{"id":50468,"date":"2026-03-19T16:16:30","date_gmt":"2026-03-19T16:16:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/50468\/"},"modified":"2026-03-19T16:16:30","modified_gmt":"2026-03-19T16:16:30","slug":"smartphone-apps-werden-verschwinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/50468\/","title":{"rendered":"Smartphone-Apps werden verschwinden"},"content":{"rendered":"<p>Der Mitgr\u00fcnder und CEO des Smartphone-Herstellers <a href=\"https:\/\/www.itmagazine.ch\/unternehmen\/5546\/Nothing.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nothing<\/a>, Carl Pei (Bild), sieht die Zukunft in Mobilger\u00e4ten, die von KI-Agenten angetrieben werden, dies teilte er k\u00fcrzlich in einem Interview anl\u00e4sslich der SXSW-Konferenz mit. Klassische Apps haben in dieser Welt einen schlechten Stand: &#171;Was KI punkto Software angeht, sollten die Leute meiner Meinung nach begreifen, dass Apps verschwinden werden.&#187; Und er f\u00fcgte eine Warnung an App-Entwickler an: &#171;Wenn Sie Gr\u00fcnder oder ein Start-up sind und der Kernwert Ihres Unternehmens in Ihrer App liegt, wird dieser Bereich auf den Kopf gestellt werden, ob es Ihnen gef\u00e4llt oder nicht.&#187;<\/p>\n<p>Pei prognostizierte <a href=\"https:\/\/techcrunch.com\/2026\/03\/18\/nothing-ceo-carl-pei-says-smartphone-apps-will-disappear-as-ai-agents-take-their-place\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">gem\u00e4ss einem Bericht von &#171;Techcrunch&#187;<\/a> auch den Weg bis zum Aus f\u00fcr Apps. Der erste Schritt, den verschiedene Anbieter bereits ausprobieren, seien KI-Features, die dem Nutzer bestimmte Aufgaben abnehmen, zum Beispiel Buchungen f\u00fcr Fl\u00fcge oder Hotels. Das findet Pei allerdings &#171;superlangweilig&#187;. Interessanter sei der zweite Schritt: Die KI lernt im Lauf der Zeit die Absichten des Nutzers kennen \u2013 sie erkennt zum Beispiel, dass jemand ges\u00fcnder leben will und gibt entsprechende Ratschl\u00e4ge, sodass man nicht mehr selbst nach Ideen suchen muss.<\/p>\n<p>Irgendwann werde das System einen so gut kennen, dass es &#171;uns Dinge vorschl\u00e4gt, von denen wir nicht einmal wissen, dass wir sie wollten&#187;. Am Schluss steht dann ein AI-First Smartphone, das Dinge f\u00fcr den Nutzer erledigt, ohne dass es dazu angewiesen werden muss. Dazu ist es laut Pei jedoch erforderlich, dass KI-Agenten auf den Ger\u00e4ten ein Interface vorfinden, das die Nutzung der Funktionen erm\u00f6glicht, ohne menschliche Interaktionen wie Taps auf dem Bildschirm oder die Auswahl von Men\u00fcoptionen zu simulieren: &#171;Die Zukunft besteht nicht darin, dass der Agent eine menschliche Schnittstelle nutzt. Man muss eine Schnittstelle entwickeln, die der Agent nutzen kann. Ich halte das f\u00fcr den zukunftssichereren Ansatz.&#187;<\/p>\n<p>Carl Pei stellt diesem Zukunftsszenario die heutige Smartphone-Welt mit Apps, App Stores, Lockscreens und Co. gegen\u00fcber. Seit den Zeiten der Palm Pilots und PDAs habe sich daran kaum etwas ge\u00e4ndert. Selbst f\u00fcr einfache Vorhaben m\u00fcsse man zwischen verschiedenen Apps hin- und herwechseln: Um sich etwa mit jemandem auf einen Kaffee zu verabreden, brauche es eine Messaging-App, eine Karten-App, eine Kalender-App und vielleicht noch die Uber-App.<br \/>\n(ubi)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Mitgr\u00fcnder und CEO des Smartphone-Herstellers Nothing, Carl Pei (Bild), sieht die Zukunft in Mobilger\u00e4ten, die von KI-Agenten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":50469,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[46,291,4493,11291,45,60,59,301,292,44,64,61,63,62],"class_list":{"0":"post-50468","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-ch","9":"tag-computer","10":"tag-ki-machine-learning","11":"tag-nothing","12":"tag-schweiz","13":"tag-science","14":"tag-science-technology","15":"tag-smartphones","16":"tag-software","17":"tag-switzerland","18":"tag-technik","19":"tag-technology","20":"tag-wissenschaft","21":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116256734634887439","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50468","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=50468"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/50468\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/50469"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=50468"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=50468"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=50468"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}