{"id":45648,"date":"2026-03-16T11:53:06","date_gmt":"2026-03-16T11:53:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/45648\/"},"modified":"2026-03-16T11:53:06","modified_gmt":"2026-03-16T11:53:06","slug":"wer-bei-swiss-freiwillig-geht-erhaelt-bis-zu-15-000-franken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/45648\/","title":{"rendered":"Wer bei Swiss freiwillig geht, erh\u00e4lt bis zu 15.000 Franken"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Mitteilung wurde Ende vergangener Woche an alle rund 4500 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter verschickt. Und sie hat es in sich. Die Chefs der Kabinencrews von Swiss k\u00fcndigen den Angestellten an, dass der Personalbestand noch immer zu hoch sei.<\/p>\n<p>Dieser Zustand ist nicht neu. Schuld seien die <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/ticker\/swiss-muss-bis-zu-14-jets-wegen-triebwerksproblemen-am-boden-lassen\/6se3m79\" id=\"53711899-71f2-4a1c-9a75-413c76b1d4b3\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Triebwerksprobleme <\/a>in der Branche sowie ein <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/airlines\/swiss-muss-im-sommer-1400-fluege-streichen\/ev09m00\" id=\"c9672f05-1edb-497e-b297-ddb293d89e86\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mangel beim Cockpitpersonal<\/a>. Man werde \u00abnicht wie bis dato vorgesehen in der zweiten Jahresh\u00e4lfte ausgeglichene Best\u00e4nde haben, sondern voraussichtlich erst im Jahr 2027\u00bb, hei\u00dft es im Schreiben, das aeroTELEGRAPH vorliegt.<\/p>\n<p>Unsicherheit erfordert auch \u00abkurzfristige Kosteneinsparungen\u00bb<\/p>\n<p>Die Chefs des Kabinenpersonals schlagen viele M\u00f6glichkeiten vor, um den Personal\u00fcberhang zu beseitigen. Die wohl markanteste ist eine Austrittspr\u00e4mie. Wer zwischen dem 13. M\u00e4rz und dem 30. April 2026 k\u00fcndigt und sp\u00e4testens Ende August ausscheidet, erh\u00e4lt eine pauschale Entsch\u00e4digung von brutto 15.000 Franken (rund 16.600 Euro) bei einer Vollanstellung. F\u00fcr viele Kabinenangestellte entspricht das mehreren Monatsl\u00f6hnen: Das Einstiegsgehalt ohne Spesen und Zuschl\u00e4gen liegt bei Swiss derzeit bei rund 4000 Franken.<\/p>\n<p>K\u00fcndigungen bei Flugbegleitenden \u00abnicht auszuschlie\u00dfen\u00bb<\/p>\n<p>Neben der K\u00fcndigungspr\u00e4mie setzt Swiss weiterhin auf andere freiwillige Optionen. Dazu geh\u00f6ren etwa l\u00e4ngere unbezahlte Urlaube in besonders stark \u00fcberbesetzten Monaten oder der Wechsel in das sogenannte Study &amp; Fly-Modell f\u00fcr Studentinnen und Studenten, die nebenher in der Kabine von <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/tags\/swiss\" id=\"3552cfad-f82f-4c32-88fa-4a469891c4f2\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Swiss<\/a> arbeiten, bei dem ebenfalls eine Kompensation vorgesehen ist. Aber auch langzeitiger unbezahlter Urlaub, Pensumsreduktionen oder ein verl\u00e4ngerter Mutterschaftsurlaub werden genannt. Ziel sei es laut Management von Swiss, den Personal\u00fcberhang \u00abrasch, effektiv und zielgerichtet zu reduzieren\u00bb.<\/p>\n<p>Hinter den neuen Angeboten steht jedoch auch ein deutlicher Druck. In der Mitteilung macht das Management klar, dass freiwillige L\u00f6sungen zwar bevorzugt werden \u2013 ein Scheitern dieser Strategie aber Folgen haben k\u00f6nnte. W\u00f6rtlich hei\u00dft es: \u00abSollte uns dies nicht gelingen, sind in letzter Konsequenz K\u00fcndigungen nicht auszuschlie\u00dfen.\u00bb<\/p>\n<p>Swiss: Schritt \u00absorgf\u00e4ltig \u00ab\u00fcberlegt\u00bb<\/p>\n<p>Die Lage ist aus Sicht der Airline angespannt. Den Schritt habe man sich \u00absehr sorgf\u00e4ltig \u00fcberlegt\u00bb. Aufgrund der aktuellen Lage sei Swiss darauf angewiesen, den \u00dcberbestand rasch, effektiv und zielgerichtet zu reduzieren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Mitteilung wurde Ende vergangener Woche an alle rund 4500 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter verschickt. 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