{"id":64399,"date":"2026-03-30T01:20:24","date_gmt":"2026-03-30T01:20:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/64399\/"},"modified":"2026-03-30T01:20:24","modified_gmt":"2026-03-30T01:20:24","slug":"schweiz-gegen-deutschland-in-basel-fussball-team","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/64399\/","title":{"rendered":"Schweiz gegen Deutschland in Basel \u00bb Fu\u00dfball-Team"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-medium-font-size\">F\u00fcr die deutsche Fu\u00dfball-Nationalmannschaft beginnt das WM-Jahr 2026 mit einem echten H\u00e4rtetest: Am Freitag, 27. M\u00e4rz 2026, trifft das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann im St. Jakob-Park in Basel auf die Schweiz. Ansto\u00df ist um 20:45 Uhr. Der DFB spricht vom 55. Duell beider Nachbarn, gespielt wird im gr\u00f6\u00dften Stadion der Schweiz vor ausverkauften R\u00e4ngen. F\u00fcr Deutschland ist es das erste L\u00e4nderspiel des WM-Jahres, f\u00fcr die Schweiz der Start in eine Testspielphase gegen zwei Topgegner.<\/p>\n<p class=\"has-text-align-center has-base-2-background-color has-background\">LIVE IM FREE-TV: Schweiz gegen Deutschland<br \/>In Deutschland \u00fcbertr\u00e4gt RTL das Spiel live im Free-TV, die Vorberichterstattung beginnt um 20:15 Uhr. In der Schweiz l\u00e4uft die Partie live auf SRF zwei, au\u00dferdem auf RTS deux, RSI La Due und online \u00fcber sfvplay.ch.<\/p>\n<p>Zwei souver\u00e4ne WM-Teilnehmer im Duell<\/p>\n<p>Deutschland reist mit ordentlich R\u00fcckenwind an. Nach der 0:2-Auftaktniederlage in der WM-Qualifikation in der Slowakei gewann die DFB-Elf anschlie\u00dfend alle f\u00fcnf weiteren Pflichtspiele, darunter die Heimspiele gegen Nordirland und Luxemburg sowie das 6:0 gegen die Slowakei, mit dem sich das Team das WM-Ticket sicherte.<\/p>\n<p>Die Schweiz qualifizierte sich ebenfalls souver\u00e4n: Die \u201eNati\u201c blieb in ihrer WM-Qualifikation ungeschlagen, holte vier Siege und zwei Remis und machte das Ticket mit einem 4:1 gegen Schweden und einem 1:1 im Kosovo endg\u00fcltig klar.<\/p>\n<p>Nagelsmann mahnt: \u201eDas ist noch keine WM-Nominierung\u201c<\/p>\n<p>Der Bundestrainer hat vor Basel deutlich gemacht, dass die Testspiele gegen die Schweiz und Ghana bereits stark in Richtung Weltmeisterschaft weisen, ohne die T\u00fcr f\u00fcr \u00dcberraschungen ganz zu schlie\u00dfen. \u201eDas ist noch keine WM-Nominierung\u201c, sagte Nagelsmann beim DFB, betonte aber auch: \u201eDer Kader hat sicherlich viele Parallelen zu dem, den wir dann Ende Mai nominieren.\u201c Zum Gegner sagte er schon im DFB-Umfeld: \u201eDie Schweiz wird uns alles abverlangen.\u201c Inhaltlich erwartet Nagelsmann keine reine Ergebnisschau, sondern einen Reifegradtest f\u00fcr sein Team.<\/p>\n<p>Kimmich fordert mehr als nur ein Resultat<\/p>\n<p>Auch Kapit\u00e4n Joshua Kimmich sieht Basel nicht als lockeren Test, sondern als wichtigen Gradmesser. Auf DFB.de sagte er: \u201eEs ist wichtig, dass wir jetzt zwei positive und gute Spiele hinlegen. Im letzten Spiel gegen die Slowakei hat man gesehen, dass es nicht nur um das Ergebnis geht, sondern auch um die Art und Weise.\u201c \u00dcber den Gegner erg\u00e4nzte Kimmich: \u201eEs war ein unangenehmes Spiel f\u00fcr uns bei der EM gegen die Schweiz. Ich erwarte wieder einen unangenehmen und harten Gegner, der uns fordern wird.\u201c Und mit Blick auf die eigene Rolle bei der WM sagte er selbstkritisch: \u201eWir sind kein Topfavorit, weil wir in den vergangenen Turnieren nicht abgeliefert haben.\u201c<\/p>\n<p>Auch die Schweiz nimmt den Test ernst<\/p>\n<p>Auf Schweizer Seite ist der Respekt ebenfalls gro\u00df. Pierluigi Tami, Direktor der Schweizer Nationalteams, sagte bei SRF: \u201eWenn wir besser werden wollen, m\u00fcssen wir gegen solch starke Gegner testen. Wir m\u00fcssen unseren besten Fussball auch gegen sie zeigen k\u00f6nnen.\u201c Der SFV hob bei der Kaderbekanntgabe zudem hervor, dass solche Duelle gegen Deutschland und Norwegen auch ein Beleg daf\u00fcr seien, \u201edass wir uns in den letzten Jahren kontinuierlich auf hohem Niveau festsetzen und beweisen konnten\u201c. Die Schweiz geht also nicht nur mit Vorfreude, sondern auch mit Selbstbewusstsein in diesen Abend.<\/p>\n<p>Die Bilanz: Deutschland vorn, aber die Schweiz bleibt unangenehm<\/p>\n<p>Die Gesamtbilanz spricht klar f\u00fcr Deutschland. Nach DFB-Angaben gewann die DFB-Elf 36 der bisherigen 54 Duelle, dazu kommen neun Unentschieden und neun Niederlagen. Besonders ausw\u00e4rts ist die Bilanz stark: 20 Siege in 29 Gastspielen, bei nur f\u00fcnf Niederlagen. Die letzte Begegnung war das 1:1 in der Gruppenphase der EM 2024, als Niclas F\u00fcllkrug sp\u00e4t ausglich. Der kicker f\u00fchrt f\u00fcr Freundschaftsspiele 46 Duelle mit 33 deutschen Siegen, f\u00fcnf Remis und acht Schweizer Erfolgen. Unterm Strich: Deutschland hat historisch die besseren Zahlen, die j\u00fcngsten Spiele gegen die Schweiz waren aber meist eng und k\u00f6rperlich intensiv.<\/p>\n<p>Spieler im Fokus: Kimmich, Wirtz, Xhaka und Akanji<\/p>\n<p>Auch der direkte Blick auf Schl\u00fcsselfiguren zeigt, wie viel Erfahrung auf dem Platz stehen d\u00fcrfte. Joshua Kimmich geht laut DFB-Datencenter mit 106 A-L\u00e4nderspielen und 10 Toren ins Duell und geh\u00f6rt damit bereits zu den Top Ten der deutschen Rekordnationalspieler. Florian Wirtz steht bei 37 A-L\u00e4nderspielen. Auf Schweizer Seite ragt Granit Xhaka mit 143 Eins\u00e4tzen und 16 Toren als Rekord- und F\u00fchrungsspieler heraus, w\u00e4hrend Manuel Akanji als Abwehrchef bereits auf 77 L\u00e4nderspiele und vier Tore kommt. Das Zentrum mit Kimmich und Xhaka d\u00fcrfte deshalb auch emotional ein Schl\u00fcsselbereich dieser Partie werden.<\/p>\n<p>Der deutsche Kader: Zwei Neulinge, mehrere R\u00fcckkehre und drei \u00c4nderungen<\/p>\n<p>Nagelsmann hatte urspr\u00fcnglich ein 26 Spieler starkes Aufgebot nominiert. Neu dabei sind Jonas Urbig und Lennart Karl, zur\u00fcckkehren unter anderem Pascal Gro\u00df, Kai Havertz, Anton Stach, Antonio R\u00fcdiger, Deniz Undav und Josha Vagnoman. Danach musste der Bundestrainer aber nachjustieren: Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha fielen aus, Angelo Stiller und Chris F\u00fchrich wurden nachnominiert. Zus\u00e4tzlich reiste Jamie Leweling wegen muskul\u00e4rer Probleme wieder ab. Damit ist klar: Der Kern steht, einzelne Pl\u00e4tze f\u00fcr den finalen WM-Kader sind aber noch in Bewegung.<\/p>\n<p>Der Schweizer Kader: Viel Routine, punktuelle R\u00fcckkehrer<\/p>\n<p>Murat Yakin setzt bei seinem 26-Mann-Kader vor allem auf eingespielte Kr\u00e4fte. Zur\u00fcck sind laut SFV unter anderem Remo Freuler und Denis Zakaria, au\u00dferdem kehrte Alvyn Sanches nach langer Verletzungspause in den Kreis der Nationalmannschaft zur\u00fcck. Ebenfalls wieder dabei sind Eray C\u00f6mert, Ardon Jashari, Jo\u00ebl Monteiro und Filip Ugrinic. Die Mannschaftsstruktur bleibt damit klar: viel Erfahrung um Xhaka, Akanji, Kobel, Rodriguez und Embolo, dazu mehrere Spieler mit Bundesliga- oder Premier-League-Erfahrung.<\/p>\n<p>Die m\u00f6gliche Startelf: So k\u00f6nnten beide Teams von Beginn an starten<\/p>\n<p>Eine m\u00f6gliche deutsche Startelf ergibt sich aus Kaderstruktur, Ausf\u00e4llen und Rollenprofilen ungef\u00e4hr so: Baumann \u2013 Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Raum \u2013 Stiller, Goretzka \u2013 San\u00e9, Wirtz, Gnabry \u2013 Woltemade. Alternativen sind vor allem Havertz im Sturm oder auf der Zehn sowie R\u00fcdiger in der Innenverteidigung.<\/p>\n<p>Bei der Schweiz spricht vieles f\u00fcr eine erfahrene Achse mit Kobel \u2013 Widmer, Akanji, Elvedi, Rodriguez \u2013 Freuler, Xhaka, Zakaria \u2013 Ndoye, Embolo, Vargas. Das ist eine plausible Prognose auf Basis der aktuellen Aufgebote und der von SRF und SFV beschriebenen R\u00fcckkehr zu bew\u00e4hrten Kr\u00e4ften.<\/p>\n<p>TV und Livestream: Hier l\u00e4uft die Partie Schweiz gegen Deutschland in beiden L\u00e4ndern<\/p>\n<p>In Deutschland \u00fcbertr\u00e4gt RTL das Spiel live im Free-TV, die Vorberichterstattung beginnt um 20:15 Uhr. Laura Wontorra moderiert, Lothar Matth\u00e4us ist als Experte dabei, Wolff-Christoph Fuss kommentiert. Parallel l\u00e4uft die Partie im Stream bei RTL+. Dort gibt es zus\u00e4tzlich ein eigenes Unterhaltungsformat: Stefan Raab und Michael \u201eBully\u201c Herbig kommentieren das Spiel exklusiv in einem separaten RTL+-Feed.<\/p>\n<p>In der Schweiz l\u00e4uft die Partie live auf SRF zwei, au\u00dferdem auf RTS deux, RSI La Due und online \u00fcber sfvplay.ch; SRF bietet das Spiel zus\u00e4tzlich in der Sport App an.<\/p>\n<p>Was dieser Abend sportlich bedeutet<\/p>\n<p>Basel ist kein Pflichtspiel, aber ein Test mit echtem Erkenntniswert. Deutschland will nach der gegl\u00fcckten WM-Qualifikation Rhythmus, Struktur und Hierarchie f\u00fcr das Turnier in Nordamerika sch\u00e4rfen. Die Schweiz wiederum testet gegen einen Gegner aus dem obersten Regal und will zeigen, dass ihre starke Qualifikation kein Zufall war. Oder, um Kimmich zu zitieren: Es geht gegen die Schweiz eben nicht nur um das Ergebnis, \u201esondern auch um die Art und Weise\u201c. Genau deshalb lohnt sich dieser Abend in Basel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr die deutsche Fu\u00dfball-Nationalmannschaft beginnt das WM-Jahr 2026 mit einem echten H\u00e4rtetest: Am Freitag, 27. 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