{"id":58411,"date":"2026-03-25T14:16:20","date_gmt":"2026-03-25T14:16:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/58411\/"},"modified":"2026-03-25T14:16:20","modified_gmt":"2026-03-25T14:16:20","slug":"tesla-nennt-neuen-termin-fuer-fsd-zulassung-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/58411\/","title":{"rendered":"Tesla nennt neuen Termin f\u00fcr FSD-Zulassung in Europa"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Tesla-names-new-date-for-FSD-approval-in-Europe-11221691.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>In Geduld sind Tesla-Besitzer, die auf Full Self Driving (FSD) warten, erprobt: Schon seit Jahren verkauft der <a href=\" https:\/\/www.heise.de\/thema\/Tesla\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">US-Autohersteller Tesla<\/a> von Elon Musk eine entsprechende Softwareoption f\u00fcr seine Neufahrzeuge, ohne dass sie in der Europ\u00e4ischen Union zugelassen ist. Es ist ein Versprechen f\u00fcr die Zukunft, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Tesla-FSD-in-der-EU-Verwirrung-um-Zulassungstermin-11091158.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">f\u00fcr das es Ende 2025 erstmals Hoffnungsschimmer gab, dass es eingel\u00f6st wird<\/a>. Jetzt hat das Unternehmen einmal mehr einen Termin genannt, an dem FSD zugelassen werden k\u00f6nnte: Am 10. April k\u00f6nnte es in den Niederlanden so weit sein, verk\u00fcndete Tesla Europa auf X. Und die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde best\u00e4tigt dies: Das Zulassungsverfahren befinde sich in der finalen Phase.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Fest steht dadurch allerdings erst einmal nur, dass vor April in Sachen FSD Supervised (\u00fcberwachtes autonomes Fahren) gar nichts passiert. Tesla-Besitzer hatten n\u00e4mlich schon im Vorjahr auf Ende Februar 2026 gehofft, als der Autohersteller entsprechende Verlautbarungen im Netz ver\u00f6ffentlichte. Autobesitzer sollten dem Rijksdienst voor het Wegverkeer, kurz RDW, als zust\u00e4ndige Zulassungsstelle in den Niederlanden gar bereits danken, bat Tesla. R\u00fcckblickend ist klar: Das Unternehmen wollte damit offenbar nur etwas Druck aufbauen, um rasch einen positiven Bescheid zu erhalten. Der RDW dementierte entschieden: Tesla solle bis Februar 2026 erst einmal nachweisen, dass es \u00fcberhaupt die Anforderungen erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Bereits der dritte Termin<\/p>\n<p>Am Ende behielt die Beh\u00f6rde recht. Tesla brachte alsbald den 20. M\u00e4rz als FSD-Zulassungs-Tag ins Gespr\u00e4ch. Inzwischen hat das Unternehmen den Termin in den April geschoben. Empfehlungen, dem RDW zu danken, werden inzwischen nicht mehr abgegeben.<\/p>\n<p>Doch dieses Mal scheint in die FSD-Zulassung wirklich Bewegung hineinzukommen. <a href=\"https:\/\/www.rdw.nl\/nieuws\/2026\/reactie-rdw-naar-aanleiding-van-bericht-tesla\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Der RDW best\u00e4tigte in einer Verlautbarung<\/a>, dass sich das Zulassungsverfahren dem Abschluss n\u00e4here. Normalerweise kommentiere man laufende Verfahren nicht, doch das hohe Interesse begr\u00fcnde hier eine Ausnahme. Einen konkreten Termin nennt der RDW freilich nicht. Tesla teilte zuvor, dass alle erforderlichen Unterlagen eingereicht seien und die finale Testphase abgeschlossen wurde.<\/p>\n<p>Tesla strebt <a href=\"https:\/\/unece.org\/media\/press\/395206\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">eine Zulassung nach UN-Regulierung R-171<\/a> plus Ausnahmegenehmigungen nach Artikel 39 an. UN R-171 ist eine UN-Verordnung zu sogenannten Driver Control Assistance Systems (DCAS). Sie definiert Systeme, die den Fahrer bei der L\u00e4ngs- und Querf\u00fchrung des Fahrzeugs dauerhaft unterst\u00fctzen, ohne die gesamte Fahrzeugsteuerung zu \u00fcbernehmen. Damit entspricht FSD Supervised dem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Fahrautomatisierung-Die-fuenf-Level-der-Autonomie-11179555.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SAE-Automatisierungslevel 2 f\u00fcr teilautomatisiertes Fahren<\/a>. Der Fahrer bleibt verantwortlich und muss das Fahrzeug und das System permanent \u00fcberwachen, um bei Bedarf eingreifen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.legislation.gov.uk\/eur\/2018\/858\/article\/39\/adopted?view=plain\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Artikel 39 erlaubt es indessen EU-Mitgliedstaaten<\/a>, Ausnahmegenehmigungen f\u00fcr Technologien zu erteilen, die noch nicht vollst\u00e4ndig durch harmonisierte Normen abgedeckt sind, sofern der Hersteller deren Sicherheit nachweisen kann. Tesla ben\u00f6tigt diese f\u00fcr das Betreiben von Level-2-Funktionen abseits von Autobahnen. In den USA wehrt sich der Konzern derzeit gerichtlich gegen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Tesla-verklagt-kalifornische-Behoerde-wegen-Falschwerbe-Urteil-zu-FSD-11187416.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vorw\u00fcrfe der Falschwerbung bei Autopilot und FSD<\/a> oder systeminitiierte Spurwechsel ohne H\u00e4nde am Lenkrad.<\/p>\n<p>1,6 Millionen Kilometer Testfahrten<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Im Zuge des 18-monatigen Zulassungsverfahrens habe Tesla \u00fcber 1,6 Millionen Kilometer FSD-Testfahrten auf europ\u00e4ischen Stra\u00dfen vorgenommen, \u00fcber 4500 Testszenarien auf der Teststrecke erledigt und tausende Seiten Dokumentation f\u00fcr \u00fcber 400 Compliance-Anforderungen erstellt, <a href=\"https:\/\/x.com\/teslaeurope\/status\/2034872940542800361\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">wie es in der Tesla-Mitteilung auf X hei\u00dft<\/a>. Hinzu kommen Dutzende Sicherheitsstudien. Das Unternehmen hatte zudem f\u00fcr Interessierte in diversen Filialen in Europa Testfahrten angeboten, wo diese als Bei- oder Mitfahrer FSD Supervised in Aktion erleben konnten. Solche <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Autonomes-Fahren-Assistiert-gegen-autonom-Die-Grenzen-verschwimmen-11182824.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Testfahrten mit KI-basierten Assistenzsystemen<\/a> zeigen deutlich die derzeitigen Grenzen zwischen assistiertem und vollautonomen Fahren auf. Am Steuer sa\u00df jeweils ein Tesla-Mitarbeiter. Von diesen Kundenfahrten habe es 13.000 gegeben, schreibt Tesla.<\/p>\n<p>F\u00fcr europ\u00e4ische Tesla-Besitzer w\u00e4re die angestrebte Typgenehmigung f\u00fcr KI-gest\u00fctzte Fahrassistenzsysteme ein gro\u00dfer Schritt. Nach einer Genehmigung in den Niederlanden k\u00f6nnten andere EU-Staaten diese \u00fcbernehmen. Tesla setzt darauf und hofft, dass im Laufe des Sommers eine EU-weite Erlaubnis vorliegt. Zun\u00e4chst einmal hoffen Tesla-Besitzer aber, dass die Zulassung am 10. April wirklich erfolgt und Tesla nicht nur das geh\u00f6rt hat, was es gerne h\u00f6ren wollte. Die RDW-Mitteilung ist hier ein neuer Hoffnungsschimmer.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mki@heise.de\" title=\"Malte Kirchner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mki<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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