{"id":66938,"date":"2026-03-31T21:07:19","date_gmt":"2026-03-31T21:07:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/66938\/"},"modified":"2026-03-31T21:07:19","modified_gmt":"2026-03-31T21:07:19","slug":"lufthansa-prueft-stilllegung-von-bis-zu-40-flugzeugen-wegen-iran-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/66938\/","title":{"rendered":"Lufthansa pr\u00fcft Stilllegung von bis zu 40 Flugzeugen wegen Iran-Krieg"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Krieg im Nahen Osten trifft nun auch Lufthansa Group sp\u00fcrbar und zwingt den Konzern zu ersten Ma\u00dfnahmen. So wird intern gepr\u00fcft, Flugzeuge am Boden zu lassen, um auf steigende Kosten und eine unsicherere Nachfrage zu reagieren, berichtet das <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/dienstleister\/luftfahrt-lufthansa-koennte-wegen-folgen-des-irankriegs-20-jets-parken\/100213437.html\" id=\"acee7a3e-9aa8-49a0-90d5-4d7aea82a1b4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Handelsblatt<\/a>.<\/p>\n<p>Konkret geht es zun\u00e4chst um rund 20 Flugzeuge, die vor\u00fcbergehend stillgelegt werden k\u00f6nnten. Sollte sich die Lage weiter versch\u00e4rfen, h\u00e4lt der Konzern sogar bis zu 40 Maschinen f\u00fcr m\u00f6glich. Betroffen w\u00e4ren vor allem \u00e4ltere Jets, die ohnehin kurz vor der Ausmusterung stehen. Insgesamt entspr\u00e4che das einer Reduktion der Kapazit\u00e4t um etwa 2,5 Prozent, hie\u00df es in einer kurzfristig einberufenen Mitarbeiterveranstaltung, der die Zeitung beiwohnte.<\/p>\n<p>Treibstoffpreise setzen Lufthansa unter Druck<\/p>\n<p>Treiber dieser \u00dcberlegungen sei vor allem der massive Anstieg der Treibstoffpreise, erkl\u00e4rte Lufthansa demnach gegen\u00fcber ihren Mitarbeitenden. Zwar habe die Gruppe den Gro\u00dfteil ihres Kerosinbedarfs abgesichert. Doch der nicht gesch\u00fctzte Anteil schlage immer noch mit rund 1,5 Milliarden Euro zus\u00e4tzlichen Kosten zu Buche. Gleichzeitig steigen die operativen Aufw\u00e4nde, weil Flugzeuge Umwege fliegen m\u00fcssen und l\u00e4nger unterwegs sind.<\/p>\n<p>ITA Airways will einige Airbus A321 Neo am Boden lassen<\/p>\n<p>Doch dieser Effekt d\u00fcrfte nicht anhalten. Denn die steigenden Kosten werden an die Kundinnen und Kunden weitergegeben und das k\u00f6nnte mittel- bis langfristig die Nachfrage d\u00e4mpfen. Die Branche stellt sich bereits darauf ein, dass weniger Menschen reisen werden.<\/p>\n<p>Neue Realit\u00e4t im Luftfahrtmarkt zeichnet sich ab<\/p>\n<p>Die Entwicklung zeigt sich auch bei anderen Airlines. Einige reduzieren bereits ihr Angebot, vor allem auf weniger nachgefragten Strecken oder an schw\u00e4cheren Tagen. Der Markt passt sich an eine neue Realit\u00e4t an: weniger Kapazit\u00e4t, h\u00f6here Preise und ein deutlich schwieriger planbares Umfeld.<\/p>\n<p>Wir lieben Flugzeuge \u2013 und guten Journalismus. Unser Team aus erfahrenen Redakteurinnen und Redakteuren recherchiert, pr\u00fcft, erkl\u00e4rt. Unterst\u00fctzen Sie uns f\u00fcr weniger als einen Cappuccino im Monat \u2013 und lesen Sie aeroTELEGRAPH ohne Werbung. 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