{"id":59175,"date":"2026-03-26T03:11:07","date_gmt":"2026-03-26T03:11:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/59175\/"},"modified":"2026-03-26T03:11:07","modified_gmt":"2026-03-26T03:11:07","slug":"ki-malware-promptspy-und-perseus-bedrohen-android-geraete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/59175\/","title":{"rendered":"KI-Malware PromptSpy und Perseus bedrohen Android-Ger\u00e4te"},"content":{"rendered":"<p>Sicherheitsexperten warnen vor neuen Android-Schadprogrammen, die generative KI wie Gemini nutzen, um Ger\u00e4te zu kompromittieren und herk\u00f6mmliche Abwehrma\u00dfnahmen zu umgehen.<\/p>\n<p>Zwei neue Android-Schadprogramme nutzen K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr ihre Angriffe. Die Malware &#171;PromptSpy&#187; und &#171;Perseus&#187; zeigen, wie Cyberkriminelle generative KI einsetzen, um Smartphones zu kompromittieren. Sicherheitsexperten warnen vor einer neuen Eskalationsstufe.<\/p>\n<p>PromptSpy: KI erkl\u00e4rt der Malware den n\u00e4chsten Schritt<\/p>\n<p>Das europ\u00e4ische IT-Sicherheitsunternehmen ESET hat die Android-Schadsoftware &#171;PromptSpy&#187; entdeckt. Sie tarnt sich als gef\u00e4lschte Banking-App namens &#171;MorganArg&#187; und wird \u00fcber manipulierte Webseiten verbreitet. Nach der Installation erlangt sie fast vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber das Ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Angesichts der neuen Bedrohung durch KI-gest\u00fctzte Malware ist ein proaktiver Schutz Ihres Smartphones wichtiger denn je. Dieser Gratis-Ratgeber zeigt Ihnen die 5 wichtigsten Ma\u00dfnahmen, um WhatsApp, Banking und Ihre pers\u00f6nlichen Daten effektiv abzusichern. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android\/5-schutzmassnahmen-fuer-android-smartphone\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_5-SCHUTZMASSNAHMEN-SMARTPHONE_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD1of2-EAID-799760\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">5 sofort umsetzbare Schutzma\u00dfnahmen entdecken<\/a><\/p>\n<p>Der Clou: PromptSpy nutzt Googles KI-Modell Gemini, um im System zu \u00fcberleben. Statt vordefinierter Befehle schickt die Malware den aktuellen Bildschirminhalt an die KI. Diese analysiert die Oberfl\u00e4che und sagt, welche Schaltfl\u00e4che gedr\u00fcckt werden muss, um ein Schlie\u00dfen der App zu verhindern.<\/p>\n<p>&#171;Diese dynamische Anpassungsf\u00e4higkeit macht PromptSpy auf fast jedem Android-Ger\u00e4t effektiv&#187;, so ESET-Forscher. Es ist bereits der zweite bekannte Fall, in dem Angreifer generative KI so tief in Schadcode integrieren \u2013 nach der Ransomware PromptLock im August 2025.<\/p>\n<p>Perseus spioniert Notizen-Apps aus<\/p>\n<p>Parallel kursiert die Android-Malware &#171;Perseus&#187;. Sie versteckt sich in Drittanbieter-IPTV- und Streaming-Apps und nutzt Zug\u00e4nglichkeitsdienste, um private Notizen auszulesen. Ziele sind Passw\u00f6rter und Seed-Phrasen f\u00fcr Kryptow\u00e4hrungs-Wallets.<\/p>\n<p>Perseus kann Echtzeit-Screenshots erstellen, Benutzereingaben simulieren und sogar den Bildschirm verdunkeln, w\u00e4hrend im Hintergrund Konten geleert werden. Besonders ausgekl\u00fcgelt ist ihr &#171;Suspicion Score&#187;: Die Malware pr\u00fcft Batteriestatus, Bluetooth und SIM-Informationen.<\/p>\n<p>Verd\u00e4chtigt sie das Ger\u00e4t eines Sicherheitsforschers, bleibt sie verborgen. Bei normalen Nutzern schl\u00e4gt sie zu. Diese gezielte Anpassung macht Perseus zu einer besonders schwer fassbaren Bedrohung.<\/p>\n<p>KI wird zum Standardwerkzeug der Cyberkriminalit\u00e4t<\/p>\n<p>Die Entdeckungen markieren einen Wendepunkt. Cybersicherheitsexperten sehen 2026 als Jahr, in dem autonome KI zum g\u00e4ngigen Werkzeug von Cyberkriminellen wird. Bedrohungsakteure nutzen KI-Agenten, um Angriffsfl\u00e4chen in Minuten zu kartieren und gezieltes Spear-Phishing im gro\u00dfen Stil zu generieren.<\/p>\n<p>Die Integration von KI erm\u00f6glicht dynamische Code\u00e4nderungen, die herk\u00f6mmliche Erkennungstools umgehen. Social Engineering wird durch generative KI zur Pr\u00e4zisionswaffe: Deepfake-Audio imitiert F\u00fchrungskr\u00e4fte, KI-gest\u00fctzte E-Mail-Angriffe kopieren Schreibstile perfekt.<\/p>\n<p>Das Ergebnis? Cyberangriffe werden personalisierter, anhaltender und technologisch fortschrittlicher als je zuvor. Die Verteidigung muss nachziehen.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Da herk\u00f6mmliche Sicherheits-Apps oft nicht ausreichen, um komplexe KI-Angriffe abzuwehren, setzen Experten auf gezielte Vorsorgema\u00dfnahmen. In diesem kostenlosen Android-Sicherheitspaket erhalten Sie leicht verst\u00e4ndliche Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitungen f\u00fcr eine zuverl\u00e4ssige Ger\u00e4te-Absicherung. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android\/5-schutzmassnahmen-fuer-android-smartphone\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_5-SCHUTZMASSNAHMEN-SMARTPHONE_X-RSS-Ad-Hoc-News-AD2of2-EAID-799760\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Google reagiert mit kritischen Sicherheitsupdates<\/p>\n<p>Angesichts der eskalierenden Bedrohungen hat Google k\u00fcrzlich sein Android-Sicherheitsbulletin ver\u00f6ffentlicht. Das Update behebt 129 Sicherheitsl\u00fccken, darunter mehrere kritische Schwachstellen.<\/p>\n<p>Eine besonders brisante L\u00fccke in einer Grafikkomponente von Qualcomm-Chips\u00e4tzen wird laut Berichten bereits aktiv ausgenutzt. Sie k\u00f6nnte Angreifern erm\u00f6glichen, Schadcode auszuf\u00fchren oder h\u00f6here Systemrechte zu erlangen.<\/p>\n<p>Google setzt im Kampf gegen Malware ebenfalls auf KI. Im vergangenen Jahr blockierte der Konzern 1,75 Millionen Apps, bevor sie im Play Store Schaden anrichten konnten. \u00dcber 80.000 b\u00f6sartige Entwicklerkonten wurden gesperrt.<\/p>\n<p>Google Play Protect scannt t\u00e4glich eine enorme Menge von Apps und identifizierte allein im letzten Jahr 27 Millionen neue Bedrohungen. Eine neue Sperre verhindert, dass Nutzer den Schutz w\u00e4hrend eines Telefonats manuell deaktivieren \u2013 ein beliebter Trick von Betr\u00fcgern.<\/p>\n<p>Proaktive Verteidigung wird zum Muss<\/p>\n<p>Die zunehmende Autonomie von KI-gest\u00fctzter Malware erfordert eine Neuausrichtung. Sicherheitsteams m\u00fcssen den Fokus von der reaktiven Beseitigung hin zu einer proaktiven, lernf\u00e4higen Abwehr verlagern. Die Angriffsseite ist bereits automatisiert \u2013 die Verteidigung muss nachziehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Verbraucher bedeutet das: Android-Ger\u00e4te stets aktuell halten und Sicherheitsupdates sofort installieren. Apps sollten ausschlie\u00dflich aus dem offiziellen Google Play Store bezogen werden. Die Sensibilisierung f\u00fcr immer \u00fcberzeugendere Phishing-Taktiken wird immer wichtiger.<\/p>\n<p>Die Zukunft der mobilen Sicherheit wird ein kontinuierliches Wettr\u00fcsten bleiben \u2013 zwischen KI in den H\u00e4nden von Angreifern und KI als Schutzschild in den Verteidigungssystemen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sicherheitsexperten warnen vor neuen Android-Schadprogrammen, die generative KI wie Gemini nutzen, um Ger\u00e4te zu kompromittieren und herk\u00f6mmliche Abwehrma\u00dfnahmen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":59176,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[16973,5484,16972,46,5482,4296,13306,16665,5480,45,60,59,5485,44,64,61,63,62],"class_list":{"0":"post-59175","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-abwehrmassnahmen","9":"tag-android-geraete","10":"tag-android-schadprogrammen","11":"tag-ch","12":"tag-gemini","13":"tag-geraete","14":"tag-ki-malware","15":"tag-perseus","16":"tag-promptspy","17":"tag-schweiz","18":"tag-science","19":"tag-science-technology","20":"tag-sicherheitsexperten","21":"tag-switzerland","22":"tag-technik","23":"tag-technology","24":"tag-wissenschaft","25":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116293282611434367","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59175","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59175"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59175\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/59176"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}