{"id":64113,"date":"2026-03-29T19:24:13","date_gmt":"2026-03-29T19:24:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/64113\/"},"modified":"2026-03-29T19:24:13","modified_gmt":"2026-03-29T19:24:13","slug":"liegt-nicht-daran-dass-wir-schlecht-gearbeitet-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/64113\/","title":{"rendered":"Liegt nicht daran, dass wir schlecht gearbeitet haben"},"content":{"rendered":"<p>Seit 2024 amtiert Mario Stecher als Sportdirektor des \u00d6SV.<\/p>\n<p>Er war noch im selben Jahr eine treibende Kraft hinter dem &#171;Projekt 2030&#187;. Dieses Nachwuchskonzept hat zum langfristigen Ziel, wieder an die absolute Spitze anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Ein Schritt nach vorne?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wolle man sich bis 2030 breiter aufstellen, &#171;dann w\u00e4ren diese Sportler sicher auch die Kandidaten f\u00fcr die Olympischen Spiele 2034 in den USA und die WM in St. Anton, egal ob wir sie 2033 oder 2035 kriegen&#187;, so Stecher im &#171;<a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/kurier.at\/sport\/wintersport\/ski-alpin-weltcup-oesv-mario-stecher-sportdirektor-analyse\/403145079\">Kurier<\/a>&#171;. Bis dahin wolle man wieder eine &#171;schlagkr\u00e4ftige Mannschaft haben&#187;.<\/p>\n<p>Erste Schritte in die richtige Richtung will er schon erkannt haben. Beendete man die Vorsaison im Nationencup noch mit mehr als 3.000 Punkten R\u00fcckstand auf die Schweiz, waren es diesmal nur mehr 700. Das sei bei aller Kritik durchaus ein Zeichen, &#171;dass einige Dinge schon auch gut gelaufen sein m\u00fcssen&#187;, meint der Sportdirektor.<\/p>\n<p>Es klafft ein Loch<\/p>\n<p>Die meisten Leistungstr\u00e4ger, mit Ausnahme von <a href=\"https:\/\/www.laola1.at\/de\/daten\/news\/julia-scheib\/\" class=\"tag\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Julia Scheib<\/a>, sind allerdings bereits jenseits der 30. Dahinter klafft ein Loch. Der Grund daf\u00fcr sei die St\u00e4rke des Teams in der Vergangenheit, erkl\u00e4rt Stecher. Junge Athlet:innen seien da nicht vorbeigekommen. Das sei nicht nur bei einer Generation so gewesen, sondern bei zwei. &#171;Dieses Loch haben wir jetzt gerade.&#187;<\/p>\n<p>Zudem h\u00e4tten andere Nationen aufgeholt, &#171;auch in Themen wie Technologie und Wissenschaft&#187;. \u00d6sterreich sei da lange Vorreiter gewesen, dieser Wettbewerbsvorteil sei nicht mehr vorhanden, man befinde sich nun mit anderen Verb\u00e4nden auf Augenh\u00f6he. &#171;Aber nicht etwa, weil wir so schlecht gearbeitet haben, sondern weil die anderen nachgezogen haben&#187;, so Stecher. Das m\u00fcsse man anerkennen.<\/p>\n<p>Dass die Nachwuchsarbeit nicht mehr so einfach wie zu fr\u00fcheren Zeiten ist, gilt als offenes Geheimnis: Der Zulauf zum Skisport ist in einigen Bundesl\u00e4ndern r\u00fcckl\u00e4ufig. Es gibt aber auch positive Beispiele, wie Stecher betont. In Tirol etwa w\u00fcrden die Zahlen sogar steigen, hebt Stecher hervor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit 2024 amtiert Mario Stecher als Sportdirektor des \u00d6SV. 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