 w\u00e4hlbaren Farben schaffen ein Umfeld, das sich sehr hochwertig anf\u00fchlt. Mehr noch: Man sp\u00fcrt, dass Smart hier wirklich an jeder Ecke auf Individualit\u00e4t geachtet hat.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bilder von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bilder von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Kleinere Abz\u00fcge gibt es f\u00fcr klappernde Ablagefl\u00e4chen und T\u00fcrtaschen und schon ziemlich viel Hartplastik. Die Jalousie des Panoramadachs schlie\u00dft sich beim Abschlie\u00dfen automatisch und muss danach manuell wieder ge\u00f6ffnet werden, immerhin \u00fcber einen gut platzierten physischen Taster an der Dachkonsole. Die Sitze sind bequem und hochwertig bezogen, im Brabus-Kontext aber erstaunlich schwach kontuiert. Ein bisschen mehr Seitenhalt und eine verstellbare Oberschenkelauflage w\u00fcrde hier einiges \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Abmessungen<br \/>\nSmart #5 Brabus (2025)<\/p>\n<p>L\u00e4nge<br \/>\n4.695 mm<\/p>\n<p>Breite (ohne Spiegel)<br \/>\n1.920 mm<\/p>\n<p>H\u00f6he<br \/>\n1.705 mm<\/p>\n<p>Radstand<br \/>\n2.900 mm<\/p>\n<p>Sitze<br \/>\n5<\/p>\n<p>Kofferraum<br \/>\n630 \u2013 1.530 Liter (+ 47 Liter Frunk)<\/p>\n<p>Leergewicht<br \/>\n2.378 kg<\/p>\n<p>Zuladung<br \/>\n502 kg<\/p>\n<p>Anh\u00e4ngelast (gebremst)<br \/>\n1.600 kg<\/p>\n<p>Felgen \/ Reifen<br \/>\n21&#8243; Monoblock Z Alloy, 255\/40 R21<\/p>\n<p>Antrieb<a id=\"An\"\/><\/p>\n<p>Brabus steht seit Jahrzehnten f\u00fcr eines: mehr. Mehr Leistung, mehr Pr\u00e4senz, mehr Fahrerlebnis. Genau dieser Anspruch zieht sich durch jeden Aspekt des Smart #5 Brabus, sp\u00e4testens wenn man die Rocket-Start-Taste dr\u00fcckt und das Strompedal durchdr\u00fcckt. Ein Permanentmagnetmotor an der Hinterachse und ein Asynchronmotor vorne ergeben zusammen 475 kW Systemleistung, was in alter W\u00e4hrung gut 645 PS entspricht, und ein maximales Drehmoment von 710 Nm. I<\/p>\n<p>m Launch Mode beschleunigt das 2,4 Tonnen schwere SUV in 3,8 Sekunden auf 100 km\/h. Objektiv beeindruckend, subjektiv fast schockierend: Das Fahrzeug schie\u00dft ansatzlos nach vorne, ohne Z\u00f6gern, ohne Anlauf, und h\u00f6rt schlicht nicht auf zu beschleunigen, bis man vom &#171;Gas&#187; geht.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bild von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Wer Vergleiche sucht, muss in die h\u00f6heren Regale greifen: Tesla <a href=\"https:\/\/insideevs.de\/reviews\/777415\/tesla-modely-performance-test-fahrbericht\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" data-type-id=\"0\" data-params=\"%7B%22article_edition_id%22%3A%22777415%22%2C%22section%22%3A%222%22%2C%22alias%22%3A%22tesla-modely-performance-test-fahrbericht%22%7D\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Model Y Performance<\/a>, Hyundai <a href=\"https:\/\/insideevs.de\/news\/771923\/hyundai-ioniq-5-n-matrixscheinwerfer\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" data-type-id=\"0\" data-params=\"%7B%22article_edition_id%22%3A%22771923%22%2C%22section%22%3A%221%22%2C%22alias%22%3A%22hyundai-ioniq-5-n-matrixscheinwerfer%22%7D\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ioniq 5 N<\/a>. Auf diesem Niveau spielt der Brabus ohne Wenn und Aber mit. Was fast noch mehr beeindruckt, ist die Dosierbarkeit jenseits des Brabus-Modus. Im Komfortmodus reagiert das Auto entspannt und gutm\u00fctig, ohne je passiv zu wirken. Bei Kickdown wird allerdings schlagartig alles freigelassen, was der Antriebsstrang hergibt, der \u00dcbergang ist drastisch und verlangt mentale Vorbereitung.<\/p>\n<p>Der Sportmodus sch\u00e4rft die Ansprache deutlich, bleibt dabei aber gut beherrschbar und macht im Alltag am meisten Spa\u00df. Im Brabus-Modus setzt das Fahrzeug jede minimale Pedalbewegung sofort in Vortrieb um, begleitet von einem simulierten Motorsound, der die Theatralik des Moments nochmals steigert. Das klingt dann allerdings derart nach billiger Spielkonsole, dass man es schnell deaktiviert.<\/p>\n<p>Dauerhaft ist der Brabus-Mode zu viel des Guten, f\u00fcr spontane Eskapaden auf der Landstra\u00dfe aber genau das Richtige. Die au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00dfe Spreizung zwischen den vier Fahrmodi ist eines der st\u00e4rksten Argumente dieses Autos: Es ist an einem Tag ein entspanntes Langstrecken-SUV und am n\u00e4chsten ein Leistungstr\u00e4ger mit echtem Biss.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bild von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Der Verbrauch spiegelt dann ehrlich wider, was das Fahrzeug ist: ein schweres, leistungsstarkes SUV mit kantiger Aerodynamik. Im Stadtverkehr ma\u00dfen wir 22,7 kWh\/100 km, auf der Landstra\u00dfe 26 kWh, auf der Autobahn bei konstant 130 km\/h knapp 34 kWh. Puh&#8230; Auf einer extremen Sparrunde konnten wir den Verbrauch auf 17 kWh\/100 km dr\u00fccken, aber das kann man keinem zumuten. Wer das Auto bewusst bewegt, kommt realistisch auf 350 bis 400 Kilometer Reichweite.<\/p>\n<p>Motor &amp; Fahrleistungen<br \/>\nSmart #5 Brabus (2025)<\/p>\n<p>Motortyp<br \/>\nPMSM (Hinterachse) + ASM (Vorderachse)<\/p>\n<p>Systemleistung<br \/>\n475 kW \/ 645 PS<\/p>\n<p>Drehmoment<br \/>\n710 Nm<\/p>\n<p>Antrieb<br \/>\nAllradantrieb (AWD)<\/p>\n<p>0\u2013100 km\/h<br \/>\n3,8 s<\/p>\n<p>Vmax<br \/>\n210 km\/h<\/p>\n<p>Batteriekapazit\u00e4t (netto\/brutto)<br \/>\n94 \/ 100 kWh (NCM)<\/p>\n<p>Verbrauch WLTP<br \/>\n19,9 kWh\/100 km<\/p>\n<p>Verbrauch Test<br \/>\n17\u201334 kWh\/100 km<\/p>\n<p>WLTP-Reichweite<br \/>\n540 km<\/p>\n<p>DC-Laden (max.)<br \/>\n400 kW (800-Volt-Plattform)<\/p>\n<p>DC-Ladezeit 10\u201380 %<br \/>\nunter 18 Minuten<\/p>\n<p>AC-Laden (max.)<br \/>\n22 kW<\/p>\n<p>AC-Ladezeit 10\u2013100 %<br \/>\nunter 5,5 Stunden<\/p>\n<p>Laden<a id=\"La\"\/><\/p>\n<p>Dank der 800-Volt-Architektur mit bis zu 400 kW DC-Ladeleistung relativiert sich der Verbrauch jedoch stark. Die 100-kWh-Batterie l\u00e4dt von 10 auf 80 Prozent in unter 18 Minuten, und diese Angabe ist keine Marketingdichtung. An einer 300-kW-S\u00e4ule, die parallel von einem Tesla belegt war und damit nicht die volle Leistung liefern konnte, zog der Smart anfangs immer noch mehr als 220 kW und stand von 11 auf knapp 90 Prozent genau 20 Minuten.<\/p>\n<p>Bei einem zweiten Ladevorgang an einer freien 300-kW-S\u00e4ule blieb die Ladekurve konstant auf dem maximalen S\u00e4ulenoutput und brachte den Akku in vergleichbarer Zeit noch weiter. Besonders positiv f\u00e4llt auf, dass die Ladeleistung erfreulich stabil bleibt und nicht wie bei vielen anderen BEV schnell merklich einbricht. Das macht Ladestopps bis 90 Prozent sinnvoll und planbar, kurze Kaffeepause inklusive. Genau hier zahlt sich der Aufpreis gegen\u00fcber Modellen mit 400-Volt-Technik im Alltag sp\u00fcrbar aus: weniger warten, mehr fahren.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bild von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Fahrverhalten<a id=\"Fa\"\/><\/p>\n<p>Dass der Smart #5 Brabus kein adaptives Fahrwerk besitzt, weder Luftfederung noch adaptive D\u00e4mpfer, \u00fcberrascht. In China ist das beim #5 verf\u00fcgbar und im Konzernumfeld auch vorhanden, Smart verzichtet in Europa trotzdem darauf. Das Ergebnis \u00fcberzeugt dennoch auf ganzer Linie: Das konventionelle Stahlfahrwerk ist exzellent abgestimmt und findet einen bemerkenswert guten Kompromiss aus Komfort und Dynamik.<\/p>\n<p>Das Fahrzeug rollt geschmeidig ab, polstert Unebenheiten souver\u00e4n und erlaubt gleichzeitig hohe Kurvengeschwindigkeiten mit gutem Grip. Die Physik von 2,4 Tonnen Leergewicht l\u00e4sst sich nicht wegdiskutieren, aber das Fahrwerk holt das Maximum aus der Situation heraus. Lastwechsel in Schnellen Kurven allerdings lassen das Heck sehr unruhig werden, was vom ESP allerdings souver\u00e4n eingefangen wird und Spa\u00df macht.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bilder von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bilder von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Die Lenkung l\u00e4sst sich unabh\u00e4ngig von den Fahrmodi in drei Stufen verstellen. In der mittleren und schweren Einstellung verh\u00e4rtet sie sp\u00fcrbar, w\u00e4re in puncto R\u00fcckmeldung aber gerne etwas pr\u00e4ziser. Eine wirklich gut kalibrierte Mercedes-Lenkung erreicht hier noch einen Tick mehr Direktheit, doch das ist Kritik auf hohem Niveau.<\/p>\n<p>Klar positiv zu bewerten ist die Abstimmung der Fahrassistenzsysteme: Anders als bei vielen chinesischen Fahrzeugen \u00fcblich, agieren die Helfer zur\u00fcckhaltend und situationsangemessen, ohne permanent einzugreifen. Dieses Fingerspitzengef\u00fchl darf man wohl dem Mercedes-Einfluss gutschreiben. Der adaptive Tempomat ist leider auf 150 km\/h begrenzt, die H\u00f6chstgeschwindigkeit liegt bei 210 km\/h, was angesichts von 645 PS etwas bescheiden bleibt.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bild von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Infotainment und Bedienung<a id=\"In\"\/><\/p>\n<p>Das Infotainment-System des Smart #5 Brabus ist in der Hardware eindeutig stark: Zwei 13-Zoll-OLED-Displays f\u00fcr Fahrer und Beifahrer, ein 10,25-Zoll-Instrumentendisplay und ein gro\u00dfes Augmented-Reality-Head-up-Display bilden ein beeindruckendes Cockpit. Die Sennheiser-Anlage mit 20 Lautsprechern, zentral ausfahrbarem Mittellautsprecher und Dolby-Atmos-7.1.4-Technologie bei 1.190 Watt liefert einen Klang, f\u00fcr den man fr\u00fcher viele Tausend Euro beim Hifi-Spezialisten bezahlen musste. Sie w\u00e4re allein schon ein Kaufargument.<\/p>\n<p>Auf der Software-Seite gab es zum Testzeitpunkt deutlichen Nachholbedarf. Funktionen verstecken sich in unlogischen Untermen\u00fcs und die Spiegeleinstellung findet man nicht etwa unter den Fahrzeugeinstellungen, sondern bei der 360-Grad-Kamera. Smartphone-Integration gelang nur sporadisch.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bilder von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Bilder von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Tests rollte jedoch ein gr\u00f6\u00dferes Over-the-Air-Update ein, das merkliche Verbesserungen brachte: St\u00f6rende Assistenzsysteme lassen sich nun per Favoritentaste am Lenkrad mit einem Griff b\u00fcndeln und abschalten, Apple CarPlay verbindet sich fortan stabil und selbstt\u00e4tig nach dem Fahrzeugstart, und ein neues Schnellzugriff-Icon erleichtert den Wechsel zwischen CarPlay und dem Bordsystem. Kein vollst\u00e4ndiger Befreiungsschlag, aber ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung, der Mut macht. Nur der v\u00f6llig deplazierte T\u00fcr\u00f6ffner-Button innen, den man kaum bedienen kann, wird sich durch kein Update der Welt \u00e4ndern &#8230;<\/p>\n<p>Kosten<a id=\"Ko\"\/><\/p>\n<p>60.900 Euro ruft Smart f\u00fcr den #5 Brabus auf, was sich im direkten Wettbewerbsvergleich als ausgesprochen fair erweist, zumal man momentan noch direkt 4.000 Euro Rabatt bekommt. Der Tesla Model Y Performance startet bei 61.990 Euro, ist aber eben ein Tesla mit allen Vor- und Nachteilen, die wir in <a href=\"https:\/\/insideevs.de\/reviews\/777415\/tesla-modely-performance-test-fahrbericht\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" data-type-id=\"0\" data-params=\"%7B%22article_edition_id%22%3A%22777415%22%2C%22section%22%3A%222%22%2C%22alias%22%3A%22tesla-modely-performance-test-fahrbericht%22%7D\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">unserem ausf\u00fchrlichen Test<\/a> erfahren konnten.<\/p>\n<p>Der Hyundai Ioniq 5 N ist erst ab 75.900 Euro zu haben, der Kia EV6 GT &#8211; ebenfalls <a href=\"https:\/\/insideevs.de\/reviews\/766969\/kia-ev6gt-facelift-test-alltag\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" data-type-id=\"0\" data-params=\"%7B%22article_edition_id%22%3A%22766969%22%2C%22section%22%3A%222%22%2C%22alias%22%3A%22kia-ev6gt-facelift-test-alltag%22%7D\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bei uns bereits durch den Test <\/a>gegangen &#8211; beginnt bei 69.990 Euro. Diese beiden haben dem Smart allerdings die deutlich umfangreichere Garanrie (5 Jahre Hyundai und 7 Jahre Kia) voraus. Smart bietet hier l\u00e4cherliche 2 Jahre, Tesla neuerdings immerhin 4 Jahre bis 80.000 Kilometer auf das Gesamtfahrzeug.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/16x9-tr.png\" alt=\"Smart #5 Brabus (2026) im Test\" width=\"16\" height=\"9\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Bild von: InsideEVs.de<\/p>\n<p>Fazit<a id=\"Fz\"\/><\/p>\n<p>Der Smart #5 Brabus ist der konsequenteste Bruch mit einer Markengeschichte, den die Automobilwelt in j\u00fcngerer Zeit erlebt hat. Nichts an diesem Fahrzeug erinnert an den ForTwo, und das ist kein Problem, denn auf eigenen Meriten ist hier ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Auto entstanden: riesig, schnell, komfortabel, mit einer Ladetechnik auf dem Stand der Zeit und einem Interieur, das mit echter Detailverliebtheit gestaltet wurde.<\/p>\n<p>Das Brabus-Topmodell erf\u00fcllt jeden Anspruch, den der Name weckt, und ist das schnellste, am besten ausgestattete und charakterst\u00e4rkste Modell der Baureihe, ohne dabei im Alltag zu \u00fcberfordern.<\/p>\n<p>Wer mit dem Kauf lieb\u00e4ugelt, sollte die Bedienlogik auf einer ausgiebigen Probefahrt gr\u00fcndlich kennenlernen, denn sie verlangt Eingew\u00f6hnung. Wer sich darauf einl\u00e4sst, bekommt f\u00fcr 60.900 Euro ein Fahrzeug, das in Leistung, Ladegeschwindigkeit, Platzangebot und Ausstattungstiefe innerhalb dieser Preisklasse kaum zu schlagen ist. Und wer dem urspr\u00fcnglichen Gedanken hinterhertrauert: <a href=\"https:\/\/insideevs.de\/news\/770774\/smart-hashtag2-offiziell-best\u00e4tigt\/\" data-inline-widget=\"internal-links\" data-type-id=\"0\" data-params=\"%7B%22article_edition_id%22%3A%22770774%22%2C%22section%22%3A%221%22%2C%22alias%22%3A%22smart-hashtag2-offiziell-best%C3%A4tigt%22%7D\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ein neuer Zweisitzer als Cityflitzer<\/a> ist schon im Anmarsch!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Name Smart stand \u00fcber Jahrzehnte f\u00fcr eines: das kleinstm\u00f6gliche Auto mit dem gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Nutzen im Stadtverkehr. 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