{"id":61128,"date":"2026-03-27T12:11:38","date_gmt":"2026-03-27T12:11:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/61128\/"},"modified":"2026-03-27T12:11:38","modified_gmt":"2026-03-27T12:11:38","slug":"wohnungsbau-im-kanton-basel-umbauten-ueberwiegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/61128\/","title":{"rendered":"Wohnungsbau im Kanton Basel: Umbauten \u00fcberwiegen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/0f5ddc90-ec21-4310-a6c4-45bf51347f61.jpg\" alt=\"Vergangenes Jahr wurden keine grossen Neubauprojekte abgeschlossen.\" loading=\"lazy\"\/>Vergangenes Jahr wurden keine grossen Neubauprojekte abgeschlossen.<\/p>\n<p>Bild: Dlovan Shaheri<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Einige wenige besitzen Wohnraum, doch die meisten Baslerinnen und Basler mieten ihr trautes Heim. Und f\u00fcr die Mietenden gibt es zu wenig, zu teuren oder nur zu abgelegenen Wohnraum. So lautet ihre Kritik.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Am Donnerstagmorgen hat der\u00a0Kanton Basel-Stadt in einer Mitteilung eine Bilanz des vergangenen Jahres gezogen: 2025 kamen 540 zus\u00e4tzliche Wohnungen auf den Markt.<\/p>\n<p>In Gundeldingen und Riehen wurde fleissig gebaut<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">263 Wohnungen wurden im Kanton Basel-Stadt neu gebaut. Gegen\u00fcber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um mehr als 100 Einheiten, heisst es in der Mitteilung. Im langj\u00e4hrigen Vergleich ist die letztj\u00e4hrige Neubaut\u00e4tigkeit unterdurchschnittlich.\u00a0Nur 2024 wurden noch weniger Wohnungen neu gebaut. Der 10-Jahres-Durchschnitt liegt laut Grafik bei 600 Einheiten pro Jahr.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Dies liege an den \u00abSchwankungen\u00bb, denn nicht jedes Jahr w\u00fcrden \u00abgleich grosse Neubauprojekte abgeschlossen\u00bb, schreibt das Pr\u00e4sidialdepartement. Die beiden gr\u00f6ssten Neubauprojekte im vergangenen Jahr wurden in Gundeldingen und Riehen realisiert. Dabei entstanden laut Regierung 103 Wohnungen.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Was das Pr\u00e4sidialdepartement ebenfalls mitteilt: 2025 entstand in Basel mehr \u00abneuer\u00bb Wohnraum durch Umbauten als durch Neubauten. Ganze 384 davon, wenn man die Statistik des Kantons konsultiert. Laut der Mitteilung konnte die Mehrheit davon durch Umwandlung von B\u00fcror\u00e4umen (144 Einheiten) geschaffen werden. Im Gundeli wurde laut Kanton ein Hotelgeb\u00e4ude zu einem Mehrfamilienhaus mit rund 50 Wohnungen umgebaut.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Andere Wohnungen wurden \u00abdurch Dachausbauten und neue Raumaufteilungen\u00bb realisiert, heisst es in der Mitteilung. Und somit liegt die \u00abUmbaubilanz\u00bb \u00fcber dem 10-Jahres-Durchschnitt von 200 Wohnungen.<\/p>\n<p>\u00ab73 Wohnungen sind verloren gegangen\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Gleichzeitig verliert der Kanton durch Umbauten auch Wohnungen, etwa durch Zusammenlegung, Wohnungsaufteilungen oder Zweckentfremdungen. 73 Wohnungen sind davon betroffen, oder wie es das Pr\u00e4sidialdepartement beschreibt: \u00ab73 Wohnungen sind verloren gegangen\u00bb, und bel\u00e4sst Basel-Stadt mit einem definitiven \u00abUmbausaldo\u00bb von 311 Wohnungen.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Man verliert, man gewinnt: 2025 wurden laut Kanton \u00abrund 190 Neubauwohnungen bewilligt\u00bb. Zudem befanden sich Ende Jahr knapp 1200 neue Wohnungen im Bau. Und schreibt: \u00abMittelfristig ist also eine h\u00f6here Neubauproduktion zu erwarten.\u00bb Die meisten Wohnungen sollen im Wohnviertel St. Johann entstehen.<\/p>\n<p>\u00abDie Bev\u00f6lkerung ist also etwas enger zusammenger\u00fcckt.\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Zudem heisst es im \u00abKommentar der Kantons- und Stadtentwicklung zum Wohnungsbau 2025\u00bb, dass in Basel \u00abwieder leicht mehr Wohnungen entstehen\u00bb. Und bleibt trotzdem kritisch: \u00abDennoch h\u00e4lt das Wohnungsangebot nicht ganz Schritt mit dem Bev\u00f6lkerungswachstum.\u00bb Da die 540 Wohnungen nicht f\u00fcr die 3000 Personen mehr pro Jahr reichen w\u00fcrden, sei der Wohnfl\u00e4chenverbrauch pro Kopf im Kanton geschrumpft. Laut Schreiben bedeutet das: \u00abDie Bev\u00f6lkerung ist also etwas enger zusammenger\u00fcckt.\u00bb<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Der Wohnungszuwachs liege weiterhin unter dem H\u00f6chstniveau von 2018 bis 2023, schreibt die Stadtentwicklung. Dies sei damit zu erkl\u00e4ren, dass in den vergangenen beiden Jahren keine wesentlichen Bauetappen auf Arealentwicklungen abgeschlossen wurden. Doch die Stadtentwicklung zeigt sich \u00abpositiv\u00bb: Einige Grossprojekte sollten in den n\u00e4chsten Jahren final umgesetzt werden. Und das gr\u00f6sste Potenzial f\u00fcr die Schaffung von Wohnraum liege weiterhin auf den Transformationsarealen, namentlich Klybeckplus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vergangenes Jahr wurden keine grossen Neubauprojekte abgeschlossen. 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