{"id":63996,"date":"2026-03-29T17:20:14","date_gmt":"2026-03-29T17:20:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/63996\/"},"modified":"2026-03-29T17:20:14","modified_gmt":"2026-03-29T17:20:14","slug":"wie-ein-medizinischer-durchbruch-in-der-schweiz-den-kretinismus-weltweit-beendete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/63996\/","title":{"rendered":"Wie ein medizinischer Durchbruch in der Schweiz den Kretinismus weltweit beendete"},"content":{"rendered":"<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Cretinnen_aus_Steiermark_1819_gez._Loder_gest._Leopold_Muller.jpg\" width=\"897\" height=\"598\" alt=\"Illustration von zwei Menschen mit Kr\u00f6pfen\" loading=\"eager\" decoding=\"sync\" fetchpriority=\"high\"\/><\/p>\n<p>                Der Kretinismus war im gesamten Alpenraum verbreitet, wie diese \u00f6sterreichische Illustration von Franz Sartori aus dem Jahr 1819 mit dem Titel \u00abKretiner aus der Steiermark\u00bb zeigt.            <\/p>\n<p>            Wikipedie \/ Sartori, Franz (1819)        <\/p>\n<p>        Die Schweiz war das Labor der Welt, wo eine chemische Erkenntnis in einen globalen Sieg der \u00f6ffentlichen Gesundheit verwandelt werden konnte. Dank drei vision\u00e4ren \u00c4rzten war das Land das erste, das die Jodierung des Kochsalzes einf\u00fchrte \u2013 eine Praxis, die es erm\u00f6glichte, die Geissel des Alpenkretinismus zu besiegen.\n<\/p>\n<p>        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht    <\/p>\n<p>        28. M\u00e4rz 2026 &#8211; 07:00\n<\/p>\n<p>Heute ein globales Symbol f\u00fcr Pr\u00e4zision, Innovation, Luxus und Wohlbefinden, war die Schweiz in nicht allzu ferner Vergangenheit auch ein Inbegriff menschlichen Leids.<\/p>\n<p>Im 19. Jahrhundert, als der Tourismus in den idyllischen Alpent\u00e4lern aufzubl\u00fchen begann, beschrieb der Geograf Elis\u00e9e Reclus die dort lebende Bev\u00f6lkerung in den Jahren 1875\/76 folgendermassen: \u00abNeben diesen tapferen Bergbewohnern mit ihrer breiten Brust und dem durchdringenden Blick, die mit festem Schritt die Felsen erklimmen, schleppten sich grauenhafte Massen lebenden Fleisches dahin, die Kretins mit ihrem h\u00e4ngenden Kropf.\u00bb<\/p>\n<p>Dieses Zitat, das der franz\u00f6sische Historiker Antoine de Baecque in seinem Buch \u00abHistoire du cr\u00e9tinisme des Alpes\u00bb anf\u00fchrt, ist nur einer von zahllosen Berichten \u2013 allen voran die Enzyklop\u00e4die von Diderot und D\u2019Alembert \u2013 \u00fcber die Geissel des Kretinismus, die diese Regionen heimsuchte.<\/p>\n<p>                Der Eintrag \u00abKretins\u00bb in der Enzyklop\u00e4die von Diderot und D\u2019Alembert (1756)            <\/p>\n<p>Mit diesem Namen wird eine Art von Menschen bezeichnet, die im Wallis in grosser Zahl geboren werden, und vor allem in Sitten, ihrer Hauptstadt. Sie sind taub, stumm, schwachsinnig, fast unempfindlich gegen\u00fcber Schl\u00e4gen und haben Kr\u00f6pfe, die bis zur Taille h\u00e4ngen; andererseits sind sie sehr gutm\u00fctige Menschen.<\/p>\n<p>Sie sind nicht f\u00e4hig zu Ideen und haben nur einen heftigen Drang nach der Befriedigung ihrer Bed\u00fcrfnisse. Sie geben sich Sinnesfreuden jeder Art hin, und ihr Schwachsinn hindert sie daran, darin irgendein Verbrechen zu sehen.<\/p>\n<p>Die Einfachheit der Walliser Bev\u00f6lkerung l\u00e4sst sie die Kretins als Schutzengel der Familien betrachten, und jene, die keinen haben, glauben, dass der Himmel ihnen nicht wohlgesonnen ist.<\/p>\n<p>Es ist schwer, Ursache und Wirkung des Kretinismus zu erkl\u00e4ren. Die schlechte Hygiene, die Erziehung, die \u00fcberm\u00e4ssige Hitze dieser T\u00e4ler, das Wasser, die Kr\u00f6pfe selbst sind allen Kindern dieser Menschen gemein. Aber nicht alle werden als Kretins geboren.<\/p>\n<p>Einer starb in Sitten w\u00e4hrend des Aufenthalts, den der Graf De Maugiron, Mitglied der K\u00f6niglichen Gesellschaft von Lyon, in dieser Stadt machte; man hat ihm nicht erlaubt, ihn zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Er beschr\u00e4nkte sich darauf, (offenbar an Lebenden) beide Geschlechter zu untersuchen; er bemerkte \u00e4usserlich nichts Aussergew\u00f6hnliches ausser der Haut von einem sehr fahlen Gelbton. Diese Einzelheit stammt aus einem M\u00e9moire des Grafen De Maugiron, dessen Auszug uns mitgeteilt wurde und der K\u00f6niglichen Gesellschaft von Lyon vorgelesen wurde.<\/p>\n<p>Menschen, die an Kretinismus leiden, sind h\u00e4ufig von Zwergwuchs und Geh\u00f6rlosigkeit betroffen. In vielen F\u00e4llen ist zudem eine Halsschwellung vorhanden, die als \u00abKropf\u00bb bezeichnet wird. Die schwersten Folgen betreffen das Gehirn, sodass die geistige Entwicklung auf der Stufe eines Kleinkinds stehenbleibt.<\/p>\n<p>Bereits in der R\u00f6merzeit war bekannt, dass diese Krankheit besonders in den Alpenregionen verbreitet war. Vor ihrer Ausrottung zu Beginn des 20. Jahrhunderts sch\u00e4tzte man, dass in den h\u00f6chstgelegenen T\u00e4lern bis zu 90% der Bev\u00f6lkerung an einem Kropf litten und bis zu 2% am Kretinismus erkrankt waren. Viele Betroffene kamen in Heime, die Mehrheit blieb jedoch bei der Familie.<\/p>\n<p>Im Jahr 1810 ergab eine von Napoleon angeordnete Volksz\u00e4hlung im Kanton Wallis, dass von 70\u2019000 Einwohnerinnen und Einwohnern rund 4000 \u00abKretins\u00bb waren.<\/p>\n<p>Dieser Begriff, der im Lauf der Zeit abwertend wurde, stammt der meistvertretenen Hypothese zufolge vom Wort \u00abcrestin\u00bb, das seinerseits vom lateinischen \u00abchristianus\u00bb (Christ) abstammt.<\/p>\n<p>Er verbreitete sich wahrscheinlich als Euphemismus f\u00fcr Menschen, die an jener r\u00e4tselhaften Krankheit litten, mit dem Hinweis, dass sie trotz allem vollwertige Christen und \u00fcberdies unschuldig seien \u2013 und damit Gott wohlgef\u00e4llig.<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SECHS_FRAUEN_KROPF.jpg\" width=\"1552\" height=\"1035\" alt=\"Frauen mit Kretinismus stehen in einer Reihe\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>                Frauen mit Kretinismus, um 1920.            <\/p>\n<p>            Institut f\u00fcr Medizingeschichte der Uni Bern, Archiv        <\/p>\n<p>Die Alpen sind wundersch\u00f6n, aber etwas st\u00f6rte\u2026<\/p>\n<p>Die Kretins wurden zu einer touristischen Attraktion der Alpent\u00e4ler, aber auch zu einem interessanten medizinischen Forschungsgegenstand. Es wurden viele Hypothesen zu ihrer Erkl\u00e4rung aufgestellt: mangelnde Hygiene, Inzucht, Feuchtigkeit, schlechte Wasserqualit\u00e4t\u2026<\/p>\n<p>Doch der wahre Grund war nicht das Vorhandensein eines \u00e4usseren Faktors, sondern dessen Fehlen. Der Kretinismus wird n\u00e4mlich durch eine jodarme Ern\u00e4hrung verursacht.<\/p>\n<p>Dieses Element kommt in den Ozeanen in grosser Menge vor und wurde nach dem R\u00fcckzug der urzeitlichen Meere in den Landmassen abgelagert. Die immense Eisschicht, die w\u00e4hrend der letzten Eiszeit die Alpenregion bedeckte, zermahlte jedoch hunderte Meter Untergrund und \u00abwusch\u00bb das Jod nach und nach heraus.<\/p>\n<p>Erst 1965 bewies der Basler Chirurg Franz Merke, dass die geografische Ausdehnung der einstigen Eisschicht genau mit den Gebieten \u00fcbereinstimmte, die endemisch vom Kropf befallen waren.<\/p>\n<p>Jod ist ein unverzichtbares Element f\u00fcr das einwandfreie Funktionieren der Schilddr\u00fcse. Diese schmetterlingsf\u00f6rmige Dr\u00fcse befindet sich an der Basis des Halses und ist f\u00fcr den Stoffwechsel, das Wachstum und die Entwicklung grundlegend.<\/p>\n<p>Bei zu geringer Jodzufuhr vergr\u00f6ssert sich die Schilddr\u00fcse, um m\u00f6glichst viel Jod aufzunehmen, was zu einer \u00dcberfunktion \u2013 dem Kropf \u2013 f\u00fchrt. Nimmt eine schwangere Frau zu wenig Jod auf, riskiert sie, dass ihr Kind mit Kretinismus zur Welt kommt.<\/p>\n<p>Die Pioniere<\/p>\n<p>Wie ein <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wie-drei-heldenhafte-aerzte-die-schweiz-vom-kropf-erloesten-581754522295\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">ausf\u00fchrlicher Artikel im Tages-AnzeigerExterner Link<\/a> in Erinnerung ruft, war Heinrich Hunziker, Arzt in Adliswil im Kanton Z\u00fcrich, der erste, der die damals herrschenden Fehlthesen und Vorbehalte wirksam zur Seite wischen konnte.<\/p>\n<p>Im Mai 1914 erkl\u00e4rte er in einem 24 Seiten umfassenden Aufsatz, dass sich die Schilddr\u00fcse schlicht und einfach vergr\u00f6ssere, weil sie \u00abhungrig\u00bb nach dem fehlenden N\u00e4hrstoff Jod sei.<\/p>\n<p>Andere hatten diese Erkenntnis bereits vor ihm gewonnen, darunter der Genfer Jean-Fran\u00e7ois Coindet fast ein Jahrhundert zuvor. Hunzikers Verdienst war es jedoch, zu verstehen, dass Jod kein Medikament ist, das in hohen Dosen verabreicht werden sollte \u2013 ein Fehler, der Coindet und vor allem vielen seiner Patientinnen und Patienten teuer zu stehen gekommen war \u2013, sondern ein wesentlicher Bestandteil der Ern\u00e4hrung, der in winzigen Mengen erg\u00e4nzt werden sollte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Tages-Anzeiger Hunziker einen \u00abVision\u00e4r\u00bb nennt, schreibt er dem Walliser Arzt Otto Bayard den Titel \u00abWissenschaftler\u00bb zu. Im Jahr 1918 brach Bayard aus eigener Initiative mit einem Maultier, das mit S\u00e4cken Salz beladen war, das er selbst mit kleinen Mengen Natriumjodid gemischt hatte, in das Dorf Gr\u00e4chen auf.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Monate lang f\u00fchrte er es im Winter in die Ern\u00e4hrung von f\u00fcnf Familien dieses vom \u00abAlpen\u00fcbel\u00bb hart getroffenen, abgelegenen Walliser Dorfs ein.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchling waren die Kr\u00f6pfe verschwunden, und es wurden keinerlei Zeichen einer Jodvergiftung festgestellt. Dieses ermutigende Ergebnis sicherte Bayard Bundesgelder, um das Experiment auf das Walliser Dorf T\u00f6rbel auszudehnen.<\/p>\n<p>Der Erfolg war aufsehenerregend: Insgesamt heilten \u00fcber 1000 Menschen, die Symptome einer \u00dcberfunktion der Schilddr\u00fcse aufwiesen, innerhalb kurzer Zeit.<\/p>\n<p>Im Januar 1922 wurde in Bern die Schweizerische Kropfkommission gegr\u00fcndet, bestehend aus akademischen Experten, Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen und Gesundheitsbeh\u00f6rden, um die von Hunziker und Bayard erzielten Ergebnisse zu er\u00f6rtern.<\/p>\n<p>Nach hitzigen Debatten zwischen denjenigen, die eine L\u00f6sung in den H\u00e4nden hielten, und denjenigen, die Massenvergiftungen bef\u00fcrchteten, sprach die Kommission im Juni die offizielle Empfehlung an alle Kantone aus, die das Monopol \u00fcber den Salzhandel hatten und bis heute haben, den Verkauf von Jodsalz einzuf\u00fchren und dessen Konsum zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Eggenberger, das Marketinggenie<\/p>\n<p>Dieses Schweizer Pionierergebnis w\u00e4re ohne einen dritten Arzt nicht m\u00f6glich gewesen. Nach dem \u00abVision\u00e4r\u00bb und dem \u00abWissenschaftler\u00bb verdient auch der \u00abAktivist\u00bb grosse Anerkennung: Hans Eggenberger, Chirurg aus Herisau in Appenzell Ausserrhoden.<\/p>\n<p>Als Mitglied der Kommission war er von der Wirkung der von Hunziker und Bayard vorgeschlagenen L\u00f6sung \u00fcberzeugt. Er wusste jedoch, dass es eine Herkulesaufgabe sein w\u00fcrde, die misstrauische Schweizer Bev\u00f6lkerung dazu zu bringen, einer von oben verordneten Direktive im Bereich der Ern\u00e4hrung zu folgen.<\/p>\n<p>So st\u00fcrzte er sich in seinem Heimatkanton in eine eigentliche Propagandakampagne. Nach seinen Arbeitstagen im Operationssaal veranstaltete er abends Bildungsvortr\u00e4ge in Kinos. Mithilfe von Projektoren und Dias veranschaulichte er die sch\u00e4dlichen Auswirkungen der Krankheit und die heilsamen Wirkungen der Behandlung.<\/p>\n<p>Als talentierter Kommunikator pr\u00e4gte er mit einem geschickten Marketinginstinkt den Begriff \u00abVollsalz\u00bb f\u00fcr das Jodsalz und liess es in den Ohren der Bev\u00f6lkerung wie ein nat\u00fcrliches Produkt klingen.<\/p>\n<p>Ohne die Entscheide des Bundes abzuwarten, lancierte er \u00fcber die lokale Rotkreuz-Sektion, die er mitgegr\u00fcndet hatte, eine Unterschriftensammlung zugunsten der Einf\u00fchrung von Jodsalz.<\/p>\n<p>Bereits am 12. Februar 1922 hatte er 3480 Unterschriften gesammelt. Eine Woche sp\u00e4ter genehmigten die kantonalen Beh\u00f6rden den Verkauf des Produkts \u2013 Monate vor der eidgen\u00f6ssischen Empfehlung.<\/p>\n<p>Als diese schliesslich eintraf, hatte Eggenberger bereits den Weg geebnet. Im November 1922 begannen die Schweizer Rheinsalinen mit der Auslieferung der ersten Jodsalzvorr\u00e4te, nach nur einem Jahr war das Produkt bereits in 17 Kantonen erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/542800790_highres.jpg\" width=\"1292\" height=\"1300\" alt=\"Salz auf einem F\u00f6rderband wird bespr\u00fcht\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>                Herstellung von jodiertem Speisesalz in der Saline von Schweizerhalle (Basel-Landschaft), 1970.            <\/p>\n<p>            KEYSTONE\/PHOTOPRESS-ARCHIV\/Fritz Grunder        <\/p>\n<p>Bis Ende der 1920er-Jahre hatte sich die Prophylaxe auf das ganze Land ausgedehnt. Die H\u00e4ufigkeit, mit der Kinder geh\u00f6rlos geboren wurden, und die Inzidenz des Kropfs nahmen drastisch ab. Ab den 1930er-Jahren wurden in der Schweiz keine \u00abKretins\u00bb mehr geboren.<\/p>\n<p>Die Schweizerische Kropfkommission, die heute unter dem Namen <a href=\"https:\/\/www.samw.ch\/de\/Portraet\/Kommissionen\/Fluor-und-Jodkommission.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Fluor- und JodkommissionExterner Link<\/a> bekannt ist, setzt ihre \u00dcberwachungs- und Pr\u00e4ventionsarbeit fort, um das Wiederauftreten von Jodmangelkrankheiten zu verhindern.<\/p>\n<p>Das Schweizer Beispiel machte Schule. Die USA folgten dem Schweizer Vorbild 1924 als erste, im Lauf der Jahrzehnte folgten viele weitere L\u00e4nder. In einigen davon ist die Jodierung von Speisesalz gesetzlich vorgeschrieben, <a href=\"https:\/\/www.letemps.ch\/sciences\/liode-cretin-alpes\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">wie Le Temps berichtetExterner Link<\/a>, w\u00e4hrend es in der Schweiz freiwillig bleibt.<\/p>\n<p>Editiert von Daniele Mariani, \u00dcbertragung aus dem Italienischen mithilfe der KI Claude: Christian Raaflaub<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Kretinismus war im gesamten Alpenraum verbreitet, wie diese \u00f6sterreichische Illustration von Franz Sartori aus dem Jahr 1819&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":63997,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[122,18157,46,18155,8243,2317,18156,42,120,40,45,44],"class_list":{"0":"post-63996","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-schweiz","8":"tag-article","9":"tag-beat-swiss-oddities","10":"tag-ch","11":"tag-corporations","12":"tag-disease","13":"tag-history","14":"tag-medical-research","15":"tag-nachrichten","16":"tag-production-type-adaptation","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-schweiz","19":"tag-switzerland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@ch_de\/116313608371970059","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63996","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63996"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63996\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/63997"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63996"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63996"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63996"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}