{"id":68078,"date":"2026-04-01T17:45:15","date_gmt":"2026-04-01T17:45:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/68078\/"},"modified":"2026-04-01T17:45:15","modified_gmt":"2026-04-01T17:45:15","slug":"die-schweiz-hat-die-neutralitaet-verlernt-dunkle-wirtschafts-aussichten-was-bern-jetzt-tun-muss-keine-sorgen-bald-ist-ostern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/ch-de\/68078\/","title":{"rendered":"Die Schweiz hat die Neutralit\u00e4t verlernt. Dunkle Wirtschafts-Aussichten, was Bern jetzt tun muss. Keine Sorgen, bald ist Ostern"},"content":{"rendered":"<p>Gr\u00fcezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wundersch\u00f6nen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begr\u00fcsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabh\u00e4ngig, kritisch, gut gelaunt, am Dienstag, dem 31. M\u00e4rz 2000. 26. Vergessen Sie das Get\u00f6se, vergessen Sie das Dohuwabohu und all die Kriege da draussen. Bald ist Ostern und an Ostern fallen alle unsere Sorgen und N\u00f6te von uns ab. Denn Ostern, das ist das Wunder der Auferstehung. Ostern, das ist das Wunder der Vers\u00f6hnung. Dass eben nach christlicher Vorstellung sich der Allm\u00e4chtige, der Sch\u00f6pfer des Universums, sich stellvertretend durch seinen Sohn Jesus ans Kreuz nageln l\u00e4sst, ohne seine Superkr\u00e4fte vorher zu mobilisieren. Und diese \u00dcbelt\u00e4ter, diese Erzschurken, die damit Intrigen und gezinkten Karten den Gottessohn der sch\u00e4ndlichsten Hinrichtungsmethode zugef\u00fchrt haben, die es damals gegeben hat. So eine Geschichte kann man sich ja gar nicht ausdenken. Und das ist unglaublich faszinierend, auch f\u00fcr all jene, die gar nicht daran glauben und die auch nicht besonders religi\u00f6s sind. Ich werde auf dieses Osterwunder noch zu sprechen kommen. Ich muss mich nat\u00fcrlich da auch wieder intensiv einlesen, um als Hobbytheologe mich nicht g\u00e4nzlich l\u00e4cherlich zu machen. Aber in dieser Geschichte&#8230; ist die ganze Pointe des Christentums drin, n\u00e4mlich der allm\u00e4chtige Gott, der unendlich gross ist, aber sich klein macht, um dem Menschen seine Zuneigung mitzuteilen und in diesem Moment der Kreuzigung, sozusagen eben das Kreuz, das ganze Leid der Menschheit auf sich nimmt. Da sind&#8230; Jahrhunderte lange theologische Diskussionen gef\u00fchrt wurden. Das ist eben diese stellvertretende Opferleistung, die zu einer Erl\u00f6sung der Menschen f\u00fchrt, ungeachtet all dessen, was sie gemacht haben. Das ist nat\u00fcrlich die protestantische Lesart eines Karl Barth. Aber ich werde versuchen, das m\u00f6glichst schl\u00fcssig und klar und auch f\u00fcr den Laien und religi\u00f6sen Skeptiker nachvollziehbar darzulegen. Vorher aber befassen wir uns mit der Prosa der Politik und der unmittelbaren Aktualit\u00e4t. Das Berner Wahlbeben, Quittung f\u00fcr Rot-Gr\u00fcn, das habe ich gestern noch vergessen zu erw\u00e4hnen, Wir sind eben abgelenkt von den kriegerischen Ausschweifungen, die wir&#8230; in der Ukraine, aber auch im Nahen Osten erblicken. Der Irankrieg hat ja den Ukraine-Krieg fast komplett aus den Schlagzeilen verdr\u00e4ngt. Und es gibt jetzt einen riesigen Deutungskampf und Vergleiche. Ja nun, wer ist jetzt eigentlich da berechtigt, gegen wen Krieg zu f\u00fchren? Also wenn sich die Russen bedroht f\u00fchlen durch die NATO-Osterweiterung, ist das jetzt ein legitimer&#8230; Verteidigungskrieg aus der strategischen Defensive oder ein f\u00fcrchterliches Jahrhundertverbrechen. Und wenn sich dann umgekehrt der Staat Israel bedroht f\u00fchrt durch den Iran, nicht nur durch die ideologischen Aussagen seiner h\u00f6chsten staatlichen Exponenten, sondern auch durch eine praktische Politik der Unterst\u00fctzung von vielen f\u00fcnften Kolonnen, darunter Hamas, Hezbollah, f\u00fcr auch Syrien, die tatkr\u00e4ftig. an der Destabilisierung Israels gearbeitet und dort auch massiv geschossen haben. Ist jetzt Israel in der schurkischen Rolle oder aber in der Notwehrrolle? Das sind ja die Diskussionen, die Debatten, die man f\u00fchrt. Die schweizerische Quintessenz lautet Pflege der eigenen nationalen Interessen. Haltet euch aus fremden H\u00e4ndeln raus. Die Neutralit\u00e4t gilt es hochzuhalten, die immerw\u00e4hrende, bewaffnete, umfassende Neutralit\u00e4t. H\u00f6rt auf mit diesen NATO-Pilgerreisen, ich komme dann gleich noch darauf zu sprechen. Und vor allem hat der Bundesrat daf\u00fcr zu sorgen, dass in dieser auch wirtschaftlich sehr angespannten Lage wir keine durchgeknallten Menschheitsexperimente und gesellschaftlichen Man\u00f6ver durchf\u00fchren, die uns an den Rand auch unserer Existenzf\u00e4higkeit und Wohlstandsf\u00e4higkeit bringen, Stichwort gr\u00fcne W\u00e4nde, Stichwort Preisgabe der Unabh\u00e4ngigkeit und nicht zuletzt, vielleicht sogar zuerst, dieses v\u00f6llig ausser Kontrolle geratene Zuwanderungsgeschehen. Und ich sage Ihnen, wenn innerhalb von 20, 25 Jahren Millionen in die Schweiz zuwandern, Wenn unsere Bev\u00f6lkerung massiv w\u00e4chst mit der entsprechenden \u00dcbernutzung, \u00dcberhitzung der Infrastruktur, wenn diese Zuwanderung dermassen gross ist, ja eine Anerkennung f\u00fcr unser Land eigentlich, dass sie ihren eigenen Schneeball-Effekt produziert, dann muss man hier auf die Bremse stehen. Und das machen wir nicht. Wir sind immer noch mit Volldampf in die falsche Richtung unterwegs, aber das ist nicht mehr realit\u00e4tsangemessen. Das ist die&#8230; Entschuldigung, das ist die Botschaft, die wir aus diesen Kriegen auf die Schweiz umlegen m\u00fcssen. Sicherung der eigenen Best\u00e4nde und vor allem Vermeidung dieser Fehler, die man sich glaubte leisten zu k\u00f6nnen in Zeiten des \u00dcberflusses. Also, wir sind beim Berner Wahlbeben, Quittung f\u00fcr Rot-Gr\u00fcn. Ich habe mich, wie jetzt gerade in der Sendung, davontragen lassen von diesen geopolitischen Wirren. Die SVP geht als strahlende Siegerin aus den Berner Grossratswahlen hervor, plus sieben Sitze, w\u00e4hrend die Gr\u00fcnen und die Mitte verlieren, das b\u00fcrgerliche Lager festigt. Seine Macht allerdings auf der Stufe der Exekutive hat sich die gr\u00fcne Nationalr\u00e4tin Aline Trede durchgesetzt. Sie verl\u00e4sst jetzt die Bundeshausfraktion ihrer Partei. Die hat federn lassen m\u00fcssen in einer schwierigen Situation, zumal auch der fr\u00fchere Pr\u00e4sident Balthasar Gl\u00e4ttli es ja geschafft hat, in der Stadt Z\u00fcrich eine Laufbahn hinzukriegen. Trotz medialem Trommerfeuer f\u00fcr die Klimawende zeichnet sich jetzt also auch im Kanton Bern Ab eine R\u00fcckkehr zum Bewerten, zum soliden, nicht mehr linke Experimente, sondern Kurskorrekturen in Richtung, wie das eben immer der Fall ist, wenn es draussen ernst wird, wenn die Schwarzbrotthemen sich aufdr\u00e4ngen, dass man eben da zum Konservativen wieder etwas st\u00e4rker sich hin bewegt. die Konjunkturforschungsstelle der ETH Z\u00fcrich. L\u00f6st Verunsicherung, vielleicht sogar etwas Best\u00fcrzung aus? Wir verzeichnen einen j\u00e4hen Absturz der Konjunkturprognosen auf unter 100 Punkte, auf \u00fcberraschend 96,1. Das ist der tiefste Wert seit dem Zollhammer 2025. Die Experten haben sich versch\u00e4tzt, sie haben sich verkalkuliert. Man rechnet ja eigentlich mit besseren Zahlen. Aber es hat sich nun eingetr\u00fcbt, die Schweizer Industrie, Maschinenbau, Elektro blutet, w\u00e4hrend die Politik in Bern \u00fcber neue Regulierungen und Melkmethoden br\u00fctet. Das ist die ganz grosse Gefahr, die wir nat\u00fcrlich haben, dass wir mittlerweile leider auch in der Schweiz einen gewaltigen Staatsapparat aufgebl\u00e4ht haben. der die Wirtschaft als willige Milchkuh betrachtet, wobei man die Milchkuh eben nicht pflegt, sondern immer mehr ausnimmt, auszehrt, sodass wenig Treibstoff und Wasser \u00fcbrig bleibt, um die ganze Oase dieser Wohlstandsgenerierung, der Wohlstandserzeugung, der wirtschaftlichen Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu begr\u00fcnen, beziehungsweise eben diesen Unternehmen die Mittel so zu belassen, dass sie dann investieren k\u00f6nnen, dass sie florieren k\u00f6nnen. Der Staat frisst immer mehr weg, beansprucht immer mehr Mittel, Steuermittel, Abgaben f\u00fcr sich durch Regulatorien, durch Vorschriften, Bleiplatten, machte der Wirtschaft das Leben schwer, leider auch in der Schweiz. Wir haben die genau gleiche verheerende Entwicklung, wie wir sie in Deutschland beobachten, einfach etwas hom\u00f6opathisch ab. gemildert. Iran-Krieg, das Ende der Neutralit\u00e4tsillusion. Israel und die USA und der Trump f\u00fchren weiter in massive Schl\u00e4ge gegen die iranische Infrastruktur. In Bern w\u00e4chst der Druck, die Kooperation mit der NATO zu vertiefen. Ich habe den Armeeschef Benedikt Roos angesprochen. Er hat nach 100 Tagen seiner Amtszeit entsprechend in den Schweizer Nachrichten Auskunft gegeben. der war Anfang M\u00e4rz. bei der NATO in Br\u00fcssel und \u00e4hnlich macht es ja vor sein Chef, der Martin Pfister. Und da sind wir einfach in einem schwierigen Rang in der Schweiz. Und ich habe sogar noch Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass diese Neutralit\u00e4tsverlotterung stattfindet, denn die Neutralit\u00e4t ist, seit ich&#8230; zur\u00fcckdenken kann, in den 80er und vor allem auch in den 90er Jahren, zu einem absoluten gesellschaftlichen Auslaufmodell geworden. La neutralit\u00e9 n&#8217;existe pas. Man hat diese Neutralit\u00e4t schlecht geredet als Trittbrettfahrersyndrom, als v\u00f6llig ungen\u00fcgend, um den Schutz der Schweiz zu gew\u00e4hrleisten. Und wir beobachten eben bei Exponenten unseres Staates, bei einem Armee-Chef Ross, auch bei einem Bundesrat Pfister, Diese Denkfehler, dass man sagt, ja, klingt ja noch vern\u00fcnftig, die Neutralit\u00e4t allein sch\u00fctzt uns nicht, wir haben die Armee vernachl\u00e4ssigt, man hat die Verteidigungsf\u00e4higkeit nicht entsprechend aufgebaut, also m\u00fcssen wir doch jetzt, da die Russen und andere unmittelbar vor einem Angriff stehen k\u00f6nnten, m\u00fcssen wir uns doch jetzt mit der NATO verb\u00fcnden, mit der EU enger zusammenschliessen. Und das sind diese irrigen Gedanken. die nat\u00fcrlich angstgetrieben sind, die Propaganda getrieben sind und die vor allem von falschen Voraussetzungen, von falschen Grunds\u00e4tzen ausgehen. Die Neutralit\u00e4t alleine sch\u00fctzt nicht, aber die Neutralit\u00e4t verringert die Wahrscheinlichkeit, dass wir angegriffen werden. Wer neutral ist, ist niemandes Feind. Das heisst nicht, dass man nicht angegriffen werden kann. Es sind immer wieder neutrale Staaten \u00fcberrannt und \u00fcberrollt worden. Belgien zum Beispiel, gerade von Deutschland. umso Weniger sch\u00e4tzen es die Belgier, wenn ihnen heute die Deutschen sagen, wie sie mit den russischen Staatsverm\u00f6gen umgehen sollen. Da ist ja auch eine Art Schwitzkastenbewegung im Gang von Seiten des deutschen Kanzels. Das ist jetzt in den Nachrichten etwas zur\u00fcckgetreten. Aber nat\u00fcrlich auch ein Problem, das zeigt, dass die Kleinen in der EU unter Druck geraten. Also die Neutralit\u00e4t alleine ist noch keine Lebensversicherung, aber sie hilft schon einmal, nicht in Kriege hineinverstrickt zu werden. Aber dazu braucht es nat\u00fcrlich, um dann den Schutz zu gew\u00e4hrleisten, eine Armee, aber eine eigene. Und die Hoffnung, dass man glaubt, die Kavallerie, die NATO-Kavallerie, so sie denn existiert, tats\u00e4chlich in die Schweiz k\u00e4me, oder stellen Sie sich vor, die Schweiz h\u00e4tte jetzt tats\u00e4chlich eine engere Bindung an die NATO und jetzt k\u00e4me der Druck, ja, aber wir sind im Krieg gegen Russland. Wir m\u00fcssen die Ukraine unterst\u00fctzen, wir m\u00fcssen das Baltikum unterst\u00fctzen, wir m\u00fcssen jetzt Truppenkontingente wie die Deutschen abstellen da. in den baltischen Raum, pl\u00f6tzlich passiert irgendetwas, die Schweiz wird Kriegspartei, sie wird wahrgenommen, beispielsweise von Russland, als faktisches, heimliches oder auch tats\u00e4chliches NATO-Mitglied, das k\u00f6nnte Vergeltungsmassnahmen nach sich ziehen und wenn so ein Krieg eskaliert, im Moment ist die Wahrscheinlichkeit vielleicht nicht mehr so akut, es gab schon brenzligere Phasen, aber es ist auch gef\u00e4hrlich, weil das Ganze jetzt nicht mehr im Fokus der \u00d6ffentlichkeit steht. Stellen Sie sich einmal vor, wenn jetzt die Russen pl\u00f6tzlich mit Polen Krach bek\u00e4men, dann stehen sie schon in einem Nachbarland der Bundesrepublik und die Bundesrepublik ist ein Nachbarland der Schweiz. Und wenn dann unsere Soldaten im Baltikum stationiert sind, dann d\u00fcrfen wir sie vielleicht gar nicht mehr in die Schweiz zur\u00fccknehmen. Also diese ganze Verfilzung, die da angestrebt wird, diese institutionelle Verzahnung, Verbindung, Anschraubung, raubt ja der Schweiz gerade das, was sie braucht. Meisterhaft, was unsere Politiker, unsere Bundesr\u00e4te in der Vergangenheit meisterhaft vorgef\u00fchrt haben, diese Politik eben der strengen Neutralit\u00e4t bei gleichzeitig glaubw\u00fcrdiger Abschreckung, dass man eben mit eigenen Streitkr\u00e4ften, mit einer eigenen Armee und nicht einer Fremden, die dann eben im Ernstfall sowieso nicht kommt, den Eintrittspreis f\u00fcr einen potenziellen M\u00f6chtegern-Aggressor erh\u00f6hen kann. Aber das hat man in den letzten Jahren und Jahrzehnten schlecht geredet, man hat es auch in den Medien ins L\u00e4cherliche gezogen. Wir sind da von einem falschen Zeitgeist, auch der Wohlstandsverwahrlosung, angekr\u00e4nkelt gewesen und deshalb d\u00fcrfen wir uns nicht wundern, dass das auch in der Bundesverwaltung, sogar im Bundesrat, sich durchgesetzt hat, diese falsche Vorstellung. Und da darf man jetzt nicht einfach nur erz\u00fcrnt die Faust im Sack machen und selbstgerecht auf die da oben in Bern zeigen. Da hat das Volk in der Schweiz, da haben wir B\u00fcrger, die Medien, die Journalisten haben auch massiv versagt, haben wir doch eine gewaltige Aufkl\u00e4rungsleistung vor uns. Da muss eben Druck gemacht werden. Wenn es oben im Staat nicht mehr l\u00e4uft, bei den Angestellten, dann muss der Chef wieder in die Hosen. Und in der Schweiz ist der B\u00fcrger, ist die B\u00fcrgerin der Chef. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Und passen Sie auf, diese Gaunerworte, die jetzt kursieren, kooperative Neutralit\u00e4t. flexible Neutralit\u00e4t, aktive Neutralit\u00e4t. Das sind Versuche, die Neutralit\u00e4t zur reinen Gummineutralit\u00e4t zu machen, zur Man\u00f6vriermasse in den H\u00e4nden der Politiker, die aus was f\u00fcr&#8230; auch Motiven immer sich da international anbieten oder auch in Szene setzen wollen. Und eine NATO-Ann\u00e4herung, eine EU-Ann\u00e4herung bringt den Krieg in die Schweiz, weil sowohl die NATO wie auch die EU ganz entschieden und noch viel st\u00e4rker als die Schweiz mit ihren Wirtschaftssanktionen gegen Russland Kriegspartei sind gegen eine Atommacht. Und wenn wir schon bei der NATO sind, muss man immer wieder in Erinnerung rufen, Welcher NATO m\u00f6chten sich denn eigentlich unsere Bundesr\u00e4te ann\u00e4hern? Bitte sch\u00f6n. Der NATO von Donald Trump, die in Gr\u00f6nland vielleicht eingefallen w\u00e4re? Oder der NATO von D\u00e4nemark, die sich gegen die Trump-NATO verteidigt h\u00e4tte? Oder jetzt, welche NATO? Die NATO des amerikanischen Pr\u00e4sidenten, der sehr ver\u00e4rgert ist, dass ihm die anderen NATO-Staaten nicht helfen, bei seinem Iran-Krieg zusammen mit Israel. Stellen Sie sich vor, die Schweiz w\u00e4re jetzt da dabei, dann ginge pl\u00f6tzlich die Forderung an uns. So, jetzt m\u00fcsst ihr auch gegen den Iran k\u00e4mpfen, sonst gibt es dann noch h\u00e4rtere Z\u00f6lle gegen unser Land. Das sind doch brandgef\u00e4hrliche Szenarien, meine Damen und Herren, die einfach in dieser surrealen Blase, in dieser der Wirklichkeit entr\u00fcckten Wohlstandsblase, leider auch in unserem Bundeshaus, Spiegel der gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse dieses Landes vorhanden sind. Das ist zu korrigieren. die Neutralit\u00e4ts- Illusion ist durch die Neutralit\u00e4t zu ersetzen. Individualbesteuerung, ein b\u00fcrokratisches Monster, wird geboren nach dem Jahr vom 8. M\u00e4rz. 54,2 Prozent beginnt jetzt das Chaos. 1,7 Millionen zus\u00e4tzliche Steuererkl\u00e4rungen m\u00fcssen verarbeitet werden. Was als Gleichstellung verkauft wurde, entpuppt sich als gigantisches Arbeitsbeschaffungsprogramm f\u00fcr Steuerberater und Beamte. Familien mit nur einem Haupteinkommen werden massiv bestraft, eine ideologische Umerziehung per Steuerbescheid. Wir haben oft dar\u00fcber gesprochen, aber Sie werden jetzt sehen, das f\u00fchrt zu einer gigantischen Aufbl\u00e4hung der Staatsverwaltung, auch der Ausgaben. Und ist nat\u00fcrlich auch ein Versuch, die Familie zu unterminieren, zu unterlaufen. Ja, aus Ehepartnern quasi eine fiskalische Zweckgemeinschaft zu machen, mit allerlei ideologischem \u00dcberbau. Ein anderes Thema, aber das k\u00f6nnen wir an dieser Stelle nicht mehr vertiefen, ist das Thema Bargeld, das in der Schweiz nat\u00fcrlich auch eine grosse Rolle spielt. Und da gibt es die nicht unberechtigte Bef\u00fcrchtung, dass bei uns eben auch das Bargeld immer st\u00e4rker zur\u00fcckgedr\u00e4ngt wird. Bargeld ist Freiheit in der Hosentasche, ist nat\u00fcrlich auch Freiheit von der staatlichen Voll\u00fcberwachung, die leider auch in der Schweiz immer mehr fortschreitet im Bereich des Internets. Da haben wir die Diskussion, dass man die Kinder vor den sozialen Medien besch\u00fctzen muss. Das ist ein Weg, dem sicherlich viele Eltern einiges abgewinnen k\u00f6nnen. Weil ihnen nat\u00fcrlich diese Verbote, die da geplant werden, eben auch wieder diese staatliche Anmassung, hier Erziehungsaufgaben wahrzunehmen, die Arbeit erleichtert. Aber man kann sich nat\u00fcrlich die Frage stellen, was soll das eigentlich? Wieso brauchen wir jetzt diese Vorkostereien? Unsere Kinder m\u00fcssen ja auch lernen, mit diesen sozialen Medien umzugehen, genauso wie wir damals haben lernen m\u00fcssen, mit Zeitungen umzugehen. Fernsehprogrammen umzugehen. Und ja, die \u00e4ltere Generation erinnert da ziemlich an die \u00e4lteren Generationen von fr\u00fcher, die nat\u00fcrlich in all diesen neuen Medienerrungenschaften den Untergang des Abendlandes gewittert haben. Meine Damen und Herren, das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Ich danke Ihnen f\u00fcr die Aufmerksamkeit. Das war es. Ich melde mich gleich wieder zur\u00fcck mit der internationalen Ausgabe. Im Anschluss machen Sie es gut. Einen sch\u00f6nen Start. Schwungvoll in den Tag und vor allem vergessen Sie nicht, bald ist Ostern, macht euch keine Sorgen. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche unabh\u00e4ngig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgr\u00fcnden immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst&#8230; niemandem zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserkl\u00e4rung an die Meinungsvielfalt. Denn unabh\u00e4ngiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabh\u00e4ngig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen k\u00f6nnen, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl f\u00fcr Print als auch digital und ma\u00dfgeschneidert auch f\u00fcr Deutschland. 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