{"id":59653,"date":"2026-03-26T11:08:13","date_gmt":"2026-03-26T11:08:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/59653\/"},"modified":"2026-03-26T11:08:13","modified_gmt":"2026-03-26T11:08:13","slug":"maf-ein-neues-museum-in-lausanne-nur-fuer-kuenstlerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/59653\/","title":{"rendered":"MAF: Ein neues Museum in Lausanne nur f\u00fcr K\u00fcnstlerinnen"},"content":{"rendered":"<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Daniela-Markovic-Heritage-2026-\u00a9-Musee-Artistes-Femmes.jpg\" width=\"5184\" height=\"3456\" alt=\"Foto eines menschlichen Embryos in der Fruchtblase\" loading=\"eager\" decoding=\"sync\" fetchpriority=\"high\"\/><\/p>\n<p>                \u00abHeritage\u00bb von Daniela Markovic. Die K\u00fcnstlerin wurde in Rambouillet bei Paris in einer Familie serbischer Herkunft geboren und lebt seit 2010 in Lausanne.            <\/p>\n<p>            \u00a9Mus\u00e9e Artistes Femmes        <\/p>\n<p>        Anfang M\u00e4rz er\u00f6ffnete in Lausanne das \u00abMus\u00e9e Artistes Femmes\u00bb, das MAF. Es ist ein Ort, welcher der Anerkennung und F\u00f6rderung weiblicher Talente in der Kunst gewidmet ist. Die Er\u00f6ffnungsausstellung \u00abCellules\u00bb (Zellen) ist bis zum 4. Juni zu sehen und zeigt die Werke von zw\u00f6lf K\u00fcnstlerinnen.\n<\/p>\n<p>        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht    <\/p>\n<p>        26. M\u00e4rz 2026 &#8211; 11:00\n<\/p>\n<p>Der 4. M\u00e4rz 2026 ist ein historisches Datum f\u00fcr die Schweizer Kulturlandschaft: In Lausanne wurde das MAF er\u00f6ffnet. Dieses neue, in der Schweiz einzigartige Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausschliesslich Werke von Frauen auszustellen.<\/p>\n<p>Es bietet damit K\u00fcnstlerinnen eine wichtige Plattform, die in einer noch immer von M\u00e4nnern dominierten Branche oft unsichtbar bleiben.<\/p>\n<p>Die Initiative des MAF basiert auf einem alarmierenden Befund: In Schweizer Museen sind Frauen nur mit einem kleinen Anteil der ausgestellten Kunstschaffenden vertreten. Diese historische und strukturelle Unterrepr\u00e4sentation entzieht dem Publikum bedeutende k\u00fcnstlerische Stimmen und bremst das Aufkommen neuer Talente.<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Helia-Aluai-Scene-de-chasse-Dieu-veut-2026-\u00a9-Musee-Artistes-Femmes.jpg\" width=\"5184\" height=\"3456\" alt=\"Zwei Bilder aus Stoffen und geflochtenen F\u00e4den\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>                Zwei Werke der kapverdischen K\u00fcnstlerin H\u00e9lia Aluai: \u00abJagdszene\u00bb und \u00abGott will (der Mensch tr\u00e4umt, und das Werk entsteht)\u00bb, 2026.            <\/p>\n<p>            \u00a9Mus\u00e9e Artistes Femmes        <\/p>\n<p>Ein \u00d6kosystem \u2013 mehr als nur ein Museum<\/p>\n<p>Das MAF-Projekt, das vom Verein \u00abEspace Artistes Femmes\u00bb und dessen Direktorin Marie Bagi getragen wird, brauchte f\u00fcnf Jahre bis zur Umsetzung. Es versteht sich als \u00abTalente-Inkubator\u00bb, der die Karrieren aufstrebender zeitgen\u00f6ssischer K\u00fcnstlerinnen unterst\u00fctzen und f\u00f6rdern soll.<\/p>\n<p>Das Museum soll dabei nicht nur ein Ausstellungsort sein, sondern ein lebendiges \u00d6kosystem, in dem K\u00fcnstlerinnen miteinander in Dialog treten, Neues schaffen und ihre Werke mit dem Publikum teilen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00abManchmal kann man sich als Frau, als K\u00fcnstlerin, allein f\u00fchlen. Hier kommen wir mit Frauen zusammen, die dieselben W\u00fcnsche haben und dieselbe Arbeit leisten. Das ist symbolisch wundersch\u00f6n\u00bb, sagt die K\u00fcnstlerin Delphine Costier.<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Laura-Zimmermann-Les-Yeux-Fermes-2026-\u00a9-Musee-Artistes-Femmes.jpg\" width=\"5184\" height=\"3456\" alt=\"Zwei sp\u00e4rlich beleuchtete Kunstwerke, als ob jemand die Augen halb geschlossen hat\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>                Laura Zimmermann: \u00abLes Yeux Ferm\u00e9s\u00bb, 2026.            <\/p>\n<p>            \u00a9Mus\u00e9e Artistes Femmes        <\/p>\n<p>Ein Sprungbrett f\u00fcr K\u00fcnstlerinnen<\/p>\n<p>F\u00fcr seine Er\u00f6ffnungsausstellung mit dem Titel \u00abCellules\u00bb r\u00fcckt das MAF die Arbeit von zw\u00f6lf K\u00fcnstlerinnen in den Mittelpunkt. Einige von ihnen hatten sogar die M\u00f6glichkeit, ihre Kunstformen miteinander zu verbinden.<\/p>\n<p>Das Ziel des MAF ist es, die Arbeit von K\u00fcnstlerinnen zu w\u00fcrdigen und sie auch \u00fcber die Westschweiz hinaus sichtbar zu machen. \u00abEs ist ein Sprungbrett f\u00fcr K\u00fcnstlerinnen. Wir sind in der Westschweiz ans\u00e4ssig, aber die Idee ist, dass es in der gesamten Schweiz ausstrahlt. Und nat\u00fcrlich auch im Ausland\u00bb, sagt Bagi, die das MAF auch k\u00fcnstlerisch leitet.<\/p>\n<p>Der Eintritt ins Mus\u00e9e Artistes Femmes ist gratis, um Kunst f\u00fcr alle zug\u00e4nglich zu machen und die Entdeckung dieser K\u00fcnstlerinnen zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>\u00dcbertragung aus dem Franz\u00f6sischen: Christian Raaflaub<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00abHeritage\u00bb von Daniela Markovic. 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