{"id":58436,"date":"2026-03-25T14:33:10","date_gmt":"2026-03-25T14:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/58436\/"},"modified":"2026-03-25T14:33:10","modified_gmt":"2026-03-25T14:33:10","slug":"forscher-identifizieren-45-moegliche-zweite-erden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/58436\/","title":{"rendered":"Forscher identifizieren 45 m\u00f6gliche zweite Erden"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Researchers-identify-45-exoplanets-where-life-could-be-possible-11222956.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Gibt es Leben dort drau\u00dfen? Vor etwa 35 Jahren wurden die ersten Exoplaneten entdeckt. Seither suchen die Forscher nach fremden Welten, die der unseren \u00e4hneln. Eine US-Forschergruppe hat jetzt eine Liste mit bisher bekannten Exoplaneten zusammengestellt, die als lebensfreundlich gelten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Derzeit sind <a href=\"https:\/\/exoplanetarchive.ipac.caltech.edu\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">rund 6100 Exoplaneten bekannt<\/a>. Davon sind etwa 220 erd\u00e4hnliche Gesteinsplaneten. Das Team um Lisa Kaltenegger, Direktorin des Carl Sagan Institute der Cornell University in Ithaca im US-Bundesstaat New York, hat unter ihnen 45 identifiziert, die in der habitablen Zone ihres Sterns liegen. 24 davon halten auch einer strengeren Auslegung stand, wie viel W\u00e4rme ein Planet aufnehmen kann. Seine Ergebnisse hat das Team <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/mnras\/article\/547\/3\/stag028\/8526432\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">in der Fachzeitschrift Monthly Notices of the Royal Astronomical Society<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/5\/1\/2\/7\/8\/hp-08188639c1663a6e.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Ein Diagramm, das die Grenzen der habitablen Zone f\u00fcr verschiedene Sternarten mit Gesteinsplaneten darstellt.\" height=\"567\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 850 \/ 567; object-fit: cover;\" width=\"850\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Ein Diagramm, das die Grenzen der habitablen Zone f\u00fcr verschiedene Sternarten mit Gesteinsplaneten darstellt. Die habitable Zone verschiebt sich je nach Sternfarbe, da unterschiedliche Wellenl\u00e4ngen des Lichts die Atmosph\u00e4re eines Planeten unterschiedlich erw\u00e4rmen.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Gillis Lowry \/ Pablo Carlos Budassi (<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/deed.de\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">CC BY 4.0<\/a>))\n    <\/p>\n<p>Als habitable Zone wird jener Bereich um einen Stern bezeichnet, in dem auf einem Planeten Bedingungen herrschen, die Leben erm\u00f6glichen. Das bedeutet, es muss warm genug sein, dass Wasser in fl\u00fcssigem Zustand vorkommt. Das ist die Voraussetzung f\u00fcr Leben, wie wir es kennen.<\/p>\n<p>Zehn besonders aussichtsreiche Kandidaten<\/p>\n<p>Zehn der Planeten gelten nach Angaben der Forscher dabei als besonders aussichtsreich. Dazu geh\u00f6rt etwa Trappist-1e, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Astronomie-Sieben-erdaehnliche-Exoplaneten-bei-einem-Stern-entdeckt-3633003.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">einer von sieben Gesteinsplaneten<\/a>, die Trappist-1 umkreisen. Trappist-1 ist ein Roter Zwerg, der rund 40 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Noch etwas n\u00e4her sind <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Wolf-1069-b-Besonders-vielversprechender-erdaehnlicher-Exoplanet-entdeckt-7485574.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolf 1069 b<\/a>, der um einen 31 Lichtjahre entfernten Roten Zwerg kreist, sowie der rund zw\u00f6lf Lichtjahre entfernte <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Extremely-Large-Telescope-koennte-bei-erdnaechstem-Exoplaneten-Biosignatur-finden-9614518.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">GJ 1061d<\/a>.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich geh\u00f6rt <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Leben-auf-dem-Erdzwilling-Proxima-b-3314658.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Proxima b<\/a> dazu, der um den Stern Proxima Centauri kreist. Der Stern Proxima Centauri ist der Sonne am n\u00e4chsten und nur vier Lichtjahre von uns entfernt. Mit k\u00fcnftiger Technik k\u00f6nnte dieses System <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/NASA-Ueberlegungen-fuer-interstellare-Mission-zu-Alpha-Centauri-ab-2069-3924533.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in wenigen Jahrzehnten erreichbar sein<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>\u201eUnsere Studie zeigt, wohin wir fliegen sollten, um Leben zu finden, wenn wir jemals ein Hail-Mary-Raumschiff bauen sollten\u201c, <a href=\"https:\/\/ras.ac.uk\/news-and-press\/research-highlights\/best-places-look-alien-life-scientists-identify-45-earth-worlds\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">sagte Projektleiterin Kaltenegger<\/a> in Anspielung auf den <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/meinung\/Filmkritik-Der-Astronaut-Project-Hail-Mary-Mein-Freund-der-Stein-11205124.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">aktuellen Science-Fiction-Film \u201eDer Austronaut \u2013 Project Hail Mary\u201c<\/a>. \u201eWie \u201aProject Hail Mary\u2018 anschaulich darstellt, k\u00f6nnte das Leben deutlich vielf\u00e4ltiger sein, als wir uns das vorstellen k\u00f6nnen. Herauszufinden, auf welchem der 6000 bekannten Exoplaneten Au\u00dferirdische wie Astrophage und Taumoeba \u2013 oder Rocky \u2013 am ehesten zu finden sind, k\u00f6nnte deshalb von entscheidend sein, und zwar nicht nur f\u00fcr Ryan Gosling.\u201c <\/p>\n<p>Wo sollen wir hinschauen?<\/p>\n<p>Es ging in der Studie aber nicht nur darum, Exoplaneten zu identifizieren, auf denen es m\u00f6glicherweise Leben geben k\u00f6nnte, sondern auch jene, die gute Bedingungen f\u00fcr n\u00e4here Beobachtungen bieten. \u201eAuch wenn es schwierig ist zu bestimmen, was Leben wahrscheinlicher macht, so ist doch der erste wichtige Schritt herauszufinden, wo man suchen muss [&#8211; ] Ziel unseres Projekts war deshalb sagen zu k\u00f6nnen: \u201aHier sind die besten Ziele f\u00fcr Beobachtungen\u2019\u201c, sagte Teammitglied Gillis Lowry. <\/p>\n<p>Zu diesen z\u00e4hlt das Team unter anderem Trappist-1e und seine Nachbarn d, f und g oder LHS 1140 b. Diese Planeten ziehen vor ihrem Stern vorbei und erzeugen spektrale Signaturen in seinem Licht. Das erm\u00f6glicht es, die jeweilige Atmosph\u00e4re zu analysieren sowie nach Biosignaturen Ausschau zu halten.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:wpl@heise.de\" title=\"Werner Pluta\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wpl<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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