{"id":60319,"date":"2026-03-26T20:35:15","date_gmt":"2026-03-26T20:35:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/60319\/"},"modified":"2026-03-26T20:35:15","modified_gmt":"2026-03-26T20:35:15","slug":"entscheid-gefallen-rega-jets-bleiben-in-zuerich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/60319\/","title":{"rendered":"Entscheid gefallen: Rega-Jets bleiben in Z\u00fcrich"},"content":{"rendered":"<p>26. M\u00e4rz 2026: Die drei Rega-Ambulanzjets sowie die Mitarbeitenden der Jet-Operation sollen auch k\u00fcnftig am Flughafen Z\u00fcrich stationiert sein. Diesen Entscheid hat die Rega heute kommuniziert. Die neue Jet-Basis der Rega soll im Westen des Flughafens Z\u00fcrich realisiert werden, wo der Flughafen Z\u00fcrich ein neues General Aviation Terminal baut. Damit sind andere Optionen vom Tisch \u2013 so etwa die in den letzten Monaten diskutierte Verlegung der Rega-Jet-Hombase nach Bern. Den Hauptsitz und die Helikopterinstandhaltung will die Rega nach wie vor auf den Flugplatz K\u00e4giswil bei Sarnen verlegen.<\/p>\n<p>Hintergrund dieses Entscheids der Rega ist die geplante Umrollung der Piste 28 am Flughafen Z\u00fcrich, weshalb die Rega ihren heutigen Hauptsitz, wo auch der Jet-Betrieb angesiedelt ist, bis Ende 2030 aufgeben muss. Aus diesem Grund hat die Rega verschiedene Optionen f\u00fcr die k\u00fcnftige Stationierung ihres Ambulanzjet-Betriebes gepr\u00fcft und sich nun f\u00fcr den Verbleib am Flughafen Z\u00fcrich entschieden. Mit diesem Grundsatzentscheid schafft die Rega die Voraussetzung, dass die Planung f\u00fcr eine neue Jet-Basis im Westen des Flughafens an die Hand genommen werden kann, schreibt die Rega heute in einer Medienmitteilung.<\/p>\n<p>Die beste L\u00f6sung f\u00fcr Patientinnen und Patienten<br \/>Der Entscheid folge konsequent dem Grundprinzip der Rega, das Wohl von Patientinnen und Patienten ins Zentrum zu stellen, so die Rega weiter. Die Rega f\u00fchrt mit ihren Ambulanzjets j\u00e4hrlich rund 1000 Repatriierungen aus aller Welt durch. Es sei sinnvoll, die Ambulanzjets m\u00f6glichst dort zu stationieren, wo ein grosser Teil der Bev\u00f6lkerung lebt und von wo aus viele Spit\u00e4ler innert n\u00fctzlicher Frist erreicht werden k\u00f6nnen. Dies erm\u00f6gliche nach der Landung einen schnellen, bodengebundenen Transport der repatriierten Patientinnen und Patienten ins Zielspital. Zudem biete der Flughafen Z\u00fcrich als internationaler Landesflughafen optimale operationelle Voraussetzungen. Die Infrastruktur mit mehreren, unterschiedlich ausgerichteten Pisten, erlaubt das Anfliegen bei fast allen Wetterbedingungen und die Betriebszeiten gew\u00e4hrleisten die notwendige Flexibilit\u00e4t, damit die Rega auch dringende Eins\u00e4tze kurzfristig oder im Ausnahmefall auch in den Nachtstunden durchf\u00fchren kann. Rega-CEO Ernst Kohler sagt: \u00abDank dem Entscheid des Rega-Stiftungsrates k\u00f6nnen wir die n\u00e4chsten Schritte f\u00fcr eine neue Jet-Basis nun angehen \u2013 damit wir Patientinnen und Patienten auch k\u00fcnftig schnell, flexibel und unter optimalen Bedingungen versorgen k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n<p>Hauptsitz und Helikopterinstandhaltung sollen nach Sarnen (OW) ziehen<br \/>Unver\u00e4ndert bleibt die Planung f\u00fcr den restlichen Teil des heutigen Hauptsitzes, also f\u00fcr den Helikopterinstandhaltungsbetrieb, die nationale Luftrettungszentrale, welche die Eins\u00e4tze der Rettungshelikopter koordiniert, sowie die Verwaltung. Diese Bereiche sollen k\u00fcnftig in Sarnen beim ehemaligen Milit\u00e4rflugplatz K\u00e4giswil angesiedelt werden. Ein entsprechendes Baugesuch f\u00fcr den neuen Rega-Hauptsitz wurde beim Bundesamt f\u00fcr Zivilluftfahrt eingereicht. F\u00fcr die Realisierung ist eine Anpassung des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) notwendig, \u00fcber die der Bundesrat voraussichtlich bis Ende des Jahres 2026 entscheiden wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"26. 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