{"id":62116,"date":"2026-03-28T04:30:11","date_gmt":"2026-03-28T04:30:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/62116\/"},"modified":"2026-03-28T04:30:11","modified_gmt":"2026-03-28T04:30:11","slug":"stadt-soll-in-regenbogen-farben-leuchten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/62116\/","title":{"rendered":"Stadt soll in Regenbogen-Farben leuchten"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"h-full object-cover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/01545574-bc6d-4fe6-8baf-817acde5f551.jpg\" alt=\"Regenbogenfahnen sind dem Z\u00fcrcher Stadtparlament nicht mehr genug. Es will jetzt auch Regenbogen-Beleuchtungen, zum Beispiel an Amtsh\u00e4usern.\" loading=\"lazy\"\/>Regenbogenfahnen sind dem Z\u00fcrcher Stadtparlament nicht mehr genug. Es will jetzt auch Regenbogen-Beleuchtungen, zum Beispiel an Amtsh\u00e4usern.<\/p>\n<p>Bild: Keystone<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die Stadt Z\u00fcrich soll k\u00fcnftig w\u00e4hrend des ganzen Pride-Monats im Juni in Regenbogenfarben leuchten, etwa mit beleuchteten Amtsh\u00e4usern oder farbigen Fussg\u00e4ngerstreifen. Der Gemeinderat hat am Mittwoch ein entsprechendes Postulat \u00fcberwiesen.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Das Stadtparlament \u00fcberwies das Postulat von SP, Gr\u00fcnen, AL und GLP mit 86 zu 30 Stimmen. Die Pride sei nicht irgendein Anlass, sagte Ivo Bieri (SP). \u00abSie zeigt, wof\u00fcr Z\u00fcrich steht: Offenheit, Vielfalt und respektvolles Zusammenleben.\u00bb Gerade jetzt, angesichts der politischen Grosswetterlage, sei dieses Zeichen wichtiger denn je.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die queere Community m\u00fcsse wissen und sp\u00fcren, dass die Stadt hinter ihr stehe, sagte sein Parteikollege Ruedi Schneider. \u00abDas hat eine positive Wirkung auf das Sicherheitsgef\u00fchl von queeren Menschen.\u00bb<\/p>\n<p>SVP h\u00e4tte lieber Schweizer Fahne<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Zwar h\u00e4ngen w\u00e4hrend der Pride auch heute schon Regenbogen-Fahnen in der Innenstadt &#8211; das Postulat fordert aber noch viel mehr Farbe. Und dies jedes Jahr: Die Pride-Massnahmen sollen ins Reglement \u00fcber die Beflaggung \u00f6ffentlicher Standorte aufgenommen werden. So m\u00fcsste nicht jedes Jahr neu dar\u00fcber entschieden werden.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Stadtr\u00e4tin Karin Rykart (Gr\u00fcne) nahm den Vorstoss gerne entgegen. Der Stadtrat werde pr\u00fcfen, was alles m\u00f6glich sei. Gegen das Postulat stimmten einzig SVP und FDP. Letztere eher aus formalen Gr\u00fcnden, weil im Postulat bereits konkrete Ideen aufgelistet waren.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Das sei doch Mikro-Management, sagte Martina Z\u00fcrcher. Die Partei wollte lieber \u00abden Stadtrat selber kreativ werden lassen\u00bb. Inhaltlich hatte die FDP allerdings nichts gegen ein Zeichen f\u00fcr die queere Community einzuwenden.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die SVP hingegen war aus Prinzip dagegen. Die linke Seite habe offensichtlich einen Fetisch f\u00fcr Fahnen, sagte Stefan Urech. Das werde doch ultrakompliziert, nur schon weil man sich in der Community ja auch nicht einig sei, welche Fahne jetzt gerade opportun sei. \u00abWir sollten uns doch auf eine Fahne einigen, die alle repr\u00e4sentiert, n\u00e4mlich die Schweizer Fahne.\u00bb<\/p>\n<p>Stadt soll Pride-Partys unterst\u00fctzen<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Unterst\u00fctzung erhielt am Mittwoch auch ein zweites Pride-Postulat. Es stammte von SP und Gr\u00fcnen und will Party-Veranstaltenden am Pride-Wochenende das Leben einfacher machen. Ausl\u00f6ser f\u00fcr den Vorstoss ist das Pride-Festival auf dem Turbinenplatz, das in diesem Jahr abgesagt werden musste, unter anderem weil Sponsoren abgesprungen waren.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Mit 90 Ja zu 20 Nein \u00fcberwies der Gemeinderat den Vorstoss, der vom Stadtrat eine \u00abpragmatische Unterst\u00fctzung\u00bb f\u00fcr Veranstaltende fordert, die mit eigenen Anl\u00e4ssen einspringen wollen.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Gegen die Party-Hilfe war \u2013 wenig \u00fcberraschend\u00a0\u2013 erneut die SVP, aber auch die AL dr\u00fcckte f\u00fcr einmal auf Nein. Das heisse nicht, dass es keine Partys geben solle. Aber daf\u00fcr gebe es ein bew\u00e4hrtes, ordentliches Bewilligungsverfahren, sagte Michael Schmid.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">\u00abWir lehnen jegliche Sonderbehandlungen ab, weil sie einen Pr\u00e4zedenzfall schaffen\u00bb, so Schmid weiter. Irgendwann w\u00fcrden auch andere Gruppierungen wie das Sechsel\u00e4uten solche Erleichterungen fordern.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte eine Freinacht geben<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Die Party-Erleichterung wird es voraussichtlich ohnehin nicht geben. Stadtr\u00e4tin Rykart winkte bereits in der Parlamentssitzung ab. Die Regeln f\u00fcr einen Tag ausser Kraft zu setzen, sei nicht m\u00f6glich. \u00abAber wir pr\u00fcfen, ob wir eine Freinacht in Innenr\u00e4umen erlauben k\u00f6nnen\u00bb, sagte sie. Dies sei f\u00fcr die Gastrobetriebe die einfachste L\u00f6sung.<\/p>\n<p class=\"liveticker-child !leading-xl max-w-article font-secondary mx-article-width text-xl font-normal text-neutral-800\">Auf die Pride-Demonstration hat die Absage des Festivals keinen Einfluss. Sie wird wie geplant am Samstag, 20. Juni, stattfinden. Die Z\u00fcrcher Pride gibt es seit \u00fcber dreissig Jahren, und sie gilt als bedeutendste LGBTQIA+-Veranstaltung der Schweiz.\u00a0\u00abLGBTQIA+\u00bb steht f\u00fcr die englischen W\u00f6rter f\u00fcr lesbisch, schwul, bisexuell, trans, queer, inter, asexuell und weitere Identit\u00e4ten.\u00a0(sda\/liz)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Regenbogenfahnen sind dem Z\u00fcrcher Stadtparlament nicht mehr genug. Es will jetzt auch Regenbogen-Beleuchtungen, zum Beispiel an Amtsh\u00e4usern. 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