{"id":45155,"date":"2026-03-16T03:08:16","date_gmt":"2026-03-16T03:08:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/45155\/"},"modified":"2026-03-16T03:08:16","modified_gmt":"2026-03-16T03:08:16","slug":"cessna-schueler-privatpilot-von-niki-lauda-langstrecken-kapitaen-geschichten-aus-vier-jahrzehnten-im-cockpit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/45155\/","title":{"rendered":"Cessna-Sch\u00fcler, Privatpilot von Niki Lauda, Langstrecken-Kapit\u00e4n &#8211; Geschichten aus vier Jahrzehnten im Cockpit"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 22. Februar w\u00e4re Formel-1-Rennfahrer und Airline-Gr\u00fcnder Niki Lauda 77 Jahre alt geworden. Die Geschichte dessen Lauda Air kann wohl kaum jemand besser erz\u00e4hlen als sein langj\u00e4hriger Weggef\u00e4hrte und sp\u00e4tere Boeing-777-Flottenchef Manfred Samhaber. aeroTELEGRAPH traf den inzwischen pensionierten Flugkapit\u00e4n in Wien zu einem Gespr\u00e4ch \u00fcber vier Jahrzehnte \u00fcber den Wolken.<\/p>\n<p>Obwohl Samhaber in der ober\u00f6sterreichischen Gemeinde Oftering, nahe der Pistenschwelle 08 des Flughafens Linz, aufwuchs, entdeckte er seine Leidenschaft f\u00fcr die Luftfahrt erst vergleichsweise sp\u00e4t. Nach dem ABitur Mitte der 1970er-Jahre begann er zun\u00e4chst eine milit\u00e4rische Laufbahn beim \u00f6sterreichischen Bundesheer. Nach einem einj\u00e4hrigen freiwilligen Dienst verpflichtete er sich f\u00fcr drei weitere Jahre am Fliegerhorst Linz-H\u00f6rsching \u2013 eine Entscheidung, die seinen beruflichen Weg entscheidend pr\u00e4gen sollte.<\/p>\n<p>Das Bundesheer zahlte zivile Ausbildung<\/p>\n<p>Im Rahmen dieser Verpflichtung bot das Bundesheer seinen Soldaten die M\u00f6glichkeit, w\u00e4hrend eines Drittels der Dienstzeit eine zivile Ausbildung auf Staatskosten zu absolvieren. Samhaber nutzte die Gelegenheit und bewarb sich gemeinsam mit einem Kameraden \u2013 erstmals in der Geschichte des Bundesheeres \u2013 um eine bezahlte Ausbildung zum Berufspiloten.<\/p>\n<p>Zu seiner \u00dcberraschung wurde dem Antrag stattgegeben. Anfang der 1980er-Jahre begann eine intensive einj\u00e4hrige Ausbildung am Milit\u00e4rflugplatz Langenlebarn in Nieder\u00f6sterreich. F\u00fcr die Ausbildung der beiden Piloten beschaffte das Bundesheer sogar eine Cessna 172. \u00abWir konnten unser Gl\u00fcck kaum fassen. W\u00e4hrend der Ausbildung sind wir mit unserer Cessna quer durch \u00d6sterreich geflogen, um die notwendigen 200 Flugstunden zu sammeln. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Chance nach uns noch einmal jemand beim Bundesheer bekommen hat.\u00bb<\/p>\n<p>Erste Begegnung mit Niki Lauda<\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend seiner Ausbildung kam es zu einer Begegnung, die Samhabers Karriere pr\u00e4gen sollte. Ein Freund lud ihn zu einem gemeinsamen Mittagessen ein \u2013 dort traf er erstmals auf Niki Lauda. Auf dessen Frage nach seinem Beruf antwortete Samhaber: \u00abDerzeit sammle ich noch Flugstunden, aber mein gro\u00dfes Ziel ist es, Verkehrsflugzeuge zu fliegen.\u00bb<\/p>\n<p>Lauda reagierte spontan: Ob er am n\u00e4chsten Tag Zeit h\u00e4tte, ihn nach Salzburg zu fliegen. Gesagt, getan \u2013 am folgenden Tag ging es gemeinsam f\u00fcr einen Kurztrip dorthin. Der Flug hinterlie\u00df offenbar Eindruck. Nur eine Woche sp\u00e4ter sa\u00df Samhaber auf Einladung Laudas als Passagier in dessen privater Falcon 10 auf dem Weg nach Algier. Dort versuchte Lauda, eine bei McDonnell Douglas bereits angezahlte, inzwischen aber nicht mehr ben\u00f6tigte DC-10 f\u00fcr seine 1979 gegr\u00fcndete Fluglinie weiterzuverkaufen.<\/p>\n<p>Erste Schritte bei Lauda Air<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckflug durfte Samhaber erstmals im Cockpit der Falcon 10 mitfliegen \u2013 ein Erlebnis, das seinen Wunsch, gr\u00f6\u00dfere Flugzeuge zu steuern, weiter verst\u00e4rkte. Anfang der 1980er-Jahre waren Pilotenstellen in \u00d6sterreich rar. Samhaber \u2013 unter Kollegen Samy genannt \u2013 begann daher zun\u00e4chst als Flight Dispatcher bei der am Flughafen Wien ans\u00e4ssigen Lauda Air.<\/p>\n<p>Schon bald ergab sich jedoch die M\u00f6glichkeit, nebenbei Flugstunden auf einer Beechcraft King Air zu sammeln. Der Einsatz erfolgte im Auftrag des \u00f6sterreichischen Tankstellenketten-Discounters Hannes Nouza. Dank Zielstrebigkeit und etwas Gl\u00fcck wechselte Samhaber innerhalb kurzer Zeit von der Cessna 172 auf die Beechcraft King Air und sp\u00e4ter auf eine Falcon 20, die ab Wien f\u00fcr einen kuwaitischen Flugzeughalter betrieben wurde.<\/p>\n<p>Vom Formel-1-Zirkus ins Verkehrsflugzeug<\/p>\n<p>Auch die Begegnung mit Niki Lauda setzte sich fort. Genau jene Falcon 20, die Samhaber inzwischen als Copilot flog, wurde von Lauda f\u00fcr mehrere Monate angemietet, um damit zu Formel-1-Rennen zu reisen. Kurz darauf erhielt Samhaber ein Angebot, das er kaum ablehnen konnte. Lauda hatte in den USA einen neuen Learjet 36 gekauft und suchte einen Copiloten. \u00abIch zog nach Ibiza, wo damals auch Lauda lebte. Wir hatten eine sehr enge Arbeitsbeziehung. In Tucson absolvierten wir gemeinsam die Learjet-Ausbildung und flogen w\u00e4hrend seiner letzten aktiven Formel-1-Saison rund um die Welt.\u00bb<\/p>\n<p> <a class=\"\" href=\"https:\/\/ocdn.eu\/pulscms-transforms\/1\/SiOktkpTURBXy84MzNlNGE4M2JmZTgxZjA4ZmFhYzk2YjJiMTZlMDFlOS5qcGeRlQMAAM0GkM0EYA\" target=\"_blank\" data-pswp-src=\"https:\/\/ocdn.eu\/pulscms-transforms\/1\/SiOktkpTURBXy84MzNlNGE4M2JmZTgxZjA4ZmFhYzk2YjJiMTZlMDFlOS5qcGeRlQMAAM0GkM0EYA\" data-pswp-width=\"1680\" data-pswp-height=\"1120\" rel=\"nofollow noopener\"> <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/7YWk9lyaHR0cHM6Ly9vY2RuLmV1L3B1bHNjbXMtdHJhbnNmb3Jtcy8xL1NpT2t0a3BUVVJCWHk4NE16TmxOR0U0TTJKbVpUZ3haa.jpeg\" alt=\"Samhaber vor einer Dassault Falcon 20.\" transform=\"resizeCropAuto\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\" width=\"680\" height=\"453\" class=\"RingImage _RingImage_km0le_1 \"\/> <\/a> <\/p>\n<p> Samhaber vor einer Dassault Falcon 20. Sammlung Samhaber <\/p>\n<p>1984 wurde Lauda beim Saisonfinale in Estoril mit nur einem halben Punkt Vorsprung vor Alain Prost zum dritten Mal Formel-1-Weltmeister. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere gr\u00fcndete er im darauffolgenden Jahr seine Fluggesellschaft Lauda Air neu. Mit dem Neustart 1985 war das Unternehmen besser aufgestellt als zuvor. Zwar gab es weiterhin Schwierigkeiten bei der Vergabe von Linienrechten, doch die Unternehmer Basile Varvaressos (ITS-Reisen) und Hannes Nouza (Avanti) beteiligten sich an der Airline. In der ersten Saison charterte Lauda Air zwei BAC 1-11 von Tarom und brachte damit Tausende Urlaubsg\u00e4ste ans Mittelmeer.<\/p>\n<p>Von der Boeing 737 zur 767<\/p>\n<p>Im Dezember 1985 folgte ein Flotten-Upgrade: Eine von Transavia gemietete Boeing 737-200 erhielt erstmals eine Lackierung der Lauda Air. F\u00fcr Samhaber war sie das ersehnte Verkehrsflugzeug. Nach einem Gespr\u00e4ch mit Lauda absolvierte er gemeinsam mit dem Airline-Chef das Type Rating bei Britannia Airways in London-Luton. Das Chartergesch\u00e4ft entwickelte sich gut. Bald blickte Lauda bereits auf das n\u00e4chste Flugzeug: \u00abWir sind nach East Midlands geflogen und haben uns beim europ\u00e4ischen Boeing-737-300-Kunden Orion die neueste Version angesehen.\u00bb<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter reisten beide nach Seattle. Im Sommer 1986 \u00fcberf\u00fchrten sie die erste fabrikneue Boeing 737-300 der Lauda Air (Kennzeichen: OE-ILF) nach Wien. Samhaber erinnert sich noch genau: \u00abKurz vor dem \u00dcberstellungsflug standen wir am Boeing Field. Neben uns parkte die erste Boeing 767-300 ER in Boeing-Lackierung. Niki Lauda ging direkt zu ihr und sagte: Das wird unser n\u00e4chster Flieger.\u00bb Im April 1988 wurde genau dieses Flugzeug als OE-LAU \u00fcbernommen \u2013 und damit begann f\u00fcr Samhaber ein neues Kapitel.<\/p>\n<p>Abenteuer Langstrecke &#8211; mit Boeing 737<\/p>\n<p>Mit der Boeing 767 nahm Lauda Air erstmals Langstreckenfl\u00fcge von Wien nach Bangkok und Sydney auf. Niki Lauda lieferte sich dabei einen intensiven Streit mit den australischen Beh\u00f6rden um die notwendigen Verkehrsrechte. So startete am 7. Mai 1988 zwar der Erstflug Wien\u2013Bangkok\u2013Sydney, doch offiziell lagen nur Rechte f\u00fcr die Strecke Wien &#8211; Bangkok vor. Lauda entschied kurzerhand, die Passagiere als Privatg\u00e4ste kostenlos weiter nach Sydney zu transportieren.<\/p>\n<p> <a class=\"\" href=\"https:\/\/ocdn.eu\/pulscms\/MDA_\/7370a6dec01d3670bd6cffed4b3166a2.jpg\" target=\"_blank\" data-pswp-src=\"https:\/\/ocdn.eu\/pulscms\/MDA_\/7370a6dec01d3670bd6cffed4b3166a2.jpg\" data-pswp-width=\"1680\" data-pswp-height=\"1120\" rel=\"nofollow noopener\"> <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Dd3k9lBaHR0cHM6Ly9vY2RuLmV1L3B1bHNjbXMvTURBXy83MzcwYTZkZWMwMWQzNjcwYmQ2Y2ZmZWQ0YjMxNjZhMi5qcGeRkwXNA.jpeg\" alt=\"Samhaber im Cockpit einer Boeing 737 von Lauda Air.\" transform=\"resizeCropAuto\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\" width=\"680\" height=\"453\" class=\"RingImage _RingImage_km0le_1 \"\/> <\/a> <\/p>\n<p> Samhaber im Cockpit einer Boeing 737 von Lauda Air. Sammlung Samhaber <\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen wurde Samhaber Kapit\u00e4n auf der Boeing 737-300. Um die Flugzeuge auch im Winter auszulasten, setzte die Airline sie auf ungew\u00f6hnlich langen Strecken ein &#8211; etwa nach Phuket, auf die Malediven oder nach Recife in Brasilien. \u00abHeute kaum vorstellbar: Wir flogen mit der Boeing 737-300 rund zw\u00f6lf Stunden von Wien \u00fcber Sevilla und Sal auf den Kapverden nach Recife \u2013 und nach nur zw\u00f6lf Stunden Aufenthalt wieder zur\u00fcck.\u00bb<\/p>\n<p>Aus der Order f\u00fcr eine Boeing 747 wurde eine f\u00fcr eine 777<\/p>\n<p>Ein Pilotenstreik in Australien im Jahr 1989 brachte der jungen Airline zus\u00e4tzlich einen mehrmonatigen Wet-Lease-Auftrag bei Ansett Australia ein. Gleichzeitig entstanden freie Simulatorpl\u00e4tze \u2013 und Samhaber absolvierte dort seine Musterzulassung auf der Boeing 767. Samhaber engagierte sich zunehmend auch organisatorisch: Er \u00fcbernahm die Rekrutierung von Piloten, absolvierte eine Fluglehrer-Ausbildung und arbeitete am Aufbau von Lauda Air Italy mit.<\/p>\n<p> <a class=\"\" href=\"https:\/\/ocdn.eu\/pulscms\/MDA_\/75a2c854fb4359274c51cc169a353edf.jpg\" target=\"_blank\" data-pswp-src=\"https:\/\/ocdn.eu\/pulscms\/MDA_\/75a2c854fb4359274c51cc169a353edf.jpg\" data-pswp-width=\"5120\" data-pswp-height=\"3413\" rel=\"nofollow noopener\"> <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/KoWk9lBaHR0cHM6Ly9vY2RuLmV1L3B1bHNjbXMvTURBXy83NWEyYzg1NGZiNDM1OTI3NGM1MWNjMTY5YTM1M2VkZi5qcGeRkwXNA.jpeg\" alt=\"Boeing 767 von Lauda Air.\" transform=\"resizeCropAuto\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\" width=\"680\" height=\"453\" class=\"RingImage _RingImage_km0le_1 \"\/> <\/a> <\/p>\n<p> Boeing 767 von Lauda Air. Martin Dichler\/aeroTELEGRAPH <\/p>\n<p>Weniger bekannt ist, dass Niki Lauda in den 1990er-Jahren zun\u00e4chst eine Boeing 747-400 bestellt hatte. Wie schon bei einer fr\u00fcheren DC-10-Bestellung erwies sich das jedoch als wirtschaftlich problematisch. Der Auftrag wurde schlie\u00dflich auf eine Boeing 777-200 ER ge\u00e4ndert. \u00abDas war die beste Entscheidung \u00fcberhaupt\u00bb, sagt Samhaber. \u00abLauda Air war die erste Fluglinie Kontinentaleuropas, die diesen Typ bestellt hat.\u00bb<\/p>\n<p>Und dann der Wechsel zu Austrian Airlines<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung des neuen Flugzeugmodells wurde zu seiner Hauptaufgabe. \u00abIch war rund zwanzig Tage im Monat in Seattle, machte dort meine Musterzulassung und gleichzeitig eine Boeing-Fluglehrer-Ausbildung, um unsere eigenen Piloten auszubilden.\u00bb Der Auslieferungsflug wurde zum Medienereignis: Von Seattle ging es \u00fcber Las Vegas nach Wien, wo Tausende Besucher die Landung feierten. Anschlie\u00dfend pr\u00e4sentierte Samhaber die Boeing 777 unter anderem in Graz, Salzburg, M\u00fcnchen und Hamburg. Kurz darauf begann Lauda Air mit Fl\u00fcgen von Wien \u00fcber Kuala Lumpur nach Sydney.<\/p>\n<p>Mit der sich abzeichnenden \u00dcbernahme von Lauda Air durch Austrian Airlines wechselte Samhaber 2004 nach 22 Jahren den Arbeitgeber. \u00abGanz im Gegenteil\u00bb, sagt er auf die Frage, ob das eine Entt\u00e4uschung gewesen sei. \u00abWir hatten sehr interessante Projekte.\u00bb Bei AUA wurde er Chief Flight Instructor f\u00fcr die Boeing 777 und war auch f\u00fcr das Training externer Kunden zust\u00e4ndig. So arbeitete er unter anderem an Ausbildungsprojekten f\u00fcr Swiss, Aerologic und Lufthansa Cargo.<\/p>\n<p>Neue Aufgaben f\u00fcr Manfred Samhaber<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Covid-Pandemie ergaben sich neue Aufgaben. \u201eIch war im M\u00e4rz 2020 mit meiner Frau in Thailand im Urlaub, als mich das Unternehmen bat, den Urlaub abzubrechen. Kurz darauf flog er einen Repatriierungsflug von Kapstadt nach Wien. Der l\u00e4ngste Nonstopflug der Unternehmensgeschichte f\u00fchrte 2020 von Wien nach Sydney. F\u00fcr Samhaber war das ein besonderer Einsatz: \u00abAls Pilot kann man sich nicht nur die sch\u00f6nsten Fl\u00fcge aussuchen. Man muss auch bei Sondermissionen bereitstehen.\u00bb<\/p>\n<p> <a class=\"\" href=\"https:\/\/ocdn.eu\/pulscms\/MDA_\/c7ee8d44cd6eb553400523807937a712.jpg\" target=\"_blank\" data-pswp-src=\"https:\/\/ocdn.eu\/pulscms\/MDA_\/c7ee8d44cd6eb553400523807937a712.jpg\" data-pswp-width=\"1680\" data-pswp-height=\"1120\" rel=\"nofollow noopener\"> <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/lztk9lBaHR0cHM6Ly9vY2RuLmV1L3B1bHNjbXMvTURBXy9jN2VlOGQ0NGNkNmViNTUzNDAwNTIzODA3OTM3YTcxMi5qcGeRkwXNA.jpeg\" alt=\"Am Schluss arbeitete Samhaber f\u00fcr Austrian Airlines.\" transform=\"resizeCropAuto\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\" width=\"680\" height=\"453\" class=\"RingImage _RingImage_km0le_1 \"\/> <\/a> <\/p>\n<p> Am Schluss arbeitete Samhaber f\u00fcr Austrian Airlines. Sammlung Samhaber <\/p>\n<p>Weitere H\u00f6hepunkte seiner 18 Jahre bei Austrian Airlines waren eine Weltumrundung mit der Boeing 777 f\u00fcr einen Schweizer Reiseveranstalter sowie ein Flug nach Ushuaia in Argentinien. Auch privat fand Samhaber bei Austrian Airlines sein Gl\u00fcck: 2011 lernte er auf einem Flug nach New York seine heutige Frau Nikola kennen. Sie arbeitet seit 30 Jahren als Purserin bei der Airline.<\/p>\n<p>Abschied nach vier Jahrzehnten<\/p>\n<p>Nach mehreren Managementfunktionen entschied sich Samhaber f\u00fcnf Jahre vor seiner Pensionierung, wieder vollst\u00e4ndig ins Cockpit zur\u00fcckzukehren. \u00abIch wollte meine Karriere als Pilot beenden \u2013 nicht im B\u00fcro.\u00bb Zu seinen Lieblingszielen z\u00e4hlten die Malediven, Mauritius, Bangkok, Miami und Kapstadt.<\/p>\n<p>Seinen letzten Flug absolvierte er im Januar 2022 \u2013 nach vierzig Jahren im Cockpit \u2013 von Mauritius nach Wien. \u00abIch durfte mir die gesamte Crew selbst aussuchen. W\u00e4hrend des Aufenthalts wurde eine Abschiedsfeier organisiert. Beim Abflug in Mauritius gratulierte auch der Kontrollturm und gab uns eine spezielle Freigabe entlang der K\u00fcste. Und die Landung in Wien war nicht weniger emotional.\u00bb Wehmut versp\u00fcrt er dennoch nicht. \u00abIch habe in diesen vierzig Jahren viel mehr erreicht, als ich mir je ertr\u00e4umt hatte.\u00bb<\/p>\n<p>Gute Geschichten brauchen Freiraum. Ihre Unterst\u00fctzung gibt uns diesen Freiraum \u2013 und Sie lesen aeroTELEGRAPH ganz ohne Werbung. F\u00fcr weniger als ein Getr\u00e4nk am Flughafen. Jetzt hier klicken und abonnieren. <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/insider\" id=\"b26c738f-caf2-4f49-9876-1ae1dafdbcc7\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jetzt hier klicken und abonnieren<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 22. Februar w\u00e4re Formel-1-Rennfahrer und Airline-Gr\u00fcnder Niki Lauda 77 Jahre alt geworden. 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