{"id":55081,"date":"2026-03-23T09:33:06","date_gmt":"2026-03-23T09:33:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/55081\/"},"modified":"2026-03-23T09:33:06","modified_gmt":"2026-03-23T09:33:06","slug":"street-artist-jr-was-an-einem-ort-als-vandalismus-gilt-wird-woanders-als-kunstwerk-wahrgenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/55081\/","title":{"rendered":"Street Artist JR: \u201eWas an einem Ort als Vandalismus gilt, wird woanders als Kunstwerk wahrgenommen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>In ein paar Monaten wird der franz\u00f6sische Street Artist JR den Pont Neuf in eine Hommage an Christo und Jeanne-Claude verwandeln \u2013 ein begehbares Labyrinth. Hier erkl\u00e4rt er vor Ort, was er damit wirklich sagen will.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">SSein Atelier liegt im Hinterhaus eines Geb\u00e4udes im Pariser Osten, in der N\u00e4he des ber\u00fchmten Friedhofs P\u00e8re Lachaise. Auf dem Glasdach liegt eine schwarze Katze auf der Lauer, sie jagt ein Wesen, das f\u00fcr andere nicht zu sehen ist. Vielleicht darf man das als Symbol lesen, denn dem franz\u00f6sischen K\u00fcnstler JR geht es auch um die Ver\u00e4nderung der Wahrnehmung, um Perspektivwechsel. In der Ecke scheint ein Mann mit Hut und Sonnenbrille b\u00e4uchlings auf dem Glasdach zu liegen, die H\u00e4nde um das Gesicht zu einem Rechteck geformt, so als wolle er den Bildausschnitt ver\u00e4ndern. Es ist JR selbst, der da liegt, oder besser gesagt sein schwarz-wei\u00dfes lebensgro\u00dfes Portr\u00e4t, das ihm und seinem Team bei der Arbeit zusieht.<\/p>\n<p>\u201eJR ist der franz\u00f6sische <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/video694a2630ba368aa0126a1679\/streetart-banksy-bekennt-sich-zu-neuen-graffitis-in-london.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/video694a2630ba368aa0126a1679\/streetart-banksy-bekennt-sich-zu-neuen-graffitis-in-london.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Banksy<\/a>\u201c, schreiben die englischsprachigen Zeitungen gern. Beide sind Stars des Kunstbetriebes. Ansonsten haben der Franzose und der Brite nicht viel mehr als die Stra\u00dfe gemein. Aber was hei\u00dft das heute eigentlich, Street Art? Was ist \u00fcbrig geblieben von der Rebellion, wenn JR inzwischen von gro\u00dfen Galeristen wie Emmanuel Perrotin vertreten wird und K\u00fcnstler wie Banksy bei Auktionen Millionen machen mit Werken, die sich vor den Augen der entsetzten K\u00e4ufer selbst zerst\u00f6ren?<\/p>\n<p>Auch JR fing als Graffiti-K\u00fcnstler an und suchte deshalb die Anonymit\u00e4t. Was er tat, war illegal. Deshalb benutzt er bis heute nur die Initialen seines Vor- und Nachnamens. Sie sind sein Markenzeichen geworden, genau wie die Sonnenbrille und der Hut, die er immer tr\u00e4gt. Oder die monumentalen Schwarz-Wei\u00df-Collagen, niemals in Farbe. Manche behaupten, JR stehe f\u00fcr Jean-Ren\u00e9. Andere sagen, er habe sich von der Figur des Unsympathen J.R. Ewing aus der TV-Serie \u201eDallas\u201c inspirieren lassen. Wom\u00f6glich hei\u00dft er auch J\u00e9r\u00e9mie Josephe Rodach. Es spielt keine Rolle, der 43 Jahre alte Franzose ist als JR weltber\u00fchmt geworden, macht heute Projekte in Paris, Kairo, Rom, New York, in den Favelas von Rio de Janeiro oder in der W\u00fcste des Death Valley.<\/p>\n<p>\u201eDie Stra\u00dfe ist die gr\u00f6\u00dfte Galerie der Welt\u201c, sagt JR gern. Aber anders als Banksy nutzt der Franzose sie nicht, um zu provozieren. JR will Menschen zusammenbringen, sie ins Gespr\u00e4ch verwickeln, Unsichtbares sichtbar, Leises h\u00f6rbar machen. Daf\u00fcr hat er 2007 f\u00fcr \u201eFace 2 Face\u201c die Portr\u00e4ts von Israelis und Pal\u00e4stinensern auf beiden Seiten der Mauer plakatiert, die beide trennt. Es waren damals viele lachende Gesichter darunter. Zehn Jahre sp\u00e4ter hat JR Kikito, einen kleinen mexikanischen Jungen, als riesiges Papierkind \u00fcber den Grenzzaun zwischen Mexiko und den USA blicken lassen.<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Projekt und f\u00fcr viele andere h\u00e4tte ich niemals eine Erlaubnis bekommen. \u201eIch bin in vielen L\u00e4ndern verhaftet und ausgewiesen worden\u201c, sagt er. Das ist der Grund, warum er bis heute unter Pseudonym arbeitet und sich hinter seiner Brille und unter seinem Hut versteckt. Ist es wom\u00f6glich doch ein Filter, mit dem er sich sch\u00fctzt und vor anderen auf Distanz h\u00e4lt? \u201eNein\u201c, beteuert JR und nimmt seine Brille w\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs ab. Ein amerikanischer Grenzer habe ihn beispielsweise nicht erkannt und bei der Einreise in die USA gefragt, ob er den franz\u00f6sischen K\u00fcnstler kenne, der das Abbild eines kleinen Jungen am Grenzzaun aufgeh\u00e4ngt habe. JR tat ahnungslos. \u201eOhne Hut und Sonnenbrille erkennt man mich nicht\u201c, sagt er und erg\u00e4nzt: \u201eDieselbe Arbeit, die an einem Ort als Verbrechen, als Vandalismus gilt, wird in einem anderen Kontext als Kunstwerk wahrgenommen.\u201c<\/p>\n<p>JR kam in Paris zur Welt, wuchs aber im Vorort Montfermeil auf. Dort begann alles mit Graffiti. Er sah sie damals nicht als Kunst, sondern als Ausdrucksmittel und M\u00f6glichkeit, \u201ezu existieren\u201c. 2004 hat JR dort die br\u00f6ckligen Mauern eines Hochhauses des Problembezirks Le Bosquet mit den Portr\u00e4ts seiner jungen Bewohner plakatiert. Ein Jahr sp\u00e4ter kamen im Nachbarort Clichy-sous-Bois zwei Jugendliche auf der Flucht vor der Polizei ums Leben. Es war der Beginn der Jugendaufst\u00e4nde in den Vorst\u00e4dten, die JRs Freund, der Regisseur Ladj Ly, sp\u00e4ter verfilmt hat. Lys Film \u201eDie W\u00fctenden\u201c ist sogar f\u00fcr die Oscars nominiert worden. JR fotografierte weiter die Bewohner von Clichy und Montfermeil. 2017 wurde eine 36 Meter lange Fotofreske eingeweiht, 750 Menschen, still oder in Aktion, ein monumentales Werk, das an die Arbeit des mexikanischen Malers Diego Rivera erinnert und heute in der Sammlung des Pariser Centre Pompidou ist.<\/p>\n<p>Auf dem Tisch im weitl\u00e4ufigen Atelier steht eine gl\u00e4serne Kanne mit Sobacha, japanischem Buchweizentee, den JR aus New York mitgebracht hat, wo er die H\u00e4lfte des Jahres lebt. Daneben liegen Fotos, Zeichnungen und Collagen seines n\u00e4chsten Projekts, \u201eLa Caverne\u201c, die H\u00f6hle. Drei Wochen lang, vom 6. Juni an, wird JR den Pariser Pont Neuf verh\u00fcllen, wie Christo und Jeanne-Claude vor mehr als 40 Jahren.<\/p>\n<p>Es hatte damals Jahre gedauert, die Stadt von dem Projekt zu \u00fcberzeugen. Jacques Chirac war noch nicht Pr\u00e4sident, sondern B\u00fcrgermeister von Paris, und er war dagegen. Christo lie\u00df nicht locker. Er \u00fcberredete Chirac und alle anderen, die Bedenken hatten. 1985 war JR zwei Jahre alt, zu jung, um eigene Erinnerungen zu haben. Aber wer die Br\u00fccke damals gesehen hat, erinnert sich, als w\u00e4re es gestern. Der Zauber der Sch\u00f6nheit gepaart mit der unerwarteten Geste. Viele Tausend Quadratmeter Stoff, etliche Kilometer Seile. Nutzlos, aber poetisch. Warum sollte man schon Geb\u00e4ude oder Br\u00fccken verpacken? Christo und Jeanne-Claude pflegten darauf zu antworten, dass es ihnen Freude macht und man einen Maler auch nicht fragen w\u00fcrde, warum er malt.<\/p>\n<p>Es war Christos Neffe und Nachlassverwalter Vladimir Yavachev, der dem Franzosen vorschlug, den Jahrestag zu feiern. Das K\u00fcnstlerpaar hatte alle zehn Jahre ein Gro\u00dfprojekt realisiert: 1985 \u201eThe Pont Neuf Wrapped\u201c, 1995 der Reichstag in Berlin, 2005 \u201eThe Gates\u201c in New York. Yavachev suchte nach M\u00f6glichkeiten, daran zu erinnern.<\/p>\n<p>\u201eWie kann man dieses Werk neu interpretieren, etwas ganz anderes machen, das aber geistesverwandt ist?\u201c, fragt JR. Monatelang hat er \u00fcberlegt, ausprobiert und nach einer Antwort gesucht, die in der Reihe mit Christos und Jeanne-Claudes Arbeit steht, aber doch die eigene Signatur tr\u00e4gt. Er wollte eine Antwort, die ebenso bildm\u00e4chtig ist wie \u201eThe Pont Neuf Wrapped\u201c, die Pariser und Besucher der Stadt bet\u00f6rt und sich ins kollektive Ged\u00e4chtnis eingr\u00e4bt. Er wollte ein Bild, das bleibt, auch wenn der Zauber nach drei Wochen vorbei ist.<\/p>\n<p>Die Konstruktion aus zwei mit Luft gef\u00fcllten Schichten ist 12 Meter, an manchen Stellen bis zu 17 Meter hoch. \u201eDer Pont Neuf wird dadurch von Stellen aus zu sehen sein, von denen man ihn normalerweise nicht sieht. Zwischen Geb\u00e4uden werden auf einmal Felsen auftauchen\u201c, beschreibt JR die Erfahrung. \u201eWer auf der Seine drunter durchf\u00e4hrt, wird einen wieder ganz anderen Blick haben.\u201c<\/p>\n<p>Das Werk soll nicht nur von au\u00dfen bezaubern. Man wird es auch begehen und durchqueren k\u00f6nnen. 140 Meter Labyrinth auf einer insgesamt 120 Meter langen Br\u00fccke, eine Immersion, wie man das heute nennt, ein Eintauchen in eine von JR erdachte Welt. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/pop\/plus226910179\/Daft-Punk-Die-Trennung-einer-Menschmaschine.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kultur\/pop\/plus226910179\/Daft-Punk-Die-Trennung-einer-Menschmaschine.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Thomas Bangalter<\/a>, besser bekannt als Daft Punk, einer der Musiker mit Helm der franz\u00f6sischen French-House-Gruppe, hilft mit. Er wird keine Musik komponieren, aber die Br\u00fccke \u201emit T\u00f6nen verpacken\u201c.<\/p>\n<p>Aus seinem Atelier im Osten der Stadt ist JR mit seinem Fatbike in wenigen Minuten am Pont Neuf. Viel weiter s\u00fcdlich aus der Stadt raus, in einem Hangar des Flughafens von Orly, wird gerade die Struktur getestet, die t\u00e4uschend wie Papier aussieht. \u201eEs ist gigantisch\u201c, sagt JR, \u201ees ist vollkommen verbl\u00fcffend, obwohl wir nur ein Modell von zehn Metern L\u00e4nge testen.\u201c<\/p>\n<p class=\"c-citation__text\">Ich versuche, den Leuten klarzumachen, dass sie nicht die Realit\u00e4t sehen<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs ist JR fast immer in Bewegung, auch wenn er sitzt, springt er immer wieder auf, holt eine Zeichnung, ein Foto, um etwas zu erkl\u00e4ren. Es kann Energie im \u00dcberfluss sein oder auch Nervosit\u00e4t. \u201e\u00c7a va bien se passer\u201c steht in gepr\u00e4gter Goldschrift auf einem langen Schild, das \u00fcber seinen Archivschr\u00e4nken lehnt, \u201eAlles wird gut gehen\u201c. Das hat sich JR \u00f6fter sagen m\u00fcssen, wenn er vor Gro\u00dfprojekten stand. Auf den Etiketten der Archivschubladen liest man \u201eOp\u00e9ra\u201c, \u201eLouvre\u201c, \u201eValeriia\u201c, das ist der Name des ukrainischen M\u00e4dchens, das 2022 l\u00e4chelnd auf dem Asphalt in Lwiw h\u00fcpfte, ein 45 Meter gro\u00dfes Banner, das f\u00fcr die russischen Kampfpiloten gut sichtbar war.<\/p>\n<p>2019 hat JR die Pyramide im Innenhof des Louvre durch eine optische T\u00e4uschung mit Schwarz-Wei\u00df-Collagen aus der Erde wachsen lassen. Ein Team aus 400 freiwilligen Helfern hat die 2000 Papiere geklebt. Als 2023 die Fassade der Pariser Garnier-Oper f\u00fcr die Renovierung hinter einem Ger\u00fcst versteckt war, hat er sie mit einer Papierinstallation in einen H\u00f6hleneingang verwandelt. Mit Stirnlampen beleuchteten die Besucher die T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer des Balletts, die aus dem Nichts auftauchten.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kmpkt\/article189109371\/Laut-Platon-Warum-wir-die-Wahrheit-oft-nicht-verstehen-wollen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kmpkt\/article189109371\/Laut-Platon-Warum-wir-die-Wahrheit-oft-nicht-verstehen-wollen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Platons H\u00f6hlengleichnis<\/a> hat in seinen Augen in einer Welt, die von Algorithmen diktiert wird, eine neue Aktualit\u00e4t bekommen. \u201eEgal, ob ich im amerikanischen Sicherheitsgef\u00e4ngnis Tehachapi oder in der Pariser Oper arbeite, ich versuche, den Leuten klarzumachen, dass sie nicht die Realit\u00e4t sehen\u201c, sagt JR. Er sei in der Schule kein Ass in Philosophie gewesen, aber das, was wir heute mit unseren Smartphones in den sozialen Netzwerken erleben, habe Platon in seinem H\u00f6hlengleichnis vorweggenommen. \u201eWir bewegen uns in Blasen und halten das, was wir dort sehen, f\u00fcr die Wirklichkeit\u201c, sagt JR. Sich auszutauschen mit anderen werde immer schwieriger, den Blick und die Perspektive zu ver\u00e4ndern, eine Seltenheit. Die H\u00f6hle f\u00fchre au\u00dferdem zum Ursprung zur\u00fcck, zu den H\u00f6hlenmalereien und zum Mythos, dass alles Leben aus einer Erdspalte kam.<\/p>\n<p>\u201eIch will diese Fragen in das Zentrum der Stadt holen, ins Herz von Paris\u201c, sagt JR. Inkognito, ohne Sonnenbrille und ohne seinen Fedora, will er sich unter die Menschen mischen und ihnen zuh\u00f6ren, wenn sie in die H\u00f6hle zur\u00fcckkehren. Er ist gespannt auf das, was sie dort sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In ein paar Monaten wird der franz\u00f6sische Street Artist JR den Pont Neuf in eine Hommage an Christo&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":55082,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[23],"tags":[97,96,46,16101,16100,98,68,16102,100,99,4002,1018,45,44,103,69],"class_list":["post-55081","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-art","tag-art-and-design","tag-ch","tag-christo","tag-daft-punk","tag-design","tag-entertainment","tag-jr","tag-kunst","tag-kunst-und-design","tag-kuenstler","tag-paris","tag-schweiz","tag-switzerland","tag-texttospeech","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116277797659888841","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55081","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55081"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55081\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/55082"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55081"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55081"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55081"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}