{"id":45029,"date":"2026-03-16T00:19:06","date_gmt":"2026-03-16T00:19:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/45029\/"},"modified":"2026-03-16T00:19:06","modified_gmt":"2026-03-16T00:19:06","slug":"neuausrichtung-bei-disneys-pixar-mehr-kino-weniger-therapie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/45029\/","title":{"rendered":"Neuausrichtung bei Disneys Pixar: Mehr Kino, weniger Therapie"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-worthy-pixel-img skip-lazy \" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/87dd3e33b16645d9ad0ecd764cc9edbd\" loading=\"eager\" data-no-lazy=\"1\" data-skip-lazy=\"1\" height=\"1\" width=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Pixar musste in den vergangenen Jahren einige Flops hinnehmen. Es folgt ein Strategiewechsel, ganz im Sinne der meisten Investoren \u2013 aber auch der Kinog\u00e4nger.<\/p>\n<p>Es gab eine Zeit, da waren die Animationsfilme von Pixar weitestgehend unantastbar: Sie erhielten Jahr f\u00fcr Jahr exzellente Kritiken und begeisterten im Kino Jung und Alt. Bei den Oscarverleihungen wurde es schon langweilig, denn man wusste, dass Pixar die Kategorie \u201eBester Animationsfilm\u201c f\u00fcr sich gepachtet hatte. Doch in den vergangenen Jahren haben sich einige Flops angeh\u00e4uft. Filme wie \u201eLightyear\u201c oder \u201eElio\u201c f\u00fchrten zu Millionenverlusten, andere wie \u201eElemental\u201c blieben zumindest hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Die Schlussfolgerung ist ein Strategiewechsel.<\/p>\n<p>Pixar plant deutlich mehr Sequels<\/p>\n<p>Das Kriseln begann in der Pandemie, als Filme wie \u201eSoul\u201c, \u201eTurning Red\u201c oder \u201eLuca\u201c direkt bei Disney+ landeten. Danach fiel es Pixar schwer, wieder zu sich selbst zur\u00fcckzufinden. Man kehrt nun das Verh\u00e4ltnis um: Fr\u00fcher galt die Regel, dass Pixar f\u00fcr jedes Sequel zwei neue Original-Filme ver\u00f6ffentlicht. Den Spie\u00df dreht man jetzt um. Das hei\u00dft, auf jeden Original-Film als neue Marke kommen zwei Sequels zu etablierten Franchises. Neben \u201eToy Story 5\u201c sind deswegen etwa Fortsetzungen zu \u201eMonsters, Inc.\u201c, \u201eThe Incredibles\u201c, \u201eCoco\u201c und mehr geplant.<\/p>\n<p>Ein Fehler: Nachdem John Lasseter als langj\u00e4hriger Kopf von Pixar wegen einiger Vorw\u00fcrfe Pixar verlie\u00df, \u00fcbernahm Pete Docter das Zepter. Unter ihm entstanden zahlreiche eher autobiografisch angehauchte Filme unterschiedlicher Regisseure, die nicht das breite Publikum ansprechen konnten, das Pixar gewohnt war. Inzwischen will man sich daher auch von derartigen Erz\u00e4hlungen verabschieden und eher universelle Konzepte und Geschichten aufgreifen, mit denen besonders viele Menschen etwas anfangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig spielt auch bei neuen Ideen eine Rolle, ob sie sich f\u00fcr Fortsetzungen eignen. Da m\u00f6chte man also direkt abw\u00e4gen, wie das kommerzielle Potenzial f\u00fcr eine neue Marke ist. Docter hat dabei auch ungew\u00f6hnlich direkt zu Protokoll gegeben, dass es nicht Pixars Aufgabe sei, f\u00fcr Hunderte Millionen US-Dollar pers\u00f6nliche Therapien zu finanzieren. Man m\u00fcsse die Menschen unterhalten. Das soll wieder das oberste Credo bei Pixar sein. Deswegen wurde z. B. auch der in der Produktion befindliche, autobiografische Film \u201eBe Fri\u201c komplett eingestampft.<\/p>\n<p>Disney und Pixar werden neutraler<\/p>\n<p>Lange Zeit sah sich Disney der Kritik ausgesetzt, in Filmen eine sehr linke, politische Schlagseite unterzubringen. Das hat zwar einigen Zuschauern gefallen, andere aber in der gebotenen, direkten Form vor den Kopf gesto\u00dfen. Pixar verabschiedet sich daher ebenfalls von derlei Thematiken \u2013 aus \u201eElio\u201c wurden deswegen etwa zahlreiche Verweise auf die Homosexualit\u00e4t der kindlichen Hauptfigur entfernt. Aus der Animationsserie \u201eWin of Lose\u201c strich man Hinweise auf die Transsexualit\u00e4t einer Figur.<\/p>\n<p>Am Ende kann man es gut oder schlecht finden, aber die Realit\u00e4t des Marktes ist, dass viele Eltern es nicht guthei\u00dfen, wenn Kinder in jungem Alter mit Themen wie Homosexualit\u00e4t, Transsexualit\u00e4t bzw. generell Sexualit\u00e4t konfrontiert werden. Zumal sich in den USA generell die politische Stimmung gedreht hat. Dem muss sich auch Pixar stellen. Die Filme des Studios sollen nicht in erster Linie politische Botschaften vermitteln, sondern m\u00f6glichst breit unterhalten.<\/p>\n<p class=\"aawp-disclaimer\">Transparenz: Dieser Artikel enth\u00e4lt Affiliate-Links. Wenn ihr auf diese klickt, werdet ihr direkt zum jeweiligen Anbieter weitergeleitet. Falls ihr einen Kauf t\u00e4tigt, bekommen wir eine geringe Provision. F\u00fcr euch bleibt der Preis unver\u00e4ndert. Vielen Dank f\u00fcr eure Unterst\u00fctzung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Pixar musste in den vergangenen Jahren einige Flops hinnehmen. 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