{"id":57067,"date":"2026-03-24T16:08:21","date_gmt":"2026-03-24T16:08:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/57067\/"},"modified":"2026-03-24T16:08:21","modified_gmt":"2026-03-24T16:08:21","slug":"mitte-rechts-uebt-scharfe-kritik-am-defizit-der-rechnung-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/57067\/","title":{"rendered":"Mitte-Rechts \u00fcbt scharfe Kritik am Defizit der Rechnung 2025"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/a0bad8b3-d288-49ba-9850-3f09942110a4.jpg\" alt=\"Mitte-Rechts machen die Politik des Z\u00fcrcher Gemeinderrats f\u00fcr das schlechte Ergebnis verantwortlich.\" loading=\"lazy\"\/>Mitte-Rechts machen die Politik des Z\u00fcrcher Gemeinderrats f\u00fcr das schlechte Ergebnis verantwortlich.<\/p>\n<p>Bild: Keystone\/Michael Buholzer<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\"><a class=\"underline decoration-brand-050 decoration-[0.075em] underline-offset-[0.35em] hover:decoration-brand-050-10 hover:text-brand-050\" href=\"https:\/\/www.limmattalerzeitung.ch\/limmattal\/zuerich\/stadt-zuerich-mit-defizit-von-229-millionen-franken-ld.4142851\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Die Stadt Z\u00fcrich hat das Rechnungsjahr 2025 mit dem ersten Defizit seit \u00fcber einem Jahrzehnt abgeschlossen <\/a>. Die Erfolgsrechnung der Stadt umfasst Aufw\u00e4nde und Ertr\u00e4ge in der H\u00f6he von rund 11 Milliarden Franken. Sie schloss mit einem Minus von 22,9 Millionen Franken immerhin noch deutlich besser ab als das urspr\u00fcnglich budgetierte Defizit von \u00fcber 200 Millionen Franken.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die Reaktionen der Parteien liessen sich nicht lange auf sich warten. So nimmt Mitte-Rechts vor allem die rot-gr\u00fcne Mehrheit im Gemeinderat in die Pflicht, deren \u00abextensive Ausgabenpolitik\u00bb sich im Stadtz\u00fcrcher Defizit niederschlage. Die Linke hingegen sieht keinen Grund zur Panik. Ein \u00dcberblick:<\/p>\n<p>SVP: \u00abAusgabenwahn stoppen\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die SVP sieht den leichten Ausgaben\u00fcberschuss der Stadt Z\u00fcrich als Folge des Ausgabenwahns der links-gr\u00fcnen Mehrheit im Stadt- und Gemeinderat. In einer Medienmitteilung schreibt die Partei, die st\u00e4dtischen Steuereinnahmen sprudelten \u00abbesonders ergiebig\u00bb, die Forderung nach einer Steuersenkung bleibe daher realistisch. Anlass zur Besorgnis gebe insbesondere die Verschuldung der Stadt aufgrund der Investitionst\u00e4tigkeit. Statt die Ausgaben zu reduzieren, werde die Verwaltung immer weiter aufgebl\u00e4ht.<\/p>\n<p>FDP: \u00abUngez\u00fcgelte Schuldenwirtschaft\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die FDP kritisiert, dass der Stadtrat weiterhin eine \u00abungez\u00fcgelte Schuldenwirtschaft\u00bb betreibe und die Kontrolle \u00fcber die Investitionsausgaben verliere. Gefordert werden eine konsequente Priorisierung der Ausgaben, ein sofortiger Stopp des \u00abunkontrollierten Stellenwachstums\u00bb, eine klare Begrenzung der Investitionen sowie gezielte Steuerentlastungen.<\/p>\n<p>GLP: \u00abKeine Geschenke mehr\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die Zeit, Geschenke zu verteilen, sei vorbei, schreibt die GLP. Sie ist weiterhin der Ansicht, dass die Stadt die Finanzierung des \u00f6ffentlichen Verkehrs nicht selbst \u00fcbernehmen sollte, und fordert eine tiefere Investitionsobergrenze von 1,3 Milliarden Franken.<\/p>\n<p>Mitte: \u00abDefizit ist ein Alarmzeichen\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die Mitte bezeichnet das Defizit von 23 Millionen Franken trotz der stark gestiegenen Steuereinnahmen als \u00abAlarmzeichen\u00bb. Die \u00abextensive Ausgabenpolitik\u00bb mit der Giesskanne, f\u00fcr die vor allem die rot-gr\u00fcne Mehrheit des Gemeinderats verantwortlich sei, schlage deutlich auf das Resultat durch. \u00abJetzt sollte Schluss damit sein, das Geld aller mit beiden H\u00e4nden auszugeben\u00bb, heisst es in der Mitteilung.<\/p>\n<p>SP: \u00abFinanzlage bleibt sehr solide\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die SP hingegen betrachtet das Glas als halb voll. Sie weist darauf hin, dass die Rechnung 2025 der Stadt Z\u00fcrich knapp 230 Millionen Franken besser abschliesse als budgetiert und die Finanzlage \u00absehr solide\u00bb bleibe. Allerdings kritisiert sie, dass der Zuwachs haupts\u00e4chlich auf h\u00f6here Steuereinnahmen zur\u00fcckzuf\u00fchren sei und soziale Verdr\u00e4ngung statt eines Kaufkraftgewinns stattfinde. Der Stadtrat habe 2025 nicht einmal die H\u00e4lfte der budgetierten Liegenschaftsk\u00e4ufe get\u00e4tigt, um die \u00abMietexplosion\u00bb einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Gr\u00fcne: \u00abKein verfr\u00fchter Alarmismus\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Das Defizit ist f\u00fcr die Gr\u00fcnen kein Grund, in \u00abverfr\u00fchten Alarmismus\u00bb zu verfallen. Sie teilen die Ansicht des Stadtrates, dass die Finanzlage der Stadt weiterhin sehr solide sei, wie sie schreiben. Z\u00fcrich habe weiterhin die Mittel, eine nachhaltige Stadt f\u00fcr alle Menschen zu sein. In verschiedenen Bereichen sei aber eine erh\u00f6hte Sensibilit\u00e4t angebracht. Der Fokus solle auf Wohnen, Klimaschutz und Bildung liegen.<\/p>\n<p>AL: \u00abRadikal soziale Investitionen\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Anstatt \u00abin Panik zu verfallen\u00bb, brauche es nun \u00abradikal soziale Investitionen\u00bb f\u00fcr finanzschwache Bev\u00f6lkerungsschichten, schreibt die Alternative Liste (AL). Sie kritisiert die Stadtregierung in Bezug auf die Wohnkrise: \u00abDie M\u00fchlen der Gentrifizierung mahlen unter rotgr\u00fcner Supervision weiter\u00bb. Der Stadtrat habe die soziale Stadtplanung mehr oder weniger komplett den spekulativen Wohnmarktkr\u00e4ften \u00fcberlassen. Die Erwartungen an den neuen Stadtrat seien gross. (sda\/liz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mitte-Rechts machen die Politik des Z\u00fcrcher Gemeinderrats f\u00fcr das schlechte Ergebnis verantwortlich. 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